Montag, 24. August 2020

Arloff.

Eine Runde im Iversheimer Wald.

Kühles Wetter aber noch kein Winter. Die Schlehe wirft ihre Früchte nicht ab. Um ihr Aroma voll zu entfalten benötigen die Früchte der Schlehe die ersten Nachtfröste. Eine Delikatesse für die Vogelwelt. Erst nach den ersten tiefen Temperaturen lassen sich aus den dunkelblauen bis schwarzen Früchten herrlich schmeckende Marmeladen, Gelees oder Liköre zubereiten. Also die Stelle merken wo das Bild aufgenommen wurde, in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes.

Wanderleitung: Herbert. Wanderkarte: Bad Münstereifel Karte Nr. 7.Wetter: 20,0 Grad C, Sonne, bedeckt. Kreis: Euskirchen. Wegprofil: breite Wirtschaftswege, schmaler uriger Pferdeweg, von der Leitung der Tour so ausgewählt.

Wir sind mal wieder zu viert, doch demnächst wird die Gruppe wieder kleiner da noch Urlaube geplant sind. Wir starten hinter Arloff am Parkplatz Eichelkamp, unweit der Steinbachtalsperre. Am Waldrand entlang mit Sicht auf den Ort und das Hammerwerk Arloff. Der Wind pfeift kräftig und es sind ideale Wandertemperaturen. So erreichen wir den zweiten großen Parkplatz Am Mohrenbusch. Ein uriger schmaler Pfad für die Reiter führt in Richtung Schutzhütte Hartenberg. Zeit für eine Trinkpause um weitere Aktivitäten abzuklären.

Im weiteren Verlauf laut Planung und Karte sollte hier die Rücktour beginnen. Eine große Freifläche am Wegrand war dann letztendlich so zu gewachsen das wir auf den alten Weg abkehren mussten. Ein Test oder ungewollt, hier waren wir doch eben. Ein zweiter Test ergab sich am Wanderweg mit dem Hinweis Kölner Dom Blick 60 Kilometer, wer hat noch gute Augen. Noch einen Kaffee in der Qutlet Stadt Bad Münstereifel und somit ist auch diese Tour strecke gemeistert, derweil alle nicht so ganz fit waren. Übrigens den Ruheforst Iversheim haben wir rechts liegen lassen. 

Montag, 17. August 2020

Rheinbach.

 Spaziergang an der Tomburg.


Wanderleitung: Dieter. Wanderkarte: Rheinbach, Alfter Wanderkarte. Nr. 6. Wetter: 24,8 Grad C, Sonne, bedeckt, schwülwarm. Kreis: Rhein Sieg Kreis mit Sonderstatus. Wegprofil: breite Wirtschaftswege, schmaler uriger Pfad Nummer 1

Nach den schwülen Tagen im August, insgesamt 11 Tage in Folge mit über 30,0 Grad C bekamen die Montagswanderer Entzugserscheinungen. Bei einem Treff in einer In Lokalität wurde vereinbart wir machen einen Spaziergang und treffen am Nachmittag einen guten Freund der zum Kaffee eingeladen hatte. Die Wanderschuhe von der letzten Tour noch blitzeblank und los geht es an der Waldkapelle außerhalb von Rheinbach auf halber Höhe nach Merzbach.

Passend zum vorhergesagten Sonnenschein, eine Runde von 9 km. Der Wegeverlauf: Waldkapelle, Ruine Tomburg, Querung Brotpfad ,Eulenbach, Waldkapelle.

Hoch auf einem Vulkankegel stehen die Reste der Tomburg. Im Jahr 900 noch ein Herrensitz. Der Berg selbst lieferte das Basaltgestein als Baumaterial. 1473 wurde die Burg durch den Herzog von Jülich belagert und weitgehend zerstört. Danach dienten Berg und Burgreste lange Zeit als Basaltsteinbruch.

Nach 2 Stunden Spaziergang genügte ein Anruf um uns bei einem lieben Freund zu treffen und Erinnerungen auszutauschen. Wie bestellt regnete es auf der Rückfahrt. Eine gute Idee unter Glyzinien zu verweilen.

Montag, 3. August 2020

Hürtgen.

Wanderung zum Brandenburger Tor.


 Wanderleitung: Gerd. Wanderkarte: Die Rureifel Karte. Nr. 2. Wetter: 23,0 Grad C, Sonne, bedeckt. Gemeinde: Hürtgenwald Kreis: Düren. Wegprofil: breite Wirtschaftswege.

Direkt am Parkplatz, das Brandenburger Tor

Hier ist nicht das Tor in Berlin gemeint, sondern ein schlichtes Holztor, das seinen Namen seiner ungewöhnlichen Größe verdankt. Es steht in der Eifel, genauer gesagt in der Gemeinde Hürtgenwald. In dieser Region fanden im Winter 1944 erbitterte Kämpfe zwischen amerikanischen und deutschen Truppen statt.

Nicht mit Bus oder Bahn zum Brandenburger Tor sondern direkt auf den Wanderparkplatz davor. Im Folgenden wandern wir laut Karte Nummer 2 des Eifelvereins über die Weg Nummer 95 bis zum roten Wehebach. Hier nicht links oder rechts, sondern Querfeldein bergan, ein breiter Forstweg und es geht bis zum Manes Stein. Trinkpause. Die Gruppe wünscht sich weiterhin die Weg Nummer 95, und somit ist klar wer immer vorneweg ist.

Das Greuel Kreuz am Wanderweg 

Es gibt über dreißig, Mahn- und Gedenkzeichen im Hürtgenwald die teils unauffällig und bescheiden als Tafel oder als Wegkreuz errichtet bzw. angebracht sind. Mancher der Einheimischen kennt aus Erzählungen das eine oder andere, mancher kennt auch eine größere Anzahl davon, aber sie alle aufzuzählen wird kaum jemand können.

Deichbauten und Spurensicherung ablichten

Am Greuel Kreuz ungefähr am Einlauf der Bäche zur Wehetalsperre ist die Mittagspause. Entlang des Weißen Wehebaches noch Deichbauten von Bibern beobachten und für Whats App festhalten und die Tour ist auch schon rum.