Freitag, 28. September 2012

Bonn, Münsterplatz.


Im Jahr 2005 begann das Projekt Klangwelle mitten in der Bonner Innenstadt und hat seither Besucher, Presse und Sponsoren gleichermaßen begeistert. Dieser Event der Superlative wurde jedes Jahr von bis zu 100.000 Besuchern bestaunt und erfreut sich Überregionaler Beliebtheit. Seither hat sich nicht nur die Show, sondern auch die imposante Technik entwickelt. Neben der patentierten Wasser- und Hochstrahltechnik, kommen die leistungsstärksten Projektoren und Laser zum Einsatz. Natürlich konnte sich das Publikum auch dieses Jahr über optische Überraschungen freuen.
 
 
 
 Wir freuten uns über den Insidertipp eines Bewohners der Bundesstadt. 
 
 
 
 
 
 
Die schönsten klassischen Melodien, Ohrwürmer der Rock- und Popgeschichte und stimmungsvolles, rheinisches Liedgut zu einer mitreißenden Komposition von Wasser, Laser, Licht und Video, perfekt musiksynchron arrangiert. 


 
 
Datum/Zeitraum
22.09.2012 bis 03.10.2012
Uhrzeit 20.00 Uhr Ort Münsterplatz 53111 Bonn nur Stehplätze gute 2 Stunden Preis/Euro Eintritt frei

Montag, 24. September 2012

Aremberg.


Wandertour: 2012_33
Wanderführer: Herbert
Wanderkarte: Nr. 12 Eifelverein
Region: Eifel
Länge: 12,8 km
Gehzeit netto (brutto): 2 Std. 44 Min. (3 Std. 37 Min.)
WDG: 3,95 km/h
Wegmarkierung: verschieden
Anspruch: Mittel
Wetter: bedeckt, Regen
Steigung: ca. 200 m
Sehenswertes: Restaurant zum Wiesengrund
Notiz: Für Damen geeignet

 
Rund um den Aremberg, war angepeilt. An der K 41 ist ein schöner Wanderparkplatz angelegt, Hütte und Bank für Schuhe Wechsel, und ein Senioren Service für den Anfang? Von wegen goldener Herbst, schnell wurde klar es wird stürmisch und regnerisch.
Mischwaldreiche Landschaft nicht nur als Info im Navisystem sondern in der Tat alte Baumbestände. Nieselregen leicht abnehmend und bergab überwiegend der Bezeichnung Nr. 3 folgend bis zur Dreisbachmühle, bzw. was davon noch erhalten sein soll.

Gut das man als nächstes Ziel die idyllische Ortschaft Eichenbach kennt.
Weihnachtsessen am 21.12. 2009
und sicher ist, dort ist montags kein Ruhetag. Die Frauen daheim werden sich sicherlich über ein sogenanntes Hasebrot freuen und wir sitzen trocken, warm und Gaffeln bei einem ausgesprochen hervorragendem Angebot.
 
Da sich keiner bereit erklärte das in 5 Kilometer Entfernung stehende Auto zu holen, wurde abgewettert und dann schnell die Wetterbesserung ausgenutzt.
Den Aremberg rechts liegen lassen, vor dem nächsten Starkregen war die Schutzhütte, Bank und Auto erreicht. Kurz und schmerzlos, bewegt und gut gegessen, leicht nass, ein guter Herbstanfang.

Montag, 17. September 2012

Reifferscheid.


Reifferscheid liegt in einer mischwaldreichen Landschaft und lockt zum Wandern. Der Ort bietet dem ruhesuchenden und naturverbundenen Menschen das, was er für einen Wandertag in der Eifel sucht. Von hier aus gibt es auch zahlreiche Wandermöglichkeiten.
Über den Eifelvereinswanderweg unterhalb der Burg geht’s es erst mal von Nord nach Süd durch das Tal des Wolferter Bachs bis zum Ortsende Wolfert. Ein leichter Anstieg auf breiten Wegen, weil der auch als Radweg ausgewiesen ist. Sich der wärmenden Klamotten entledigen und dem Weg Nr. 4 folgen. Eine Ortsbezeichnung mit Zehntstelle verweist auf den Zehnten den die Bauern im Mittelalter an die Herren zu Reifferscheid zu entrichten hatten.

Ein großer Windpark wurde passiert und die bestellten 4 Rehe hatten pünktlich unseren Weg gekreuzt.

Die Prehltalhütte lud zur Rast und entlang des Baches mit gleichnamigem Namen, wurde der Richtungswechsel der Wanderung am Campingplatz von Hollerath eingeläutet. Bis dato konnten sich die Mitwanderer genauso in der Sonne aalen wie die Blindschleiche am Wegesrand. Weiter über den Ort Hönningen wurde die massive Burgmauer sichtbar. Die Burg hat eine spektakuläre Geschichte. Sie wurde 1106 erstmals erwähnt. Der Eigentümer steckte Reifferscheid zu dieser Zeit in Brand, um es nicht in die Hände des Feindes fallen zu lassen.

Der Grundriss dieses Burgortes blieb über Jahrhunderte hinweg nahezu unverändert. Im Jahre 1385, als die Burg wieder aufgebaut war, wurde Johann von Reifferscheid beschuldigt, den Landfrieden gröblich gebrochen zu haben. 1794 beschlagnahmten die Franzosen die Burg und versteigerten sie. Die Burg wurde von den neuen Besitzern als Steinbruch genutzt.
Durch den beschaulichen Ort schlendern, somit war das Ende der Tour erreicht.
 

Sonntag, 16. September 2012

Nachlese zur Wanderung Ehrwald.


Das wir eine schöne Woche an der Zugspitzarena hatten steht außer Zweifel. Die letzten Zweifel der zurückgelegten Wanderkilometer in Bezug auf einen mechanischen Zähler am Mann sind ausgeräumt. In mühevoller Kleinarbeit hat der Reiseleiter die Touren rekonstruiert, recherchiert und dokumentiert, hier eine kleine Nachlese, für alle die das schöne Wandergebiet kennen lernen möchten.
Lähn Plattberg, 13,2 km

Steiners Hüttl, 18,2 km

Biberwier Silberleiten, 16,9 km

Coburger Hütte Tajatörl, 17,5 km

Biberwier Nassereither Alm, 21,2 km

Das Z Ticket erlaubte am letzten Tag einen Ausflug mit Bussen, Bahnen, und Booten das hatten wir uns redlich verdient.

Montag, 10. September 2012

Ehrwald, Bühl.


Die Zugspitze Arena zeigte sich am frühen Morgen mal wieder von der Besten Seite. In den Tälern leichte Nebelfelder, blauer Himmel über dem Massiv, die einheimischen Tiere läuten zum Abschied und wünschen eine gute Reise.


Pünktlich ist der Trans Drive Express zur Stelle und die müden Wanderer können in der Limousine die gebuchten Plätze einnehmen.
Was bleibt sind Erinnerungen an: wunderschöne, hervorragende Wandertage. Das Wetter spielte mit, das leibliche Wohl machte sich an diversen körperlichen Stellen bemerkbar, und die Landschaft gleitet an uns vorüber. Toll war es.
 
 

Sonntag, 9. September 2012

Ehrwald, Zugspitze, Grubistein, Heiterwangersee, Plansee, Ehrwald.


Die Zugspitze ist mit 2.962 Metern über Normalhöhennull der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Sie liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen, und über ihrem Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Südlich des Berges schließt sich das Zugspitzplatt an, eine Karst-Hochfläche mit zahlreichen Höhlen. An den Flanken der Zugspitze befinden sich drei Gletscher, darunter die beiden größten Deutschlands: der Nördliche Schneeferner mit 30,7 Hektar und der Höllentalferner mit 24,7 Hektar; außerdem der Südliche Schneeferner mit 8,4 Hektar.


Erstmals bestiegen wurde die Zugspitze am 27. August 1820 von Josef Naus, seinem Messgehilfen Maier und dem Bergführer Johann Georg Tauschl. Heute gibt es drei Normalwege auf den Gipfel: Von Nordosten aus dem Höllental, von Südosten aus dem Reintal und von Westen über das Österreichische Schneekar.
Auf den Zugspitzgipfel führen drei Seilbahnen. Die erste, die Tiroler Zugspitzbahn, wurde 1926 gebaut und endete auf einem Grat unterhalb des Gipfels, bevor die Endstation 1991 auf den Gipfel verlegt wurde. Eine Zahnradbahn, die Bayerische Zugspitzbahn, führt durch das Innere der Nordflanke und endet auf dem Zugspitzplatt, von wo eine weitere Seilbahn zum Gipfel hinauf führt.
Mit der Bayerischen Zugspitzbahn und der Eibseeseilbahn, der dritten Luftseilbahn, gelangen jährlich durchschnittlich 500.000 Menschen auf den Gipfel. Im Winter bedienen neun Skilifte ein Skigebiet auf dem Zugspitzplatt. In der 1900 eingeweihten meteorologischen Station und der Forschungsstation Schneefernerhaus werden hauptsächlich Klimaforschungen betrieben.
Seit 1851 steht auf dem Gipfel der Zugspitze ein Gipfelkreuz. Alle Kind und Kegel versuchen die wenige Meter zu erklimmen, obwohl ein Hinweis auf Klettersteig Bedingungen hinweist, Man darf nicht hinsehen wie achtlos Familien mit Kleinkindern sich dort rumtreiben.

In 2009 für 15.000 Euro renoviert und neu vergoldet steht seit 22. April 2009 das Kreuz wieder auf dem Ostgipfel. Die ganze Historie kann man auf Bildern im Gebäude der Bahn verfolgen.
Wir folgen dem Ruf des Reiseleiters und sehen uns das Ganze noch mal vom Grubistein an, schließlich sind wir im stolzen Besitze der Z Karte. Die Touren der letzten Tage sind in den umliegenden Bergmassiven zu sehen und viele Erinnerungen wurden aufgefrischt. Wie da waren wir???


Die Krönung der Wandertage wurde mit einer Bootsfahrt auf dem Plansee belohnt. Alles mit dem Z Ticket, der Reiseleiter noch beim Studium der Fahrzeiten, wie an allen Tagen in Aktion, die anderen bei der einhelligen Meinung, Och was ist das schön heute. Lobgesänge auf den Wander Trip. 4 oder 5 Sterne, auf jeden Fall einen mehr als das Hotel. Einige edle Tropfen Marillen und leider ist die Zeit morgen um.

Samstag, 8. September 2012

Ehrwald, Schafskopf, Nassereither Alm, Alte Römerstraße.


Wer trittsicher ist und ein wenig Felskontakt liebt, für den war der gestrige Tag eine Herausforderung. Die Halbschuhtouristen laufen derweil über die Almfahrwege. Wie die Römer liefen wir ob Schweißgebadet oder mit Rucksack, über Via Claudia Agusta. Im 2. Jh. n. Chr. unter Septimius Severus erbaut über Fern- und Reschenpass.

Bis diese erreicht wurde hieß es erst mal auf zu Schafskopf und Panoramabilder schießen. Wetterstein und Zugspitze bei diesem Wetter ein Muss.
Abstieg zur Sunnalm und Aufstieg zur Nassereither Alm, fast war es schon zu warm für den Aufstieg auf 1735 m. In der Sonne verweilen und eine Brotzeit einnehmen. Die Vorfreude auf den Sonntag ist groß, rauf auf die Zugspitze, mit der Kabelbahn. Heute Morgen hatten wir schon gemerkt wie kühl es war, so sind wir vorgewarnt.
Das Zugspitzmassiv gesehen von der Nassetierher Alm
 
Der Reiseleiter sollte sich dann warm anziehen, der letzte Tag wird eingeläutet, da hagelt es gewöhnlich nicht an Manöverkritik. Die fiel am späten Abend wie die Verteilung von Sternen für das Hotel mit **** aus.



Freitag, 7. September 2012

Ehrwald,Seebensee, Tajatörl, Ehrwald


Startpunkt: Ehrwald, Talstation.
Ankunftspunkt: Ehrwald
Wegnummer: 812
Schwierigkeitsgrad: mittel exponierte Stellen.
Gehzeit: 9 Stunden
Höhenunterschied: 2.259 m
Wegbeschaffenheit: Almboden, Fels/Geröll,mittelschwer.
Ausrüstung: Bergschuhe, Wetterfeste Wanderausrüstung, Sonnencreme.
Begehbar in folgenden Monaten: Mai, Juni, Juli, August, September
Tourenbeschreibung:
Tajatörl: 2.259 m

Begonnen hatte der Tag mit den besten Wetteraussichten. Sonne knallblauer Himmel kein Wölkchen konnte die Panorama Aussichten trüben, und am Abend war das schon zu sehen.
Über den Knappensteig und der Via Alpina erreichten wir die Seebenseealm auf 1.652 m. Zum idyllisch gelegenen Seebensee, sind es mal gerade 75 Höhenmeter. Eine kleine Verschnaufpause, innehalten und die satte grüne Natur bewundern und das Farbenspiel der Berge nicht auf Polaroid bannen, sondern der neuen Technik freien Lauf lassen.


Vom See aus führt ein Wanderweg in steilen Serpentinen zur Coburger Hütte, auf 1.917 m wo man eine gute Jause so knapp zur Mittagszeit, passt schon, Fleischkäse mit Kartoffelsalat als Stärkung.
Den weiteren Tour Verlauf konnte man durch die gute Sicht erahnen. Vorbei am Drachensee und einem Schneefeld wurde der Tajatörl passiert. Endlich waren Teile der Zugspitze zu sehen.
Der Blick nach vorne für den Abstieg ließ erahnen, 2 riesige Geröllfelder überqueren, einen Eiszeitlichen Bergrutsch überwinden, aber der Endpunkt der Tour war noch nicht sichtbar.

Ein Blick nach hinten, da waren drei gleiche Kommentare, erlaubten die Redensart, gnädiger Reiseleiter, habe die Ehre, toll ausgesucht, ein zu bewältigter Anstieg, links herum wäre uns schwer gefallen. Den Ganghofersteig und den Brendlsee in Auge und die Blicke wurden frei auf die Ehrwalder Alm. Das Wettersteinmassiv zeigte sich in der nachmittagssonne von seiner Besten Seite.
 
 
 

Donnerstag, 6. September 2012

Ehrwald, Lärchenwald Biberwier, Sunnalm, Jubiläumsweg, Montanwanderweg, Panoramaweg, Ehrwald.


Startpunkt: Ehrwald
Ankunftspunkt: Ehrwald
Wegnummer: Panorama Weg, Jubiläumsweg, Montanwanderweg.
Schwierigkeitsgrad: leicht
Gehzeit: 4 Stunden
Höhenunterschied: 1.642 m
Wegbeschaffenheit: Almboden, Fels/Geröll, weicher Waldboden.
Ausrüstung: Bergschuhe, Wetterfeste Wanderausrüstung.
Begehbar in folgenden Monaten: Mai, Juni, Juli, August, September Oktober
Tourenbeschreibung:
Sunnalm: 1641 m

Die lahmen Knochen ein wenig schonen und zunächst mal durch den Lärchenwald am Ortsende wandern. Ab und an einen Blick zurück auf die Zugspitzarena, leider alles im Morgenschleier und dazu noch leichter Regen.
Der Panoramaweg ist eine breite Schotterpiste leichte Anstiege und auch bei diesem Wetter gut besucht. Der Weg startet beim Tennisplatz Ehrwald und führt über die Brücke des Gaisbaches. Von dort durch den Lärchenwald bis zur Weggabelung, links Richtung Biberwier. Dem Panoramaweg bis zum Pulverkeller (Stempelstelle) Biberwier folgen.

Hier begint der Montanweg mit sehr vielen Infotafeln und alles im besten Zustand.
Die Themenwege, den Montanweg Silberleithe, oder der Jubiläumsweg sind leicht begehbar und gut ausgeschildert.
 

In Biberwier brachte uns der Sessellift zur Sunnalm und wir durchkreuzen die Nebelwände. Abwarten und Tee trinken, eine kleine Pause bei Weißwurst mit süßem Senf und Brezel so gestärkt konnten die Themenwege erwandert werden. Der begleitende Geologe hatte seine wahre Freude und war immer vornweg. Wie es scheint hatte die leichte Wanderung zur Besserung des Knochenaufbaus beigetragen. Mal sehen was die Reiseleitung morgen in Petto hat.

Mittwoch, 5. September 2012

Ehrwald, Tillfussalm, Steinernes Hütl, Kohlbachsattel, Feldern Jöchl, Am Brand, Hochfelder Alm, Ehrwald


Startpunkt: Ehrwald
Ankunftspunkt: Ehrwald
Wegnummer: interne Bezeichnungen auf gelben Grund, verwirrend.
Schwierigkeitsgrad: groß
Gehzeit: 8 Stunden
Höhenunterschied: 2.163 m
Wegbeschaffenheit: Almboden, Fels/Geröll steile ungesicherte Wege.
Ausrüstung: Bergschuhe, Wetterfeste Wanderausrüstung Stöcke.
Begehbar in folgenden Monaten: Mai, Juni, Juli, August, September.
Tourenbeschreibung:
Ehrwalder Alm 1502 Meter, Tillfussalm 1382 Meter, Steiners Hütl 1920 Meter,
Kochbachsattel 2136 Meter, Feldern Jöchl 2045 Meter, Am Brand 2120 Meter, Hochfelder alm 17332 Meter. Ehrwald Hotel zur Sonnenspitze.


Auf in das Wettersteingebirge, kurz auch Wetterstein genannt, ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen, die den Ostalpen in ihrer ganzen Länge vorgelagert sind. Es ist ein relativ kompaktes Gebirge zwischen Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Seefeld in Tirol und Ehrwald. Anteile haben Deutschland mit dem Freistaat Bayern und Österreich mit dem Bundesland Tirol. Der Hauptgipfel des Wettersteins, die Zugspitze, ist gleichzeitig der höchste Berg Deutschlands.
Fürs erste begnügten wir uns mal mit dem Kohlbachgipfel. Die Kondition der Wanderer gefestigt durch den Vortag, hatte heute eine kleine Bewährungsprobe zu bestehen, sollten die Wetterprognosen zu treffen.
Entgegen allen Unkenrufen zum Trotz, die Vorhersagen vom Bichl Alm Wirt waren für die Katz. Die Infos vom hoteleigenen Wanderführer Peter ebenfalls. Kein Regen kein Schnee auf 1700 Meter. Das Z Ticket erlaubte einen überflüssigen Anstieg über die Asphaltstraße, so wurde kurzer Hand die Ehrwaldbahn beansprucht.
 
Zur Tillfussalm ging es über breite Schotterwege mal bergab und bergan. Man wunderte sich was hier für die Skifahrer gebaut wurde. Bis dato hatten wir gute zwei Stunden Alpenpanorama aufgenommen. Einige Gipfel wurden noch von Wolken umringt, angenehme Temperatur zum Wandern, aber vor allem trocken.
Das Steinerners Hütl sollte die nächste Anlaufstation sein. Ein Mitwanderer hatte in Anbetracht der Infos über die Beschaffenheit der Wegstrecke angedeutet sich hier von der Gruppe zu verabschieden. Denn einmal hin und zurück hätte im engsten Sinne auch nicht dem Berichterstatter gefallen.

Nach guten zwei Stunden ist die Hütte erreicht, leider nur zu Dritt aber immerhin ohne nennwertete Zwischenfälle. Eine Brotzeit und Informationen sammeln sowie ausloten was geschieht mit dem Rückweg war sehr Hilfsreich.
Wie am Vortage war festzustellen die Wolken ziehn dahin daher, aber nicht übers Meer, sondern an den Hängen vorbei.

Die Murmeltiere begleiteten uns mit ihrem Schreien. Der Nebel wurde dichter und wir wurden gezwungen von Markierungsstein zu Stein sich aufzuteilen. Nach einer halben Stunde war dann der Spuk vorbei und die Sicht wurde besser. Nebelhornklänge wurden vernommen, was wohl auf den Verzehr einer Hauswurst zurück zu führen war. Den Schluss der Gruppe bilden und die Übersicht behalten.
Die Wetterfront in der Ferne bestätigte sich, beim Abend Schmaus goss es in Strömen. Ein gelungener Alpenwanderweg im Wettersteinmassiv der leider immer noch nicht den Blick freimachte auf die Zugspitze, unzureichend beschildert, aber an diesem Tag eine Menge von Eindrücken hinterließ. Murmeltiere, auf 2000 Meter Haflinger, schnelle Wetteränderungen, und ein hervorragendes Timing der Tour Leitung.