Ein Beitrag von Norbert, mit der eidesstattlichen Erklärung diesmal war seine Kamera mit dabei.
Heute hatte Dieter das Sagen und sich diesen idyllischen Ort als Start für eine schöne Wanderung ausgesucht.
Der Dorfname hat im Wandel der Zeit unterschiedliche Schreibweisen durchlaufen:
1493 Foissel - 1646 Vossel - 1791 Voihsel - 1955 wird der Name " Voißel " geschrieben.
Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig gesichert und es gibt zwei vage Vermutungen:
Fossa = Graben ( in Anlehnung an den Graben , in dem das Dorf liegt ).
Vos = Fuchs ( Fuchsgehege, " hier haben sich die Füchse sprichwörtlich gute Nacht gesagt " )
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| Foissel,Vossel,Voihsel, Voißel |
Wir waren zu dritt, an diesem mal wieder prächtigen Montagmorgen, Dieter, Herbert und Norbert.
Für Dieter gab es gleich in Voißel 3 Pluspunkte für einen schattigen Parkplatz mit drei Bänken.
Strahlend blauer Himmel , bei angenehmer Temperatur, zudem noch eine gute Fernsicht am Ortsrand von Voißel, wo wir dann in einen romantisch anmutenden Wald eintauchten.
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| Impressionen |
Da wir drei dann auch mal längere Zeit ohne Palaver durch den Wald gingen, gab es wie bereits auf den letzten drei Wanderungen, Rotwild zu sehen.
Die Morgensonne durchflutete den dichten Wald und ließ das zarte Grün der Heidelbeersträucher silberglänzend erscheinen. Dazu die dunklen Baumstämme , ein Bild das das Herz berührt.
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| Im Frühtau..... |
Zwischen durch immer wieder geologische Hinweise von Dieter , der ja jeden Stein hier kennt und zu deuten weiß.
Vorbei an fast mannshohen Waldameisenhügeln und goldgelb blühenden Ginsterbüschen erreichten wir eine gute Hütte für die Mittagsrast.
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| fleißige Waldarbeiter |
Ein Stück am Schafsbach entlang und dann über nicht ausgewiesene Wege wollten wir zwei alte Steinbrüche nahe der B265 finden.
Dies gelang dann Dieter perfekt. Der erste Steinbruch ward gefunden und dann standen wir am Rande des Nationalparks vor einem am hohen Wildzaun.
Oh Gott, wo finden wir nun für Herbert einen geeigneten Über- oder Durchgang. Während Dieter und ich nach einer derartigen Möglichkeit Ausschau hielten, hat sich Herbert zu unserem Erstaunen schon längst über den Zaun geschwungen.
Wenn man an so andere Situationen denkt, kommt man schon ins Grübeln. Stellt der sich sonst nur an oder ist gar wasserscheu.
Wir werden das künftig im Auge behalten.
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| Hoffe die Beiden am Montag begleiten zu können??? |
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| Geisterbilder |
Vorbei am zweiten Steinbruch ging es dann über die Ausläufer der Nordeifel in Richtung Wielspütz.
Drei Eifelfalten, die es in sich hatten, mussten wir jedoch noch überqueren bevor wir einen schönen Schattenplatz für einen ausgiebigen Mittagsschlaf fanden.
Nun war Voißel schnell erreicht. In der Ortsmitte hieß uns der Geist von Gerd willkommen, der zu unserer Freude wieder auf dem Weg der Besserung ist.
Kaffee und Kuchen gab's dann in Kommern, spontan gesponsert vom Präsidenten, der übrigens die nächste Tour aussucht.