Montag, 29. Oktober 2012

Walberberg.



Wandertour: 2012_38
Minihomer

Profi Garmin

Wanderführer: Wolfgang
Wanderkarte: keine
Region: Heimat
Länge: ca.8 km
Gehzeit brutto 2 Std.
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung: Römerkanalweg.
Wegbeschaffenheit: teilweise Pflaster, breite feste Wege.
Anspruch: mittel
Wetter: Regen
Steigung: ca. laut Navi 69 - 156 m.
Sehenswertes: Kirche Walberberg, Hexenturm
Notiz:  Akademie Kantinenessen

Die Bauernregel für diesen Montag lautete:
Hält der Baum die Blätter lang, macht ein später Winter bang. Im Moment hat eine Kastanie auf der Kaiserstrasse noch verdammt viele Blätter, der Wurzelbereich ist bestimmt im Abwasserkanal.

Lokale Vorhersage für Brühl, NRW
Aktuelle Bedingungen Stand: 08:20 im PC


Vorwiegend bewölkt  3°C Gefühlte Temp: 0°C Barometer 1014 hPa
Taupunkt-4°C Luftfeuchte 60% Sicht Unbegrenzt Niederschlag. letzte Std
Nicht verfügbar - letzte 24 Std 0 cm Wind 11 km/h Sonnenaufgang 07:19 Sonnenuntergang 17:11 UV Index 0 Niedrig Messstation Nörvenich Zeitangaben lokal für Brühl Vorhersage heute leichter Regen
Max: 6°C Min: 5°C   10: 00 Leichter Regen 4°C
13: 00 Leichter Regen 4°C
16: 00 Leichter Regen 6°C

Mit Schirm, ohne Rucksack, da waren am letzten Montag doch wesentlich bessere Vorraussetzungen. Das alles kann aber gute Freunde nicht abschrecken sich in Bewegung zu setzen. Man muss halt das Beste daraus machen.

Vielfältige Hinweise an dem neu gestalteten Römerkanalweg. Gut das die Römer so fleißig waren, schließlich sind deren Baustoffe in vielen Orten verwendet worden. Ob Kloster, Kirche oder Hexenturm in Walberberg hat man so viel davon verwenden können, das nur noch kleinste Fragmente aufgestellt sind.
 

Wir standen lediglich in der Kantine der Akademie an der Essensausgabe, somit ist klar, die Regen und Winterzeit hatten für uns angefangen.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Heider Bergsee.



Wandertour: Für jeden Tag. 

Wanderführer: Gerd
Wanderkarte: keine
Region: Kottenforst Ville
Länge: ca.5,15 km
Gehzeit brutto: 1 Std.15min.
WDG: 5,1 bis 6,7 km/h
Wegmarkierung: Symbol S Seerundweg, Römerkanal
Wegbeschaffenheit:  breite feste Wege.
Anspruch: leicht
Wetter: Sonnenschein.
Steigung: 5,0 Meter
Notiz: etwas für jeden Tag.

Die letzten schönen goldenen Oktobertage genießen und bei einen Spaziergang am Heider Bergsee mit einem Minihomer die Kilometerangaben testen. Klein, handlich, zu viele Funktionen, da muss Mann noch öfter die Bedienungsanleitung lesen, und üben,üben.

Montag, 22. Oktober 2012

Ohlenhard.


Wandertour: 2012_37
Wanderführer: Herbert
Wanderkarte: Oberes Ahrtal. Karte Nr.11 Eifelverein.
Region: Ahrberge
Länge: ca.15 km
Gehzeit brutto 7 Std.
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung: Symbol Mühlenrad, Wegbezeichnung Nr. 1 und 2. Eifelvereinsweg.
Wegbeschaffenheit: teilweise Pflaster, breite feste Wege, schmale Waldpfade.
Anspruch: mittel
Wetter: Sonnenschein.
Steigung: ca. laut Navi 307 - 484 m.
Sehenswertes: Armuthsbach, Dreisbach.
Notiz:  Mittagspause auf der Terrasse des Landgasthauses Pfahl
 
Die Bauernregel für diesen Montag lautete:
Ursula am 21.10. bringt das Korn herein, sonst schneit Simon Judas am 28.10 drein, könnte stimmen den ein Kälteeinbruch ist gemeldet.
Wir genießen erst mal den sagenumwobenen Goldenen Oktober. Ohne Jacken und Rucksack. Unser Startpunkt war der Parkplatz an der K 9 unterhalb von Ohlenhard. Entlang des Mühlenweges bis ins Tal des Armuthsbaches in Höhe der Hümmeler Mühle, farbenprächtig die Landschaft.
Leichte Kühle in den Tälern angenehm wärmende Sonnenstrahlen auf den Höhen und klare Blicke auf die Ahrberge. Der Durchblick im Landgasthaus Pfahl war schnell. Zur Hauptspeise auf der Sonnenterrasse wurde eine Rindsfleischsuppe gereicht und ebenso ein leckerer Salat. Das komplette Menü hatte zwar die Rentenerhöhung aufgezehrt, aber bei diesem Wetter keine Frage.
 
Die außergewöhnlich warmen Temperaturen ließen die Pilze regelrecht aus dem Boden sprießen. Entlang des Dreisbaches die späte Nachmittagssonne auf einem Teilstück des Fürstin-Margaretha-Weg genießen. Da hat doch der Eifelverein mit einigen Gastronomen einen knapp 28  Kilometer langen Rundweg um Aremberg ausgearbeitet und gut beschildert. Zu Ehren von Fürstin Margaretha von Aremberg. Wir hatten die Ehre das selbst zu gestalten.
 

Montag, 15. Oktober 2012

Bornheim.



Wandertour: 2012_36

Wanderführer: Dieter
Wanderkarte: Rheinbach Alfter. Karte Nr.6 Eifelverein.
Region: Ville, Kottenforst.
Länge: ca.15 km
Gehzeit netto: 4 Std. 05 Min.
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung: Karl Kaufmann Weg schmale, breite Allee Römerkanal.
Wegbeschaffenheit: teilweise Pflaster, breite feste Wege.
Anspruch: leicht
Wetter: Nieselregen, später bedeckt mit Sonnenschein.
Steigung: ca. laut Karte 4 m.
Sehenswertes: Kamelleboom
Notiz:  Kaffee und Kuchen bei Porta.

Dieser Oktobermontag hatte es in sich, von allem etwas. Absagen? Nicht wandern? Oder die heimischen Gefilde durchstreifen. Leichter Nieselregen stellte sich für die ersten 2 Stunden ein. Die Vielzahl der Schutzhütten in der Ville bieten dann Unterstand an, eine davon heißt Waldkrankenhaus an der Breiten Allee
Die systematische Vermessung des Kottenforst um 1727 diente dazu Alleen für die Parforcejagd anzulegen. Diese meist breiten Alleen wurden schnurgerade aufgeschüttet und wegen des nassen Untergrundes beiderseitig mit Gräben versehen. Beachtlich ist die genaue Ausrichtung der Wege in Bezug auf die kurfürstlichen Schlösser in Brühl und Bonn. Dieses Wegesystem ist bis heute weitgehend erhalten geblieben.

Die Bauernregel für diesen Montag lautete:
Gießt es an St. Gallus (16.10.) wie ein Fass, so ist der nächste Sommer nass. Ein Glück das heute erst der 15. war.
Unser Startpunkt war der Parkplatz am Herrenhaus Buchholz. Die letzten Besitzer haben 2006 den Betrieb eingestellt, und heute sah es auch so aus, da ist wohl die Sieben Tage Woche noch nicht eingeplant. Am Restaurant Heimatblick ist alles abgesperrt, somit blieb der Zugang zum Jüdischen Friedhof versperrt.
Im Kottenforst findet man alten Baumbestand links und rechts der breiten Alleen, die schon von Clemens August beritten wurden. Man jagte vornehmlich Hirsche, die von der Meute so lange gehetzt wurden, bis sie erschöpft stehen blieben. Nicht erschöpft, aber froh gerade zum rechten Zeitpunkt eines Regengusses eine Schutzhütte für die Mittagspause zu finden war willkommen.
Der alten Trasse der römischen Wasserleitung folgend wurde der allseits bekannte Kamelleboom passiert und die wärmenden Sonnenstrahlen trugen dazu bei ein wenig goldener Oktober zu spüren.
Zur Römerzeit wurde die Eifelwasserleitung zur Versorgung der Stadt Köln quer durch den nördlichen Kottenforst entlang der Ville gebaut. Der Verlauf der Leitung ist heute noch als Graben auf weiten Strecken im Wald leicht zu erkennen. In Teilstücken ist die Leitung sogar vollständig erhalten geblieben. Geborgene Abschnitte sind jetzt in mehreren der umliegenden Orte aufgestellt.

Wir wählten den Ort Bornheim zur gemütlichen Kaffeepause. Dafür wurde der Gastronomiebereich eines großen Möbelhauses aufgesucht.