Dreidörferwanderweg.
Wandertour:
2013_19
Wanderführer:
Gerd
Wanderkarte:
Das
Ahrtal, Karte Nr. 9
Region:
zwischen Schuld
und Sinzig am Rhein.
Länge: 11,08 km
Gehzeit
brutto
3 Std.23 min
WDG: 3,3 km/h
Wegmarkierung: neue örtliche Markierungen.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, weicher Untergrund
wegen der vorherigen Wetterlage.
Anspruch: von 292,6 Meter auf 481,3 Meter, mittelschwer.
Wetter: Regen und Nieselregen
Kaffeepause:
Linnartz in Heimerzheim
Sehenswert: leider
alle Fernsicht im Nebel
Vier
Themenwanderwege verbinden die Dörfer Lind, Obliers und Plittersdorf.
Entdecken Sie ursprüngliche Landschaften und
traumhafte Aussichten.
So wenigstens schwarz auf weiß beschrieben im
Internet, an diesem Tag grau in grau, Nieselregen und keine Sicht, sowohl in
die Ferne als auch für ein Ende des Dauerregens. Schöne neue Bezeichnungen und
alle drei zusammen erkunden würden ca. 22,1 km ausmachen. Nicht ganz das Ziel
der heutigen Wanderleitung, aber wer weiß bei besseren Wetterbedingungen wäre
der ein oder andere Schlenker sicher drin gewesen.
Plittersdorf
bietet sich als Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen an.
Ein
leichter Anstieg und sanft hinab ins Liersbachtal, eines der reizvollsten
Seitentäler der Ahr.
Selbst
das Effelsberger Teleskop war nicht zu erkennen. Lediglich die Markierung Wald
und Flur die uns zunehmend nasse Schuhe und Hosen bescherte.
Am
Ortsrand von Obliers sind die heutigen Lebensbedingungen auf einer Infotafel
dargestellt, immerhin kommt samstags der Bäcker.
Durch,
das Liersbachtal, geht es über den Burgweg in Richtung Schutzhütte Schwanert. Der
Wegweiser Panoramaweg wird nur kurz oberhalb von Lind tangiert, schließlich war
das Motto heute Dreidörferwanderweg, also das Ortsschild Lind in Augenschein
nehmen, wenn auch nicht gewollt.
Der
auf über 480 m liegende Hauptort Lind gewährt von der Linder Höhe aus einen
prächtigen Überblick über die Eifel bis hin zum Siebengebirge und darüber
hinaus, davon war heute keine Spur.
Der
nachlassende Regen ließ Freude aufkommen, aber nur für kurze Zeit. Ziemlich
kühle Temperaturen hatten sich eingestellt, im einstelligen Bereich, so war die
willkommene Abkürzung zum Ausgangspunkt allen recht. Im Auto aufwärmen, leicht
die Augen schließen, und die Kaffeerunde in Heimerzheim genießen. Was doch
einige Kilometer Autofahrt ausmachen, hier waren die Temperaturen wieder nahe
20 Grad, und kein Regen in Sicht.