Samstag, 24. Mai 2008

Alles zu seiner Zeit.

Die Wegmarkierung für den Tag war zuerst mit rot-weiß vorgesehen. Am Startpunkt Britten war dann auch die Bezeichnung durchweg ordentlich vorhanden, so dass man etwas locker, leicht und schnell unterwegs war. Aber irgendwie kommt man doch ans Ziel. Saarhölzbach wurde passiert und die Vorfreude auf den Biergarten in der Brauerei Mettlach ließ den Hinweis von morgens, es geht immer bergab vergessen. Da waren doch so einige Steigungen zu überwinden.

Der rot-weiß hat uns dann doch wieder im Stich gelassen, und so mussten wir quer durch die Industriemetropole Mettlach. Die Gruppe C hatte uns freundlicher weise einen Tisch reserviert. Der Hinweis das Essen kommt in einer halben Stunde hatte uns nicht davon abgehalten die Brauhausspezialitäten zu kosten. Nachdem mehrere leere Humpen den Tisch bevölkerten wurden alte Erinnerungen wach. In alten Zeiten hatten wir so viele geleert, so dass der ein oder andere im Rucksack landete und heute vielleicht sein da sein im Keller verbringt.
Wie gewohnt nach Speis und Trank bergauf den Saarsteig zur Saarschleife in Orscholz. Zehn kleine Negerlein, da waren’s nur noch neun, einer hatte sich abgeseilt. Der schönste Teil der Tour mit Wege und Natur wurde durchwandert. Die Saarschleife, Durchbruchstal
der Saar durch den Taunusquarzit, gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Saarlandes. Die schönste Ansicht bietet der Aussichtspunkt Cloef im Mettlacher Ortsteil Orscholz, 180 m hoch über dem Fluss. Auch unmittelbar vom Saarufer aus bieten sich imposante Ausblicke. Steil zerklüftete Felswände wechseln mit Schutthalden und kleinen Schluchten ab.
Die Saarschleife beginnt kurz hinter Merzig beim Stadtteil Besseringen und endet in Mettlach. Die Luftlinie zwischen Besseringen und Mettlach beträgt nur etwa zwei Kilometer. Die Saar macht einen romantischen "Umweg", der nahezu zehn Kilometer beträgt.
Oskar Lafontaine und Gerhard Schröder wurden am 4. August 1997 an der Cloef mediengerecht mit der Saarschleife ins Bild gesetzt. Hier endet die Wanderfahrt für mich, da am Samstag einige private Highlights anstehen. Eine Diskussion über Änderungen im Ablauf der Wanderfahrt wurde am Vorabend eingestellt.

Besser schlecht gefahren als gut gegangen.

Der Tagesverlauf begann zunächst mit einer logistischen Herausforderung, welches Auto wo hin, Frage war dann Startort - Zielort. 3 von 13 Wandersleuten hatten dann eine abgespeckte Tour vor sich. Am Ort Britten erfolgte die erste Trennung, dies war dann später der Zielort. Von Weiskirchen aus war dann der Wanderweg „Saarland“ mit der Markierung rot-weiß als Orientierung vorgesehen.
Nachdem wir dann einer Prozession zu Fronleichnam zweimal begegnet sind, ergab sich die Frage ob das wohl richtig ist. Doch dann wurde der Einstieg in den Wanderweg gefunden der dann seinen Verlauf durch schöne Waldgebiete hatte. Anstatt über Pflaster wie beim Pilgerweg war hier, der leichte Waldboden eine Wohltat für die Füße. Die Uhrzeit zum Treffpunkt in Scheiden rücke in weite Ferne, da hatte doch Heinz die Karte an Dieter übergeben, was sich als großer Fehler erwies. Nach 13 km war Scheiden erreicht.
Die Pause in der freien Natur war gerade noch so zu bewältigen, denn die Temperaturen befanden sich im Abwärtstrend. Die verbleibenden 6 km wurden dann fast im Laufschritt zurück gelegt.
Die Mühen des Tages sind durch die gut bürgerliche Küche belohnt worden. Als Dank hatten wir dann noch eine Singerrunde in Begleitung mit Rolfs Gitarre arrangiert, der Zuspruch der anderen Gäste wurde durch Applaus dokumentiert. Fortsetzung folgt……

Perlen vor die S… geschmissen??? Von Borg nach Perl.

Den ersten Satz sollte man nicht zu Ernst nehmen, aber es ging in Zickzackkurs los, wie die Hasen im Feld springen. Der Startpunkt von gestern wurde angesteuert, und es sollte eigentlich immer gerade aus nach Perl gewandert werden.
Denkste, hinter Borg angekommen wurde festgestellt das die anvisierte römische Villa Borg in der entgegen gesetzten Richtung lag. Zurück Marsch, Marsch.

Das Anwesen wurde von Lehrer Johann Schneider vor 100 Jahren entdeckt und liegt zwischen Borg und Oberleuken. Die Spuren der Siedlung waren zuerst kleinere Ausgrabungen bis der Landkreis Merzig-Wadern die Arbeiten koordinierte. Eine der größten Villenanlagen im Saar-Mosel-Raum lag im Verborgenen. Im Juni 2000 wurden im Rahmen von EU Projekten die Gartenanlagen nach alten Vorlagen angelegt. Gemüse, Kräuter und Blumenanlagen sind eine Augenweide für den Betrachter.
Nach einer Mittagspause in der Taverne mit unserem Mitbringbuffet sind wir dann weiter Richtung Perl, aber wo ist Perl? Nach einigen Richtungswechseln waren die ersten Häuser in Sichtweite. Die Punktlandung am Auto war mir dann eine Eisrunde wert. Was lag nun näher, schnell über die Mosel und in Schengen tanken. Die Preise waren im Schnitt 30 Cent günstiger als bei uns. Schengen dürfte allen ein Begriff aus der Politik sein, denn nun sind in Europa die Grenzen offen. Gruppenweise trifft der Rest der Truppe im Quartier ein:
Rolf, Peter, Dieter, Manfred, Helmut, Rainer, Franz, Michael und Heinz-Peter.
Das Gerücht was ich verbreitet habe, es gibt Fisch, hatte bei zweien leichte Panik ausgelöst. Heute waren unserer Wanderschuhe so sauber, das eine Reinigung nicht nötig war, Pflastatreto. Fortsetzung folgt …...

Wo ist Heinzes Wanderstock abgeblieben???

Die Spekulationen wo Heinzes Wanderstock mit den überdimensionalen Maßen abgeblieben ist hatten sich am frühen Morgen zerschlagen. Die Erinnerungen, hatte Heinz nachts eingeholt, der Stock steht im Biergarten von Mannebach.
So ein Scheiß, die Überlänge bereitet nach wie vor Transportprobleme, aber was soll’s. Der Start war diesmal im Ort Kümmern, direkt hinter Mannebach. Also kurz anfahren, Stock holen, und im Nachbarort starten.
Ein wunderschöner Pilgerweg durch Wald und Obststreuwiesen bis nach Merzkirchen. In Fisch wurde dann eine Kapelle in Augenschein genommen und der Pilgerpaßstempel begutachtet. Die erholsame Mittagspause am Wiesenrand hatte dann eine Menüfolge der feinsten Art auf dem Programm.

Vorspeise: Peperoni mit Schafskäse, luftgetrocknete Wildsalami
Hauptspeise: Frikadellen mit Schrippe

Dessert: Berlauchkäse

Nach dieser Stärkung wurde, bis hier waren es 11 km bei Sonnenschein und frischem Nordostwind, der Zielpunkt anvisiert. Das war dann ein wenig neben der geplanten Strecke, hier hatte aber dann Wolfgangs Navi gute Dienste geleistet, letztendlich hatten wir nach 17 km das Auto von Herbert gesichtet.
So ein Pech da war doch die kleinste Brauerei von Deutschland wieder mal an der Strecke. Das Griebenschmalzbrot wurde größer und die Biersorte vielfältiger. Zwei Helle ein Bock wenn man nicht fahren muss eine gute Kühlung der Zunge. Herbert, unser Fahrer, hatte das Nachsehen und wurde per SMS von Marlis bedauert. Ein schöner Tag geht zu Ende. Nach gutem Essen wurden zwei Runden rauf und runter gespielt. Fortsetzung folgt ……

37 Jahre Altpfadfinder auf Wanderfahrt. Die ersten 4 sind schon unterwegs.

Tja unsere 37.ste Wanderfahrt nach Jahren der aktiven Zeit stand an. Heinz und Helmut hatten in alter Tradition die Vortour gemacht und ein Quartier ausgesucht. Diesmal im Leuktal hinter Konz an der Saar. Heinz, Herbert, Wolfgang, Gerd, hatten sich schon am Montag auf die Socken gemacht, und ein wenig die Gegend zu erkunden. Der Rest trudelt am Mittwochabend ein. Montagmittag sind wir dann in Konz gestartet und hatten nach 1 Stunde Pflastatreto auf dem Pilgerweg Onsdorf passiert. Und jetzt ging’s los, da hatte doch Heinz eine Karte im Maßstab von
35 000:1 na das fängt ja gut an, Jungs da werdet ihr noch Spaß haben.
Eine komplizierte Bachüberquerung stand an, das Ziel eine römische Tempelanlage, und das sollte man wissen, es geht bergan. Hatte sich gelohnt, liebevoll restauriert. Mit den alten gefundenen Natursteinen. Der weitere Weg über die alte Römerstrasse war dann eine Kleinigkeit bis nach Mannebach. Hier sind schon am westlichen Berghang von Mannebach die römischen Soldaten und Beamte von Metz kommend der prächtigen 20 km entfernten Stadt Trier entgegen geeilt. Münzfunde zeigen, dass mancher Legionär sich hier ansiedelte. So hatten wir dann auch eine Pause eingelegt.
Nach ca. 11 km in der angeblich kleinsten Brauerei Deutschlands. Das leckere trübe Bier und das Brot mit Griebenschmalz waren nicht zu verachten. Schon wurde für den Samstagabend eine Tischvorbestellung getätigt. In einem Bauernladen mit Käserei ist dann die Verpflegung für den nächsten Tag geordert worden. Also wir, die ersten vier, machen die Mittagspause in Gottes freier Natur und bevorzugen das, da sind dann ab Donnerstag einige nicht mit zufrieden zu stellen. Wir sehen das locker, denn das Wetter verspricht alles Gute. Abends im Quartier geklönt und viel gelacht, den das ist gesund. Fortsetzung folgt……

Sonntag, 18. Mai 2008

Glück auf im Schieferbergwerk, mit Kind und Kegel auf geologischen Wegen.

Der Freundeskreis der DPSG er hat zu einer Wanderung in Mayen mit geologischer Fachkenntnis aufgerufen. Vorbei an der Kirche St. Clemens, Wahrzeichen aus dem
13. Jahrhundert mit Schiefen Turm, der konstruktionsbedingt 1,70 m aus dem Lot geraten ist, führt der Weg zum Startpunkt , Das Deutsche Schieferbergwerk, unterhalb der Genovevaburg im Mayen.
Dieter hat die Organisation übernommen und viele Freunde mit Kindern, wir waren ca zwanzig, haben den Ausführungen des Schieferbergbaus gelauscht. Ein altes Stollenlabyrinth, das im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzraum diente ist als Museum eingerichtet, und dort erfuhren wir alles über die Naturgewalten vor 400 Millionen Jahren tief in der Erde wo sich dann der Schiefer formte.
Ein Schiefer durchläuft mehrere Stadien während seiner Entstehung. Als erstes lagert sich Tonschlamm im Meer ab. Das Material für diesen Tonschlamm ist Verwitterungsschutt, der durch Wind und Flüsse vom kontinentalen Festland zum Meer transportiert und anschließend in feinen Schichten abgelagert wird.
Während gebirgsbildender Prozesse wird der Tonstein einem höheren seitlichen Druck und höheren Temperaturen ausgesetzt. Dabei beträgt der Druck bis zu 5 kbar und die Temperatur liegt zwischen 300 °C und 350 °C. Der Tonstein wird in einen Tonschiefer umgewandelt und es entsteht die eigentliche Schieferung.
Nach fast zwei Stunden im Untergrund wurde eine Pause im Kassenraum eingelegt. Die Kinder hatten Hunger und die Großen Kaffeedurst nach den wissenschaftlichen Erläuterungen.
Eine Wanderung zum Katzenberg, an einem wunderschönen Basaltbruch vorbei besichtigten wir eine alte römische Siedlung, die hier im Mittelpunkt von Köln,Trier und Mainz lag.
Den Tag ausklingen lassen mit einem Blick auf die Schieferhalde und den Förderturm des Bergwerkes Katzenberg. Zurück in die Altstadt von Mayen und bei Eis, Kaffee und Kuchen den schönen Tag mit ausreichenden Fachkenntnissen beenden. Die neue Woche beginnt dann mit einer Wanderung der" Alten" von Montag bis Sonntag an der Saar.

Sonntag, 11. Mai 2008

Kaiser Franz wurde 80 Jahr und ist immer noch fit wie ein Junger.

Da geht der Franz so kurz vor der großen Fete noch ins Krankenhaus und ist aber dann wieder pünktlich auf der Matte. Er ließ es sich nicht nehmen seine Gäste alle persönlich zu begrüßen, und die weit über Hundert Gäste aus Nah und Fern, wunderten sich über seine Kondition.
Eine Foto Safari an einer Wäscheleine, am Saaleingang erzählte von dem Leben zwischen Eifel und Brühl. Die neuen Medienwerkzeuge kamen ebenso zum Einsatz. Bei Einbruch der Dunkelheit konnte man eine Diashow per Beamer über sein Leben auf der Saalwand verfolgen. Das großartige Buffet ließ keine Wünsche offen, und der Biernachschub floss regelrecht in Strömen. Das Geburtstagslied:
„ Wie schön das du geboren bist“ wurde nicht nur von den Pfadfinderfreunden, sondern auch von vielen Gästen gesungen. Kinder Enkel und Urenkel haben da Franz ein schönes Fest zelebriert, und ich hoffe er bleibt uns noch lange erhalten. Bei der Wanderfahrt in 8 Tagen will er schon wieder dabeisen.

Samstag, 10. Mai 2008

Mettbrödche oder Schrippe mit Hackepeter, Kölsch aus Preußenhumpen, das gibt es nur in Kölle, aber im Original.

Ein Artikel in der Rundschau berichtete über den Verein Westwind der versucht sich in Berlin zu etablieren, wohl mit Erfolg, den Assenmachers sind mit bei den Gründungsmitgliedern.
Man versucht in einigen Lokalen die Kölsche Esskultur zu vermitteln. Bei uns im Wintergarten gab’s aber Mettbrödche in Form von Frikadellen, auf Grund der Temperaturen. Um 00:30 Uhr war es immer noch 21.5°CGrad und frisches Gaffel vom Fass gut gekühlt.
Doppelkopfrunde war wieder angesagt, Dieter,Fips, Helmut,Rainer und ich hatten das Glück, jeder auf seine Weise, bei diesem Sommerwetter den Abend zu genießen. Helmut hatte die Order von seiner Schwester uns mal gewinnen zu lassen.
Der letzte Abend wurde ja durch ein Superfeuerwerk der Nachbarn bereichert. Ich wurde schon darauf hingewiesen, welche Überraschung den heute ansteht. Na ja bei 28°CGrad konnte die Heizung ausbleiben. Toll. Heimrecht war angesagt, ob das wohl gelingt? Die handgeschriebene Tabelle wurde durch den PC ersetzt, da muss man nicht mehr rechnen, sondern die richtigen Felder mit Plus oder Minus ertasten. Am Ende war nach 20 Spielen mit 3 Pflichtsoli die Abrechnung.Da war ab Spiel Nr.19 noch einiges zu Erwarten. Noch 9 Soli Spiele waren zu machen und die hatten den Punktestand dementsprechend auf den Kopf gestellt. Am Ende war ich sehr zufrieden, 2.50 Euro gewonnen, und Fips 2.30 Euro. Die Frikadellen hatten ihren Platz unterm Tisch, der Rechner auf einem Stuhl und das Fass auf einem alten Tisch der noch aus der Erbmasse vorhanden ist. Der nächste Abend fällt auf Grund von Kurzurlauben der Mitspieler aus, der sechste Mann fehlt, wie können die Rentner auch Urlaub machen, wenn doch die Termine fürs Doppelkopf schon am Jahresbeginn terminiert sind. Die supergroßen Karten haben wir nicht verwendet, den bei Einbruch der Dunkelheit sind die Karten der Mitspieler im Fenster zu sehen.

Mittwoch, 7. Mai 2008

3 müssen noch arbeiten und 6 genießen die Rente.

Das ist schon fast Tradition, was Heinz da ins Leben gerufen hat. Treffen von Ehemaligen 921 er mit noch Aktivisten. Vor sechs Jahren hatte das wohl mal begonnen, und sich auf zwei Termine im Jahr eingespielt. Da zücken dann die Rentner ihre Kalender und haben Probleme den nächsten Treff auszuloten.
Bei herrlichem Sommerwetter konnte man es sich richtig gut gehen lassen auf dem Alter Markt mit frischem Gaffelkölsch. Bei diesen Temperaturen in der Abendsonne, die langsam hinter dem Rathaus verschwand war es ein leichtes die typischen Brauhausspezialitäten zu genießen.

Da hatten dann doch 3 die Idee mal eine Digitalkamera mit zu nehmen und das Geschehen im Bild fest zu halten, man weiß ja nie was kommt. Ein Ordner mit alten Fotografien machte die Runde und es wurde viel geklönt und gelacht. Wenn einige Witze erzählt werden hat man schon die Schwierigkeit die am anderen Tag wieder zu ordnen. Mir geht’s jedenfalls so.
Zwei Stammgäste waren leider krankheitsbedingt verhindert, aber die moderne Kommunikation machte es möglich die Beiden direkt über den nächsten Termin zu informieren. Also merken 23.Oktober gleiche Zeit. Wie man sieht hat Ilona und mir das Kölsch gemundet, na dann Prost auf die Gesundheit.

Dienstag, 6. Mai 2008

Liersbach_Sahrbach_Vortour_Sommer_Gut Essen_Ausruhen.

Man sollte sich nicht mit zu viel Eigenlob schmücken, aber die Montagstour hatte ich mit Brunhilde am Samstag vorgezeichnet, im wahrsten Sinne des Wortes. Das entdeckte Landgasthaus Linder Höhe hatte Montag keinen Ruhetag, und wer das Sagen hat, bestimmt wo es langgeht. Das schöne Wetter hielt was es versprach. Startpunkt der schöne Dorfplatz von Plittersdorf. Über den Wanderweg Nr. 8, 9, Burgenweg durch das schöne Liersbachtal bis zur Wensburg. Zur Entstehungsgeschichte dieser im Lierstal stehenden Höhenburg gibt es keine eindeutigen Angaben. Vermutlich wurde die Burg von den Grafen Ahr oder denen von Nürburg zur strategischen Unterstützung gegen die Grafen von Jülich gebaut. Im Jahre 1300 wurde die Burg und ihr damaliger Besitzer Nikolaus von Broil erstmals urkundlich erwähnt. Nach erreichen des Karl-Kaufmann Weg am Gutshof Laubachshof ging’s dann bergan nach Lind, immerhin 240 Höhenmeter, hier hatte man einen wunderschönen Blick auf die Eifel, Nürburg, Brohltal, Ahrberge und das Siebengebirge. Die Mittagspause im Schutze der Sonne bei frischem Gaffelkölsch und großer Portion Schnitzel, Pommes, Zwiebel wurde die weitere Wanderung in Frage gestellt, wer ist mit dem Auto da??? Haha. Weiter im Trott, wobei ich zweimal wohl zu leichtfertig die Wegbezeichnung nicht so ernst genommen hatte. Runter ins Tor zum Sahrtal, von Kennern gern als eines der schönsten Mittelgebirgstäler Deutschlands beschrieben. Da war dann auch noch eine Pause drin, bevor der Aufstieg zum Ausgangsort anstand. Hier stellte sich dann wieder mal die Frage wer holt das Auto. Durch einen hohen Buchenwald bei strahlendem Sonnenschein mit den sich gerade entwickelten hellgrünen Blättern, steil an nach Plittersdorf, da half auch die Bemerkung weiter links gehen nichts, den der Maibaum war schon zu sehen. Heinz kränkelt ein wenig, Franz hat sich gut erholt, und Wolfgang hat um diese Jahreszeit eine Grippe. Aber die nächste Tour ist die große Wanderfahrt an der Saar, da werden sich dann noch einige Alt-DPSGer sehen lassen.

Samstag, 3. Mai 2008

Da kann man nur lachen.

Gerade mal 10 Jahre, da hat man noch gut lachen. Das Fahrrad stand ja schon länger bei Opa und Oma im Gästezimmer. Endlich war es so weit.
Marina wurde 10 Jahre und ein Wunsch war ein neues Fahrrad, damit man ab Sommer in die neue Schule radeln kann. Ria war mit einer Horde Mädels im Kletterpark am Wasserturm. Der Abschnitt A ist von allen gemeistert worden. So musste Marina doch noch eine Weile des Tages ohne das Geschenk verbringen.
Ich hatte mit Sohn Gerd derweil ein Bier getrunken, da hat der doch jetzt eine Vorliebe für Heineken entdeckt, mir unbegreiflich. Na ja was soll’s, kann das nicht nachvollziehen muss ich aber auch nicht. Um 19:00 Uhr war es dann endlich so weit, die Kletterpartie war zu Ende und die Mädels kamen heim. Luftballon entfernen und ein Testfahrt in den Flur, der nächste Tag kann kommen. Nach einer Stärkung mit Pommes und Hot Dog wurden auch schon einige von den Eltern abgeholt. Wir hatten zu viert noch einige Runden Biberbande gespielt, und gegen Mitternacht sind wir dann heim. Man müsste noch mal…..sein, nein diesen Schlager kann man nur mit der damaligen Zeit vergleichen.

Donnerstag, 1. Mai 2008

Tanz in den Mai.

Wenn schon denn schon, nach diesem Motto kann man auch einen Abend angehen. Das hört sich auf den ersten Moment nicht gut an, ist aber doch ein schöner Abend gewesen. Auf zur Tanzparty im Tanzsportzentrum und mit Freunden in den Mai tanzen. Da hatten wir zum Mitbringbüfett einen Schweinebraten gemacht und so kurz vor Sieben noch einen Obstsalat zubereitet. Das Büfett konnte sich sehen lassen, aber bis das es soweit war, wurde erst mal das Tanzbein geschwungen.
Ein DJ aus dem Tanzkreis sorgte für gute Unterhaltung. Die Jugendgruppe Modern-Jazz-Dance machte den Anfang, und wurde mit viel Applaus bedacht. Ein Kreissprecher versuchte sich dann an einen Keybord und wollte sein Können vortragen, leider viel zu laut und zu lange, das hatten wir dann auch um Mitternacht der Sportwartin gesagt. Eine Soloeinlage vom Trainer der neuen Lateinformation bildete dann den Höhepunkt des Abends. Die Gruppe erst vor kurzem neu gegründet hat ihren direkten Aufstieg in die nächste Klasse erreicht.

Wir hatten dann bis weit nach Mitternacht das Tanzbein geschwungen, trotz reichlich Kölsch hatte ich keine Probleme mit den Tanzfolgen. Vielmehr hatten wir den Slow Fox perfekt aufs Parkett gelegt, zum Erstaunen von Bruni, da es galt einige Kalorien zu verarbeiten, denn ich war zweimal am Dessert. Nach durchtanzter Nacht lag auf dem Frühstückstisch ein Herrentagsgeschenk mit dem Titel „Wandern in Berlin“, wie das wohl hier her kam? Sehr gelungener guter Start in den Wonnemonat Mai.