Montag, 31. Oktober 2011

Esch, Sasserath, Hilterscheid, Ohlerath, Ellesheim, Honerath, Nitterscheid.

Es sind die kleinen Entdeckungen und Besonderheiten am Wanderweg, die einen Tag zum Genuss werden lassen. Die Ruhebank mit herrlicher Aussicht, am Ortsrand Honerath, der Rastplatz und Parkplatz genau an der richtigen Stelle, L 165 erste Straße rechts bei Esch, der murmelnde Bach neben den weichen Waldpfaden am Wanderweg Nr.4, die gemütliche Einkehr am Ende der Tour, Café Rodert in Bad Münstereifel. Auf solche und viele Faktoren sollte die Tourleitung der Montagswanderungen immer achten. Schließlich soll ein erlebnisreicher und erholsamer Tag in der Natur verbracht werden. Diesen Genuss hatten an diesem Montag ausnahmsweise noch Zwei, der Präsident und der Chronist. Da wollen wir auch andere dran teilhaben, deshalb hier unsere Eindrücke, und gute Besserungswünsche für die Daheimgebliebenen.


Die Wanderstrecke 

An der Sasserather Mühle
Im Frühtau zu Berge
Baumimpression









Sonntag, 30. Oktober 2011

1.Bundesliga.

Am 12.11. ist es so weit, Brühl gegen Bremen. Nicht im Fußball, sondern in der Lateinformation. Die Jungs und Mädel haben fleißig trainiert und wollten sich vor den großen Turnieren die nun beginnen mal dem heimischen Publikum präsentieren. Mit neuem Konzept in die Saison 2011/2012 der Königsklasse des Formationssports,1. Bundesliga, Start. in Bremen. Das Team wird trainiert von Cheftrainer Patrick Klinkhammer und Katja Matuschowitz. In vier Jahren gelang dem Team der Durchbruch, von ganz unten nach oben, volles Haus im Zentrum und drei Zugaben sorgten für einen wunderschönen Sehabend.




 

Montag, 24. Oktober 2011

Rund um die Olbrück.

Am Parkplatz der L88 hinter Niederzissen, Am Bächel, sollte die Sonne lachen. Trockene und gefühlte Nullgrade bescherte uns der Wandertag. Da hatte Herbert sich besondere Mühe gegeben und einen der schönsten Panoramawege im Brohltal ausgesucht, um uns die herbstlichen Farben zu präsentieren, jedoch eine Verweilzeit zum Blick in die Ferne sorgte dafür Strickmütze und Handschuhe an zu ziehen. Die leichte Anhöhe zum Rodder Maar sorgte für die richtige Körpertemperatur.
Rodder Maar, Olbrück im Nebel
Artenvielfalt am Rodder Maar
                                 
Die Artenvielfalt der Wasservögel ist verblüffend, Kormorane, Reiher und Tauchenten tummeln sich im Nass. Wir freuen uns dass es leicht bergab durch das Dedenbachtal in Richtung des gleichnamigen Ortes geht und wir im Windschatten auf wärmende Sonne hoffen. An einen besonders gekennzeichneten Felsvorsprung wurde die Teilnahme des Haus und Hof Geologen vermisst.
Spuren von Lebewesen während der Devonzeit
Dank der intensiven Schulung bei unseren Wanderungen konnten wir aber erkennen, dass es sich um Lebensspuren auf der Unterseite einer Schicht durch untermeerische Strömungen, hier Wellen handelte. Auffüllungen und Einkerbungen von großen krebsartigen Gliedertieren, sogenannte Eurypteriden, haben ihre Spuren hinterlassen. Naja halt Unterdevon. Im Schatten des Bausen-Berg.
Wo Dedenbach und Vinxtbach zusammen treffen befindet sich eine alte Oelmühle. Das nötige Öl für die Kniegelenke machte dann Norbert den Garaus. Treppensteigen mit Fehltritt so schnell kann etwas passieren. Vorschlag, sitzen bleiben und Handy auf Empfang stellen. So hatten wir Norbert noch nicht erlebt. Selbst die Anmerkung das ist das verkehrte Bein, welches du nun nachziehst, konnte nur noch mit einem leichten Lächeln beantwortet werden. So wurde die Route abgekürzt und noch der Blick auf Hunsrück und Rheintal von der Hütte Schauinsland genossen.
Lichtblicke
Baumgruppe am Rodder Maar

Eine freilaufende Herde von Schafen ging uns voraus, die Olbrück blieb im Dunst, leichte Auflockerung der Bewölkung war in Sicht, aber die Tour leider schon zu Ende. Da wir nur zu Dritt waren kam halt die Frage auf, geht Herbert und Gerd nächste Woche allein, so wie das nach einem Rundgang am Heider Bergsee, im Winkel endet.

Zu besten Wanderzeiten für jeden ein Schaf

Freitag, 21. Oktober 2011

Überraschung in Saarbrücken.

Wie im Bild zu sehen, war da schon jemand in unserem Hotelzimmer.
diese Ziffern kann "Mann" nur einmal gebrauchen
Michael und Melanie hatten die richtigen Zahlen ausgesucht, und die Hotelkette für den Empfangsdrink den Tisch gedeckt. Das Handy hatte seine Funktionen eingestellt, die ich so auch nicht kannte, wieso war da die Nachricht Simkarte nicht in Funktion. Nach einem Stadtrundgang wurde „ Mann“ doch ein wenig stutzig, nach dem Motto kein Schwein ruft mich an. So wurde jedenfalls der Hugo in Ruhe genossen und die strahlende Sonne am St. Johanner Markt in der Altstadt von Saarbrücken zeigte sich von der besten Seite.
Basilika St. Johann
Hugo, kühl mit Minze

Am späten Abend konnten dann doch noch die Glückwünsche zum Geburtstag entgegen genommen werden. Die ursprüngliche in Auge gefasste Grubenfahrt fiel sprichwörtlich dem Älterwerden zum Opfer, ab 60 keine Grubeneinfahrten mehr. Wenn dem so ist bestand auch kein Problem darin, die saarländischen Spezialitäten im Brauhaus Stiefel an einem anderen Abend zu kosten.
Stiefelbrauhaus Froschgäßchen
Essen hat für die meisten Saarländer einen hohen Stellenwert. "Haupdsach gudd gess" ist einer der Wahlsprüche der Saarländer. Ursprünglich sollten von den saarländischen Gerichten Bergleute, Bauern und Industriearbeiter satt werden und Kräfte für die schwere Arbeit sammeln. Gefillde, oder Dibbelabbes, Hoorische, oder Lyonerpfanne sorgen für den satten Moment. Alles konnten wir nicht probieren und die kleine beschauliche Landeshauptstadt war dann mit ihren Sehenswürdigkeiten schnell durchwandert. Alles in unmittelbarer Nähe des Hotels, und in den Nachmittagsstunden entstand der Ran auf die Plätze in der Sonne, gut das die Vorkoster aus Berlin für den Abend einen Tisch reserviert hatten.
Residenz vom ehemaligen Ministerpräsidenten Röder
Saarbrücker Schloss
Altes Rathaus Saarbrücken
Ludwigskirche
In der Ludwigskirche Zum Verweilen mit Sitzheizung
Auf zur Saarschleife, aber doch erst gegen Mittag, dunstig und kalt war es. Da war der Abstecher nach der Villa Borg in gut geheizten Räumen, in denen die Römer sich wohlfüllten eine willkommene Abwechslung. Ein Lehrer Schneider hat hier bei Ausgrabungen so manche Schätze geborgen. Die Rekonstruktion der Anlage ist beeindruckend.
Villa Borg
Schlüssel für den Eingang zur Sauna
Eine Steigerung der Saarlandrundreise brachte da nur noch die Saarschleife ins rechte Bild. 180 Grad oder von links nach rechts kann man hier die Landschaft bewundern. Herbstliche Stimmung.
Saarschleife bei Orscholz
Nach so vielen Sehenswürdigkeiten wurde eine Planung für der letzten Tag vorgenommen. St Ingbert, mit eigenem KFZ Kennzeichen, IGB; und gerade mal 30.000 Einwohner war etwas enttäuschend. Das lag wohl daran, dass dieser Ort mal 100 Jahre zu Bayern gehörte. Da sich das Navi im Handschuhfach befand, und dieses sich partout nicht öffnen lassen wollte, ging die nächste Tour zu den Ausgrabungen an die deutsch-französische Grenze. Berge und Täler durchkreuzen durch dichten Nebel die Strecke finden an Hand einer Karte mit aufgezeichneten Sehenswürdigkeiten. Der Flughafen war zu dieser Zeit nicht sichtbar, dafür aber die Ausgrabungen der Fürstengräber von Reinheim, begonnen in 1954.
Gartenanlage Bliesbvck-Reinsheim
Villa Rustica, was noch übrig blieb
Um 16:55 Uhr sollte vom Flugplatz Ensheim für die Großstädter ein Flieger nach Berlin gehen. Nach einchecken und Boarding, waren wir fast schon wieder zu Hause. Immer noch ohne Navisystem, dank eines guten Orientierungssinn, und der Unterstützung der Beifahrerin. Mit 66 Jahren, da fängt............... Danke schön.

Montag, 17. Oktober 2011

Die heimische Energieversorgung unter die Lupe nehmen.


Letze Woche in der 400 Millionen Jahre alten Eifel wandern, heute mal die heimische Energieversorgung in Augenschein nehmen. 20 Millionen Jahre Braunkohle.
Geschichte der Braunkohle
Info Rheinisches Braunkohlenrevier
Startpunkt war der sogenannte Indische Ozean, der am Tagebaurand in Inden entstehen soll voraussichtlich 2040. Ob wir das noch erleben, wer weiß. Deshalb schon mal in die Zukunft schauen. Dafür ergab sich vom Idemann aus eine Perspektive an Hand von Infotafeln und Rundumsicht. Das Kraftwerk Weisweiler in unmittelbarer Nähe hatten wir auf einer Wanderung im Juli schon entdeckt.
Kraftwerk Weisweiler
Der " Idemann "
Die eiserne Konstruktion kann erklettert werden, ein Monstrum aus verzinktem Stahl und Edelstahl, leider war es an diesem Tag zu diesig für die Weitsichten die hier möglich sind. Sollte das im Bau befindliche Restaurant eröffnen, könnten wir das Ganze noch mal versuchen. Nachts wird der Turm mit 40.000 LED’s erleuchtet. Die Tourleitung unter Peter brachte uns dann per GPS Eingabe nach einer kurzen Einarbeitungszeit in das Programm zum Tagebau Hambach. ( Punktrechnung vor Strichrechnung ).Einfach die gesperrte Straße ignorieren. Da kam aber auch schon der Werksschutz. Das Interesse der Montagswanderer konnte doch überzeugen und so führte uns die Security zum Lotsenpunkt Hambach. Im Geländewagen voraus „gehen“. Hierbei wurde ein großes Waldgebiet, so wie der Ort Manheim durchquert. Das alles ist in ein paar Jahren Schnee von gestern, ein gigantisches Unterfangen.
Kohle aus 350 meter Tiefe
Hambach
Die Nähe der Ortschaft Elsdorf war dann für einen Kenner der Kaffeehausszene kein Problem die Mittagspause einzuläuten. Zwei große Tagebaustellen waren angefahren worden, mit dem Fazit, Garzweiler 2 lassen wir links liegen und nehmen Kurs auf BoA Neurath. Von weiten sehr Beeindruckend die Blöcke 2&3 mit insgesamt 2.200 MW Leistung.
BoA Neurath 2&3
für Laien
Ein Mitwanderer der über sogenannte beste Beziehungen die Möglichkeit hätte eine Besichtigung der Anlage zu organisieren hat das bis dato nicht in Augenschein genommen, und so begnügen wir uns mit Prospekten aus dem Besucherzentrum. Bleiben wir beim Blick in die Zukunft, eine schöne Alternative für Wanderungen am Montag. (Autowandern) Übrigens die Frage nach dem Eigenbedarf des Tagesbaus an Strombedarf ergibt alleine für Bagger 293
3*168 KW, und beim Kraftwerk kann man nochmal ca. 8% der Leistung rechnen. Da kommt schon einiges zusammen, und dass alles für unsere Steckdosen. Die Leistung ist eine physikalische Größe für Energie pro Zeit. Unsere Wanderleistung hatte an diesem Tag einen schlechten Wirkungsgrad. Was Solls, fast so gut wie die Altanlagen in der Umgebung.