Freitag, 31. Dezember 2021

Nideggen.

Durch den Buntsandstein bei Nideggen.

Letzter Wandertag in 2021 Hindenburgtor im Buntsandstein bei Nideggen

Die markante Felsformation soll die Besucher aus Berlin ein wenig an die Wanderungen im Elbsandsteingebirge erinnern. Wie zum Beispiel das Hindenburgtor, klar winzig kleiner als das Prebischtor.

Das Hindenburgtor

Was vor Millionen Jahren entstanden ist durch die Ablagerungen von Flüssen, die dann nach und nach verfestigt wurden um sich zusammen mit Sanddünen zum Buntsandstein zu entwickeln. Viel später begann dann die Rur sich beharrlich und mit viel Geduld tief in den Gebirgsrumpf einzuschneiden. Es entstanden die beeindruckenden Felsen, die heute auf der Buntsandsteinroute erwandert werden können.

Die Wanderroute

Wir parken am Friedhof von Nideggen, in der Straße unweit vom Café Hallmann. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite geht es zu den Felsformationen rund um Nideggen. Über breite Forstwege geht es an einer Gabelung auf Hanghöhe zum besagten Tor. Rechter Hand die Bebauung ignorieren und linker Hand den Abstiegsweg ebenfalls ignorieren. So sollte man die Felsformation erreichen.

Bild 4

Tor gesehen und dann weiter abwärts am Gut Laach vorbei zur Rur. Im unteren Hangbereich ist Kallerbend zu sehen. Für die nächsten Besuche mal als Frühstückpunkt angedacht.

Bild 5

Entlang der Rur mit Blick auf den Eugenienstein geht es bis zum Gut Mausauel. Die Rurtalbahn meldet sich mit sonoren Heultönen so ist sichergestellt man befindet sich im Rurtal. Dort queren wir die Rur gleich zweimal, weil die eine Seite bis zur Staumauer komplett geteert ist nehmen wir diesmal die linke Seite, zwar gestrichelt in der Karte und engzusammenliegende Höhenlinien. Das hat was und wir merken das nach einiger Zeit deutlich an einer Umleitung.

Dieser Hinweis war am Ende des Weges

Kleines Bächlein mit schmalem Pfad

Ab hier wurde es einfacher

Ja weiter dann Schuhe aus

Nach einigen Mühen gelangen wir so bis zur Staumauer Obermaubach, teils trockenen Fußes oder man geht barfuß durch den Bach. Der landschaftlich idyllisch gelegene Stausee Obermaubach mit höchster Fischtreppe in NRW wird mal aus der Nähe betrachtet. Untersuchungen in der Umgehungsgerinne zeigten dass der künstliche Wasserlauf nicht nur für die Auf- und Abwanderung der Fische, sondern auch als Lebensraum gut angenommen wurde.

Blick auf den Stausee und Obermaubach von der Gerda Rössler Hütte aus

Ein Serpentinenaufstieg bringt uns bis zum Engelsblick. Breiter Forstweg und gut in einem Rutsch zu bewältigen, weil in Serpentinen angelegt. Niedriger Eichenbaumbestand ist hier auf der Höhe präsent und viel Heidekraut. Auf dem Höhenweg passieren wir die Gerda Rössler Hütte und lassen uns die Pause genießen. Die Sonne kommt raus und im Windschatten lässt es sich aushalten.

An der Waldkapelle

An der Waldkappelle bittet sich ein Blick auf Obermaubach und Untermaubach, eine imposante Hinweistafel über die Gebaren des Burgherren von Nideggen mit sehr informativen Einblicken aus der Vergangenheit wird in Augenschein genommen. Und schon geht es weiter über den breiten Forstweg. Der schlängelt sich auf der Höhe entlang und so sind wir schnell an einem Punkt, wo die Entscheidung ansteht Eugenienstein erklimmen oder auf halber Höhe weiter.

Blick auf Burg Nideggen am frühen Morgen

Der Krawutschke Turm mit dem Ort Bergstein

Die Besucher möchten doch noch ein wenig klettern und so sieht man auf dem Felsen dann noch den Krawutschke Turm mit dem Ort Bergstein. Krawutschke ein Berliner der die Eifel beschrieben hat.

Im weiteren Verlauf schmale Pfade abseits von der Ortschaft Rath, auf gleichbleibenden Niveau. Die Mühen haben sich gelohnt somit ist die schöne Runde dann leider zu Ende. Reizvoll ist die Tour auch durch den Wechsel von dichten und lichten Waldpassagen, von hochgelegenen Aussichtspunkten und ufernahen Talwegen.

Ein Hochgenuss ist dann abends das Japan Haus für den Abschluss des Jahres beziehungsweise für den zweiten Wandertag im Rheinland. Absacker zu Hause bis die letzten Stunden des alten Jahres vorbei sind. Noch ein Chat mit Kanada, einige Böllerschüsse und ein Anruf von Gerd, der muss noch 5 Stunden arbeiten.

Na denn Prosit Neujahr.

Donnerstag, 30. Dezember 2021

Eichenbach.

 

Runde am Aremberg.

1.Wandertag mit den Besuchern aus Berlin

Ziel der Wanderung ist das Restaurant Wiesengrund in Eichenbach, Voraussetzung ist hier 2G Plus oder neudeutsch geboostert. Das ist auch für die Besucher kein Problem und alle sind auf dem Handy von Michael registriert.

Das Forsthaus Gierscheid

Der Aremberg ist einer der größten tertiären Vulkane der Eifel der sich hier einst mit schier unvorstellbarer Wucht durch das devonische Urgestein sprengte und seinen Basaltkegel direkt auf den Höhenzug setzte. Direkt an den Fuß des sehr dicht bewaldeten Berges schmiegt liegt das Dorf Aremberg. Der Berg oft ein Orientierungspunkt bei Wanderungen in den Ahrbergen. Auf der Gipfelregion des Aremberges befinden sich geringe Reste der 1166 erstmals erwähnten Burg Aremberg und in dem einstigem Gelände ein 1854 aus Ruinengestein erbauter Aussichtsturm.

Die Schutzengelkapelle am Aremberg, von außen Licht an, Foto

Zum Startpunkt haben wir deshalb einen Platz am Ortsrand des Aremberges gewählt. Am Kapellenweg, ein kurzes Stück Straße und schon erreicht man die katholische Schutzengelkapelle in Aremberg, sie wurde 1669 errichtet. Durch lichten Mischwald geht es leicht bergab.

Neue Brücke am Dreißbach und Planierarbeiten, dementsprechend sind die Wege

Die gesamte Tour geht über den Fürstin- Magaretha-Weg in Richtung Lommersdorf, nach einer Weile stößt man auf den Eifel Themenweg „Durchs Auelbachtal“ der von Lommersdorf an der Rokokokapelle St. Jodokus aus dem Jahre 1750 vorbei über den Hühnerberg geht. Wir queren die Landstraße von Lommersdorf nach Aremberg, und am Forsthaus Gierscheid vorbei geht es entlang des Schalkenbaches und des Dreisbach bis nach Eichenbach. Im gesamten Talgrund sind noch Maßnahmen nach dem Dauerregen im Juli zu sehen.

die alte Dreißbachmühle

Die ehemalige Dreisbach Mühle steht noch auf dem alten Standort in der näheren Umgebung waren aber weitreichende Planiermaßnahmen. Über Serpentinen bis zur Nothelfer Kapelle und schon ist das Mittagsziel erreicht. Das uns bekannte Restaurant Im Wiesengrund ist im Vorfeld kontaktiert und ein Tisch für 4 Personen reserviert.

Für das leibliche Wohl der Gäste, Restaurant Wiesengrund

Speisen und Getränke übernehmen die Gastgeber um nach der Pause leicht bergan zum Startpunkt zu wandern, wie ein alter Freund sagt es ist ein moderater Anstieg.

Samstag, 18. Dezember 2021

Brühl.

Weihnachtsgrüße.

Etwas aus dem rheinischen Sprachsatz zu Weihnachten

Mit Kreppche ist im Rheinland nicht die Krippe gemeint, die heißt Kripp, vielmehr geht es um ein Chaos.

Dat wor e Kreppche bei denne, et sooch us wie bei Hempels ungem Sofa.