Dienstag, 25. Dezember 2007

Frohe Weihnachten 2007

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr allen
Freunden und Bekannten der Bloggerseite des Rentnerleben in Brühl.
Da hatte doch das Christkind die ganzen Gameboy Teile in sooo viele Pakete verpackt und Marina mußte so einiges auspacken bis das erhoffte Teil sichtbar wurde. Na endlich kommt das Wii-Game zum Vorschein, jetzt schnell alles verkabeln und spielen. Meine Bemerkung der Fernseher ist defekt konnte nur ein Lächeln hervorrufen. In der Tat, hatten wir zuerst ein Schwarz-Weiß-Bild, Fernbedienung umschalten, und dann wurde geboxt,tennis gespielt,golf,baseball. Ist trotz aller Dementis der Wunsch erfüllt worden,wie auf dem Bild zu erkennen ist.

Dienstag, 18. Dezember 2007

Man gönnt sich ja sonst nichts.

Die letzte Wanderung im Jahre 2007 von den Montagswanderern wurde von Herbert vorbereitet und organisiert. Das Geheimnis wo hin wurde schon bei der Hinreise gelüftet. Herbert hatte Peter H. dazu überreden können den Tag mit uns zu genießen. Somit waren zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, Preisgabe des Ankunftsortes und Bustransfer in einem. Mit 6 Personen inklusive Alleinunterhalter und Fahrer Peter wurde Monschau angesteuert. Da waren dann die tapferen Wanderer bei Minustemperaturen und trockenem Wetter unterwegs. Der ein oder andere hatte wohl die Regenwanderung der letzten Woche noch nicht so gut überstanden. Dafür aber heute einiges verpasst. Nach kurzem Anmarsch über die Teufelsley und Engelsley dem Eifelvereinsweg Nr. 12 folgend war nach einer Stunde das Ziel in Sicht.“ Hotel Perlenau“. In gemütlicher Runde am reservierten Tisch wurde die Speisekarte in Augenschein genommen. Die Wahl fiel uns nicht schwer. Für jeden war etwas dabei, eine warme Suppe, Peter unser Feinschmecker orderte Weinbergschnecken, die Bachforelle aus dem Perlenbach und Grillpfanne waren etwas für die Gaumenfreuden. Unser Unterhaltungsthema war die vorherige Jahreshauptversammlung des Freundeskreises. Der Ausblick auf das Jahr 2007 mit 37 Wanderungen und insgesamt 700 Kilometer kann sich auch sehen lassen. Der Luftkurort Monschau direkt an der Rur ist geprägt durch sein idyllisches Stadtbild. Das Wahrzeichen der Stadt ist das „Rote Haus“, Symbol der Blütezeit der Tuchmacherindustrie. Im Stadtkern sind 272 denkmalgeschützte Häuser. Stilvolle Restaurants, charmante Cafes und urige Kneipen locken mit einheimischen Spezialitäten, zum Beispiel, Monschauer Düdchen. Peter hat uns damit überrascht, beim Stadtbummel einfach so zwischendurch auf der Hand genossen. Leider ist der Weihnachtsmarkt nur am Wochenende offen. In einem Kaffee haben wir dann noch diese Monschauer Düdchen mit Sahne kennengelernt, ein Gebäck in Form von Eiswaffeln was man auch mit Eis verfeinern kann.
Über die Burg zurück zum Auto wurden dann alte Erinnerungen aus der Jugendzeit wach, hier sind wir schon öfter mal in der Jugendherberge gewesen. Der Bustransfer zurück nach Brühl bei strahlendem Sonnenschein ist mit vielen Anekdoten bereichert worden. Peter bekam von uns das Angebot, montags immer zu fahren und wir schließen dann bei ihm einen Dauergrabpflegevertrag ab. Ein gelungener schöner Jahresabschluss der abends von einigen mit einem Bier in der Eule in Kierberg zu Ende ging. In 2008 ist dann mal bei einer Wanderung im Villewald eine Präsentation der Wanderungen mit Beamer bei Herbert angedacht.

Montag, 10. Dezember 2007

Schlechtwettergeld oder Wandern

Die Vorhersagen der Wetterdienste sollten doch mal recht haben. Nachdem letzte Woche die Absage kam wir gehen nicht, und das Wetter wieder erwachen gut wurde, und diesmal keiner absagte, bin ich los mit Ziel Weiler am Berge. Nachdem Heinz-Jürgen lächelnd aus der Türe kam und im Auto den Spruch brachte, ich hätte nicht abgesagt, weil ich will kein Weichei sein, war Treff bei Herbert. Ich bin dann auch im Auto sitzen geblieben, damit nicht erst recht eine Diskussion aufkam, gehen oder nicht. Auf der Hinfahrt über die A1 nach Bad Münstereifel war der Scheibenwischer noch rege tätig. Am Startpunkt lies sich doch ein blauer Fleck am Himmel sehen. Über den Wanderweg Nr.4 ging es schnell in Richtung Lessenich. Die Lokalität Landgasthaus Pauli hatte Ruhetag, und so hatten wir an einer Bushaltestelle mal den Flachmann zur Brust genommen. Es setzte ein Dauerregen ein. Weiter bis kurz vor Wachendorf sind wir dann dem Hinweis Bruder Claus Kapelle gefolgt. Ist das ein Silo oder ein Wasserturm mitten im Feld? Da hat ein Prof. Peter Zumthor dem Bauern Hermann-Josef Scheidtweiler einen Gefallen getan und ein in der Baukunst spektakuläres Bauwerk hingesetzt. Es wurde am 19 Mai vom Kölner Weihbischof Heiner Koch eingeweiht. Dem heiligen Klaus von Flüe ist das Bauwerk gewidmet. Muss man einfach mal gesehen haben. In der Tat, da ist vom weitem nur ein Betonklotz in den Feldern zu sehen. Über Wiesen und Felder im Schritt mit pitsch und platsch war das erste Ziel erreicht. An Schloss Wachendorf vorbei sind wir dann querfeldein über Wiesenraine schließlich punktgenau an der Schutzhütte Schlangenberg angekommen. Die Mittagspause wurde mit Infos fürs nächste Wochenende und den Geburtstag von Herbert abgehackt. Er feiert in den Geburtstag hinein, Frage wie lange. Es regnete immer noch in Strömen und keine Besserung in Sicht. In Anbetracht dieser Situation habe ich mich dann breitschlagen lassen und die Route abgekürzt. Wir waren immerhin fast 4 Stunden unterwegs und hatten Schlappe 14.5 Kilometer hinter uns, waren aber alle froh im Auto zu sitzen. Die entgangene Kaffeetafel werden wir wohl beim Weihnachtsessen nächste Woche nachholen, Herbert sagt wo es lang geht. Heinz hatte für seine Maria Mistelzweige erstanden und die einige Kilomter getragen. Franz hatte mal geflucht und er meinte er bracht keinen Ablass mehr.

Samstag, 8. Dezember 2007

Von der Stadt aufs Land, 4 Tage waren die Neuberliner in Brühl.

Am Mittwoch, den 05.12.2007 einen Tag vor Nikolaus kamen die Neuberliner für 4 Tage nach Brühl. Der Flieger hatte leichte Verspätung, aber das passte ins Besuchsprogramm. Hier die Einladung am Köln-Bonner Flughafen. Wir sind dann auf direktem Weg zum Chinesen zum Mittagsbuffet auf der Kölnstrasse. Die beiden haben dann abends alte Freundschaften in Köln besucht und gekegelt bzw. frisches leckeres Kölsch getrunken. Am Donnerstag 06.12.2007, gab’s dann Rheinischen Sauerbraten mit handgemachten Knödeln, aber ohne Rosinen. Tagsüber war dann Bruni in einer Lernstunde am PC eingebunden und der Rechner wurde von Michael auf den neusten Stand der Information gebracht. Da hatte doch Tuifly zum Nikolaustag 6666 Schnäppchen zum Preis von 6 Euro im Netz. Da Melanie ihre Familie besuchte habe ich dann mal schnell zum Preis von 24 Euro für 2 Personen alles komplett hin und zurück, für Berlin im April gebucht. Am Abend haben wir dann einen Spiele Abend eingelegt, hier Melanie beim boxen vor dem Fernseher, Test des Weihnachtsgeschenks für Enkel Marina, danach ging’s weiter mit Kartenspielen, beim Wizard haben wir dann die letzten Biere geleert. Am Freitagmorgen, den 07.12.2007 hatte ich dann mit Melanie einen Frischemarkt besucht und für den Samstag eingekauft. Für den Mittag hatte Melanie mal wieder leckere Pizza auf zwei Blechen zubereitet und den Rest des Tages haben beide in Köln mit der Weihnachtsfeier in der Fachhochschule beendet. Am späten Abend wurde dann noch viel erzählt. Am Samstagnachmittag den 08.12.2007 mussten uns leider beide wieder verlassen,schön das Melanis Eltern, Karin und Herbert zu Mittag bei uns waren und dabei noch pünktlich zum Essen vorbeikamen. Melanie und ich hatten ein schönes Menü zusammengestellt. Melanie hatte Bruschetta mit Tomaten und Pilzen zubereitet. Ich hatte meine Erfahrungen der letzten Kochabende genutzt und Hirschfilet in Bröselkruste mit Rotkohl und Trüffelravioli zubereitet. Viel erzählt und dann mussten die zwei leider zum Flieger, ich wollte sie ja erst um 17:00 Uhr zum Flieger bringen, was auch nicht zu spät gewesen wäre wie im Internet unter Köln-Bonn-Airport zu sehen sind sie eine halbe Stunde später gestartet. Es waren schöne 4 Tage die wir mit den Kindern genossen haben.

Freitag, 30. November 2007

2* 3* 4* …..Wie viele Sterne haben wir uns erarbeitet? 5. Kochabend

Der 5. Kochabend, und damit der letzte Test für das große Finale am 26.Januar 2008, wenn wir dann unsere Frauen mit wilden Köstlichkeiten verwöhnen, wurde durch ein Menü eines 2 Sterne Kochs beeinflusst. Christine hatte das Rezept in ihrem neuen Job beim Frischemarkt Zündorf erfahren, und das folgende Menü wurde zubereitet:

Vorspeise : Bunter Herbstsalat mit Riesengarnelen in Weißweinsauce
Hauptgang: Hirschkalbsrücken mit Lebkuchensauce, dazu Haselnuss-Spätzle mit Rotkohl
Dessert: Apfelkompott mit Mascarpone-Calvados-Creme


Leider fehlte an diesem Abend Paul, Wilhelm und Wolfgang (Bürgermeister) so dass wir uns wieder mit einigen Fragen konfrontiert sahen. Wo sitzt Filet, Rücken, Lummer und Hals? Was ist Parüren? Wie wird Rotkohl normal zubereitet, wenn er nicht in der Dose gekauft wird? Was ist ein Salamander? Da leider drei liebe Mitstreiter fehlten ist die Küchenbesetzung auf den Kopf gestellt worden. Das war aber kein Grund, den Löffel hinzuschmeißen, denn wir alle sind mittlerweile ein eingespieltes Team. So hat die Küche 1 Kurt, Wolfgang G., Walter und ich, diesmal die Hauptspeise zubereitet. In Küche 2 war Jürgen und Heinz aktiv und die Küche 4 war mit Wolfgang T. und Hermann-Josef besetzt.
Die Frage vom letzten Abend, was ist Crosner?
Im Internet auch nicht zu finden, hat Christine beantwortet. Ein Uraltgemüse mit der Konsistenz wie Rübchen und nur im Frischemarkt erhältlich. Die Weißweinsauce wurde mit dem Bratensatz der Garnelen und mit Cognac abgelöscht, reduziert, Pfeffer, Salz und Zucker abgeschmeckt und mit eiskalter Butter gebunden. Da haben wir schon wieder etwas dazu gelernt. Das auslösen des Hirschkalbsrücken hat schon einige Zeit in Anspruch genommen und die beiden Filet haben wir einfach so zwischendurch gebraten und als kleine Köstlichkeit verzerrt. Die Haselnuss-Spätzle sind uns zwar nicht so gelungen wie vorgesehen, aber das Dessert hat dann den krönenden Abschluss bereitet. Hoffentlich können alle den Termin mit ihren Damen im Januar wahrnehmen und somit einen guten Start ins neue Jahr hinlegen. Was wir den Damen präsentieren verraten wir nicht, es soll ja eine Überraschung sein, wie in all den Jahren zuvor.

Dienstag, 27. November 2007

5 Mann und 5 Flachmänner und jede Menge Kilometer

Die Wanderung am Montag hatte an unserem alten Treffpunkt in Weilerswist ihren Anfang. Dieter hatte die Leitung der Tour und meinte zu Beginn wir würden 2 Karten durchwandern. Was hatte der vor??? Zuerst ging es entlang der Swist, die mit 43,6 Kilometern der längste Bachlauf Europas ist. Die Quelle liegt im Ahrgebirge bei Kalenborn und die Mündung ist in Erftstadt-Bliesheim in die Erft. Ansonsten leicht zu überspringen, aber die letzten Regentage hatten den Fluss schon etwas breiter werden lassen. Wir konnten gerade so am Ufer vorbei unter der Bahnlinie den Weg nehmen. Nachdem wir die Höhe des Kottenforst eingenommen hatten, auf 155,3 Meter hieß es nur noch straight on bis zum Wülfingerhof. Der Karl-Kaufmann-Weg, Eifelverein Nr.2, durchläuft das gesamte Kartenblatt, 183 km von Brühl nach Trier, werden wir das heute machen? Leider ist in diesem Teil die Autobahn so nahe am Waldgebiet, so dass die Geräusche des Verkehrs nicht zu überhören waren. Am Dützhof vorbei hatte Dieter dann in der Karte zwei Schutzhütten ausgesucht, aber in Wirklichkeit war davon nichts zu sehen. Wo sollte denn jetzt die Mttagspause eingelegt werden, schließlich hatten wir in Nähe des Kamelleboom einen Unterstand. Nun zum Titel der Wanderung, da hatten doch alle fünf einen Flachmann dabei. Unser Neuzugang der, Peter ( Brühler Schloßbote ), präsentierte uns einen Williams vom Feinkostrestaurant Sickers,wiegewohnt nur das Feinste vom Feinsten. Nach der Pause hieß es dann auf und davon, Jürgen, Dieter, und der Älteste des Tages Peter haben sich dann auf die Socken gemacht und querfeldein über Felder und Wiesen in Richtung Heimweg. Da wir zur Pause bereits 12 Kilometer zurück gelegt hatten, war am Ende die Anzeige an Dieters Schrittmesser bei 23,8 Kilometer stehen geblieben. Nun war klar wir sind durch zwei Karten gewandert. Hier die Doko nach alter Art und Weise, weil Wolfgang nicht dabei war. Am alten Treffpunkt sind wir dann nach 6.0 Stunden ab ins Auto und nach Hause, in Weilerswist gibt’s nur ein Stehcafe, und das nach so vielen Kilometern. Nächste Woche hat Dieter kein Auto zur Verfügung und wir werden uns im Siebengebirge tummeln, das kann Dieter dann nur mit einem Kaffee und Kuchen bei sich zu Hause gut machen,was wir schon mehrfach genossen haben.

Freitag, 23. November 2007

Fragen über Fragen…1 Frau muss 10 Antworten geben.

Der 4. Kochabend fing mit einer kleinen Unstimmigkeit an, da hatte Heinz-Jürgen ein Fässchen mitgebracht für den Geburtstag und Christine möchte doch auch mal zum Zuge kommen und für ihren Geburtstag einen spendieren, das hatte ich Ihr aber schon vermasselt. Wir beide haben am gleichen Tag Geburtstag. Paul und mir fiel auf, das nun von Christine viele Fragen gestellt wurden. Wolfgang G. wurde gefragt wo liegt beim Hirsch das Filet? Da meinte einer das liegt in der Küche. Nicht anders war die Antwort von Wolfgang T. der sagte unter dem Bauch, was ein breites Gelächter auslöste, nachdem Heinz kommentierte da ist das Filetstück des Mannes. Wilhelm war immer noch verhindert und dann war die Kreativität von Küche 4 gefragt, Wolfgang und Hermann-Josef haben das Dessert zubereitet. Da war die Frage was passt zu Wild? Vanillesauce mit Birnen und Preiselbeeren, das geht schnell und so haben beide noch den Tisch gedeckt. Eine der Gemüsebeilagen war Crosner, was ist das.??? Heinz–Jürgen entpuppte sich als Kenner, auf die Frage was ist wenn die Suppe püriert wird. Na klar Kastanien Cremesuppe. Aber nun zum Menü des Abends: Minestra con la Pasta, auf Deutsch, Nudelsuppe mit Maronen Hirschfilet mit Knusperkruste, als Beilage Crosner, Keniabohnen und Schupfnudeln dazu noch einen gemischten Salat Vanillesauce mit halber Birne auf Preiselbeeren und dazu noch ein leckeres Freibier und das ganze dann für 10€, was will man mehr. Die Clique vom Römerkanal, Küche 1,Wolfgang und Kurt, hat mit unseren Alterspräsidenten Alois die Suppe zubereitet und das Gemüse wirklich hand geschnippelt und sehr fein zubereitet. Die wollten uns dann noch vorgaukeln es sei kein Knoblauch drin. Küche 2, Heinz, Jürgen und ich haben uns dann die Filets vorgenommen wobei wir die volle Unterstützung von Christine hatten. Für die Beilagen war diesmal Küche 3, Rolf und Paul zuständig die nun in Absprache mit uns punktgenau serviert werden sollten. Christine hat uns dann an der eigenen Hand erklärt wie das Filet sich anfühlt bei Medium, roh, durch. Und dann war noch zu beantworten wie heißt der typische Wildgeruch: hôut gout. Einen Termin für den Abschluss Abend haben wir noch nicht gefunden, beim nächsten Mal wollen die Rentner alle ihre Terminbücher mitbringen.

Montag, 19. November 2007

Warum in die Ferne schweifen, wenn die Heimat ist so nah.

Unsere Wanderung am 19.11.2007 führte uns in heimische Gefilde. Auf Grund der sich abzeichnenden Wetterentwicklung ist am frühen Morgen spontan entschieden worden wir gehen in den Villewald. Nach dem Motto: Wer das Sagen hat bestimmt wo’s lang geht. Da hatte Herbert am Treffpunkt bei ihm zu Hause schon eine Überraschung Kaffee aus großen und kleinen Tassen. Wir sind dann um 10:30 los in Richtung Heider Bergsee. Am See entlang bis zum Schluchsee. Links ab am Untersee, Mittelsee bis zum Obersee. Das ging ziemlich flott und auch dazu noch ohne Karte und Navi. Na ja da hatte Herbert Heimrecht und ist auf alten Familienspuren gewandert, früher zur ( Liblarer Eisdiele.) Auf dem Wanderweg A2 zum Bahndamm hoch habe ich dann mal die Videofunktion der Kamera ausprobiert nach dem mir meine Schwiegertochter in Berlin das in ihrem Blogger vorgemacht hatte.
Leider singen die Wanderer kein Lied und man hört nur das Rauschen der Blätter. Nachdem wir zwischen Obersee und Mittelsee den Bahndamm erreicht hatten, kam die Diskussion über die DB und GDL auf. Am Franziskussee vorbei sind wir dann zurück durch die Siedlung Roddergrube in Richtung Akademie gewandert. Nach 2.5 Stunden an der frischen Luft bei schlappen 3 °C und bedecktem Himmel gab’s dann Mittag in der Kantine. Die alten Essenskarten wurden gegen neue getauscht und ein deftiger Grünkohl mit Wurst verspeist. Wie viele Kilometer wir zurück gelegt hatten schwankte zwischen 10 und 12 Kilometer. Tut aber nichts zur Sache, haben uns wohlgefühlt und sind den Liebsten zu Hause nicht auf den Wecker gefallen. Die nächste Tourplanung wird von Dieter gemacht.

Dienstag, 13. November 2007

Von oben trocken, von unten nass.

Unsere Wanderung am 12.11.2007 führte uns ins Brohltal unweit der Hohen Acht nach Hohenleimbach. Jürgen hatte 2 Varianten bereit. Er muss noch lernen: Wer das sagen hat, der sagt auch wo es hingeht. Das braucht Herbert nicht mehr zu lernen, die Weihnachtswanderung ist schon geplant und er weis wo es hingeht. Die Spekulationen gingen schon auf der Hinfahrt in verschiedene Richtungen, aber ich habe die Schnauze gehalten. Alle haben gerätselt. Hahaha.
In der Ortsgemeinde haben wir dann zuerst einen kleinen Schlenker gemacht, sprich doppelt gegangen, ist mir auch schon passiert. In der Gemeinde existiert eine 1963 erbaute Dorfkapelle, in deren Innern sich ein hoher, sitzender Dachreiter und ein farbiger Säulenaltar aus dem 18. Jahrhundert befindet. Zu den wichtigsten Landmarken im Ort gehört die „Kaiserlinde“, ein großgewachsener Baum am Dorfplatz, der zur Erinnerung an die Völkerschlacht in Leipzig gepflanzt wurde und eines der Symbole im Gemeindewappen ist. Auch der weitere Baumbestand in Hohenleimbach ist gepflegt und gut erhalten.
Im weiteren Sinne zu den Sehenswürdigkeiten kann die Kohlstraße zählen, ein Handelsweg, der heute als Wanderweg angelegt ist. Sie war ein Holzkohletransportweg für Pferdefuhrwerke von den Kohlenmeilern (ab Vinxtbach) durch die Eifel zu den Hüttenwerken im Saarland, teils auf einer alten Römerstraße, im Mittelalter und im 16./17. Jahrhundert ausgebaut. Diesen Teil des Weges ging es erst mal bergauf zu einer Anhöhe und dann am Rande eines Wachholderschutzgebietes entlang. Tiefe Baggerspuren zur Rekultivierung hatten den Wanderweg unzumutbar gemacht. Die Orientierung haben dann Jürgen, Heinz, und Dieter in Zusammenarbeit vollzogen. Einige sind dann nach dem Motto, immer hinter der Karte gehen mitgewandert. Nach der Passage des Konrad-Adenauer-Stein haben wir in einer Hütte Kaffeepause gemacht, es war aber ungemütlich kalt. In Höhe 542 Meter hieß es dann querab zum Nettebach. Nachdem wir eine Kuhwiese durchquert hatten und das ganzes wieder retour, kam eine Herausforderung auf uns zu. Eine Furt des Nettebach durchqueren, was aber in Anbetracht der tagelangen Regenfälle wohl nicht so einfach war. Als fliegender Reporter bin ich dann als erster rüber und habe dann die Prozedur im Bild festgehalten. Hier wurde nach alter Sitte eine Bachüberquerung gebaut. Nach einer Weile ging’s dann weiter bis Nettehöfe, wo wir mitten im Ort die Mittagspause eingelegt haben. Die nächste Überraschung war dann der Sellbach, ebenfalls zu überspringen oder abtauchen. Den Rest der Wanderung hatte dann das schöne Tal bis Hohenleimbach wieder zu einem Genuss werden lassen. Ein schöner Tag mit vielerlei Highlights wurde dann in Kempenich mit Kaffee und Kuchen beendet. Nächste Woche hat Herbert das sagen. Unser Navimann Wolfgang war nicht dabei, manchmal kam die Frage auf, wo sind wir denn nun und der Klein PC wußte die Antwort. Heinz war diesmal der Älteste, und nach Krankheit wieder mit von der Partie,und er ist auch einer der Väter der für diesen kameradschaftlichen Zusammenhalt die Vorbildfunktion schon immer vorgelebt hat, wir kennen uns seit über 50 Jahren und hatten mit ihm so manche nette Überraschung erlebt. Man denke nur an das Sommerlager im Silbertal, wo wir als Jungs die Litz durchquert haben. Seinen variablen Wanderstock läßt er zwar ab und zu irgendwo stehen, aber Haselnußstöcke hat er genug. Sein Motto ist nun ich bin näher an 80 als an 60 hoffe das dies noch lange anhält. Wir wollen ja im nächsten Jahr mit ihm und Maria noch eine Fete der Superlative feiern.

Freitag, 9. November 2007

Bergfest, 3.Kochabend eine Herausforderung kam auf uns zu.

An diesem 3.Abend kam eine Herausforderung auf uns zu, auf Grund einer neuen Tätigkeit im Job von Christine waren keine kopierten Rezepte vorhanden. Wir haben uns dann im Kreise in der Küche versammelt und Christine hatte uns die Menüs erläutert. Außerdem fehlte Wilhelm, unser Dessertfachmann, krankheitsbedingt, ist aber wieder guter Dinge. So hatten wir diesmal unsere ganze Aufmerksamkeit auf die Ausführungen von Christine zu lenken und konzentriert ihr zu hören. Im Verlauf des Abends war dann immer wieder zu hören, Christine, Christine, komm mal schnell her, so selbstständig sind wir wohl noch nicht, und das nach so langer Zeit, wir sehen es als Hobby und nicht so verbissen wie manch anderer. Trotzdem kann sich die Menüfolge sehen lassen:
Wildentenbrust auf Endiviensalat
Marinierte Hasenkeule an Trüffelravioli mit Creme Champignon
Mouse Chocolate al Cioccolato

Da war dann doch mal eine Frage in Bezug auf Vinegrette, was kommt zuerst zum Einsatz und in welcher Reihenfolge? Da hatte Küche 1 ein Problem mit dem Salat. Wir haben gelernt, zuerst die Gewürze, Essig, und dann Öl. Hier wurde dann auch noch das schälen von Tomatenrosen praktiziert. Nicht so einfach wie es aussah.
Küche 2 hat dann die Herausforderung angenommen und die Hasenkeule gemacht. Keule abgetupften mit Pfeffer und Salz würzen, angebraten und in einer Kasserolle im Backofen bei 200°C verbracht. Hiernach sind dann Gemüsezwiebeln, Möhren, eine Stange Petersilienwurzel, Zwiebel, Knoblauch, alles grob geschnitten, leicht angedünstet worden. Danach wurde mit Chayenne Pfeffer, Pimentkörner, Lorbeerblatt, und Wildfond abgeschmeckt und zur Keule dazugegeben, dass ganze dann 40 min im Backofen schmoren. Die aus dem Braten hergestellte Sauce wurde mit Trüffelravioli angerichtet. Als Gemüsebeilage gab es dazu Creme Champignon hand verlesen. Das Dessert hatte die Küche 4 übernommen und dazu noch den Tisch festlich gedeckt. Da fragt sich manch einer wo ist den die Küche 3 geblieben, leider ist Wolfgang, Heinz-Martin, Rolf und Walter verhindert gewesen, und das 15 Liter Fässchen machte ein wenig Mühe leer zu werden.

Dienstag, 6. November 2007

Neue Besen kehren gut….mit dem Rentenberater unterwegs

Unsere Wanderung am Montag den 05.11.2007 hatte Start und Ziel in Lommersdorf, das 975 erstmals urkundlich erwähnt als “in villa Lumeresdorph in comitatu Zulpiche“. Als Teil einer römischen Siedlung entstand im 5. Jahrhundert die fränkische Siedlung Lommersdorf. Der Ortsname geht vermutlich zurück auf Chlodmarsdorph (Hlod - fränk. für Ruhm, mar - fränk. für berühmt). Das "Dorf des Ruhmreichen" wurde wohl benannt nach einem berühmten Franken-Krieger, wahrscheinlich dem Gründer der Siedlung. Die Herrschaft Arenberg übernahm Lommersdorf später von den Grafen von Are (ältestes Grafengeschlecht in der Eifel). Lommersdorf wurde Haupt- und Gerichtsort des Herzogtums Arenberg. Als erster bekannter Herrscher wird ein Heinrich von Arenberg (1166–1197) genannt, der gleichzeitig Burggraf von Köln war. So weit zur Geschichte. Wir waren heute sieben mit einer Neuerwerbung, Michael ,trat morgens an nach dem Motto ich bin euer Rentenberater im Auftrag der BFA wollte er mal sehen was die Rentner noch so drauf haben. Immerhin sind wir 19 km gewandert bei 9°CGrad und bedecktem Himmel aber trocken war es diesmal. An der Kirche zu Lommersdorf sind wir über den Weg Nr.25 bis zur Jodokus Kapelle gewandert und hatten auf dem Höhenzug eine schöne Schicht. Ins Ahrtal runter und dann die alte Bahntrasse entlang. Am ehemaligen Bahnhof Dollendorf präsentierte sich eine hervorragende Sitzgruppe mit Bierholzfässchen und Bänken. Siehe da die Auswahl an einem wärmenden Kurzen war groß, gegenüber letzter Woche. TV-Kabel oder Satellit war eins der Themen, die Michael brennend interessierten. Er ist uns als Berater in Versicherungsfragen ein willkommener Mitwanderer, immer sachlich und souverän neutral, so kennen wir ihn. Als Jüngster war er natürlich immer vorne weg. Der Weg führte weiter über den Weg V bis zum Freilinger See, wo wir für den ein oder anderen endlich Mittag machten. Ein Anstieg zum Hühnerberg belohnte uns mit einem super Ausblick, wo jeder seine Kenntnisse der Landschaft kund tun wollte. Nebenbei hatte uns dann der Neuling Michael eröffnet das er mit seinen 52 Jahren an einer Fern der Arbeit liegenden Tätigkeit im nächsten Jahr überlegt, und dann montags zu uns stoßen will. Das auf dem Parkplatz keine Bank zum wechseln der Schuhe war konnte Dieter nicht verschmerzen. Wir werden dann in den nächsten Wochen auch die Bilder von unserem Navigator Wolfgang vermissen, insdesondere die bezwungene Landschaft über Google Earth. Da ist immer schön die Übersicht unserer Strecke, worauf wir stolz sein können, das im Rentneralter noch zu erleben. Diesmal war Peter der Älteste Teilnehmer, deshalb ein schönes Bild von ihm. Da hat Jürgen dann am nächsten Montag schon eine Vorgabe, was vielleicht auch das Stück Bienenstich im Blankenheimer Kaffee betrifft.

Freitag, 2. November 2007

Wo ist mehr los? In Berlin oder Brühl ?

Beim aktuellen Besuch von Melanie in Brühl, morgen kommt auch Michael nach, wurden von uns doch tatsächlich alle Register der Unterhaltung für Melanie gezogen. Kaum waren wir um die Mittagszeit in der Wohnung beim Kaffee ca 13:00 Uhr, kamen draußen Polizeiwagen vorbei. Im Nachbarhaus hat sich ein bekannter ALGII-Empfänger daneben benommen, nachdem er ein bisschen tief ins Glas geschaut hat und den ehemaligen Hauswart bedroht.
Ein richtiger Polizeigroßeinsatz. Die Straße wurde in beiden Richtungen mit quer gestellten Polizeifahrzeugen abgesperrt. Außerdem wurde ein Flatterband gezogen. Alle Fußgänger mussten kehrt machen und auch die Anwohner durften weder in die Häuser hinein noch hinaus.
Die ankommenden Einsatzkräfte waren allesamt mit schusssicheren Westen angetan. Sobald sie sich näherten wurde direkt die Waffe gezogen und entsichert. Schließlich bezogen drei Polizisten im Garten Positionwährend drei weitere unter dem Carport in Deckung gingen. Natürlich liefen noch ein paar mehr Leute herum, gingen ins Haus kamen wieder heraus usw.
Irgendwann kam ein Polizist und eröffneten mir: Wir haben leider ihren Maschendrahtzaun Einsatzbedingt durchschneiden müssen. Danach kehrten die meisten zum Wagen zurück. Aus dem Obergeschoß waren Wortlaute von Blindeingriff zu hören. Um 16:00 Uhr war dann über Megaphon der Geiselnehmer angesprochen worden, das ganze endete dann um 16:30 mit der Festnahme und Abführung. Die Kaiserstrasse war zwischen Leipzigerstrasse und Römerstrasse gesperrt und mit Notfall und Einsatzfahrzeugen belegt. Ich habe das Geschehen abwechselnd aus dem Obergeschoss und aus dem Flur beobachtet und immer die Kamera dabei. Nun war es möglich Melanie nach Merten zu fahren damit sie ihre Eltern besuchen konnte. Reporter liefen noch umher und die Menschenmenge am Absperrband löste sich aus. Der zerschnittene Zaun an meinem Grundstück sollte einen schnellen Zugriff ermöglichen, bin mal gespannt wann ich schriftlich über eine Reparatur informiert werde. Immerhin waren hier 40 Einsatzkräfte einige Stunden im Einsatz.

Dienstag, 30. Oktober 2007

4-mal Hut und 2-mal Kappe der goldene Oktober ist vorbei

Die Montagswanderung am 29.10.2007 wurde wegen der nicht optimalen Wetteraussichten in Heimatnähe verlegt. Wir sind gestartet am Parkplatz Mohrenbusch am Iversheimer Wald. Bei gerade mal 8 °C Grad und bedecktem Himmel bis zur Schutzhütte Am Beßenberg. Ein leichter Nieselregen machte sich bemerkbar, aber was soll’s. Bis hier hatten wir die NT und HT Fragen der letzten Woche gelöst und uns mit dem Problem der CD Brennung befasst. Da waren dann 4 mit teilweise neuen Hüten unterwegs, aber es kommt noch schlimmer, dazu später ein Bild. Die Kaffeepause in der Schutzhütte Jägersruh machte doch deutlich das der goldene Oktober zu Ende ist. So langsam fängt man an zu fieren und der ein oder andere kommt nicht vom Hocker. Die Überlegung war, einen transportablen Gasofen in dem Rucksack zu etablieren. Die Pause wurde ausgenutzt und die Wegplanung geändert, Dieter hatte heute die Organisation und das wohl der Mitstreiter lag ihm doch am Herzen.
Der Regen wurde heftiger und es drängte sich die Frage auf, wo machen wir die Mittagspause. Bisher hatten wir den Weg A2 und A4 eingeschlagen, nun ging’s runter ins Schleyertal und danach wieder hoch bis zur Eichenhütte. Während der Mittagspause haben wir trotz des Regenwetters viel erzählt und gelacht. Der Regen war mittlerweile egal, denn wenn man mal unterwegs ist macht das nichts mehr aus, aber da war doch einer mit Schirm unterwegs. Über den A2 bis zum Arloffer Berg hatten wir doch noch einen Schlammweg zu durchqueren, bis jetzt hatten die Blätter der hohen Buchen noch für trockene Schuhe gesorgt. Nach 15 km und 4.0 Stunden waren wir wieder am Startpunkt. Bis Heimerzheim zum Stehcafe war es dann nicht mehr so weit. Im Auto hatten wir dann festgestellt, zu Hause gibt es folgende Begrüßungsworte: Na du armer Schatz muss du bei diesem Wetter wandern.Da hat Franz gut lachen, die kleinen Desserts in Form von Rittersport, verfeinern die Mahlzeit. Da hatte doch bei diesem naßkalten Wetter keiner einen Flachmann dabei, obwohl Dieter in dieser Woche einen beim Aldi gekauft hatte. Mal sehen was nächste Woche ist, man hat mich verdonnert mir was einfallen zu lassen.

Freundeskreis Stamm Kurfürst Herbstwanderung 28.10.2007 - Die Hölle im Hürtgenwald –

An diesem schönen Oktobersonntag hatte der Freundeskreis mal wieder seine Aktivitäten bewiesen und nicht nur Grillen und Singe Runde, sondern diesmal war wandern angesagt.
Nach einer kleinen Suche in Schmidt ( örtliche Umleitung ) hatten wir uns an der Mestrenger Mühle getroffen. Mit 19 Personen sind wir dann los und es ging direkt steil bergauf den sogenannten Kalltrail. An dieser Brücke über die Kall waren größere Kampfhandlungen, hier ist eine Gedenktafel aufgestellt.
Bei 10 ° C Grad und Sonnenschein war die Höhe nach Kommerscheidt schnell eingenommen. Es ging weiter über den Eifelvereinswanderweg. Die Organisation der Tour hat Günter ( Präsident ) hervorragend vorbereitet und schon waren die ersten Höhepunkte erklärt worden. Mit umfangreichem Bildermaterial hatte Günter die Zuhörer auf seiner Seite. Hier ein Auszug aus den Unterlagen von Günter: Mestrenger Mühle als Kriegsschauplatz.Liegt im Kalltal zwischen Vossenack und Schmidt am sogenannten Kall-Trail. Dies war ein schmaler Waldweg, den die Amerikaner auserkoren hatten um von Vossenack nach Schmidt zu gelangen. Die Wahl fiel auf diesen Weg aufgrund des schlechten Kartenmaterials der Amerikaner. Der Pfad taugte nicht für größere Verbände und erst recht nicht für schweres Gerät wie Panzer. Da die Deutschen das Gebiet kannten und gute Schusspositionen inne hatten, entwickelte sich der Vormarsch über den Kall-Trail immer wieder in brutale und vermeidbare Kämpfe, ohne militärischen Nutzen, aber vielen Opfern auf amerikanischer Seite.
Die Mühle, Dreh- und Angelpunkt auf halber Strecke am Übergang der Kall, diente als Gefechtsstand und Verbandsplatz und wechselte während der Kampfhandlungen mindestens 8-mal den Besitzer.
An der Brücke, wo der Kall-Trail den Bach überquert konnte der deutsche Stabsarzt Dr. Stüttgen einen inoffiziellen Waffenstillstand aushandeln um Verwundete beider Seiten zu versorgen.
Nachdem wir eine Wandergruppe mit vielen Kindern passieren haben lassen kamen die ersten Bunker in Sicht. Alle die mit Lampe und ohne sind dann auf Spurensuche gegangen. Die Mittagspause auf einem Stapel Baumstämme konnte dann bei leichtem Sonnenschein genossen werden. Danach ging’s steil bergab zur Kall. Entlang des Flusses hatten wir uns in kleineren Gruppen sehr gut unterhalten. Die 2. Generation der Pfadfinder, damit meine ich, Günter, Bernhard, Hans-Peter, Michael ect. haben ebenfalls untereinander und mit Familie so gute Kontakte wie die alten Montagswanderer. Finde ich toll.
Dieter konnte dann an einer Schautafel noch mit geologischen Feinheiten aufwarten. Dem ein oder anderen von den Pänz war die Pause willkommen, wir hatten schließlich schon 14 km hinter uns. Zurück in der Mühle haben wir dann noch eine kleine Kaffeetafel eingenommen. Nachdem am Nebentisch die Pänz ein kleines Problem mit ihrem Eisbecher hatten, meinte Bernhard lapidar ich schaue da jetzt nicht hin, danach haben wir uns auf die Heimreise begeben. Es war eine gelungene sehr schöne Familienwanderung und sollte in dieser Form beibehalten werden.