Montag, 30. Januar 2012

Nonnenbach.

An diesem Montag konnte man sagen: Wenn Sie grau lieben ist das heute ihr Tag. Die Hinfahrt über die Höhenzüge der Eifel ließ die Wälder in einem leichten Zuckerguss erscheinen. Am Startpunkt der Wanderung, Café Maus, sah es eher grau in grau aus. Abwarten und Tee trinken war nicht möglich, dieses Café hat Montag und Dienstag Ruhetag. Rein statistisch gesehen ist dieser Ort schon mehrmals tangiert worden. Und wenn schon dabei sind, wurde in 2009 bei einer Umfrage von Allensbach bei 87 % der Befragten folgendes ermittelt:


Gute Freunde in Leben sind das Wichtigste. Familie, soziale Gerechtigkeit und Erfolg im Beruf rangieren abgeschlagen dahinter. Nicht Chefposten, Designer-Wohnungen und straffe Haut machen glücklich. Vor allem Freundschaften entscheiden darüber, ob wir uns wohlfühlen oder nicht. Dafür hatte Wolfgang an diesem Tag zu sorgen. Das wird natürlich unter Verwendung des Navi praktiziert. Leicht und locker folgen.

Das Eifelgold in Silber, ( Gingster )
Am Cafe Mau

Am Eichendorff Felsen vorbei durch Wälder und Wiesen wurde der beschauliche Ort Waldorf erreicht. Hier sollte sich im letzten Jahr mal ein Mitwanderer von den Strapazen erholen und an der Bushaltestelle verweilen. Wären wir damals nicht nach der Wanderung über Nonnenbach gefahren, so würde der wohl heute noch da sitzen. Wir genossen die Mittagspause in der gut geheizten Kapelle. Glück gehabt, denn die haben heute Abend Messe.

Gut beheizt

Die Schokofeinheiten von Faßbender und Rausch aus Berlin beflügelten uns dann doch zu weiteren Aktivitäten. An der Ahrmühle vorbei wurde der Stromberg umrundet. Irgendwie stimmte dann aber die Wanderrichtung nicht mehr. Waren wir doch eine Acht gelaufen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.


3 Finger, 2 Karten, 1 Navi

Noch mal einige Höhenmeter bewältigen und dann ja keine Diskussion aufkommen lassen wo trinken wir nachher einen Kaffee. 

Schwarz auf Weiß 8ter Runde

Irgendwie hatte sich Wolfgang da aus dem Konzept bringen lassen, unser Motto ist doch wer Das Sagen hat, bestimmt. Hallmanns in Mechernich, war dann doch eine gute Entscheidung. Nächste Woche herrschen wieder raue Sitten, der Präsident hat die Leitung.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Mirbach. Ein Bericht von Norbert ( Piccolo )

Drei tragen des anderen Last
Wanderung zwischen den Wetterfronten, so könnte man den heutigen Wandertag beschreiben. Die Tage zuvor hatte es ja reichlich geregnet, so dass ich mich für eine Wanderung ins Lampertstal entschlossen hatte, in der Hoffnung, dass aufgrund der geologischen Bodenverhältnisse die Wanderwege einigermaßen begehbar sein sollten.

Einer mit Schirm, und das im Orchideental
 
Ab Treffpunkt Herbert sah alles recht gut aus, hohe Altostratus Wolken aber noch trocken. Nachdem wir Dieter noch in Weilerswist zugeladen hatten, fing es aber schon leicht an zu regnen. Je mehr wir uns unserem Startpunkt Mirbach näherten, nahm der Regen bedenklich zu.
Aber wir sind ja flexibel!!! Kurzentschlossen fahren wir weiter Richtung Hillesheim um dort bei einer Tasse Kaffee die weitere Wetterentwicklung abzuwarten.
Zu unserer Überraschung entdeckten wir dann an der L26 vor Hillesheim ein neues Café, das sofort ausprobiert wurde.

So kann man den Tag auch beginnen
Angebot her oder her 10 Cent fürs schneiden
 
Dicke Wolkenfelder, schwarz bis hellgraue, und ab und zu auch minimale blaue Lücken, fast nachlassender Regen ermunterte uns dann zum Aufbruch.
Am Ortsrand von Mirbach am Wanderweg 10 sollte es dann losgehen. Erster Schreck, ich hatte meine Wanderschuhe vergessen, also musste es auch so gehen.
Wie so 2-3-mal im Jahr war es dann erst mal wieder so, dass der Präsident einige seiner Wanderutensilien verteilte, die dann ein paar AUSERWÄHLTE, heute tragen durften.


Feuchte Wiesen und Wege
 
Die einen mit Schirm, die anderen wetterfest verpackt ging es nun am Mirbach entlang Richtung Lampertsbach. Zu unserer Freude hörte es schon bald auf zu regnen und ab und zu versuchte sogar die Sonne uns einige wärmende Strahlen zu schicken. Der Weg erinnerte uns an vorangegangene Wanderungen und Mitwanderer, über die es viel zu erzählen gab. Peter war ja ab ins Allgäu zum Skifahren und Gerd auf Wohnungssuche in Berlin.  

Das Lampertstal
Die Toskana der Eifel im Winter

So konnten wir dann schon mal proben, wie es dann so ohne ihn läuft.
Nun gehen wir weiter den Lampertsbach entlang Richtung Schloßtahl. Die Landschaft ist bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit immer wieder eine Augenweide.
Der Lampertsbach überrascht dabei immer wieder den Betrachter. In vielen Windungen schlängelt er sich durch das Tal vorbei an mächtigen Kiefern, Buchenwäldern und den dunkelgrünen Wachholderbüschen. Heute prall gefüllt mit Regenwasser fließt er gurgelnd durch die Wiesenlandschaft und verschwindet urplötzlich in einem Schluckloch, nur der Bachverlauf lässt erkennen, dass er vor kurzem auch hier noch ganz gefüllt sein müsste.

leichte Anstiege
Der Finger Gottes

Ein leichter Anstieg durch einen Wachholderhang und vor uns lag die Burgruine Burg Dollendorf, die von den Franzosen fälschlicherweise als Schloßtahl bezeichnet wurde.
Die Burg wurde von den Herren von Dollendorf als Wehrburg hoch über dem Ahrtal gebaut und wird schon 1077 erwähnt.
Nachdem Anfang des 19.Jahrhundert die Burgbesitzer enteignet wurden, wurde die Burg als Baustoffquelle abgebrochen. Ein verbliebener hochaufragender Turmrest wird im Volksmund " Finger Gottes " genannt.
Nach der Mittagsrast gehen wir über den Kreuzweg vorbei an der Kapelle St.Antonios von Padua ( erbaut 1701 ), wo es plötzlich heftig zu regnen begann. Nach gut fünf Minuten war es Gott sei Dank wieder vorbei und der Eifel Dom, unser Ziel, schon in greifbarer Nähe.
Nun noch schnell ins Café, dass wir ja am Morgen schon für gut befunden hatten. Kaffee und Kuchen rundeten den schönen Wandertag ab.
Besonderes Highlight der Bäckerei: " Bier Brot " ,vielleicht mal eine Alternative für den Alter Markt zu Karneval statt Plastikbecher oder Bierflaschen.
Gruß
Norbert

Dienstag, 24. Januar 2012

Berlin.

Berlin, letzter Tag im neuen Jahr. Abschied und Sehnsucht, Hoffnung und Verzweiflung, Freude und Angst: Vielfältige Erfahrungen und Emotionen verbinden sich mit dem 1962 errichteten Gebäude am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin. Im Volksmund bekannt unter, Der Palast der Tränen.Verzweiflung bekommt wohl der Fahrer des im Bild dargestellten Auto, eins von acht die mal wieder den Radweg in der Lindenstrasse in den frühen Morgenstunden versperren.
Hier wurde aufgeräumt
Hier durfte man ein-und ausreisen. Tränenpalast
Hier wurden Rentner bevorzugt behandelt
Hier gings in den Westen
schöndatedobess
So wird sich wohl ein Bekannter in Brühl per Telefon melden, wenn es heist, Mettbrötchen und Bulette mit einem leckeren Kölsch. Wir sagen danke schön für die erreignisreichen Tage, und schauen mal ob wir wieder kommen dürfen. 600 posts, da bleibt der nächste den Wanderen vorbehalten.

Montag, 23. Januar 2012

Berlin.

Charlottenstrasse 60, Berlin von der Schokoladenseite. Schon 1863 stellte Heinrich Fassbender in der Mohrenstraße 10, in unmittelbarer Nähe des Gendarmenmarktes, die feinsten Pralinen und Trüffel Berlins her. Seine außergewöhnlichen Kreationen machten ihn rasch zum Königlichen Hoflieferanten. Einige Jahre später, 1890, eröffnete Wilhelm Rausch seine erste Confiserie, um feinste Schokolade, Trüffel und Pralinen nach höchsten Qualitätsmaßstäben zu fertigen. 1999 fanden die Talente der beiden Familien zusammen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alles aus Schokolade, nicht berühren, etwas für Freunde kaufen, die heute in der naßkalten Eifel wandern müßen.







Brandenburger Tor
Reichstag
Hershel und Gretel würden sich verneigen. Beide brauchen aber 50 Cent um sich zu bewegen. Bei leichtem Schneeschauer bewegen wir uns mit Kuchen in wärmere Gefilde.




Am jüdischen Museum von dem Künstler Victor Kegli, geb. 1964 in Bietigheim, wohnt heute in Berlin.

Sonntag, 22. Januar 2012

Berlin.

Eine Baustelle besuchen wo demnächst alles ankommt und abfliegt. Den Bahnanschluss als erste Baumaßnahme kennt man aus Kindertagen, dort sind wir schon in Arbeitskleidung umhergewandelt, als die Gastgeberin noch bei einem Jng. Büro gearbeitet hatte.


Mit dem Bus über die Südliche Start und Landebahn

Ready for Take Off
Nun bestand die Möglichkeit kurz vor dem offiziellen Eröffnungstermin mit einem Bus über die neue Landebahn zu sausen. Trotz der enormen Größe ist der Willy Brandt Airport nur an Dritter Stelle in Deutschland. Ein Dorf wurde umgesiedelt, die anderen protestieren. Beeindruckend die großen Hallen und was noch so geplant ist. Der Plan zum Abendessen ist schnell gefasst, Regen Sturm, da geht’s zum Piccola mit Grappa für Papa.

Samstag, 21. Januar 2012

Berlin.

Gutschein Einlösetag für die Dame in einer Parfümerie am Chek Point Charly, und für den Herren in der Friedrichtrasse. In einer bekannten Maßkonfektion, die u. a. auch eine Niederlassung in Bonn hat, sollte sich der Herr vermessen lassen. Das ganze hatte natürlich einen Hintergrund. Das maßgeschneiderte Hemd sollte dann spätestens zum Werder Blütenfest abgeholt werden. Da muss Man mal schauen was der Terminkalender hergibt. Auf jeden Fall blieb an diesem Morgen noch Zeit bei Daimlers Unter den Linden sich die neue B Klasse mal anzuschauen. Genau hinschauen war dann am Abend im Ludwig Erhard Haus erforderlich. 

Wenn das mal gutgeht


Strenge Blicke der BSR


Die Prüfungen der Restaurationsausbildung durften wir mit Speisen und Getränken begleiten. Mann kennt sich, auf jeden Fall eine Prüfungsleiterin, die sich dann auch spontan entschloss den Tisch zu tauschen. Wir waren locker drauf, aber die Auszubildenden hatten da schon zu kämpfen. 

Die Hände zittern beim Einschenken des Weins, und die Sprüche ein 2008 BO, oder ein QS aus der Pfalz, waren die Infos zu den Weinen. Dabei hätte doch folgender Spruch gesagt werden müssen:
2008 er BO Vino Tinto Barrica Gandia Utiel-Requena/Spanien, Bo steht für lokale Rebsorte, 9 Monate gelagert in französischen Eichenfässern, wo er seine Finesse erhält. Ein delikater Duft nach dunklen Beeren und Lakritz sind typisch, dezente Röstaromen nach Bitterschokolade ergänzen die Aromapalette, und dies nur für eine Flasche. Vier waren im Angebot. 


Bachsaibling, Zander, Flusskrebs

Rede und Antwortspiel

Der Warenkorb für die Köche war mit Flusskrebsen und Kalbskarre gefüllt. Nach Stunden bangen Warten war die Prüfung vorbei, Für die Kandidaten an unserem Tisch nicht. Brot wird von links serviert, danach Alter vor Schönheit, und einmal mit Sprudel gesagt sollte reichen. Die Herzoginkartoffeln sehr kross und die bayrische Creme sehr puddingartig. Spät ist es geworden und die Berliner Verkehrsmittel haben auf den 9 Minutentakt gewechselt. Trotzdem immer wieder schön damit zu fahren, weil einige Eindrücke an DOKO Soaps  oder Krimis erinnern, vorallem das Brandenburger Tor LOGO.


 
 

Freitag, 20. Januar 2012

Berlin.

Internationales Publikum
Schokoladenhalle
Versteckt der Bauer sein Penicillin ist wieder grüne Woche in Berlin.
Die Internationale Grüne Woche Berlin zählt zu den traditionsreichsten Berliner Messen und zu den bekanntesten Veranstaltungen in Deutschland überhaupt. Mittlerweile blickt sie auf eine über 80-jährige wechselvolle Geschichte zurück. Aus einer schlichten lokalen Warenbörse ist die international bedeutendste Messe der Ernährungswirtschaft, der Landwirtschaft und des Gartenbaus geworden. Seit 1926 präsentierten sich über 72.000 Aussteller aus 116 Ländern den über 29 Millionen Fach- und Privatbesuchern mit einem umfassenden Produktangebot aus allen Kontinenten. Geschmack kennt keine Grenzen:




Blühende Landschaften
was gukst du












Rund um den Globus führt die gastronomische Reise auf der Internationalen Grünen Woche Berlin 2012 (20.-29.1.). Landestypische Speisen und Getränke aus allen Erdteilen warten darauf, von den Besuchern probiert und gekauft zu werden. Elkschnaps aus Schweden, Curry Cake aus Thailand, Bison Jerky aus Kanada, edle Weine aus Südafrika und Kroko-Burger aus Australien sind nur einige der über 100.000 Delikatessen, die es auf der Expedition durch die Küchen der Welt zu entdecken gibt. Die Besucher können beispielsweise zum ersten Mal feinste Kakao-Produkte aus dem zentralafrikanischen Gabun, Liechtensteiner Buuretäller (Käse- und Trockenfleisch-Spezialitäten, garniert mit Baumnüssen, Birnenbrot und Trauben) und frische Kinnows , eine lokale Mandarinensorte aus der pakistanischen Region Punjab, probieren. Das 25-jährige Messejubiläum feiert Norwegen mit einem authentischen Elchgrillen. Partnerland der Grünen Woche 2012 ist Rumänien, das Leckerbissen aus allen Teilen des Landes anbietet, unter anderem Käse in Tannenrinde und Karpatischen Bär mit Pilzen.

Blumenhalle

Blumenhalle an einem Freitag
So können Container aussehen

 Nach einigen Stunden und geschätzten 7 km Fußwege haben wir so viele  Eindrücke gewonnen, das wir die Abends im nahen Glashaus beim Kroaten runterspülen müssen.

 

Donnerstag, 19. Januar 2012

Berlin.

Eine Ausstellung der Landwirtschaft diente als Alibi noch mal einen Besuch in die Hauptstadt per Flieger  zu unternehmen. Die Gastgeber hatten den Tannenbaum so gut gepflegt, dass dieser noch in voller Pracht leuchtete. Leuchtende Augen gab es dann auch bei der späten Bescherung. Bis 18:00 Uhr musste alles über die Bühne gehen, da anschließend ein Besuch im Restaurant Riemers anstand. Der Slogan „Die gute Stube in Kreuzberg“ ist kein Lippenbekenntnis, und jeder Gast versteht sofort, was damit gemeint ist. Schwellenangst entsteht nicht, und die sehr persönliche und äußerst freundliche Begrüßung bricht jedes Eis. 

Der Blick in die offene Küche lässt den Besucher an der Arbeit und Freude unserer hervorragenden Köche teilhaben. Im Restaurant RIEHMERS werden Qualität, Romantik und Genuss auf sehr ehrliche Art und Weise miteinander verschmolzen.
Küchenreise von den Alpen bis zur See, und das in der Hagelberger Strasse 9 in Berlin Kreuzberg. Ein auf -24 grad gekühlter Aquavit mit einem Pumpernickeldeckel wurde als Spezialität des Hauses zum Einstand verzehrt. Ein Gruß der Küche, Der Klassiker : Kürbis - Schaumsuppe mit Blutwurstknödel, Wienerschnitzel „vom Kaiserteil“ mit lauwarmen Erdäpfelsalat und Wildpreiselbeeren, Palatschinken mit karamellisierten Birnen und Vanilleeis, dazu die Weinbegleitung, mit einer sehr charmanten Bedienung hatten das Weihnachtsessen zu einem Vergnügen werden lassen. Danke schön an die Gastgeber, die es partout nicht erlaubten einen Blick auf die Rechnung zu werfen.

Montag, 16. Januar 2012

Eicks.

Selbst die Wettervorhersagen an diesem Montag sprachen von einem Bilderbuchwetter.
Wanderweg am Galgenberg

An den Weingartenerhöfen
Also auf in der montäglichen Hamsterkäfig und eine Runde drehen in der frischen, kalten, sonnigen Eifelluft. Als Startpunkt wurde ein Parkplatz an der K 20 vor dem Ort Eicks ausgewählt, und Mangels Schuhbank ging manch einer auf die Knie. Oder doch noch Probleme, nach der Operation.
Fragestunde
An der K 20
Dieter bringt uns in Richtung Weingartenerhöfe und prompt wurde die Frage des Namen hinterfragt. In diesem Tal wurde schon zu Römerzeiten Wein angebaut. Dem Eifelvereinswanderweg folgend an Schwerfen vorbei, wurden in Höhe von Langendorf einige Stelen gesichtet die ohne Hinweise dort mitten in den Feldern standen. Da hatte der Chronist die Aufgabe bekommen das zu recherchieren. Hier die Auflösung:
Schmitz Kreuz

Kunst im Feld
Doch zuvor eine Mahnung an die Wanderer am Schmitz Kreuz:
Nach oben o Wanderer richte den Sinn, das Kreuz zeigt dir den Weg dahin. Wir folgten allerdings dem Eifelvereinswanderweg. Die mitten in der Prärie stehenden Stelen erinnern an die Wende zum Mittelalter. Hier soll auf der nahegelegenen Heide die „Schlacht bei Zülpich“ stattgefunden haben, bei welcher der Frankenkönig Chlodwig die Alemannen geschlagen und sich anschließend zum Christentum bekehrt haben soll.  Der bekannte Künstler Ulrich Rückriem hat Sie geschaffen am  vermuteten Schlachtort. In Paris, Chlodwigs späterer Hauptstadt, halten eine „Rue de Tolbiac“ sowie ein „Pont de Tolbiac“ bis heute die Erinnerung daran wach.
In der Ferne wurde der Langort Bürvenich erreicht. Durch die Stephanustrasse , über 1,0 km lang  an der Wildenburg vorbei, die es uns schwer machte die Jahreszahl zu erraten,
( 1655 für den Vorbau ),erreichten wir den sogenannten Felsenkeller, ein Ort wo Dieter schon vor 43 Jahren den Muschelkalk katalogisiert hat.
Die Wildenburg 1655
Wasserburg Eicks
In der Schutzhütte oberhalb des Felsenkellers, der früher als Eisbunker für eine Brauerei genutzt wurde, konnte die lang ersehnte Mittagspause genossen werden. Weite Sicht durch Wege mit Buntsandstein geprägten Feldern entlang, Rätselraten über die Zugehörigkeit der Rauchwolken die in Ferne aufsteigen, Frimmersdorf, Neurath und Weisweiler, erinnerten einen Mitwanderer an eine noch anstehende Aufgabe in diesem Jahr. Besichtigung der BOA Blöcke.

Wir sahen noch die schöne Wasserburg Eicks, und schon war der Bilderbuchtag wieder mal vorbei. Da wird es wohl schwer sein für Norbert die nächste Tour zu toppen. 

Montag, 9. Januar 2012

Brühl.

Alle Jahre wieder, die offizielle erste Montagstour beginnt mit Frühstück beim Präsidenten. Hier die offizielle Einladung.
Liebe Wanderfreunde,
ich wünsche Euch und Euren Familien ein recht gutes + frohes Jahr.
Für uns Wanderfreunde wünsche ich mir wieder, dass unsere Montagswanderungen so sind wie in den letzten Jahren. Somit freuen sich auch unsere Frauen, haben sie doch an diesem Tag keinerlei Rücksicht auf uns zu nehmen, da wir doch aus dem Hause sind und sich keiner über uns aufzuregen braucht. So sind wir nun mal …

Wie bereits von mir am 19.12.11 gesagt, „wandern“ wir im neuen Jahr am kommenden Montag, 09.01.2012 zum ersten Mal.
Wir treffen uns zur Stärkung um 9.30 Uhr bei mir zum Frühstück, gehen dann „ein bisschen“ um uns erneut von der Anstrengung beim Mittagessen in der Kantine der Akademie zu erholen und schauen uns sodann die von Gerd als „Haus- und Hoffotograf“ gemachten Bilder von 2011 in Form einer Diapräsentation an.
Natürlich nur, wer möchte.
Ich hoffe, die Anlagen sind inhaltlich korrekt. Ansonsten bitte ich um Rückmeldung.

Herzliche Wandergrüße
Herbert

Klare Ansage.

Guten Appetit
Augen zu und durch


Eine Tradition. Der Begriff „Tradition” wird mindestens so sehr missbraucht wie der Brauchtumsbegriff. Die anhaltende Missverständlichkeit kann man sich klarmachen, wenn man weiß, dass man im Rheinland das schon Tradition nennt, was man zum ersten Mal wiederholt. Zur „uralten Tradition” wird es mit der zweiten Wiederholung! Wer keine Tradition pflegt, hat auch keine Zukunft. So schauen wir auf das vergangene Jahr und können an Hand einer Power Point Präsentation die grauen Zellen erhellen. Wo war das, war ich dabei, wie war das Wetter, wie viele Kilometer waren wir gewandert, wer hatte da etwas gesponsert. Fragen über Fragen die eine Antwort bekamen. Bei diesem Nieselregenwetter blieb da glatt noch Zeit das Jahr 2010 nochmals Revue passieren zu lassen. Zu unserem Erstaunen war es Ende 09 bis Anfang 10 schneereich. Reich an schönen Erinnerungen endet der schöne Tag und nächste Woche wird Dieter die Verantwortung haben.