Herbstanfang auf der Villescholle.
Auf der Villescholle
zwischen Kölnerscholle und Erftscholle sind mal Vorläufer des Rheins geflossen. Wie ist
dieser erstaunliche Höhenunterschied von bis zu 152 hm zu erklären? Im Quartär
gab es einen Wechsel von Eis- und Warmzeiten, dazu kamen intensive Hebungs- und
Senkungserscheinungen: Die Villescholle hob sich dabei gegenüber der
Erft-Scholle und der Kölner Scholle deutlich heraus. So hatten wir gerade mal 5
Höhenmeter zu bewältigen.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.6 Rheinbach, Alfter.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 13,2 km, 03:46 h, 5 hm
Streckenführung: neues Logo Eifelverein,
Querfeldein um Asphaltstrecken zu vermeiden.
Wetter:
Mittagspause 14,9,0 Grad C, trocken, Graupelschauer, merklich kälter.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, Wiesengrund, wenig Asphalt.
Unsere Tour beginnt am Parkplatz
des Dorfvereinsgemeindehaus Metternich.
Erstaunlich wie viele
Fichtennadeln den Boden bedecken. Das haben wir bis dato so nicht wahrgenommen,
ein Blick in die Baumkronen gibt hier Klarheit. Das waren keine Kiefern sondern
Fichtennadeln.
Die Waldwirtschaft auf
den staunassen Böden der Ville-Scholle ist nicht unproblematisch. In der
Vergangenheit wurden häufig nicht standortgerechte Bäume wie beispielsweise
Fichten gepflanzt. Stürmen können solche Baumarten auf den durchnässten Böden nicht
standhalten. Fichtenmonokulturen werden durch Borkenkäfer Befall bedroht, und
der Klimawandel mit steigenden Temperaturen, langen Trockenperioden und immer
stärken und häufigeren Stürmen gefährdet den Wald.
Herbstanfang war gestern
und das spürt man heute, satte 10 Grad weniger als letzte Woche. Glück für uns
an einer Verkaufsbude für Gemüse können wir einen schweren Graupelschauer abwettern.
Der Slogan vom Café Lennartz, der feine Unterschied wurde von der Tour Leitung
untermauert, mit den Hinweis, im Blogg ist fälschlicher Weise das Café immer
mit I geschrieben worden, macht nix, leider gibt es keine Eissplittertorte
mehr.