Mittwoch, 17. September 2014

Mayen.


Das Mayener Grubenfeld hat eine traditionsreiche Geschichte sowohl als Basaltlavagewinnungsstätte, als auch als Ort der Steinbearbeitung. Was lag also näher, als diesen Ort als Veranstaltungsort für Internationale Naturstein-Symposien zu nutzen. Bei diesen Events hatten Künstler Gelegenheit im Ambiente des bizarren Grubenfelds monumentale Skulpturen aus großformatigen Rohwerksteinen wie Basaltlava, Tuff und Schiefer zu schaffen.

Auf dem Symposiums Gelände sammelten sich dabei über die Jahre eine Reihe zeitgenössischer Kunstwerke an. Einige alte Krananlagen blieben als stumme Zeugen einer vergangenen Ära erhalten, und die Infotafeln sind in einem tadellosen Zustand und sehr verständlich beschrieben.
Zirka 30 Skulpturen schmücken zurzeit den Lapidea-Skulpturen-Park. Sie sind zur Besichtigung und zum Erwerb auf dem Lapidea Gelände ausgestellt.
Ein Spaziergang mit genug Zeit zur Erholung an einem sogenannten Silbersee, der entstanden ist durch den Tiefabbau der 50er Jahre, seit einem Jahr kann man in den Untergrund zu den Fledermäusen.


Im Gelände befindet sich u.a. auch eine Ausstellung über die Arbeitsbedingungen der Steinmetze. Die Römer waren hier schon tätig, die Veranstaltungen mit Künstlern finden durch Geldmangel nicht mehr statt.

Keine Kommentare: