Montag, 29. Oktober 2018

Königsfeld.


Durch den Harterscheider Wald über den Dedenbacher Butterweg.
Das heutige Waldgebiet wird von historischen Wegen durchzogen, nämlich dem Dedenbacher Butterweg, der Alten Straße, dem Westumer und dem Löhndorfer Gestellweg und dem Hebammenpfad. Dem Verlauf der alten Wege folgen wir über die Nummer 9, der Dedenbacher Butterweg.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.8 Das Rheintal zwischen Burg Rheineck und Rolandsbogen.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  10,9 km, 03:00 h, 220 hm
Streckenführung: örtliche Bezeichnungen 9,8,5.
Wetter: 5,6 Grad C, bedeckt, trocken.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, Schotterwege, Asphalt.
Unsere Tour beginnt am Parkplatz neben dem Sportplatz, in Nähe des Hennes Schneider Haus. Der damalige Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Sinzig, war es, der ab 1954 die ersten Stadtranderholungen für Kinder organisierte. 1954 waren Urlaubsreisen in ferne Länder noch relativ unbekannt und selten. Die Familien blieben im eigenen Land oder schickten, zumindest in Sinzig, die Kinder zur Stadtranderhohlung der AWO. Die Kinder sollten wenigstens im Sommer von den teils recht bescheidenen Lebensumständen abgelenkt werden.
Kurz ein Blick in die Karte, nicht ablenken lassen und schon geht es los in das
Gelände im Harterscheid. Es wurde schon zur Römerzeit besiedelt, wie entsprechende Funde zeigten. Der Wald diente auch zur Holzgewinnung und als Viehweide. Der Harterscheid verfügt in einem Teilbereich über einen zirka 260-jährigen Eichenbestand. Breite Wege im Waldgebiet und ein Café in Königsfeld erinnern an eine Hageltour im März Jahre 2015. Die Weitblicke auf dem Wanderweg jenseits der A 61 gestatten Aussichten bis zum Asberg und der Landskrone.
In einer Schutzhütte oberhalb vom Ilkenhof, in der Heidehütte mit Matthiaskreuz kurz vor dem Überqueren der A 61 verbringen wir die Pause bei gerade mal 5,6 Grad C. Trocken ist es geblieben an diesem Wandertag und seit August mal wieder komplett. So sehen wir einem feucht fröhlichen Abend entgegen. Maria wird 80.

Montag, 22. Oktober 2018

Beilstein.


Historische Straße Wachholdergebiet.
Bei der Nennung von Wanderwegen sind der Phantasie der Wanderwegpaten keine Grenzen gesetzt. Ein Logo mit h ist das Sinnbild für die historische Straße, gleichzeitig für Wachholderweg und örtlich die Weg Nummer 14. Da kann die Leitung sich auswählen wo lang geht.
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.9 Das Ahrtal.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  11,5 km, 02:47 h, 360 hm
Streckenführung: örtliche Bezeichnungen h,14.
Wetter: 8,4 Grad C, nasskalt, Nieselregen
Wegcharakter: befestigte Waldwege, Asphalt.
Unsere Tour beginnt direkt an der Landstraße zwischen Ramersbach und Kesseling. So sind wir schon mal auf 452 Meter Höhe und können die Blicke frei halten für das Panorama. Zu sehen ist aber auch das es in der Ferne schon regnet. Schnell sind wir unterwegs, ein wenig nasskalt und verwöhnt vom Wetter geht es durch den Staatsforst Adenau in Richtung Ober Heckenbach.
Die mächtigen Fichtenstämme am Wegrand sind markiert und warten wohl auf den Transport. Man passiert ein Teil des Wachholder Schutzgebietes und kann sich über die Infotafel informieren.
In Ober Heckenbach werben zwei große Höfe für ihre Fleischprodukte. Da lohnt sich doch mal ein Blick in die Ställe. Begeistert sind wir nicht und folgen weiter des Logos h am Hühnerberg vorbei in Richtung Cassel. Ein Blick zurück und die Wolken verheißen nix gutes. Auf die Pause verzichten wir und sind dann bei Lennartz in Heimerzheim gut versorgt. Die gemeinsame Alkohol Reduzierrunde hat gut getan, da freut man sich schon auf den 29.ten des Monats bei geselligem Zusammensein.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Brühl.


Was soll uns das sagen?
Mal was anderes der eigene Zappes in einer Kneipe sein.

Samstag, 20. Oktober 2018

Boos.


Mit dem BTV wandern.
Immer noch ein idealer Wandertag in diesem Oktober 2018, und die Nachrichten der Wetterexperten lauten:
Nix wie raus, nutzt dieses Wochenende. Gesagt getan eine Gruppe BTV er ist am Sammelpunkt der Muckibude und unternimmt eine Wanderung auf einem der vielen Traumpfade von RP.
Das Booser Doppelmaar mit rund 9 Kilometern Wanderstrecke hatte Manni, unser Therapeut, und heutiger Wanderleiter ausfindig gemacht und durch eine vor Tour einen perfekten Abschluss in der Blockhütte am Laacher See organisiert. Der etwa dreistündige Spaziergang durch die reizvolle Eifellandschaft im Kreis Mayen-Koblenz verspricht traumhafte Ausblicke auf weite Maare, und Vulkankuppen bis zur Nürburg und der Hohen Acht.
Wir starten auf einem schmalen Pfad entlang des Parkplatzes Vulkanparkstation bei Boos und steigen leicht bergab zum Rand des westlichen Trockenmaares. Die imposante Silhouette der Nürburgruine liegt im Dunst des Spätherbstlichen Wetters.
Die beiden flachen Maarkessel sind gut erkennbar. Wie die meisten Maare in der Eifel bildeten auch diese kurz nach ihrer Entstehung Sammelbecken für das Niederschlagswasser. Inzwischen sind einige verlandet oder trockengelegt, da der Untergrund zu wasserdurchlässig war. Der Kesselgrund wird dann meist vom Moor eingenommen und man spricht von einem Trockenmaar.
Kurz steil an ist Einschlagstelle einer Lavabombe, die der Vulkanschlot des Ostmaars bis hierhin geschleudert hat. Die Wucht des 250 Kilogramm schweren Lavabrockens verformte beim Aufprall die umliegenden Erdschichten und ließ das Wellenprofil entstehen. Das soll in der Zeit von 8.000 Jahre v. Chr. Gewesen sein. Informationstafeln erklären den interessierten Wanderern außerdem weitere Details des Vulkanismus in der Eifelregion.
Der Zuweg zum 557 Meter hohen Schneeberg mit dem Booser Eifelturm, ist ein schöner Rastplatz mit vielen Sitzplätzen der zur gemütlichen Pause einlädt. Die Aussichtsplattform ist über 125 Stufen zu erreichen, der Aufstieg lohnt sich. Je nach Blickrichtung sieht man die Ruine der Nürburg, einen Teil der Rennstrecke des Nürburgrings, die Hohe Acht, und den Hochkelberg.
Die Strecke führt uns durch Wald und Felder, leicht bergab ins verträumte Nitzbachtal mit naturbelassenen Bachmäandern. Unterwegs blickt man auf die Orte Nitz, Drees und Wanderath, bevor man die Maarmulde erreicht.
Wir überqueren kurz die Landstraße und kommen über eine Schleife um die Maare zum Startpunkt der Tour zurück. Tolle Tour, halt ein Traumpfad.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Einruhr.


Mal schauen wo die Herren am Montag waren.
Immer noch ein idealer Wandertag in diesem Oktober 2018. Schnell noch zum Urftstausee bevor die Schifffahrt Pause macht. Zuerst sind schon mal 4 Euro eingespart, weil wir an der Landstraße 266 in unmittelbarer Nähe des Ortes Einruhr 
an der Rur parken.
 Geplant war bis zur Staumauer und dann zurück mit dem Schiff. Der Dame des Begleiters hat es so gut gefallen an der Streckenführung, so das wir die Sonnenseite des Sees auch noch erwanderten.

Insgesamt wurde somit der Streckenverlauf auf dreimal um den Heider Bergsee erreicht. Die eingesparten Unkosten der Beförderung und der Parkzeit wurden im Bauern Café in Morsbach auf den Kopf gehauen( www.das-bauerncafe.de ). Am Samstag geht es mit dem BTV zum Booser Doppelmaar vor dem großen Oktober Finale im Roddereck am Sonntag.

Montag, 15. Oktober 2018

Einruhr.


Vom Truppenübungsplatz zum Ort der Stille, Wollseifen.
Auf der Dreiborner Hochfläche inmitten des Nationalparks Eifel liegt das tote Dorf Wollseifen. Die Einwohner des Dorfes mussten ihre Heimat 1946 auf Geheiß des britischen Militärs verlassen und konnten nie zurückkehren. Seit der Einrichtung des Nationalparks Eifel ist es aber für Wanderer zugänglich. Die Gegend ist uns hin läufig bekannt, in einer Analyse stellten wir fest, früher vor ein paar Jahren wurden größere Streckenabschnitte zurückgelegt mit längerer Laufzeit. Was Solls ein Wandertag bei Topwetter.
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.3 Monschauer Land, Rurseengebiet.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  14,1 km, 04:09 h, 300 hm
Streckenführung: örtliche Bezeichnungen
Wetter: 24,8 Grad C, trocken, Sonne. Topwetter.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, wenig Asphalt.
Unsere Tour beginnt am Herberts Eck in Einruhr. Direkt leicht bergan auf dem Weg Nummer 25, bzw. dem Logo Wild Katze geht es durch das Naturschutzgebiet Vogelsang in Richtung Wollseifen.
Die Landschaft ist heute besonders reizvoll, bei so einem Herbstwetter, sprichwörtlich GOLDENER OKTOBER.
Heute liegt die sogenannte Wüstung Wollseifen auf der Dreiborner Hochfläche mitten im Nationalpark. Zu sehen sind noch einige historische Gebäude, die Ruinen der Kirche St. Rochus, Teile der alten Dorfschule, Überreste vom Transformatorenhäuschen und vom Bilderstock am Ortseingang.
Anhand von Infotafeln und einem barrierefreien Tastmodell des Dorfes können sich Besucher einen Überblick über die Geschichte und das frühere Aussehen des Ortes verschaffen. Die Kirche wurde von vielen ehrenamtlichen Helfern Instand gesetzt und einmal jährlich findet hier anlässlich des Patronatsfestes ein Gottesdienst statt.
Direkt steil ab wird die beeindruckende Staumauer der Urft Talsperre erreicht. Die älteste Talsperre der Eifel, zugleich war sie lange Zeit Europas größte und höchste Talsperre. Das Bauwerk ist eine gebogene Gewichtstaumauer, ihre Kronen liegen 324 Meter über Normal-Null. Sie wurde zwischen 1900 und 1905 erbaut und gilt als die Wiege des modernen Talsperrenbaus.
Wir begutachten noch einen Messvorgang, zwei Techniker und ein Geologe, an der Staumauer, und schauen dem Meßtechniker über die Schulter, und dann geht es zurück zum Ausgangspunkt. Die wichtigste Überwachung einer Staumauer betrifft das Sickerwasser. Kein Staudamm und keine Staumauer sind vollständig dicht. Daher wird das Wasser, das durch die Dichtung eines Staudamms oder einer Staumauer sickert kontinuierlich und automatisch gemessen. Bei einem unerwarteten Anstieg würde ein Alarm ausgelöst.
Zu guten Schluss stellen wir noch fest dass in der Eissplittertorte im Café Quasten in Kommern die Alkoholmenge drastisch reduziert wurde.

Samstag, 13. Oktober 2018

Effelsberg.


Auf den Wegen in die unendlichen Weiten.
Auf zu einen Vortrag ins Max Plank Institut eine Forschungsstelle in einem Tal bei Effelsberg. Ein 1 stündiger Vortrag der mit Zahlen und tollen Bildern begeisterte. Videopräsentation, Informationsmaterial sowie der Gelegenheit zu Antworten auf Fragen. 
Das alles ist nur möglich von April bis Oktober von dienstags bis samstags jeweils ab 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, eine telefonische Anmeldung ist sinnvoll.
Außerhalb am Pavillon eine Automatische Ton- und Bildvorführung, Informationsschautafeln am Pavillon, einen Planetenwanderweg über knapp 800 m vom Parkplatz mit der Station Zwergplanet Pluto zum Pavillon Station Sonne, den Milchstraßenweg über 4 km von Burgsahr im Sahrbachtal zum Pavillon, den Galaxienweg über 2,6 km vom Wanderweg hinter dem Radioteleskop bis zur Martinshütte.

Drei Themenwanderwege mit Beschreibungen astronomischer Objekte sind in der direkten Nachbarschaft des 100-m-Radioteleskops Effelsberg eingerichtet worden. Sie zeigen in unterschiedlichen Maßstäben zum einen Objekte unseres Sonnensystems der Planetenweg, zum anderen Sterne, Nebel und Sternhaufen innerhalb unserer Milchstraße, Milchstraßenweg, und schließlich eine Reihe von fernen Galaxien und Quasaren, der Galaxienweg. 
Zur Stärkung nach oder vor den Wanderungen gibt es ein 3 Gänge Menü am Kiosk Parkplatz.

Montag, 8. Oktober 2018

Herschbach.


Das größte zusammenhängende Waldgebiet in RP.
Wanderung Nummer 711 steht an, nicht als Bezeichnung für einen Weg, leicht abgewandelt deshalb für den halben Tag Weg Nummer 11 in unmittelbarer Nähe der grünen Hölle, man hört das Röhren der Motoren, aber auch das von Hirschen.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.11 Hocheifel, Nürburgring, Oberes Ahrtal.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  11,26 km, 03:05 h, 346 hm
Streckenführung: örtliche Bezeichnungen 11, 4, 10 und ein R was den gesamten Rundweg markiert.
Wetter: 14,8 Grad C, trocken, Sonne
Wegcharakter: befestigte Waldwege, Wiesengrund, wenig Asphalt.
Unsere Tour beginnt in Herschbach, der nach dem Ortsnamen benannte Fluss entspringt weniger als zwei Kilometer östlich des Gipfels der Hohen Acht. Parken an der Kirche und an der Hobbit-Hütte vorbei geht es durch das Alchenbach Tal aufwärts.
In der Hütte kann man Saft, Kaffee und sonstige Getränke, dazu auch noch ein paar Kekse, probieren, oder verweilen im Innenraum des heimeligen kleinen Bauwerkes mit Platz für acht Personen. Die Begeisterung hält sich in Grenzen, da müsste man ja Wasser heiß machen. Das schöne Herbstwetter tut sein Übriges dazu.
Der Morgennebel löst sich auf, also losgeht Es. Drei Jahre dauerte der Bau. Dabei wurden Reste von Abrisshäusern und ehemalige Telegrafenmasten verbaut. Wer sich hier bedient, wirft Geld in die dafür vorgesehene Box und genießt die ungewöhnliche und besondere Atmosphäre, Das Geld aus dieser Box geht an die von Karl-Heinz Böhm gegründete Organisation Menschen für Menschen.
Nach ca. 1 1/2 Stunden ist die Hohe Warte erreicht und somit auch die Hälfte der Strecke für den Tag. Ein kurzes Stück noch auf dem Weg Nr. 11 dann geht es querfeldein erstmal über eine Freifläche abwärts in das Schenk Bach Tal, eine Herde Rehe huscht schnell vorbei und bei in der Talsohle ist in der Herbstsonne die Mittagspause.
Am Zusammenfluss von Schenkbach und Herschbach rückt das Ende der Tour immer näher und im Café LENNARTZ ist mal wieder ein leckeres Finish angesagt, nicht nur weil es gesponsert wurde.

Samstag, 6. Oktober 2018

Marmagen – Dahlem.


Vom Frühstück zum Moorpfad nach Dahlem.

Das Gebiet, In der Wasserdell ist ein Heidemoor, das im letzten Jahrhundert durch Gräben entwässert und mit Fichten aufgeforstet worden war. Die dichtlebenden Moorpflanzen wurden verdrängt und der empfindliche Wasserhaushalt nahezu zerstört. Vor Jahren noch schön anzusehen,
heute schon wieder alles mit jungen Birken zugewachsen so dass die Aussichten auf seltene Pflanzen und Tiere nicht mehr möglich sind.
Unsere Tour beginnt mit einem guten Frühstück, Fortsetzung von Montag, derweil die Dame des Hauses das Café noch nicht kannte. Kurz Trip per Auto durch die Landschaft und an der Wasserdell in Dahlem einen Spaziergang starten.

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Von St. Goarshausen nach Kaub. 3 Oktober 2018.


Rheinsteig.



Die letzte Etappe der Rheinsteigwanderung, als Königsetappe in einschlägigen Medien deklariert, nach meiner Meinung hat das letzte Drittel ein Prädikat verdient. Da die Tour von Kaub nach Rüdesheim vorgezogen wurde, wegen Bauarbeiten an der Loreley ist das am Rheinsteig unsere letzte Tour in 2018.
Seit Beginn der Idee in 2013 ist doch schon eine Menge Zeit verstrichen und alle sind noch mit von der Partie. Das Stillleben, Foto, blaues Logo deutet auf den Zusammenhalt der Gruppe. Im Februar wird ein Traumpfad bei Maria Laach erkundet und unter altbewährter Leitung von Heinz organisiert.
Wanderleitung: Heinz.
Wanderkarte: Wanderbuch Kompass Rheinsteig.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  19,4 km, 07:16h h, 621 hm
Streckenführung: Rheinsteig Logo, blau.
Wetter: 14,5 Grad C trocken, bedeckt, Windisch.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, Stiege, schmale Pfade, Schwarzdecke.
Unsere Tour beginnt am Bahnhof St. Goarshausen. Der Abstecher linksrum mit Rheinblick am Hasenberg sparen wir uns und somit wurde die Strecke ca. 3 Kilometer kürzer als geplant, und 150 Höhenmeter eingespart. Wir gehen über die Hauptstraße hinter der zweiten Kirche über Treppen steil an zur Burg Katz, im Privatbesitz, und weiter über eine Hochebene in Richtung Loreley.
Durch den St. Goarshausener Stadtteil Heide, bis dato ziemlich viel Asphaltdecke, gelangen wir zum Loreley-Besucherzentrum. Fast vorbei gewandert weil eindeutige Hinweise auf dem Rheinsteig fehlen, aber die ankommenden Busse verraten dort hinten muss was los sein.
Von dem weltberühmten Loreleyfelsen ist wegen der andauernden Bauarbeiten nicht viel zu sehen. Die Menschenmassen strömen den Hinweisschildern nach und stehen dann wie wir am Felsrand mit Blick auf St Goarshausen und vom Lorchen ist nicht zusehen.
Nachdem wir die beeindruckende Aussicht auf Goarshausen ausgiebig genossen haben, geht es auf der Hochebene durch Wiesen, Felder, Wälder und Weinberge weiter zur Schutzhütte Leiselfeld.
Auf der Strecke befinden sich mehrere lohnende Aussichtspunkte auf Felskanzeln sowie der Loreley-Weinlehrpfad. Durch das Tal des Bornichbaches zu einem Pavillon mit herrlichem Blick auf die Weinberge am gegenüberliegenden Rheinufer, ist die wohlverdiente Pause im Sonnenschein, wer hätte das gedacht nach dem Wetter von Vortag, bei einem Evelyn Nuss Likör ein Vergnügen.
Im weiteren Verlauf steigen wir ins Urbachtal hinab, wandern auf einem reizvollen Hang Pfad durch schöne Eichenwälder und steigen dann auf einem alpin anmutenden Pfad, der mit Tauen gesichert ist, zum Aussichtspavillon auf dem Rossstein hinauf. Vom Bornichbach bis Rossstein da sind wir uns einig ist die schönste Strecke, nicht weit ab vom Vater Rhein und tolle Weitsichten.
Hier erwartet uns wiederum ein grandioses Panorama mit Blick auf Kaub, unser Ziel für heute. Durch freies Gelände setzt sich der Rheinsteig am Ortsrand von Dörscheid fort. Weite Streckenblicke und ein gewisses Ding erlauben kleinere Abkürzungen, es soll ja noch eine gemütliche Runde folgen.
Von hier bringt uns ein reizvoller, aussichtsreicher Pfad vorbei an alten Weinbergsmauern bergab nach Kaub, wo die anspruchsvolle Etappe am Bahnhof endet. Mit dem Zug zurück nach St. Goarshausen und in unmittelbarer Nähe des Startpunktes zur Feier des Tages einkehren, Tag der Deutschen Einheit, rüstige Rentner, und fleißige Erwerbstätige, wenn das kein Grund Ist zu feiern wann dann.