Freitag, 2. November 2007

Wo ist mehr los? In Berlin oder Brühl ?

Beim aktuellen Besuch von Melanie in Brühl, morgen kommt auch Michael nach, wurden von uns doch tatsächlich alle Register der Unterhaltung für Melanie gezogen. Kaum waren wir um die Mittagszeit in der Wohnung beim Kaffee ca 13:00 Uhr, kamen draußen Polizeiwagen vorbei. Im Nachbarhaus hat sich ein bekannter ALGII-Empfänger daneben benommen, nachdem er ein bisschen tief ins Glas geschaut hat und den ehemaligen Hauswart bedroht.
Ein richtiger Polizeigroßeinsatz. Die Straße wurde in beiden Richtungen mit quer gestellten Polizeifahrzeugen abgesperrt. Außerdem wurde ein Flatterband gezogen. Alle Fußgänger mussten kehrt machen und auch die Anwohner durften weder in die Häuser hinein noch hinaus.
Die ankommenden Einsatzkräfte waren allesamt mit schusssicheren Westen angetan. Sobald sie sich näherten wurde direkt die Waffe gezogen und entsichert. Schließlich bezogen drei Polizisten im Garten Positionwährend drei weitere unter dem Carport in Deckung gingen. Natürlich liefen noch ein paar mehr Leute herum, gingen ins Haus kamen wieder heraus usw.
Irgendwann kam ein Polizist und eröffneten mir: Wir haben leider ihren Maschendrahtzaun Einsatzbedingt durchschneiden müssen. Danach kehrten die meisten zum Wagen zurück. Aus dem Obergeschoß waren Wortlaute von Blindeingriff zu hören. Um 16:00 Uhr war dann über Megaphon der Geiselnehmer angesprochen worden, das ganze endete dann um 16:30 mit der Festnahme und Abführung. Die Kaiserstrasse war zwischen Leipzigerstrasse und Römerstrasse gesperrt und mit Notfall und Einsatzfahrzeugen belegt. Ich habe das Geschehen abwechselnd aus dem Obergeschoss und aus dem Flur beobachtet und immer die Kamera dabei. Nun war es möglich Melanie nach Merten zu fahren damit sie ihre Eltern besuchen konnte. Reporter liefen noch umher und die Menschenmenge am Absperrband löste sich aus. Der zerschnittene Zaun an meinem Grundstück sollte einen schnellen Zugriff ermöglichen, bin mal gespannt wann ich schriftlich über eine Reparatur informiert werde. Immerhin waren hier 40 Einsatzkräfte einige Stunden im Einsatz.

1 Kommentar:

Melanie und Michael Assenmacher hat gesagt…

Fürchterlich! Datenklau! Ich bin erschüttert! Einfach von der Schwiegertochterseite kopiert und ein bisschen rumgebastelt.
;-)
... soetwas kann nur mit einem leckeren Wildgericht wieder gut gemacht werden. Die Vorbereitungen laufen ja schon, wie ich gesehen habe.