Mittwoch, 5. September 2012

Ehrwald, Tillfussalm, Steinernes Hütl, Kohlbachsattel, Feldern Jöchl, Am Brand, Hochfelder Alm, Ehrwald


Startpunkt: Ehrwald
Ankunftspunkt: Ehrwald
Wegnummer: interne Bezeichnungen auf gelben Grund, verwirrend.
Schwierigkeitsgrad: groß
Gehzeit: 8 Stunden
Höhenunterschied: 2.163 m
Wegbeschaffenheit: Almboden, Fels/Geröll steile ungesicherte Wege.
Ausrüstung: Bergschuhe, Wetterfeste Wanderausrüstung Stöcke.
Begehbar in folgenden Monaten: Mai, Juni, Juli, August, September.
Tourenbeschreibung:
Ehrwalder Alm 1502 Meter, Tillfussalm 1382 Meter, Steiners Hütl 1920 Meter,
Kochbachsattel 2136 Meter, Feldern Jöchl 2045 Meter, Am Brand 2120 Meter, Hochfelder alm 17332 Meter. Ehrwald Hotel zur Sonnenspitze.


Auf in das Wettersteingebirge, kurz auch Wetterstein genannt, ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen, die den Ostalpen in ihrer ganzen Länge vorgelagert sind. Es ist ein relativ kompaktes Gebirge zwischen Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Seefeld in Tirol und Ehrwald. Anteile haben Deutschland mit dem Freistaat Bayern und Österreich mit dem Bundesland Tirol. Der Hauptgipfel des Wettersteins, die Zugspitze, ist gleichzeitig der höchste Berg Deutschlands.
Fürs erste begnügten wir uns mal mit dem Kohlbachgipfel. Die Kondition der Wanderer gefestigt durch den Vortag, hatte heute eine kleine Bewährungsprobe zu bestehen, sollten die Wetterprognosen zu treffen.
Entgegen allen Unkenrufen zum Trotz, die Vorhersagen vom Bichl Alm Wirt waren für die Katz. Die Infos vom hoteleigenen Wanderführer Peter ebenfalls. Kein Regen kein Schnee auf 1700 Meter. Das Z Ticket erlaubte einen überflüssigen Anstieg über die Asphaltstraße, so wurde kurzer Hand die Ehrwaldbahn beansprucht.
 
Zur Tillfussalm ging es über breite Schotterwege mal bergab und bergan. Man wunderte sich was hier für die Skifahrer gebaut wurde. Bis dato hatten wir gute zwei Stunden Alpenpanorama aufgenommen. Einige Gipfel wurden noch von Wolken umringt, angenehme Temperatur zum Wandern, aber vor allem trocken.
Das Steinerners Hütl sollte die nächste Anlaufstation sein. Ein Mitwanderer hatte in Anbetracht der Infos über die Beschaffenheit der Wegstrecke angedeutet sich hier von der Gruppe zu verabschieden. Denn einmal hin und zurück hätte im engsten Sinne auch nicht dem Berichterstatter gefallen.

Nach guten zwei Stunden ist die Hütte erreicht, leider nur zu Dritt aber immerhin ohne nennwertete Zwischenfälle. Eine Brotzeit und Informationen sammeln sowie ausloten was geschieht mit dem Rückweg war sehr Hilfsreich.
Wie am Vortage war festzustellen die Wolken ziehn dahin daher, aber nicht übers Meer, sondern an den Hängen vorbei.

Die Murmeltiere begleiteten uns mit ihrem Schreien. Der Nebel wurde dichter und wir wurden gezwungen von Markierungsstein zu Stein sich aufzuteilen. Nach einer halben Stunde war dann der Spuk vorbei und die Sicht wurde besser. Nebelhornklänge wurden vernommen, was wohl auf den Verzehr einer Hauswurst zurück zu führen war. Den Schluss der Gruppe bilden und die Übersicht behalten.
Die Wetterfront in der Ferne bestätigte sich, beim Abend Schmaus goss es in Strömen. Ein gelungener Alpenwanderweg im Wettersteinmassiv der leider immer noch nicht den Blick freimachte auf die Zugspitze, unzureichend beschildert, aber an diesem Tag eine Menge von Eindrücken hinterließ. Murmeltiere, auf 2000 Meter Haflinger, schnelle Wetteränderungen, und ein hervorragendes Timing der Tour Leitung.

2 Kommentare:

BerlinerKindl hat gesagt…

Na bei den Wolken ist es gut wieder eingekehrt zu sein!

Anonym hat gesagt…

Formatierungen der Ausfugs-Info-Titelzeilen gegenüber dem Vortag verändert. Was mag wohl damit ausgedrückt werden? Wir wissen es nicht...
... wahrscheinlich ein Montagswanderer-Geheimcode!