Durch den Harterscheider Wald über den
Dedenbacher Butterweg.
Das heutige
Waldgebiet wird von historischen Wegen durchzogen, nämlich dem Dedenbacher
Butterweg, der Alten Straße, dem Westumer und dem Löhndorfer Gestellweg und dem
Hebammenpfad. Dem Verlauf der alten Wege folgen wir über die Nummer 9, der
Dedenbacher Butterweg.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.8 Das Rheintal
zwischen Burg Rheineck und Rolandsbogen.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 10,9 km, 03:00 h, 220 hm
Streckenführung: örtliche Bezeichnungen 9,8,5.
Wetter: 5,6
Grad C, bedeckt, trocken.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, Schotterwege, Asphalt.
Unsere Tour beginnt am
Parkplatz neben dem Sportplatz, in Nähe des Hennes Schneider Haus. Der damalige
Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Sinzig, war es, der ab 1954 die ersten Stadtranderholungen
für Kinder organisierte. 1954 waren Urlaubsreisen in ferne Länder noch relativ
unbekannt und selten. Die Familien blieben im eigenen Land oder schickten,
zumindest in Sinzig, die Kinder zur Stadtranderhohlung der AWO. Die Kinder
sollten wenigstens im Sommer von den teils recht bescheidenen Lebensumständen
abgelenkt werden.
Kurz ein Blick in die
Karte, nicht ablenken lassen und schon geht es los in das
Gelände im Harterscheid.
Es wurde schon zur Römerzeit besiedelt, wie entsprechende Funde zeigten. Der
Wald diente auch zur Holzgewinnung und als Viehweide. Der Harterscheid verfügt
in einem Teilbereich über einen zirka 260-jährigen Eichenbestand. Breite Wege
im Waldgebiet und ein Café in Königsfeld erinnern an eine Hageltour im März Jahre
2015. Die Weitblicke auf dem Wanderweg jenseits der A 61 gestatten Aussichten
bis zum Asberg und der Landskrone.
In einer Schutzhütte
oberhalb vom Ilkenhof, in der Heidehütte mit Matthiaskreuz kurz vor dem
Überqueren der A 61 verbringen wir die Pause bei gerade mal 5,6 Grad C. Trocken
ist es geblieben an diesem Wandertag und seit August mal wieder komplett. So
sehen wir einem feucht fröhlichen Abend entgegen. Maria wird 80.