Freitag, 30. November 2007

2* 3* 4* …..Wie viele Sterne haben wir uns erarbeitet? 5. Kochabend

Der 5. Kochabend, und damit der letzte Test für das große Finale am 26.Januar 2008, wenn wir dann unsere Frauen mit wilden Köstlichkeiten verwöhnen, wurde durch ein Menü eines 2 Sterne Kochs beeinflusst. Christine hatte das Rezept in ihrem neuen Job beim Frischemarkt Zündorf erfahren, und das folgende Menü wurde zubereitet:

Vorspeise : Bunter Herbstsalat mit Riesengarnelen in Weißweinsauce
Hauptgang: Hirschkalbsrücken mit Lebkuchensauce, dazu Haselnuss-Spätzle mit Rotkohl
Dessert: Apfelkompott mit Mascarpone-Calvados-Creme


Leider fehlte an diesem Abend Paul, Wilhelm und Wolfgang (Bürgermeister) so dass wir uns wieder mit einigen Fragen konfrontiert sahen. Wo sitzt Filet, Rücken, Lummer und Hals? Was ist Parüren? Wie wird Rotkohl normal zubereitet, wenn er nicht in der Dose gekauft wird? Was ist ein Salamander? Da leider drei liebe Mitstreiter fehlten ist die Küchenbesetzung auf den Kopf gestellt worden. Das war aber kein Grund, den Löffel hinzuschmeißen, denn wir alle sind mittlerweile ein eingespieltes Team. So hat die Küche 1 Kurt, Wolfgang G., Walter und ich, diesmal die Hauptspeise zubereitet. In Küche 2 war Jürgen und Heinz aktiv und die Küche 4 war mit Wolfgang T. und Hermann-Josef besetzt.
Die Frage vom letzten Abend, was ist Crosner?
Im Internet auch nicht zu finden, hat Christine beantwortet. Ein Uraltgemüse mit der Konsistenz wie Rübchen und nur im Frischemarkt erhältlich. Die Weißweinsauce wurde mit dem Bratensatz der Garnelen und mit Cognac abgelöscht, reduziert, Pfeffer, Salz und Zucker abgeschmeckt und mit eiskalter Butter gebunden. Da haben wir schon wieder etwas dazu gelernt. Das auslösen des Hirschkalbsrücken hat schon einige Zeit in Anspruch genommen und die beiden Filet haben wir einfach so zwischendurch gebraten und als kleine Köstlichkeit verzerrt. Die Haselnuss-Spätzle sind uns zwar nicht so gelungen wie vorgesehen, aber das Dessert hat dann den krönenden Abschluss bereitet. Hoffentlich können alle den Termin mit ihren Damen im Januar wahrnehmen und somit einen guten Start ins neue Jahr hinlegen. Was wir den Damen präsentieren verraten wir nicht, es soll ja eine Überraschung sein, wie in all den Jahren zuvor.

Dienstag, 27. November 2007

5 Mann und 5 Flachmänner und jede Menge Kilometer

Die Wanderung am Montag hatte an unserem alten Treffpunkt in Weilerswist ihren Anfang. Dieter hatte die Leitung der Tour und meinte zu Beginn wir würden 2 Karten durchwandern. Was hatte der vor??? Zuerst ging es entlang der Swist, die mit 43,6 Kilometern der längste Bachlauf Europas ist. Die Quelle liegt im Ahrgebirge bei Kalenborn und die Mündung ist in Erftstadt-Bliesheim in die Erft. Ansonsten leicht zu überspringen, aber die letzten Regentage hatten den Fluss schon etwas breiter werden lassen. Wir konnten gerade so am Ufer vorbei unter der Bahnlinie den Weg nehmen. Nachdem wir die Höhe des Kottenforst eingenommen hatten, auf 155,3 Meter hieß es nur noch straight on bis zum Wülfingerhof. Der Karl-Kaufmann-Weg, Eifelverein Nr.2, durchläuft das gesamte Kartenblatt, 183 km von Brühl nach Trier, werden wir das heute machen? Leider ist in diesem Teil die Autobahn so nahe am Waldgebiet, so dass die Geräusche des Verkehrs nicht zu überhören waren. Am Dützhof vorbei hatte Dieter dann in der Karte zwei Schutzhütten ausgesucht, aber in Wirklichkeit war davon nichts zu sehen. Wo sollte denn jetzt die Mttagspause eingelegt werden, schließlich hatten wir in Nähe des Kamelleboom einen Unterstand. Nun zum Titel der Wanderung, da hatten doch alle fünf einen Flachmann dabei. Unser Neuzugang der, Peter ( Brühler Schloßbote ), präsentierte uns einen Williams vom Feinkostrestaurant Sickers,wiegewohnt nur das Feinste vom Feinsten. Nach der Pause hieß es dann auf und davon, Jürgen, Dieter, und der Älteste des Tages Peter haben sich dann auf die Socken gemacht und querfeldein über Felder und Wiesen in Richtung Heimweg. Da wir zur Pause bereits 12 Kilometer zurück gelegt hatten, war am Ende die Anzeige an Dieters Schrittmesser bei 23,8 Kilometer stehen geblieben. Nun war klar wir sind durch zwei Karten gewandert. Hier die Doko nach alter Art und Weise, weil Wolfgang nicht dabei war. Am alten Treffpunkt sind wir dann nach 6.0 Stunden ab ins Auto und nach Hause, in Weilerswist gibt’s nur ein Stehcafe, und das nach so vielen Kilometern. Nächste Woche hat Dieter kein Auto zur Verfügung und wir werden uns im Siebengebirge tummeln, das kann Dieter dann nur mit einem Kaffee und Kuchen bei sich zu Hause gut machen,was wir schon mehrfach genossen haben.

Freitag, 23. November 2007

Fragen über Fragen…1 Frau muss 10 Antworten geben.

Der 4. Kochabend fing mit einer kleinen Unstimmigkeit an, da hatte Heinz-Jürgen ein Fässchen mitgebracht für den Geburtstag und Christine möchte doch auch mal zum Zuge kommen und für ihren Geburtstag einen spendieren, das hatte ich Ihr aber schon vermasselt. Wir beide haben am gleichen Tag Geburtstag. Paul und mir fiel auf, das nun von Christine viele Fragen gestellt wurden. Wolfgang G. wurde gefragt wo liegt beim Hirsch das Filet? Da meinte einer das liegt in der Küche. Nicht anders war die Antwort von Wolfgang T. der sagte unter dem Bauch, was ein breites Gelächter auslöste, nachdem Heinz kommentierte da ist das Filetstück des Mannes. Wilhelm war immer noch verhindert und dann war die Kreativität von Küche 4 gefragt, Wolfgang und Hermann-Josef haben das Dessert zubereitet. Da war die Frage was passt zu Wild? Vanillesauce mit Birnen und Preiselbeeren, das geht schnell und so haben beide noch den Tisch gedeckt. Eine der Gemüsebeilagen war Crosner, was ist das.??? Heinz–Jürgen entpuppte sich als Kenner, auf die Frage was ist wenn die Suppe püriert wird. Na klar Kastanien Cremesuppe. Aber nun zum Menü des Abends: Minestra con la Pasta, auf Deutsch, Nudelsuppe mit Maronen Hirschfilet mit Knusperkruste, als Beilage Crosner, Keniabohnen und Schupfnudeln dazu noch einen gemischten Salat Vanillesauce mit halber Birne auf Preiselbeeren und dazu noch ein leckeres Freibier und das ganze dann für 10€, was will man mehr. Die Clique vom Römerkanal, Küche 1,Wolfgang und Kurt, hat mit unseren Alterspräsidenten Alois die Suppe zubereitet und das Gemüse wirklich hand geschnippelt und sehr fein zubereitet. Die wollten uns dann noch vorgaukeln es sei kein Knoblauch drin. Küche 2, Heinz, Jürgen und ich haben uns dann die Filets vorgenommen wobei wir die volle Unterstützung von Christine hatten. Für die Beilagen war diesmal Küche 3, Rolf und Paul zuständig die nun in Absprache mit uns punktgenau serviert werden sollten. Christine hat uns dann an der eigenen Hand erklärt wie das Filet sich anfühlt bei Medium, roh, durch. Und dann war noch zu beantworten wie heißt der typische Wildgeruch: hôut gout. Einen Termin für den Abschluss Abend haben wir noch nicht gefunden, beim nächsten Mal wollen die Rentner alle ihre Terminbücher mitbringen.

Montag, 19. November 2007

Warum in die Ferne schweifen, wenn die Heimat ist so nah.

Unsere Wanderung am 19.11.2007 führte uns in heimische Gefilde. Auf Grund der sich abzeichnenden Wetterentwicklung ist am frühen Morgen spontan entschieden worden wir gehen in den Villewald. Nach dem Motto: Wer das Sagen hat bestimmt wo’s lang geht. Da hatte Herbert am Treffpunkt bei ihm zu Hause schon eine Überraschung Kaffee aus großen und kleinen Tassen. Wir sind dann um 10:30 los in Richtung Heider Bergsee. Am See entlang bis zum Schluchsee. Links ab am Untersee, Mittelsee bis zum Obersee. Das ging ziemlich flott und auch dazu noch ohne Karte und Navi. Na ja da hatte Herbert Heimrecht und ist auf alten Familienspuren gewandert, früher zur ( Liblarer Eisdiele.) Auf dem Wanderweg A2 zum Bahndamm hoch habe ich dann mal die Videofunktion der Kamera ausprobiert nach dem mir meine Schwiegertochter in Berlin das in ihrem Blogger vorgemacht hatte.
Leider singen die Wanderer kein Lied und man hört nur das Rauschen der Blätter. Nachdem wir zwischen Obersee und Mittelsee den Bahndamm erreicht hatten, kam die Diskussion über die DB und GDL auf. Am Franziskussee vorbei sind wir dann zurück durch die Siedlung Roddergrube in Richtung Akademie gewandert. Nach 2.5 Stunden an der frischen Luft bei schlappen 3 °C und bedecktem Himmel gab’s dann Mittag in der Kantine. Die alten Essenskarten wurden gegen neue getauscht und ein deftiger Grünkohl mit Wurst verspeist. Wie viele Kilometer wir zurück gelegt hatten schwankte zwischen 10 und 12 Kilometer. Tut aber nichts zur Sache, haben uns wohlgefühlt und sind den Liebsten zu Hause nicht auf den Wecker gefallen. Die nächste Tourplanung wird von Dieter gemacht.

Dienstag, 13. November 2007

Von oben trocken, von unten nass.

Unsere Wanderung am 12.11.2007 führte uns ins Brohltal unweit der Hohen Acht nach Hohenleimbach. Jürgen hatte 2 Varianten bereit. Er muss noch lernen: Wer das sagen hat, der sagt auch wo es hingeht. Das braucht Herbert nicht mehr zu lernen, die Weihnachtswanderung ist schon geplant und er weis wo es hingeht. Die Spekulationen gingen schon auf der Hinfahrt in verschiedene Richtungen, aber ich habe die Schnauze gehalten. Alle haben gerätselt. Hahaha.
In der Ortsgemeinde haben wir dann zuerst einen kleinen Schlenker gemacht, sprich doppelt gegangen, ist mir auch schon passiert. In der Gemeinde existiert eine 1963 erbaute Dorfkapelle, in deren Innern sich ein hoher, sitzender Dachreiter und ein farbiger Säulenaltar aus dem 18. Jahrhundert befindet. Zu den wichtigsten Landmarken im Ort gehört die „Kaiserlinde“, ein großgewachsener Baum am Dorfplatz, der zur Erinnerung an die Völkerschlacht in Leipzig gepflanzt wurde und eines der Symbole im Gemeindewappen ist. Auch der weitere Baumbestand in Hohenleimbach ist gepflegt und gut erhalten.
Im weiteren Sinne zu den Sehenswürdigkeiten kann die Kohlstraße zählen, ein Handelsweg, der heute als Wanderweg angelegt ist. Sie war ein Holzkohletransportweg für Pferdefuhrwerke von den Kohlenmeilern (ab Vinxtbach) durch die Eifel zu den Hüttenwerken im Saarland, teils auf einer alten Römerstraße, im Mittelalter und im 16./17. Jahrhundert ausgebaut. Diesen Teil des Weges ging es erst mal bergauf zu einer Anhöhe und dann am Rande eines Wachholderschutzgebietes entlang. Tiefe Baggerspuren zur Rekultivierung hatten den Wanderweg unzumutbar gemacht. Die Orientierung haben dann Jürgen, Heinz, und Dieter in Zusammenarbeit vollzogen. Einige sind dann nach dem Motto, immer hinter der Karte gehen mitgewandert. Nach der Passage des Konrad-Adenauer-Stein haben wir in einer Hütte Kaffeepause gemacht, es war aber ungemütlich kalt. In Höhe 542 Meter hieß es dann querab zum Nettebach. Nachdem wir eine Kuhwiese durchquert hatten und das ganzes wieder retour, kam eine Herausforderung auf uns zu. Eine Furt des Nettebach durchqueren, was aber in Anbetracht der tagelangen Regenfälle wohl nicht so einfach war. Als fliegender Reporter bin ich dann als erster rüber und habe dann die Prozedur im Bild festgehalten. Hier wurde nach alter Sitte eine Bachüberquerung gebaut. Nach einer Weile ging’s dann weiter bis Nettehöfe, wo wir mitten im Ort die Mittagspause eingelegt haben. Die nächste Überraschung war dann der Sellbach, ebenfalls zu überspringen oder abtauchen. Den Rest der Wanderung hatte dann das schöne Tal bis Hohenleimbach wieder zu einem Genuss werden lassen. Ein schöner Tag mit vielerlei Highlights wurde dann in Kempenich mit Kaffee und Kuchen beendet. Nächste Woche hat Herbert das sagen. Unser Navimann Wolfgang war nicht dabei, manchmal kam die Frage auf, wo sind wir denn nun und der Klein PC wußte die Antwort. Heinz war diesmal der Älteste, und nach Krankheit wieder mit von der Partie,und er ist auch einer der Väter der für diesen kameradschaftlichen Zusammenhalt die Vorbildfunktion schon immer vorgelebt hat, wir kennen uns seit über 50 Jahren und hatten mit ihm so manche nette Überraschung erlebt. Man denke nur an das Sommerlager im Silbertal, wo wir als Jungs die Litz durchquert haben. Seinen variablen Wanderstock läßt er zwar ab und zu irgendwo stehen, aber Haselnußstöcke hat er genug. Sein Motto ist nun ich bin näher an 80 als an 60 hoffe das dies noch lange anhält. Wir wollen ja im nächsten Jahr mit ihm und Maria noch eine Fete der Superlative feiern.

Freitag, 9. November 2007

Bergfest, 3.Kochabend eine Herausforderung kam auf uns zu.

An diesem 3.Abend kam eine Herausforderung auf uns zu, auf Grund einer neuen Tätigkeit im Job von Christine waren keine kopierten Rezepte vorhanden. Wir haben uns dann im Kreise in der Küche versammelt und Christine hatte uns die Menüs erläutert. Außerdem fehlte Wilhelm, unser Dessertfachmann, krankheitsbedingt, ist aber wieder guter Dinge. So hatten wir diesmal unsere ganze Aufmerksamkeit auf die Ausführungen von Christine zu lenken und konzentriert ihr zu hören. Im Verlauf des Abends war dann immer wieder zu hören, Christine, Christine, komm mal schnell her, so selbstständig sind wir wohl noch nicht, und das nach so langer Zeit, wir sehen es als Hobby und nicht so verbissen wie manch anderer. Trotzdem kann sich die Menüfolge sehen lassen:
Wildentenbrust auf Endiviensalat
Marinierte Hasenkeule an Trüffelravioli mit Creme Champignon
Mouse Chocolate al Cioccolato

Da war dann doch mal eine Frage in Bezug auf Vinegrette, was kommt zuerst zum Einsatz und in welcher Reihenfolge? Da hatte Küche 1 ein Problem mit dem Salat. Wir haben gelernt, zuerst die Gewürze, Essig, und dann Öl. Hier wurde dann auch noch das schälen von Tomatenrosen praktiziert. Nicht so einfach wie es aussah.
Küche 2 hat dann die Herausforderung angenommen und die Hasenkeule gemacht. Keule abgetupften mit Pfeffer und Salz würzen, angebraten und in einer Kasserolle im Backofen bei 200°C verbracht. Hiernach sind dann Gemüsezwiebeln, Möhren, eine Stange Petersilienwurzel, Zwiebel, Knoblauch, alles grob geschnitten, leicht angedünstet worden. Danach wurde mit Chayenne Pfeffer, Pimentkörner, Lorbeerblatt, und Wildfond abgeschmeckt und zur Keule dazugegeben, dass ganze dann 40 min im Backofen schmoren. Die aus dem Braten hergestellte Sauce wurde mit Trüffelravioli angerichtet. Als Gemüsebeilage gab es dazu Creme Champignon hand verlesen. Das Dessert hatte die Küche 4 übernommen und dazu noch den Tisch festlich gedeckt. Da fragt sich manch einer wo ist den die Küche 3 geblieben, leider ist Wolfgang, Heinz-Martin, Rolf und Walter verhindert gewesen, und das 15 Liter Fässchen machte ein wenig Mühe leer zu werden.

Dienstag, 6. November 2007

Neue Besen kehren gut….mit dem Rentenberater unterwegs

Unsere Wanderung am Montag den 05.11.2007 hatte Start und Ziel in Lommersdorf, das 975 erstmals urkundlich erwähnt als “in villa Lumeresdorph in comitatu Zulpiche“. Als Teil einer römischen Siedlung entstand im 5. Jahrhundert die fränkische Siedlung Lommersdorf. Der Ortsname geht vermutlich zurück auf Chlodmarsdorph (Hlod - fränk. für Ruhm, mar - fränk. für berühmt). Das "Dorf des Ruhmreichen" wurde wohl benannt nach einem berühmten Franken-Krieger, wahrscheinlich dem Gründer der Siedlung. Die Herrschaft Arenberg übernahm Lommersdorf später von den Grafen von Are (ältestes Grafengeschlecht in der Eifel). Lommersdorf wurde Haupt- und Gerichtsort des Herzogtums Arenberg. Als erster bekannter Herrscher wird ein Heinrich von Arenberg (1166–1197) genannt, der gleichzeitig Burggraf von Köln war. So weit zur Geschichte. Wir waren heute sieben mit einer Neuerwerbung, Michael ,trat morgens an nach dem Motto ich bin euer Rentenberater im Auftrag der BFA wollte er mal sehen was die Rentner noch so drauf haben. Immerhin sind wir 19 km gewandert bei 9°CGrad und bedecktem Himmel aber trocken war es diesmal. An der Kirche zu Lommersdorf sind wir über den Weg Nr.25 bis zur Jodokus Kapelle gewandert und hatten auf dem Höhenzug eine schöne Schicht. Ins Ahrtal runter und dann die alte Bahntrasse entlang. Am ehemaligen Bahnhof Dollendorf präsentierte sich eine hervorragende Sitzgruppe mit Bierholzfässchen und Bänken. Siehe da die Auswahl an einem wärmenden Kurzen war groß, gegenüber letzter Woche. TV-Kabel oder Satellit war eins der Themen, die Michael brennend interessierten. Er ist uns als Berater in Versicherungsfragen ein willkommener Mitwanderer, immer sachlich und souverän neutral, so kennen wir ihn. Als Jüngster war er natürlich immer vorne weg. Der Weg führte weiter über den Weg V bis zum Freilinger See, wo wir für den ein oder anderen endlich Mittag machten. Ein Anstieg zum Hühnerberg belohnte uns mit einem super Ausblick, wo jeder seine Kenntnisse der Landschaft kund tun wollte. Nebenbei hatte uns dann der Neuling Michael eröffnet das er mit seinen 52 Jahren an einer Fern der Arbeit liegenden Tätigkeit im nächsten Jahr überlegt, und dann montags zu uns stoßen will. Das auf dem Parkplatz keine Bank zum wechseln der Schuhe war konnte Dieter nicht verschmerzen. Wir werden dann in den nächsten Wochen auch die Bilder von unserem Navigator Wolfgang vermissen, insdesondere die bezwungene Landschaft über Google Earth. Da ist immer schön die Übersicht unserer Strecke, worauf wir stolz sein können, das im Rentneralter noch zu erleben. Diesmal war Peter der Älteste Teilnehmer, deshalb ein schönes Bild von ihm. Da hat Jürgen dann am nächsten Montag schon eine Vorgabe, was vielleicht auch das Stück Bienenstich im Blankenheimer Kaffee betrifft.

Freitag, 2. November 2007

Wo ist mehr los? In Berlin oder Brühl ?

Beim aktuellen Besuch von Melanie in Brühl, morgen kommt auch Michael nach, wurden von uns doch tatsächlich alle Register der Unterhaltung für Melanie gezogen. Kaum waren wir um die Mittagszeit in der Wohnung beim Kaffee ca 13:00 Uhr, kamen draußen Polizeiwagen vorbei. Im Nachbarhaus hat sich ein bekannter ALGII-Empfänger daneben benommen, nachdem er ein bisschen tief ins Glas geschaut hat und den ehemaligen Hauswart bedroht.
Ein richtiger Polizeigroßeinsatz. Die Straße wurde in beiden Richtungen mit quer gestellten Polizeifahrzeugen abgesperrt. Außerdem wurde ein Flatterband gezogen. Alle Fußgänger mussten kehrt machen und auch die Anwohner durften weder in die Häuser hinein noch hinaus.
Die ankommenden Einsatzkräfte waren allesamt mit schusssicheren Westen angetan. Sobald sie sich näherten wurde direkt die Waffe gezogen und entsichert. Schließlich bezogen drei Polizisten im Garten Positionwährend drei weitere unter dem Carport in Deckung gingen. Natürlich liefen noch ein paar mehr Leute herum, gingen ins Haus kamen wieder heraus usw.
Irgendwann kam ein Polizist und eröffneten mir: Wir haben leider ihren Maschendrahtzaun Einsatzbedingt durchschneiden müssen. Danach kehrten die meisten zum Wagen zurück. Aus dem Obergeschoß waren Wortlaute von Blindeingriff zu hören. Um 16:00 Uhr war dann über Megaphon der Geiselnehmer angesprochen worden, das ganze endete dann um 16:30 mit der Festnahme und Abführung. Die Kaiserstrasse war zwischen Leipzigerstrasse und Römerstrasse gesperrt und mit Notfall und Einsatzfahrzeugen belegt. Ich habe das Geschehen abwechselnd aus dem Obergeschoss und aus dem Flur beobachtet und immer die Kamera dabei. Nun war es möglich Melanie nach Merten zu fahren damit sie ihre Eltern besuchen konnte. Reporter liefen noch umher und die Menschenmenge am Absperrband löste sich aus. Der zerschnittene Zaun an meinem Grundstück sollte einen schnellen Zugriff ermöglichen, bin mal gespannt wann ich schriftlich über eine Reparatur informiert werde. Immerhin waren hier 40 Einsatzkräfte einige Stunden im Einsatz.