Montag, 31. Mai 2021

Aremberg.

Rund um den Aremberg.

Die Wanderroute

Der Aremberg ist einer der größten tertiären Vulkane der Eifel der sich hier einst mit schier unvorstellbarer Wucht durch das devonische Urgestein sprengte und seinen Basaltkegel direkt auf den Höhenzug setzte. Direkt an den Fuß des sehr dicht bewaldeten Berges schmiegt liegt das Dorf Aremberg. Der Berg oft ein Orientierungspunkt in Bezug wo ist was zusehen. Auf der Gipfelregion des Aremberges befinden sich geringe Reste der 1166 erstmals erwähnten Burg Aremberg und in dem einstigem Gelände ein 1854 aus Ruinengestein erbauter Aussichtsturm.

Die Schutzengelkapelle am Ortsrand Aremberg

Zum Startpunkt haben wir deshalb einen Platz am Ortsrand des Aremberges gewählt. Am Kapellenweg, ein kurzes Stück Straße und schon erreicht man die  katholische Schutzengelkapelle in Aremberg, sie wurde 1669 errichtet. Durch lichten Mischwald geht es leicht bergab.

Die Historie der Burg und Namensgebung der Runde

Die gesamte Tour geht über den Fürstin- Magaretha-Weg in Richtung Lommersdorf. Nach einer Weile stößt man auf den Eifel Themenweg „Durchs Auelbachtal“ der von Lommersdorf an der Rokokokapelle St. Jodokus aus dem Jahre 1750 vorbei über den Hühnerberg geht. Wir queren die Landstraße von Lommersdorf nach Aremberg, seit gefühlten zwei Jahren gesperrt, und am Forsthaus Gierscheid vorbei geht es entlang des Schalkenbaches bis nach Eichenbach. Das uns bekannte Restaurant Im Wiesengrund ist noch geschlossen, dafür kann man draußen eine Pause einlegen.

Die Nothelferkapelle in Eichenbach

Lang ist es her, Weihnachtslieder in der Schutzhütte 

An der Nothelfer Kapelle in unmittelbarer Nähe wurde in einer Schutzhütte schon mal O Tannenbaum angestimmt als Norbert die Weihnachtsfeier vorbereitet hatte. So schwelgt man in Erinnerungen, ob spontan Essen nach einem Ausrutscher Sturz oder Weihnachten 2009 mit 8 Personen im Wiesengrund. Tipp, bei einer Rundtour hat man hier 2/3 der Strecke zurückgelegt.

Im Talgrund vor Eichenbach

Hinter der Restauration Wiesengrund wurde auf halber Höhe die Planung Rund um den Berg fortgesetzt die dann leicht ansteigend am Startpunkt endet.

Samstag, 29. Mai 2021

Bell.

Traumpfad Rheinland Pfalz, Vier Berge Tour.

Blick vom Eifel Alpin am Hochstein mit Blick auf den Hochsimmer 

Zum Startpunkt haben wir den Parkplatz Schweinsgraben hinter der Ortschaft Bell gewählt. Direkt etwas versteckt im Wald an der L 82. Zu der gehen wir auch zurück um auf direktem Weg schnurstracks gerade die ersten Höhen zu meistern. Nach dem Motto rechtsrum. Im Nachhinein war das eine weise Entscheidung so hatten wir zum Schluss bis auf einen leichten Anstieg nach dem Erlenbrunnen, ab dem Hochstein nur Bergab, und 2/3 der Strecke hinter uns. Dafür war der „ Eifel Alpin“ zum Hochstein anstrengend aber die Aussicht auf der oberen Bank einfach Spitze.

Alle Infos im Netz

Die gesamte Tour ist vorbildlich Beschildert und erübrigt eine detaillierte Beschreibung. Schöner Mischwald mit breiten Wegen bis zum Gänsehals. Erste Blicke zum Laacher See und das Neuwieder Becken sorgen für eine Atempause.

Auf dem Weg zum Gänsehals

Ausblick vom Sulzbusch

Ein verträumter Hohlweg verläuft bergan und dann weiter unterhalb des zweiten Berges, des Schmitzkopfes mit Panoramablicken. Wieder im Wald angelangt geht es auf weichem Grund bergauf zum Berg Nummer 3, den Sulzbusch.

Hier hatten wir Personen getroffen die waren in Gegenrichtung unterwegs, wir da schon gut 2/3 der Strecke hinter uns, unser Tipp geht auf den Gänsehalsturm

Der Abstieg führt zunächst durch Wälder, dann durch Felder und Wiesen und nach Querung der L 82, ein kurzes Stück Asphalt geht es vorbei an Zufluchtshöhlen, den Sandhöhlen.

Die Sandhöhlen an der L82 kurz vor dem Anstieg zu Hochstein

Freundliche Hinweise, von unten den Liegeplatz anvisiert

Der Hochstein

Infos aus vergangenen Zeiten

mythische Sagen zur Höhle 

Der Aufstieg zum vierten Berg, dem Hochstein erfordert einige Kondition. Oben angelangt, auf den bekannten Traumsteigliegen kann man gut verweilen und bei den heutigen Temperaturen auch ein Nickerchen machen. Danach geht es durch den Wald zum Aussichtsfelsen des Hochsteins, der ist oberhalb nächsten Attraktion der Genovevahöhle. Nach dem Abstieg durch stillen Wald ins Kellbachtal erfrischt die Sauerquelle des Erlenbrunnens bis auf 1,2 Kilometer zum Ausgangspunkt.

Abstieg vom Hochstein

Der Erlenbrunnen

Am Rundweg zu den Felsen am Rauhbuur

So Schön war es schon am Startpunkt

Heute hatten wir einen richtig schönen Wandertag durch eine herrliche Landschaft an der Grenze zwischen Eifel und Mittelrheingebiet. Ein Highlight das Felsengebiet Rauhbuur. Damit ist die Vier-Berge-Tour eine ausgesprochen abwechslungsreiche und reizvolle Wanderung. Als Randnotiz sei erwähnt, dass bei keinem der vier Berge der tatsächliche Gipfel erklommen wird. Ebenso nennenswert ist, dass die tatsächliche Entfernung von der offiziell angegebenen schwankt, je nach Besichtigung der Höhepunkte.

Donnerstag, 20. Mai 2021

Villiprott.

Auf den Spuren von Clemens August im Kottenforst.

Das Jägerhäuschen im Kottenforst

Zum Startpunkt haben wir das Forsthaus Schönewaldhaus gewählt, das Clemens August 1730/31 seinem Förster und dem reitenden kürfürstlichen Jäger Heinrich Schönewald erbaut hat, und das bis heute als Forsthaus besteht. In der Außenmauern am Schönwaldhaus sind Alte Kottenforster Grenzsteine eingelassen und dokumentiert. Heute geht es auf eine Tour im Südlichsten Teil des Kottenforst.

Das Forsthaus Schönewaldhaus bei Villiprott

Unser Ziel in einer Rundtour heute das alte Jagdhäuschen im Kottenforst. Auf der Karte lässt sich der Ort des alten Freuden-Häuschens noch exakt ermitteln, denn es lag im Fokus jener Schneisen, die der Kurfürst Clemens August für die Hetzjagd zwischen Brühl und Röttgen hatte strahlenförmig schlagen lassen.

Der Rundweg im südlichsten teil des Kottenforst

Querverbindungen dazwischen vervollständigten ein Wegenetz, das wie ein Spinnennetz entworfen war und den schnellen Ritt und beste Sichtverbindung zu erlaubte. Genauso kann heute die Streckenführung den Bedürfnissen der Wanderer angepasst werden.

Infos am Jägerhäuschen

Die Relaisstation zur Zeit von Clemens August

Das Jägerhäuschen aus der Clemens Augusts Zeit diente damals als Relaisstation. Hier konnte man die Pferde wechseln, wenn man mit der Saufeder den Wildschweinen hinterher war. Die Saufeder wurde früher und wird auch heute wieder in zunehmendem Maße zum Erlegen des Wildschweins benutzt. Teilweise wird auch nur die eiserne Spitze als Saufeder bezeichnet, der ganze Spieß als Ger. Das Töten eines Wildschweins mit der Saufeder hat gegenüber einem Fangschuss den Vorteil, dass Hunde, die das Schwein halten, nicht gefährdet werden und ihr Gehör nicht durch den Knall beeinträchtigt wird.

Gedenkstein

Noch der letzte deutsche Kaiser hat als Prinz im Kottenforst gejagt, wenn auch nicht zu Pferd. 1879 wurde eine Kaisereiche gepflanzt.

die Reste der rund 300 Jahren alte Eiche

Ebenfalls in der Nähe wurde eine damals rund 300 Jahre alte Eiche die im Dezember 2010 unter der Schneelast fiel aufgebockt, damit das Holz nicht so schnell verrottet und die Eiche somit länger als Naturdenkmal erhalten blieb Die Eiche liegt am Weg zwischen Röttgen und Villiprott auf unserem Rückweg.

Einen Teil des Baumes formte der Bildhauer Klaus Simon zu einem Altar und anderen sakralen Gegenständen für die Namen-Jesu-Kirche in Bonn.

Ein Blumengruß für Montagswanderer und an die Leser der Bloggerseite

Montag, 10. Mai 2021

Wormersdorf.

Eine Runde an der Tomburg.

Große Sternmire von Nobert Researcher

Ein Parkplatz direkt am Fuße der Tomburg ist ein Parkplatz und demnach auch der Treffpunkt. Los geht es in der Region der bekannten Burgruine um die sich zahlreiche Sagen ranken.

Sag dem Dieter, das ist das Siebengebirge

Die geplante Route

Zunächst sind klare Konturen des Siebengebirges zu sehen, so wie eine umfangreiche Apfelplantage. Kurz vor dem 2. Parkplatz geht es über den Weg A 16 teilweise am Waldrand vorbei zum Himmelberg. Das schöne Maiengrün und breite Wege sich dazu einladend bis in Richtung Todenfeld. Der Himmelberg mit Schutzhütte ist ideal für eine Trinkpause.

Das erfreut die Montagswanderer

Nach Querung des Hilberather Baches mit viel Rodungsfläche erhält die Seele der Montagswanderer einen Physiologischen Höhepunkt, ein alter Baumstamm mit altem Wegzeichen des Eifelvereins.

Der Sender Schöneberg im Brohltal

Danach sind wir schnell auf der Höhe von Todenfeld am Modellflugplatz. Hier auf 406 Meter Normal Null präsentiert sich eine Sicht bis hin zum Sender Schöneberg im Brohltal, die Hohe Acht und den näher liegenden Hochtürmer am Ende des Sahrbachtales.

Ein Bild der Erinnerungen

Am Wasserbehälter bei Todenfeld legen wir die Mittagspause ein und erinnern uns gerne daran als Norbert aus dem Frankreich Urlaub einen gekühlten Rose, im Kühler, plus Honigmelone und Parmaschinken servierte im großen Kreis. Das am 27 Juni 2011. Dafür gibt es heute die Infos das ist die große Sternmire.

Im Rheinbacher Wald, oberhalb der Kapelle

Von hier an geht es bergab über den Naturfreundehaus Weg N bis zum schwarzen Kreuz oberhalb der Waldkapelle von Rheinbach. Noch einmal kurz ansteigend und über den ausgewiesenen Brotpfad die Ruine wieder finden. Der Brotpfad ist vorrangig als eigenständige Streckenwanderung anzusehen. Ein historischer Pfad der will dem Wanderer vermitteln, unter welchen Beschwernissen Menschen vor 150 Jahren diesen Weg zur Messe hin und wieder zurückgingen, um dafür mit einem Laib Brot beschenkt zu werden. Der in Rheinbach verläuft von der Ipplendorfer Kirche in Rheinbach-Wormersdorf durch den Stadtwald bis Neukirchen-Sürst.

Sonntag, 9. Mai 2021

Kreuzweingarten. Teil 2

 Auf den Spuren der Montagswanderer.

Am Feldweg zum Startpunkt Maria Rast

Nach einer Tour am Montag mit bestem Freund H. geht es heute auf den Spuren der Montagswanderer mit der Dame des Hauses B. weiter. Die angekündigten hochsommerlichen Temperaturen angesagt für den Sonntag, schnell nutzen und eine Runde drehen, vielleicht in einer abgespeckten oder längeren Form. Am Muttertag on Tour ohne Bollerwagen.

Das Satellitenbild der Tour

Die Aufzeichnung in der Wander App

Wie angedeutet geht es durch die so genannte Antweiler Senke mit reichhaltigen Ton- und Kaolinvorkommen. Mit Startpunkt Maria Rast und den umliegenden Dörfern. Es ist der östlichste Stadtteil von Mechernich, der im Norden und Osten an die Stadt Euskirchen grenzt. Westlich liegt der Stadtteil Lessenich, südlich der Stadtteil Wachendorf.

Das Etappenziel die Bruder Klaus Kapelle, links, von Rißdorf aus gesehen

Warten auf den Einlass

Das Ganze mal mit zwei unterschiedlichen Anbietern von Wander Apps aufzeichnen. Einer der Anbieter, hat entweder durch falsche Bedienung des Users, aber wie auch immer die Strecke als Radstrecke ausgewiesen und von zu Hause aus aufgezeichnet.

Die Kapelle in Mitten von Rapsfeldern

Das Satellitenbild mit Blick auf die Landschaft zeigt alles ist hügelig und doch gibt es Weitblicke bis ins Siebengebirge, der Stockert und die Bruder Klaus Kapelle.

Für einen kranken Wanderfreund nochmal Wachendorf mit Kirschblüte

Die Anlage vom Park aus

Die hellerleuchteten Rapsfelder und das satte Grün nicht nur etwas für das Auge. Auch entlang des Rapses riecht man einen würzigen Geruch. Gut da man die Örtlichkeiten gut kennt war die Mittagspause auch diesmal am Dorfplatz von Wachendorf. Im letztgenannten Drittel der Strecke, Kapelle bis Wachendorf waren viele unterwegs, das heißt vom Parkplatz in Wachendorf aus dann mit Flipflops bis zum Bruder Klaus.

Montag, 3. Mai 2021

Kreuzweingarten.

 Maria Rast.

Der Startpunkt einer wunderschönen Wanderung

Die Umgebung der heutigen Tour

Scheinbar fern ab von der Welt liegt das Haus, Maria Rast, idyllisch am Waldrand zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel gelegen, also am Rand der Nordeifel. Weit und breit nur Wanderwege und Natur. Und doch sind die Marienschwestern, die dort zu Hause sind, sehr nah dran am Leben. Eine Bildungsstätte. Mit Rast für alle Rastenden, für alle, die Erholung suchen für Leib und Seele. Das sind am diesem Tag 2 Personen, den anderen von hier aus gute Besserung.

Das ehemalige Herrenhaus der von Mallinckrodt

Das Hauptportal

Das Herrenhaus mit sieben Achsen und Rundbogenfenstern liegt erhöht am Waldrand und bietet einen weiten Blick in die Landschaft. An der Nordseite befindet sich mittig das Hauptportal mit dem Wappen des Erbauers und seiner Frau Cordelia Merrem aus Köln.

Siehe Beschreibung

Für dieses Bild ergab die Internetrecherche nur einen Hinweis, geheimnisvoller Tatort in der Eifel beim Kloster Maria Rast in einem Krimi von Rudolf Jagusch, gesehen direkt am Einstiegsort der Wanderung.

ohne Kommentar

Ein Parkplatz direkt vor Ort und schon geht es los in Den Billigerwald über einen Trampelpfad. Die Wegbezeichnung ist bis Ortsanfang von Antweiler der Römerkanalweg. Herrlich bei diesem Wetter die blühenden Rapsfelder zu sehen, eine Augenweide. Rißdorf ist der nächste Punkt auf der Route. Abseits des Wanderweges, nicht so nahe an die Autobahn sind ist die Möglichkeit den Ort zu Umrunden und dann entscheiden gehen wir bis zum Ort Weiler Am Berge oder durch die schönen Feldwege in Richtung Bruder-Klaus-Kapelle.

Nicht nur weltweit, sondern auch in Berlin bekannt

An viele Stellen spürt man den würzigen Duft der Rapsfelder und dabei ist noch nicht alles am Stängel erblüht. Wir lassen die Kapelle rechte Hand liegen und nehmen den Kurs in Richtung Wachendorf. In Ortsmitte sind mehrere Bänke und die mit Windschutz und Sonne von vorne ist genehmigt. Die Burg Wachendorf ist ein ansehnliches Kleinidyll und wenn auch schon oft abgelichtet doch immer ein Bild wert. Privat parken verboten, ist hier vermerkt, wandern jedoch erlaubt und so wird auf der Rücktour eine Wegführung durch die Felder gewählt die als Strecke noch nie in die Wandersammlung aufgetaucht ist.

Burg Wachendorf 

Übrigens wurde durch die Wegführung das Rittergut Wachendorf der Familie Mallinckrodt tangiert, die das edle Herrenhaus Maria Rast erbauten. Da wird die Dame des Hauses keine Rast und Ruhe geben die Tour mit ihr zu unternehmen.