Wandertour: 2014_32
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.10
Region:. Das Brohltal mit Vulkanpark und
Laacher See
Länge: 13,2 km
Gehzeit brutto: 4 Std.32 Minuten.
WDG: 4,7 km/h
Wegmarkierung R,E8,Eifelverein, N, Q, B.
Wegbeschaffenheit: schmaler steiler Anstieg, breite
Wege, wenig Asphalt.
Anspruch: mittelschwer.
Wetter: 17 bis
22 Grad C, Sonne. Nachmittags bedeckt.
Steigung: von 58 auf 310 Meter
Sehenswertes: Hohe Buche
Da kam selbst der Geo Spezi ins Staunen, ein
riesiger Bruch mit allen erdenklichen Abbaumethoden, und informativen
Schautafeln.
Start der Wanderung Nummer 32 war in der Straße zum
Brohltal Vulkanexpress. Um die Ecke, direkt steil an über den Rheinsteig, links
und rechts Krüppeleichen und steiler Abgrund, bis zu einem Aussichtspunkt auf
den Ort Brohl-Lützing und die andere Rheinseite mit der Ruine Hammerstein, die
sich im Morgennebel auflöste. Schönstes Spätsommerwetter.
Dem Rheinsteig weiter folgend, mit Stufen und Treppen
auf ein Hochplateau.
Auf der Hochebene trifft man auf einem 2500 Jahre alten
Steinbruch, die hohe Buche. Auf engstem Raum, einzigartig in Mitteleuropa, der
Blick auf einen Lavastrom der zum Rhein floss, den aufstaute und zu dieser Zeit
die Hochebene mit Kies bedeckte.
Die Basaltlava wurde schon zu römischer Zeit
abgebaut. Zuerst nutze der Mensch die Basaltvorkommen der glutflüssigen Lava in
Blockfeldern. Diese entstanden, als sich im Laufe der Jahrtausende durch Wind
und Wetter große Gesteinsblöcke lösten und den Hang hinabstürzten. Später
gewannen die Römer Steine für große Vorhaben, z.B. die große Moselbrücke bei
Trier. Zahlreiche Abbaumethoden belegen den Wandel in der Technik des Gestein
Abbaus von der antiken Keilspaltung bis zur neuzeitlichen Sprengung.
Hinter dem Parkplatz Gertrudenweide ist der
Wendepunkt unserer Tour erreicht und durch das Krayerbachtal geht es zurück
nach Brohl. Der Krayerhof hat wohl auch bessere Zeiten gesehen.
Von der im Kern romanischen Anlage sind der Hauptbau
und der Hofturm erhalten. Seit 1953 ist die Burg im Besitzder Familie Anton
Elvert.
Keine nennenswerten Steigungen mehr und die
Vorfreude auf einen abendlichen Umtrunk runden den Wandertag ab.
Übrigens
Damentauglich, wie vorher ausgetestet.

