Montag, 22. August 2022

Kall.

Kiefernwald und Farn beim Aufstieg

Morgens und mittags in der Wackerberghütte.

Alles abgeerntet beim nächsten Anstieg

Wir starten an der Gmünder Straße vor Kall am Römischen Steinbruch. Wanderkarten und Infos sind hier reichlich vorhanden, und auf dem neusten Stand.

Infos am Steinbruch

Um sich direkt mal an die Steigungen zu gewöhnen geht es direkt los in Richtung Antois. Heute hat sich die Wanderleitung vorgenommen mal 2 Wanderkarten in Kopie zu vergleichen, sprich uralt und brandneu. oder was ist befahrbar und was ist über schmale Pfade möglich.

Infos an einem großen Haus im oberen Drittel des Weges

Im oberen Drittel ist die Wegführung geändert und eine Erholungsstätte mit einer Info Tafel ist ein wenig verblüffend.

Die Wackerberghütte liegt auf 521 Meter und ist uns hinlänglich bekannt, ob im Sommer oder im Winter, mit gr0ßer Anzahl oder im kleinen Kreis. Das beim Anstieg keinerlei Markierungen vorhanden sind ist nicht neu, und im weiteren Verlauf die kleinen Schilder mit Wanderern versehen sind ist eine örtliche Angelegenheit der Gemeinde Gmünd. Dort hängt dann unter dem Logo schon mal eine 12 oder 13.

Die Sternwanderung zur Wackerberghütte

Bergab nach Nierfeld ist dann in der neuen Karte tatsächlich eine Wegführung entlang eines fast trockenen Baches nicht vorhanden. Auf halber Höhe parallel zur B 265 geht es weiter bis vor den Ortsrand von Olef. Ob befahrbar oder nicht ist dann eine Frage des Fahrzeuges auf jeden Fall nicht asphaltiert. So sind wir dann zur Mittagszeit wieder an der Wackerberghütte.

Details in der App Kompass

Über den Höhenweg bei Höhe 494 geht es dann zurück über den Montanhistorischen Lehrpfad oder heute als Themenweg Pingenpfad über eine schmalen Pfad leicht bergab bis zum Startpunkt. Dieser empfiehlt sich als Aufstieg auf die Höhe, will man den gesamten Pingenpfad mal kennenlernen auf dem die Historische Förderung des Erzes erläutert ist.

Montag, 15. August 2022

Dollendorf.

Hohe Acht und Nürburg

Am Rande der Wacholderheiden.

Die Wanderstrecke

Dollendorf ist unser Startpunkt, der auch gerne für Wanderungen durch das Lampertstal angepeilt wird. Der Ortsteil befindet sich in der Kalkeifel, der sogenannten Dollendorfer Kalkmulde. Im Nordwesten der Gemarkung dehnt sich ein großer Teil des Wacholder-Naturschutzgebietes Lampertstal aus. Heute geht es erst mal bergab bis zur Lommersdorfer Mühle an der Ahr.

Frühstück oberhalb vom Fuhrbach

Der Parkplatz am Ortsende und dann am Fuhrbach entlang, nix neu, zuletzt im Januar 2017, vorbei bis nach Ahrhütte. Die Kartenbezeichnungen weisen auf den Wanderweg 32 und SB als Themenweg hin, jedoch über die gesamte Strecke keine Schilder, dafür sehen wir am Hang links Rehe beim Äsen.

Die Geschichte von Ahrhütte ist zweigeteilt. Der Ortsteil rechts der Ahr gehörte zu Dollendorf, der links der Ahr zu Lommersdorf.

Über eine neue Brücke erreichbar

Im Ahrtal geht es neben der alten Bahntrasse bis zur Lommersdorfer Mühle und weiter bis auf Höhe Neuhof. Nach der Vorgabe der Wanderleitung soll es heute eine moderate Tour geben. Es geht entlang der Höhenlinie so weit bis wir sehen wir landen wieder im Tal. Nun heißt es links auf die Höhe über 9 Höhenlinien bis in die Nähe von Uedelhoven. Nix moderat, wir erreichen auf der Höhe den Themenweg VD, von drinnen no drusse.

Hinweise für Wanderer

Im Januar 2011

In der Uedelhover Schutzhütte ist dann die Mittagspause fällig, im Januar 2011 bei Tiefschnee eine Schnapsrunde, heute werden Infos getätigt, was macht die Regenfront. Kurz vor Dollendorf nieselt es und schnell die Regensachen an und schon hört es auch wieder auf.

Damit das neue Auto, auch ohne Öl Stab weiterhin gut fährt wird im Café Bell in Tondorf eine Runde fällig. Eine neue Lokation direkt am Ortseingang. Übrigens letzte Woche hatten wir einen Sponsor bei Linnartz in Heimerzheim, das ist nun kein Café mehr, eine Eisdiele nach der Flutwelle im letzten Jahr.

Donnerstag, 11. August 2022

Langscheid.

Hinweise zur Mittagspause
Wacholder und Heidekraut

Die Wacholderhütte

Wir starten an der Landstraße hinter Hausten am Abzweig zu den Nettehöfe wo die Straße in einer Sackgasse endet. Nach 500 Metern an einem großen Stapel mit Holz gehen wir durch und erreichen so den Themenweg WW, Wanderweg Wacholderheiden bei Langscheid, als Rundweg geht dieser später an der Wabelsberger Wacholderhütte vorbei. Das Wegenetz kann über den Bergheidenweg erweitert werden.

Unsere gemütliche Runde bei sommerlichen Temperaturen

Entlang auf halber Höhe der Nette geht es kontinuierlich Hoch, was auch so gewollt war. Am frühen Morgen durch den schattigen Wald. Am Büschberg haben wir die 587 Meter NN erreicht und dann geht es halt nur bergab. Eine kurzweilige Wiesenpassage bietet schöne Ausblicke in die Umgebung. Hier oben steht zur Belohnung eine Traumliege mit grandiosem Panoramablick bereit. Weit schweift der Blick und bleibt immer wieder an den markanten Kegelbergen der Vulkaneifel hängen.

Alles Paletti

Schließlich ist heute die 30. Damenwanderung in 2022 und die wird belohnt an der Wachholderhütte mit Kaffee Radler und zwei Portionen Salat mit Thunfisch, einmal total ohne Tomaten, da müssen wir doch mal ein Selfie machen.

blaues oder gelbes Logo

Nach der Ruhe Pause geht es steil ab zum Auto. Viele Besucher der Hütte fahren diese an, gehen das sogenannte Traumpfädchen, mit dem blauen Logo der Pfade, das auf der Höhe bleibt und 3,2 Kilometer lang sein soll. Montags und dienstags ist hier Ruhetag und Übernachtungen werden in einem Raum für 4 und einem Raum für 8 Personen angeboten. Nicht unerwähnt sollen die selbstgebackenen Kuchen sein.

Heidekraut und Wacholder

Montag, 8. August 2022

Kesseling.

Kesseling vom Weg 3 gesehen
Ab in die Ahrberge

Blick in das Kesselinger Tal Richtung Adenau

Die guten alten Wegbezeichnungen immer da wo sie sein sollen

Wir starten in Kesseling am Ortseingang und die Wanderleitung Herbert, legt gleich los. Nach dem Motto ihr seid ja fit, damit war Gerd und Norbert gemeint, geht es über den Wanderweg Nummer 4, altes bekanntes Schild, ohne neues Logo und unserem Alter angepasst in lesbarer Höhe immer bergan.

Hütte Kraucheid am Weg 4,8

Am Weidenbach auf halber Höhe geht es bis zum Liverinksnück auf 579 Meter Höhe fast immer bergan und das nach 01:33 h und 6.33 Kilometer. Den Grundstock bildet dabei weg Nummer 4 und Nummer 8 breite Forstwirtschaftswege mit viel Split Unterlage.

Bei Dauerregen 2009

November 2016

Über die fast gleichlaufende Höhe erreichen wir die Schutzhüte Krauscheid. Die Vorbereitungsphase hat die Wanderleitung wohl dazu benutzt mal Rückblickend zu recherchieren wann wir dort mal gewesen sind. Das war schon auffallend bergauf als wir an einem Schacht für Fledermäuse vorbeikamen. Die Höhle war 2016 und die Schutzhütte nach Dauerregen im November 2009 ein Foto wert.

Links im Bild Rauchsäulen zu erkennen, die Wegstrecke wird geändert.

Auf der Höhe Forst sehen wir in der Ferne Rauchwolken aufsteigen die sich vermutlich am Steinerberg, Luftlinie 2 Kilometer auftun. Nach einiger Zeit hört man Sirenen und da wir die Gegend gut kennen sieht man die Fahrzeuge zum oben liegenden Gasthaus fahren.

Aktuell Abend beim Bloggen entdeckt. Ein Bericht in der Rheinzeitung.

 Kesseling, 8. August 2022, 19:05 Uhr 1,5 Hektar Gras brennen auf dem Steinerberg: 60 Feuerwehrleute im Einsatz

Ein Brand auf dem Steinerberg nördlich von Kesseling hat am Montag gegen 13 Uhr die Feuerwehren der Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau auf den Plan gerufen. Insgesamt stand eine rund 15.000 Quadratmeter große Wald- und Wiesenfläche in Flammen, und das Feuer drohte auf eine benachbarte Fichtenschonung überzugreifen.

Samstag, 6. August 2022

Oberahreck.

Das Schafbachtal

Durch das Schafbachtal, und das Lampertsbachtal.

Das Lampertsbachtal

Das Naturschutzgebiet Schafbachtal mit Seitentälern und Stromberg liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Blankenheim in NRW. Das aus elf Teilflächen bestehende Gebiet erstreckt sich südlich des Kernortes Blankenheim und des Blankenheimer Stadtteils Nonnenbach. Unweit östlich liegen die Blankenheimer Stadtteile Hüngersdorf und Ripsdorf. Am östlichen Rand verläuft die B 258 und fließt die Ahr.

Brücke am Schafbachtal

Wir entschließen uns für den Wanderparkplatz Schafbachtal. Wenig Platz für einige Fahrzeuge, derweil dort die Brücke erneuert wurde und die Baufahrzeuge noch präsent sind. Das dieses kleine Bächlein im letzten Jahr ebenfalls gewütet hat ist kaum vorstellbar.

Oberhalb der alten Kirche in Alendorf

Alte Kirche Alendorf, bekannt in Bergisch Gladbach und Berlin

Nach ca. 4 Kilometern erreicht man die im Talgrund liegende Ripsdorfer Mühle. Von rechts kommt dann der bekannte Brotpfad von Blankenheim nach Ripsdorf dazu. An der Ahrmühle heißt es dann aber jetzt mal bergan bis zum Griesheuel. Versprochen ist versprochen und die begleitende Dame ist noch skeptisch, aber in der Tat nur einmal hoch und dann nur bergab.

Herrlich die Landschaft am Griesheuel

Auf der Höhe des Griesheuel beginnt auch schon die Themenwegführung Toskana der Eifel, und an der alten Kirche in Alendorf sind dann sämtliche Zweifel beseitigt. Eine Verschnaufpause weil es noch zu früh ist bei der Vorgabe der Strecke.

Rundweg durch die zwei Täler

Durch das Lampertsbachtal geht es bis zur alten Ruine Neuweiler an der Ahr, und dann entlang der alten Bahntrasse bis zum Startpunkt. Der Lampertsbach ist trocken gefallen und die weiten Wiesenflächen sind gemäht, also nix mit blühenden Orchideen sondern ab und an schon Herbstzeitlose. Gutes Wanderwetter mit Sonne und 21Grad C und einer leichten Brise.

Montag, 1. August 2022

Hümmel.

Blick von der Bröhlinger Hütte auf die Eifellandschaft

Auf bekannter Route trotzdem verlaufen.

erste Schikane kurz hinter Hümmel

Die heutige Wanderleitung Gerd hatte sich eine Route ausgedacht die leicht und locker zu gehen ist. Bis kurz vor Lindweiler war dem auch so. dann kamen die ersten Hindernisse. Die Tour war der Wanderleiter schon so ungefähr zweimal gegangen und trotzdem gab es heute unbekannte Wege.

leicht neben der Strecke dünn schwarz gab es nicht mehr

Gut dass heute die Zwei Jüngsten der Wandergruppe unterwegs waren für die gab es auf Höhe 504 Meter hinter dem Ruheforst Hümmel ein zweiter Umweg, daraus lernt man nicht alle dünnen Linien in der App sind begehbar.

Aufmunternde Worte am Wegesrand

Das neue Auto des Mitwanderer hatte da kein Problem: Frage des Navi, was kann ich für dich tun, Hümmel und schon steht die Route fest. Es geht weiter mit: Stell die Lüftung für den Beifahrer eine Stufe niedriger. Schalte um auf WDR 2 Toll, nur fahren muss man noch selbst. Wir wandern bei Hümmel bergab in Richtung Lindweiler und da war schon die oben erwähnte Schikane. Im weiteren Verlauf versuchen wir hinter dem Ort das Gelände des Ruheforsts zu erreichen. Zweimal unter den Weidezaun gekrochen einen trockenen Bach queren so gelangt man auf das Gelände.

Gesamter Streckenverlauf mal RP mal NRW

Auf der Landstraße zwischen Tondorf und Falkenberg auf Höhe 541 passiert der Fehler auf der gegenüberliegenden Seite direkt wieder in den Wald. Vielleicht war der leichte Nieselregen für die Kurzschlusshandlung verantwortlich. So geht es nachher bis kurz vor die Siedlung Vollmert durch den Mischwald, mit knacken des Unterholzes und später durch hohe Wiesen zum Mittagspausenpunkt, die Bröhlinger Hütte auf 504 Meter. Schönes Ambiente mit weiten Blicken in die Eifel und das Brohltal.

Hümmel in Sichtweite

Schlappe 3 Kilometer bis zum Auto, dunkle aufziehende Wolken aber den Ausgangsort im Blick. Genauso wie die Autoapp. Man könnte jetzt schon die Türen öffnen. Punkt 14:30 überrascht uns dann auf der A1 bei Blankenheim ein richtiger Guss der Ausmaße von Aquaplaning erreichte. Alles o.k. wir hatten ja vorher den folgenden Spruch gelesen.

Sinnvoller Spruch für den Tag