Mittwoch, 31. März 2021

Bahnhof Blankenheim Wald.

Motte.

Die Überbleibsel der Motte am gleichnamigen Wanderweg
Mal wieder einen der Themenwege Eifelschleifen ausgesucht. Dieser ist mit der Kennzeichnung Motte dargestellt. Mal sehen was sich hinter der Namensgebung verbirgt. Das obere Bild zeigt die Bedeutung. Durch das Naturschutzgebiet Urfttal und Nebentäler auf der Suche nach den Spuren einer der Motte. Eine kleine Insel auf der einst eine kleine Burg gestanden haben dürfte.

Infotafel über den Bau der Eifelstrecke
Für den Startpunkt wählen wir mal die Bahnstation Blankenheim Wald an der Strecke Köln- Trier. Wir sind im Urfttal und in der Talsohle der Wanderung. Das war so gewollt, erstmal flach und dann leichte Anhöhe bis Schmidtheim.

Am Zehnbach
Das Naturschutzgebiet Urfttal und Nebentäler sind gekennzeichnet durch Wildkräuterwiesen, tiefe Wälder und weitläufige Wiesen, Entspannen und den Duft des Waldes genießen, zumindest die gesunde Landluft, auch bekannt als Güllewiesen, da hoffen die Bauern wohl auf Regen. Kaum Vorstellbar bei den hochsommerlichen Temperaturen, 25 Grad C und Sonne pur.

Infos am Wanderweg

So hat es wohl mal ausgesehen
Das erste Ziel ist eine sogenannte Motte ein wenig abseits des Weges. Direkt nach Querung der Bahnlinie im Urfttal auf der linken Seite. Dies ist eine kleine künstlich aufgeschüttete und kegelförmige Insel, auf der wohl früher mal eine mittelalterliche Burg stand, die zum Schutz der feuchten und schwer zugänglichen Niederung der Urft und des Zehnbachs errichtet wurde. Die Motte Zehnbachhaus ist eine der wenigen Niederungsburgen in der Eifel. Das Wort Motte bezeichnet die Erd- oder Grassoden, mit denen der Hügel aufgeworfen wurde. Die ersten Motten entstanden vermutlich im 10. Jahrhundert in Frankreich.

das digitale Kartenmaterial die Kennung M ist astrein
Die Kartenbezeichnungen SM 2, SM 3 und SM 4 sind nicht mehr vorhanden und die gesamte Wegstrecke ist mit dem Logo Motte ausgezeichnet. So geht es langsam bergan in Richtung Schmidtheim.

die Kastanienallee zum Schloss Schmidtheim

Schloss Schmidtheim
Durch den Ort und am alten Schloss vorbei weiter bis zum Urftweiher. Ein Becken wo einige Zuflüsse das Quellgebiet der Urft bilden. Kenner wissen die Urft als solche trifft man in Kall, Gmünd und schließlich an der Talsperre. Die Wegführung ist morgens und mittags überwiegend im Sonnenschein. Ein kurzes Stück hinter dem Urftweiher geht es bis zur K 61 und weiter über breite Wege bis zum Parkplatz Silberberg an der L 204.

der Urftweiher, gewünschtes Foto der begleitenden Dame, bitte mehr Himmel als Wasser
Durch das Wisselbachtal geht zurück zum Startpunkt. Unterwegs trifft man noch auf die Landgrenzen der Gemeinden Hellenthal, Daun und Euskirchen. Eine schöne Strecke mit Ausnahme der ca. 3 Kilometer entlang der genannten Straßen, hier hätte die Wegführung auch anders sein können, zwar verkehrsarm aber asphaltiert, es sei denn man wählt den Straßengraben.

Montag, 29. März 2021

Nettersheim.

Die Ahekapelle bei Nettersheim am Genfbach
Genfbachtal mit Ahekapelle.

Einst Kloster heute Sanatorium
In Nettersheim ist das Naturzentrum der Eifel beheimatet, weniger bekannt oder für Insider das Römer Café. Der Parkplatz in der Nähe des Öfteren als Startpunkt für Wanderungen bei Nettersheim und nachmittags für einen Abschluss bei Kaffee und Kuchen, bekannt durch die Schiffchen, und Kännchen Kaffee mit 1 ½ Tassen Kaffee.

Einstieg in die Montagstour mit Dame, direkt am Parkplatz
Wir starten diesmal am Parkplatz links der Straße von Zingsheim nach Nettersheim, direkt am alten Kloster, heute ein Sanatorium geht es über einige Stufen auf den Eifelschleifenpfad Ahekapelle. Ein uriger Pfad führt leicht bergan und dann Richtung rechts ins Genfbachtal. Nach einer Stunde hat man die Kapelle erreicht.

Der Innenraum der renovierten Kapelle

Stempel für die Pilger auf dem Weg nach Spanien

Die Ahekapelle ist dem heiligen Servatius geweiht und hat eine lange Tradition als Wallfahrtskapelle. Sie liegt im Genfbachtal in der Nähe von Engelgau in der Eifel. Der Name der Kapelle stammt von dem Bach Ahe. Der Pilgerweg nach Santiago de Compostela in Spanien führt von Bad Münstereifel kommend an der Ahekapelle vorbei. Im Eingangsbereich der Kapelle befindet sich eine Stempelstation für Jakobspilger.

Forsthaus Mürel

Waldkiosk

Was das Wanderherz begehrt
Hier verlassen wir die Wegführung Ahekapelle und halten uns in Richtung Forsthaus Mürel.

Eine interessante Raststätte ist rechts des Weges aufgebaut. Alles was der Wanderer vergessen hat gibt es hier zu kaufen.

Sehr schöner Rastplatz am Wanderweg auf 560 Meter NN
Weiter durch das Engelgauer Waldgebiet am Forsthaus Mürel vorbei erreicht man die Alte Römerstraße, von Steinrütsch kommend über den Bergrücken Mürel. An Quellpfad, Tunnelgartenweg, verlassen wir die Route zurück in Richtung Nettersheim. Schnurstraks gerade an einer Schutzhütte im Schatten geht es bis auf eine Zuwegung des Weges Alte Buche, der von Nettersheim kommt. Nahe am Endpunkt noch circa 4 Kilometer bittet sich eine Bank auf der Höhenlinie 560 Meter zum Verweilen an um für den nötigen Sonnenschutz zu sorgen.

Freigelegter Querschnitt der alten Römerstraße

Wanderroute ist beliebig zu verlängern
Unweit von Nettersheim erreicht man den Erlebnispfad mir vielen Familien. Etwas abseits nehmen wir eine Abkürzung direkt auf den Kirchturm vom Ort ein. Es ging fast den ganzen Tag der Sonne entgegen, und das bei 18,0 Grad C. Das grüne Erwachen steht allerdings noch aus, weil man auf dem Höhenzug bei 550 angekommen ist. 

Mittwoch, 24. März 2021

Kronenburg.


Blick von der Kronenburg auf die Hausberge Steinert
Auf einen der höchsten Berge des Hohen Venn.

Die Kronenburg vom Wanderweg KB 9 
Die vorgegebene Route ein wenig verändern und ganz nebenbei einen der höchsten Berge des Hohen Venn erklimmen. Wir parken in der Nähe des Feuerwehrhauses in Kronenburg. Über den Weg Nr. K, Kylltal geht es leicht bergan über eine neue Brücke an der alten Bahntrasse rund um den Leuversberg. An und an ist die alte Markierung KB 9 ersichtlich.

Am Rande des Wanderweges am Leuversberg
Unberührte Natur, fantastische Fernblicke und verschlungene Pfade all das findet man auf 10 Kilometer langen Wanderung, die wie erwähnt etwas erweitert hatten. Das Training am Vortag im Villewald erwies sich als nützlich. Durch das Naturschutzgebiet werden quasi die Hausberge von Kronenburg erwandert. Unterwegs werden immer wieder schöne Ausblicke auf Kronenburgerhütte, die Kronenburg, den Kronenburger See und Dahlem geboten.

Hinweise zum ehemaligen Grenzverlauf
Ein kurzes Stück an der Kreistrasse ca. 50 Meter und dann wider in den Wald über den KB 9. Auf dem Steinert weist eine Tafel auf den dortigen Grenzverlauf zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hin, früher einmal die Trennungslinie zwischen der französischen und britischen Besatzung. Am alten Grenzpunkt geht es über den KB 10, bzw. HS, abwärts ins Tal. Ein wunderbarer uriger Weg der wohl demnächst ziemlich zugewachsen ist.

Blick auf Hallschlag vom Pausenplatz
Eine Abkürzung ist kurz vor Hallschlag möglich direkt am Waldesrand ist rechter Hand der Verlauf der alten Bahntrasse zu sehen. Geht man nicht bis zum Ortsrand von Hallschlag hat man ein gutes Stück asphaltierten Weges gespart, allerdings auch nicht die schöne Bank am Wegrand mit dem Blick auf den Ort.

Kleine Hindernisse erhöhen das Wandervergnügen

Ruine mit Infotafel

Das sah ja mal toll aus
Von der Kronenburg ergibt sich ein toller Blick auf die zurückgelegte Strecke. Das wird auf dem ersten Bild deutlich und begeistert jedes Mal die Begleitung. Das hatten wir nach der Wanderung genossen und sind dann am Parkplatz Burg durch den Ort geschlendert. Menschenleer und unheimlich Still in den engen Gassen

historische Bauten direkt reihenweise

Besuch der Kirche ist lohnend

So kann man den Jägerzaun auch schützen

unser digitales Kartenmaterial

Freitag, 19. März 2021

Brühl.

 Ein Lichtblick in diesen Pandemiezeiten.

Seit dem 18 März fleißig bei der Arbeit

Dank Berliner Unterstützung alles akribisch festgehalten
Unsere Hausmeise ist seit gestern fleißig mit dem Nestbau beschäftigt, nachdem über den ganzen Winter die Nacht auf dem Boden verbracht wurde. Da müssen wir mal überlegen wo wir die Ahnentafel positionieren. 

Samstag, 6. März 2021

Zwischen 553 und Merten.


Geplante Route für einen Spaziergang am Samstagnachmittag

Spaziergang durch den Kottenforst.

Domäne Walberberg

Kloster Rheindorfer Burg. So in der Wanderkarte, uns Einheimischen eher bekannt als Kloster Walberberg.

Die Rheindorfer Burg ist eine ausgebaute Burganlage im rheinischen Vorgebirge. Sie liegt am nördlichen Rand des Bornheimer Stadtteils Walberberg im äußersten Westen des Rhein-Sieg-Kreises. Die Burg wurde erstmals 1140 urkundlich als Sitz der Ritters Christian von Rinchedorp erwähnt. 2007 verlassen und verkauft, heute ein exklusives Hotel, Domäne Walberberg.

Blick auf das Siebengebirge und den Ort Merten am Lohndorfer Kreuz
Am Lohndorfer Kreuz sind Weitblicke bis auf das Siebengebirge möglich mit dem Ort Merten. Das Kreuz steht am Waldrand oberhalb von Trippelsdorf und ist eines der Fussfallkreuze der Kirchengemeinde Merten. So geht ein Samstagmittag Spaziergang durch den sonnendurchflutenden Kottenforst. Breite Wege für genug Abstand bei Gegenverkehr der sich in Grenzen hielt.

Infos zur Kitzburg
Das heutige Herrenhaus der Kitzburg steht auf mittelalterlichen Fundamenten aus dem 13. Jahrhundert, wovon die Ummauerungen der künstlich angelegten Hausinsel künden. Sie enthalten u. a. Bruchstücke des Römerkanals, der im Mittelalter für viele Bauten als Steinbruch herhalten musste.

Die Kitzburg
Durch einen Bombenangriff im Jahr 1942 verursachten Kriegsschäden an Dächern und Mauern wurden 1962 bis 1964 beseitigt, und die Burg im alten Stil renoviert. Dabei erhielt das Haupthaus einen Außenanstrich in einer Farbe, wie sie auf einem alten Plan von 1763 zu sehen ist. Privatbesitz des Freiherr von Canstein.

Dienstag, 2. März 2021

Schevenbütte.

Die Laufenburg im Meroder Wald

Durch den Meroder Wald. An der Trinkwasertalsperre mit drei Armen.

Am Infozenter der Talsperre
Unser Startpunkt ist eine Parkmöglichkeit an der Wehebachtalsperre, hinter dem Ort Schevenhütte. Das markante Aussehen der Talsperre ist in der Wanderkarte ein Dreiarmiges Gebilde. Im Westen das Tal des roten Wehebachs, östlich davon das des weißen Wehebachs in westöstlicher Achse das Tal des Thönbachs. An Freizeitmöglichkeiten sind lediglich Wandern und Radfahren erlaubt, da der See wegen seines Charakters als Trinkwasserreservoir nicht für den Wassersport freigegeben ist.

Teilansicht von der Staumauer aus
Am Staudamm geht es los und wir peilen für die Route nach einigen Metern einen schmalen Pfad in Richtung Parken Drei Eichen an. Hier stößt man auf den Eifelvereinsweg der von Nord nach Süd verläuft. Nach einer Weile nehmen wir dann den Eifelvereinsweg von Ost nach West.

Das Franzosenkreuz

Auf dem Weg Richtung Franzosenkreuz am Horizont Kraftwerk Weisweiler
Somit erreichen wir das Franzosenkreuz. Beiläufig sei erwähnt das Symbol des Pilgerweges geht bis zum Franzosenkreuz und ist man staune ein uriger Pfad. Bei dem bekannten Franzosenkreuz am Rothenbruchbach zwischen der Laufenburg und der Klosterruine Schwarzenbroich handelt es sich um ein Grabdenkmal in Form eines Kreuzes. Anno 1679 ist hier ein Französischer Offizier ermordet und begraben worden.

Die Laufenburg

Tor verschlossen
Als nächsten Anlaufpunkt planen wir die Laufenburg. Auf einer Anhöhe im Privatforst der Familie Prym. Im 12 Jahrhundert erbaut, zerstört im 2. Weltkrieg und in den 50er Jahren wieder aufgebaut. Als Gutshof und Restauration genutzt. Für uns bleibt nur eine Pause außerhalb, hier ist auch noch der Lockdown.

Hier sollte ein Wanderweg als Rundweg sein
Die Pause ist mal angedacht in der Hoffnung eine schöne Aussicht zu erwischen wo eine Bank vermutet wird. Nix, eine gefallene Birke dient als Sitzgelegenheit und nebenbei sieht man den Zustand des Waldes, Wege kaputt gefahren und schlecht begehbar. Es geht abwärts bis zur L 12.

Am Rückweg entlang eines Pferdehofes
Am Parkplatz Laufenberger Weg queren wir die L 12 und der Wanderweg führt mal nah und fern am Wehebach zurück. Danach geht der Weg auch teilweise durch den Ort Schevenhütte der an einigen Gebäuden mit Infotafeln auf die Vergangenheit hinweist. Erzbergbau.

Die Wanderroute