Das Mayener
Grubenfeld hat eine traditionsreiche Geschichte sowohl als
Basaltlavagewinnungsstätte, als auch als Ort der Steinbearbeitung. Was lag also
näher, als diesen Ort als Veranstaltungsort für Internationale
Naturstein-Symposien zu nutzen. Bei diesen Events hatten Künstler Gelegenheit
im Ambiente des bizarren Grubenfelds monumentale Skulpturen aus großformatigen
Rohwerksteinen wie Basaltlava, Tuff und Schiefer zu schaffen.
Auf dem
Symposiums Gelände sammelten sich dabei über die Jahre eine Reihe
zeitgenössischer Kunstwerke an. Einige alte Krananlagen blieben als stumme Zeugen
einer vergangenen Ära erhalten, und die Infotafeln sind in einem tadellosen
Zustand und sehr verständlich beschrieben.
Zirka 30
Skulpturen schmücken zurzeit den Lapidea-Skulpturen-Park. Sie sind zur
Besichtigung und zum Erwerb auf dem Lapidea Gelände ausgestellt.
Ein Spaziergang
mit genug Zeit zur Erholung an einem sogenannten Silbersee, der entstanden ist
durch den Tiefabbau der 50er Jahre, seit einem Jahr kann man in den Untergrund
zu den Fledermäusen.
Im Gelände
befindet sich u.a. auch eine Ausstellung über die Arbeitsbedingungen der Steinmetze.
Die Römer waren hier schon tätig, die Veranstaltungen mit Künstlern finden
durch Geldmangel nicht mehr statt.
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