Montag, 29. September 2014

Brohl-Lützing.

Wandertour: 2014_32

Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.10
Region:. Das Brohltal mit Vulkanpark und Laacher See
Länge: 13,2 km
Gehzeit brutto: 4 Std.32 Minuten.
WDG: 4,7 km/h
Wegmarkierung R,E8,Eifelverein, N, Q, B.
Wegbeschaffenheit: schmaler steiler Anstieg, breite Wege, wenig Asphalt.
Anspruch: mittelschwer.
Wetter: 17 bis 22 Grad C, Sonne. Nachmittags bedeckt.
Steigung: von 58 auf 310 Meter
Sehenswertes: Hohe Buche

Da kam selbst der Geo Spezi ins Staunen, ein riesiger Bruch mit allen erdenklichen Abbaumethoden, und informativen Schautafeln.

Start der Wanderung Nummer 32 war in der Straße zum Brohltal Vulkanexpress. Um die Ecke, direkt steil an über den Rheinsteig, links und rechts Krüppeleichen und steiler Abgrund, bis zu einem Aussichtspunkt auf den Ort Brohl-Lützing und die andere Rheinseite mit der Ruine Hammerstein, die sich im Morgennebel auflöste. Schönstes Spätsommerwetter.



Dem Rheinsteig weiter folgend, mit Stufen und Treppen auf ein Hochplateau.
Auf der Hochebene trifft man auf einem 2500 Jahre alten Steinbruch, die hohe Buche. Auf engstem Raum, einzigartig in Mitteleuropa, der Blick auf einen Lavastrom der zum Rhein floss, den aufstaute und zu dieser Zeit die Hochebene mit Kies bedeckte.




Die Basaltlava wurde schon zu römischer Zeit abgebaut. Zuerst nutze der Mensch die Basaltvorkommen der glutflüssigen Lava in Blockfeldern. Diese entstanden, als sich im Laufe der Jahrtausende durch Wind und Wetter große Gesteinsblöcke lösten und den Hang hinabstürzten. Später gewannen die Römer Steine für große Vorhaben, z.B. die große Moselbrücke bei Trier. Zahlreiche Abbaumethoden belegen den Wandel in der Technik des Gestein Abbaus von der antiken Keilspaltung bis zur neuzeitlichen Sprengung.

Hinter dem Parkplatz Gertrudenweide ist der Wendepunkt unserer Tour erreicht und durch das Krayerbachtal geht es zurück nach Brohl. Der Krayerhof hat wohl auch bessere Zeiten gesehen.

Von der im Kern romanischen Anlage sind der Hauptbau und der Hofturm erhalten. Seit 1953 ist die Burg im Besitzder Familie Anton Elvert.

Keine nennenswerten Steigungen mehr und die Vorfreude auf einen abendlichen Umtrunk runden den Wandertag ab.
 Übrigens Damentauglich, wie vorher ausgetestet.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Sehr zu empfehlen