Startpunkt: Ehrwald
Ankunftspunkt: Ehrwald
Wegnummer: interne
Bezeichnungen auf gelben Grund, verwirrend.
Schwierigkeitsgrad: groß
Gehzeit: 8 Stunden
Höhenunterschied: 2.163 m
Wegbeschaffenheit: Almboden,
Fels/Geröll steile ungesicherte Wege.
Ausrüstung: Bergschuhe,
Wetterfeste Wanderausrüstung Stöcke.
Begehbar in folgenden Monaten: Mai, Juni, Juli,
August, September.
Tourenbeschreibung:
Ehrwalder Alm 1502 Meter, Tillfussalm
1382 Meter, Steiners Hütl 1920 Meter,
Kochbachsattel 2136 Meter, Feldern
Jöchl 2045 Meter, Am Brand 2120 Meter, Hochfelder alm 17332 Meter. Ehrwald
Hotel zur Sonnenspitze.
Auf in das Wettersteingebirge, kurz auch Wetterstein genannt, ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen
Kalkalpen, die den Ostalpen in ihrer ganzen Länge vorgelagert sind. Es ist ein
relativ kompaktes Gebirge zwischen Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Seefeld
in Tirol und Ehrwald. Anteile haben Deutschland mit dem Freistaat Bayern und
Österreich mit dem Bundesland Tirol. Der Hauptgipfel des Wettersteins, die
Zugspitze, ist gleichzeitig der höchste Berg Deutschlands.
Fürs erste begnügten wir uns mal mit
dem Kohlbachgipfel. Die Kondition der Wanderer gefestigt durch den Vortag,
hatte heute eine kleine Bewährungsprobe zu bestehen, sollten die
Wetterprognosen zu treffen.
Entgegen allen Unkenrufen zum Trotz, die
Vorhersagen vom Bichl Alm Wirt waren für die Katz. Die Infos vom hoteleigenen
Wanderführer Peter ebenfalls. Kein Regen kein Schnee auf 1700 Meter. Das Z
Ticket erlaubte einen überflüssigen Anstieg über die Asphaltstraße, so wurde
kurzer Hand die Ehrwaldbahn beansprucht.
Zur Tillfussalm ging es über breite
Schotterwege mal bergab und bergan. Man wunderte sich was hier für die
Skifahrer gebaut wurde. Bis dato hatten wir gute zwei Stunden Alpenpanorama
aufgenommen. Einige Gipfel wurden noch von Wolken umringt, angenehme Temperatur
zum Wandern, aber vor allem trocken.
Das Steinerners Hütl sollte die nächste
Anlaufstation sein. Ein Mitwanderer hatte in Anbetracht der Infos über die
Beschaffenheit der Wegstrecke angedeutet sich hier von der Gruppe zu
verabschieden. Denn einmal hin und zurück hätte im engsten Sinne auch nicht dem
Berichterstatter gefallen.
Nach guten zwei Stunden ist die Hütte
erreicht, leider nur zu Dritt aber immerhin ohne nennwertete Zwischenfälle.
Eine Brotzeit und Informationen sammeln sowie ausloten was geschieht mit dem
Rückweg war sehr Hilfsreich.
Wie am Vortage war festzustellen die
Wolken ziehn dahin daher, aber nicht übers Meer, sondern an den Hängen vorbei.
Die Murmeltiere begleiteten uns mit
ihrem Schreien. Der Nebel wurde dichter und wir wurden gezwungen von Markierungsstein
zu Stein sich aufzuteilen. Nach einer halben Stunde war dann der Spuk vorbei
und die Sicht wurde besser. Nebelhornklänge wurden vernommen, was wohl auf den
Verzehr einer Hauswurst zurück zu führen war. Den Schluss der Gruppe bilden und
die Übersicht behalten.
Die Wetterfront in der Ferne bestätigte
sich, beim Abend Schmaus goss es in Strömen. Ein gelungener Alpenwanderweg im
Wettersteinmassiv der leider immer noch nicht den Blick freimachte auf die
Zugspitze, unzureichend beschildert, aber an diesem Tag eine Menge von
Eindrücken hinterließ. Murmeltiere, auf 2000 Meter Haflinger, schnelle
Wetteränderungen, und ein hervorragendes Timing der Tour Leitung.
2 Kommentare:
Na bei den Wolken ist es gut wieder eingekehrt zu sein!
Formatierungen der Ausfugs-Info-Titelzeilen gegenüber dem Vortag verändert. Was mag wohl damit ausgedrückt werden? Wir wissen es nicht...
... wahrscheinlich ein Montagswanderer-Geheimcode!
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