Montag, 28. September 2020

Villip.

 Im Drachenfelser Ländchen.

Eine schöne Burganlage die um 1200 entstand konnten wir dank eines Whats Upp Fan unter den Wanderern in Augenschein nehmen. Der Hausmeister war mit der Restauration der Burgmauer beschäftigt und öffnete das große Tor. Jetzt gehört die Burg Henriette Gräfin Strasoldo, einer Urenkelin der Familie von Guilleaume.

Bei einem Unwetter Anfang Juni 2016, das in der gesamten Gemeinde Wachtberg und den umliegenden Kommunen große Schäden anrichtete, wurde auch die Burganlage überschwemmt.

Wanderleitung: Dieter. Wetter: 14,7 Grad C, bedeckt. Wegprofil: breite Wirtschaftswege, Asphalt.

Am Parkplatz Beckerskreuz treffen wir die Wanderleitung und am Arzdorfer Bach ist da oben beschriebene Kleinod in Sichtweite. Meine Behauptung dort war ich noch nicht wurde schnell wiederlegt, da ist doch ein Zwiebelturm in der Headline des Blogg platziert. Naja im März 2010 ist das Schloss schon mal tangiert worden.

In weiteren Verlauf der Wanderung sind außerhalb von Holzhem große Erdbeerplantagen im Freiland und unter Folie vorhanden und die Versuchung die leckeren Früchte zu probieren ist verlockend. Auf den leichten Anhöhen ist das Siebengebirge im Rundumschlag zu sehen und der, große Golfball, der Frauenhofer Gesellschaft. In guter Gesellschaft waren wir dann bei Linnartz in Heimerzheim, mal wieder zu viert.

Sonntag, 20. September 2020

Montag, 14. September 2020

Hirnberg.

 Rundwanderung am Hirnberg, Bad Münstereifel.

Das markante Gebilde des Steinbruches unterhalb von Eschweiler mit vielen Informationen, aufgestellten Steinquadern am Grundbereich wird in Augenschein genommen, wir sind ja heute ohne Steinspezi unterwegs.

Wanderleitung: Gerd. Wanderkarte: Bad Münstereifel Karte Nr.7. Wetter: 28,7 Grad C, Sonne. Kreis: Euskirchen. Wegprofil: breite Wirtschaftswege, Asphalt. Wanderdaten: 03:53h mit Pause 13,16 Kilometer, 298 hm

Diese Bilder werden wir in naher Zukunft öfter sehen. Wir sind zu zweit, der Rest in Urlaub. Ein Wanderfreund hat noch nicht vollgetankt und so sind wir losgewandert am Parkplatz Hirnberg oberhalb von Bad Münstereifel. In der Planung war ein interessantes Detail was ausprobiert werden sollte. So die Wanderleitung, hat aber nicht funktioniert.

Eine leicht gestrichelte Linie sollte eine Abkürzung ergeben ins Eschweiler Bachtal. Keine Möglichkeit die Lücke zu finden, so geht es abwärts auf halber Höhe an der Stadt vorbei in Richtung Eschweiler. Die Wegbezeichnungen sind teilweise Themenwege wie der VS und K, das steht für, Von den Sternen zu den Römern und Kräuterpfad der bis Nettersheim geht.

Schöne Bebauung am Hang von Bad Münstereifel und versteckte Hotels. Steil an am Uhlenberg vorbei wird in der Ferne ein Steinbruch unterhalb von Eschweiler sichtbar.


Der naturnahe Eschweiler Bach ist beidseitig von Ufergehölzen gesäumt. Laubwaldbestände sind hier dominierend. An den Waldgrenzen schließen sich Halbtrockenrasen an. Ein Teich ist angelegt worden und an süd-exponierten Hängen dehnen sich ein Eichen-Hainbuchenwald aus. Eine angenehme Kühle breitet sich aus bei diesen Hochsommerlichen Temperaturen.

Etwas abseits am Steinbruch ist ein Kreuz für den polnischen Zwangsarbeiter Bronislaw Sygula aufgestellt, als sein Leben am 27. März 1942 durch den Strang beendet wurde. Ort des Geschehens war dieser Steinbruch unterhalb von Eschweiler. Sygula musste sterben, weil er sich in ein deutsches Mädchen aus dem Dorf verliebt hatte. Ein heimliches Treffen der beiden jungen Leute wurde von Arbeitern der früheren Firma Hettner beobachtet, die das Pärchen prompt bei den Nazis denunzierten. Am Golfplatz vor Eschweiler ist die Mittagspause angesagt und wir haben die Möglichkeit zu sehen wie Personen mit ihren Handicaps umgehen. Am höchsten Punkt am Radioteleskop Stockert ist die Kehrtwende erreicht und nach Querung des Eschweiler Baches geht es an Karg Magerrasen leicht aufwärts zu Ausgangspunkt.

Montag, 7. September 2020

Roetgen.

 Durch die Struffelt Heide.

Wenn auch das Heidegebiet in den Karten des Eifelvereins nicht expliziert dargestellt ist sondern nur mit Rotter Wald bezeichnet so lohnt allemal um diese Jahreszeit bei herrlichem Sonnenschein eine Tour durch die Heide.

Wanderleitung: Norbert. Wanderkarte: Monschauer Land und Rurseengebiet Karte Nr.3.Wetter: 19,4 Grad C, Sonne, bedeckt. Kreis: Düren. Wegprofil: breite Wirtschaftswege, schmaler uriger weg entlang des Hasselbachgraben und Schleebachgraben.


Wir sind zu zweit, der Rest in Urlaub. Am Parkplatz Filterwerk geht es über zwei Dutzend ins Erdreich gegrabene und mit Eisen und Holz befestigte Stufen, keine richtige Treppe, später nach einigen Serpentinen, dann kann der Wanderer nach etwa 120 Metern auf asphaltierter Straße von der Aussichtsplattform einen Blick auf die Staumauer der Dreilägerbachtalsperre werfen. Im weiteren Verlauf durchqueren wir die Struffelt Heide bis zum Hasselbachgraben. Zuerst noch ein Blick auf die Talsperre.

In den Jahren 1909 bis 1911 errichtet zwischen Roetgen und Rott. Der Stausee hinter der 38 Meter hohen und 240 Meter langen Staumauer hat ein Fassungsvermögen von 4,25 Millionen Kubikmetern. Nach In Augenscheinnahme geht es über Stege durch die Heidelandschaft. Viel unterwegs heute.

Einblicke in die Beschreibung der Heide sind schon im Bloog vorhanden, oben links nach Eingabe von Mulartshütte findet man Bilder von 2009 mit Wanderern die sich über Ostereier von Norbert gefreut haben. Und in 2017 war ich mit dem Präses alleine unterwegs. Somit wurden während der Tour Erinnerungen ausgetauscht.

Entlang des Hasselbachgrabens, der vollkommen trocken ist geht es bis zur L 12, leider einige Hundert Meter entlang der Straße, weil Rodungsarbeiten den Weg versperren, bzw. ein Band der Forstverwaltung das betreten verbietet. Das nächste Ziel ist die Dreilägerbachhütte mit Balkon zum Bach und von der Zeit her richtig für die Pause.

Über den Schleebachgraben der ein wenig Wasser führt mit einem kleinen gewollten Schlenker an der Rackesch Wiese vorbei, ein Ort für die Rehe und Hirsche, betreten verboten, geht es zurück zum Filterwerk außerhalb von Roetgen mit Videoüberwachung fürs Auto.

Eine Mahntafel für den Westwall am Straßenrand und hoffentlich ohne Blitzerfotos zurück, nach einer Zitronenrolle die aus Buttercreme gemacht war, widerlich süß.