Wandertour:
2013_04
Wanderführer:
Gerd
Wanderkarte:
Blankenheim
Oberes Ahrtal Nr.12, Wanderparadies Ahrsteig.
Region:
Freilinger
See, Hühnerberg, Lommersdorf, Ahrhütte
Länge: 20,91 km
Gehzeit
brutto
5 Std.22
min.
WDG: 5,5 km/h
Wegmarkierung: Ahrsteig Zuwegung gelb,
Ahrsteig, blau bis zur K 7, Nr.24, 25.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, Schneebedeckt,
Tiefschnee. verharscht.
Anspruch: schwierig, gute Kondition.
Wetter: bedeckt, Nachmittag Sonne
Steigung: von 380 auf 543m
Sehenswertes: Freilinger See, Ahrtal bei Neuhof.
Im Winter grau oder weiß und kalt. Im
Frühjahr grün, oft nass und immer abgelegen.
Im Sommer gelb, trocken und oft staubig Im
Herbst braun, nass und meist nebelig.
Seit Wochen trüb und bewölkt so präsentierte
sich auch das Eifelwetter für die zwei Wanderer am Morgen in Oberahreck am
Viadukt. Vor 14 Tagen den Ahrsteig hier beendet, begann die zweite Etappe. Zum
Aufwärmen geht es auf die Höhe zum Freilinger See.
Bergab mit dem Schlitten bis Reetz, extra
mitgenommen um eventuell gestürzte Kameraden auf zu laden. Man sieht, dass es
Spaß machte, abwechselnd das Gefährt benutzen, warum nix neues ausprobieren???
Ahrsteig im wahrsten Sinne des Wortes, ein
kleiner Klettersteig zur Höhe des Hühnerbergs. Eisig wurden der Wind und dunkle
Eindrücke beim Blick auf die Landschaft.
An der K 7 wurde eine Schutzhütte erreicht
die dann doch noch in guter Erinnerung war. Beginn einer Tour im alten Jahr bei
strömenden Regen die bis Eichenbach führte. Wir wärmten uns mit einem Grappa,
die leichte Schneeschauer ließ nach, und bergab zur Ahr kamen nicht nur die
ersten Sonnenstrahlen zum Vorschein.
Ein Rudel Rehe verließ fluchtartig die
angrenzenden Wiesen und wart dann leider nicht mehr zu sehen. In Höhe einer Pipelinetrasse
die den Wald von Lommersdorf und den Dorseler Wald markant durchtrennt biegt
der Ahrsteig ab in Richtung Antweiler. Bis hierher braucht man keine
Wanderkarte, fast alle 500 Meter ist das blau-weiße Zeichen und an großen
Wegkreuzungen entweder eine Bank oder eine Holzliege ausgerichtet zur Südseite.
Für uns war dann im Ahrtal bei den Häusern
von Neuhof nur noch die leichte Strecke der alten Bahntrasse zu bewältigen.
Ingenieur Kunst des 19. Jahrhundert links der Strecke, rechts die Ahr und
Wachholdergebiete.
Bei der WDG ( Wanderdurchschnittsgeschwindigkeit ) wurde der Wert von 5,5 ermittelt, dank der rasanten Abfahrten, und Last not Least trotz der Schneebedeckten Wege endete die Aufzeichnung bei 20,91 km, was ein Schlitten doch alles bewirken kann. Wenn das kein Grund war mit guter Laune in einem bekannten Kaffee die verbrannten Kalorien wieder zu erneuern.

