Samstag, 29. Mai 2021

Bell.

Traumpfad Rheinland Pfalz, Vier Berge Tour.

Blick vom Eifel Alpin am Hochstein mit Blick auf den Hochsimmer 

Zum Startpunkt haben wir den Parkplatz Schweinsgraben hinter der Ortschaft Bell gewählt. Direkt etwas versteckt im Wald an der L 82. Zu der gehen wir auch zurück um auf direktem Weg schnurstracks gerade die ersten Höhen zu meistern. Nach dem Motto rechtsrum. Im Nachhinein war das eine weise Entscheidung so hatten wir zum Schluss bis auf einen leichten Anstieg nach dem Erlenbrunnen, ab dem Hochstein nur Bergab, und 2/3 der Strecke hinter uns. Dafür war der „ Eifel Alpin“ zum Hochstein anstrengend aber die Aussicht auf der oberen Bank einfach Spitze.

Alle Infos im Netz

Die gesamte Tour ist vorbildlich Beschildert und erübrigt eine detaillierte Beschreibung. Schöner Mischwald mit breiten Wegen bis zum Gänsehals. Erste Blicke zum Laacher See und das Neuwieder Becken sorgen für eine Atempause.

Auf dem Weg zum Gänsehals

Ausblick vom Sulzbusch

Ein verträumter Hohlweg verläuft bergan und dann weiter unterhalb des zweiten Berges, des Schmitzkopfes mit Panoramablicken. Wieder im Wald angelangt geht es auf weichem Grund bergauf zum Berg Nummer 3, den Sulzbusch.

Hier hatten wir Personen getroffen die waren in Gegenrichtung unterwegs, wir da schon gut 2/3 der Strecke hinter uns, unser Tipp geht auf den Gänsehalsturm

Der Abstieg führt zunächst durch Wälder, dann durch Felder und Wiesen und nach Querung der L 82, ein kurzes Stück Asphalt geht es vorbei an Zufluchtshöhlen, den Sandhöhlen.

Die Sandhöhlen an der L82 kurz vor dem Anstieg zu Hochstein

Freundliche Hinweise, von unten den Liegeplatz anvisiert

Der Hochstein

Infos aus vergangenen Zeiten

mythische Sagen zur Höhle 

Der Aufstieg zum vierten Berg, dem Hochstein erfordert einige Kondition. Oben angelangt, auf den bekannten Traumsteigliegen kann man gut verweilen und bei den heutigen Temperaturen auch ein Nickerchen machen. Danach geht es durch den Wald zum Aussichtsfelsen des Hochsteins, der ist oberhalb nächsten Attraktion der Genovevahöhle. Nach dem Abstieg durch stillen Wald ins Kellbachtal erfrischt die Sauerquelle des Erlenbrunnens bis auf 1,2 Kilometer zum Ausgangspunkt.

Abstieg vom Hochstein

Der Erlenbrunnen

Am Rundweg zu den Felsen am Rauhbuur

So Schön war es schon am Startpunkt

Heute hatten wir einen richtig schönen Wandertag durch eine herrliche Landschaft an der Grenze zwischen Eifel und Mittelrheingebiet. Ein Highlight das Felsengebiet Rauhbuur. Damit ist die Vier-Berge-Tour eine ausgesprochen abwechslungsreiche und reizvolle Wanderung. Als Randnotiz sei erwähnt, dass bei keinem der vier Berge der tatsächliche Gipfel erklommen wird. Ebenso nennenswert ist, dass die tatsächliche Entfernung von der offiziell angegebenen schwankt, je nach Besichtigung der Höhepunkte.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

👍👍