Dienstag, 17. März 2020

Brühl.


Homeoffice.

Seit Oktober zum Übernachten auf dem Holzboden und somit reserviert, seit gestern aktiv bei der Sache.

Montag, 16. März 2020

Dollendorf.


Frühling in der Toskana der Eifel?.

Am Startpunkt werden wir schon beobachtet. 3 Wanderer sind heute der Situation erforderlich, einem Wandertag mit gebührendem Abstand in eins der schönsten Gebiete der Eifel unterwegs.
Wanderleitung: Herbert. Wanderkarte: Nummer 12 Blankenheim, Oberes Ahrtal. Wetter: 14,8 Grad C, Sonne bedeckt. Kreis Euskirchen.
Region: NRW. Wegprofil: Wirtschaftswege, Wiesengrund, Asphalt.
Strecke: 14,89 km. Zeit: 04:16 h. Höhenmeter: 272 hm.

Am Ortsrand von Dollendorf auf dem Weg zum Höneberg

Dollendorf, der Ortsteil befindet sich in der Kalkeifel, der sogenannten Dollendorfer Kalkmulde. Im Nordwesten der Gemarkung dehnt sich ein großer Teil des Wacholder-Naturschutzgebietes Lampertstal aus. Am Rande des Höneberg durch einen lichten alten Kiefernwald zum Sportplatz vorbei geht es ins Lampertstal. Neue Themenwege sind angelegt worden. Wo Bäche schwinden, oder Toskana der Eifel. Die Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung sind uns hinlänglich bekannt. Der Finger Gottes, die Erlöserkapelle in Mirbach, die alte Kapelle Alendorf, die Wacholderhänge wie auch der Kalvarienberg.

Vom Lampertstal in Richtung Alendorf

Im Tal folgen wir der Markierung Toskana der Eifel und spazieren nun am Hang entlang in Richtung Alendorf. Die Landschaft strahlt auf dieser Strecke eine seltene Ruhe aus. In der weiteren Ferne sieht man Ripsdorf. Am Waldrand sitzt einer mit bloßem Oberkörper in Yoga Haltung und ist verwundert als wir abseits des Weges dort auftauchen.

Auf den Höhenzügen oberhalb des Lampertstal, querab von Ripsdorf

Das strahlende Wanderwetter lädt immer mal wieder zu einer Rückschau der erwanderten Umgebung. Wenn auch vieles einem bekannt vorkommt so wird um diese Jahreszeit der Weitblick zur Freude. Phänomenale Rundblicke über die Eifelhöhen, bis weit zur Hohen Acht.

Ort der Ruhe an der alten Kapelle Alendorf

Der Ort Alendorf verfügt über eine ganz besondere Atmosphäre und will mit seinen sanften Wacholderhügeln, den windschiefen Bäumen und den bizarren alten Kreuzen kaum in die Eifel passen. Es ist ein magischer Platz mit einer ganz eigenen Ausstrahlung. Je nach Wetter, Tages- und Jahreszeit kann man hier oben die verschiedensten Stimmungen erleben.

Blick zurück in die Landschaft der Toskana der Eifel

Über den Mottoweg, wo Bäche schwinden lassen wir uns der alten Kapelle in Alendorf zur Mittagspause nieder. Das Kirchlein selbst stammt aus dem Jahre 1494, ist aber meist verschlossen. Immer offen ist jedoch der Friedhof mit angrenzender Kriegsgräberstätte, wo man sich in Ruhe die verwitterten Grabsteine anschauen kann, die im Schatten der knorrigen Buchen liegen. Vor allem aber sollte man von hier oben die herrliche Aussicht auf dieses verwunderliche Fleckchen Erde genießen.

Das Lampertstal

Zurück geht es durch das Lampertstal in Richtung Dollendorf. Noch ein gemächlicher Anstieg und am Ortsende wird der Startpunkt erreicht. Der Backes in Mirbach hat erst wieder am 9. April auf und so wird der Kaffee in Blankenheim als Schlusspunkt anvisiert.

Montag, 9. März 2020

Sürst – Hardt.


Wälder, Wiesen und Felder rund um Merzbach.

Auf dem Wanderweg Nummer 5

Wanderleitung: Norbert. Wanderkarte: Nummer 6 Rheinbach, Alfter.
Wetter: 10,5 Grad C, trocken, bedeckt. Rhein Sieg Kreis.
Region: NRW. Wegprofil: Wirtschaftswege Asphalt Wiesengrund.
Strecke: 12,42 km. Zeit: 03:49 h. Höhenmeter: 253 hm.

Startpunkt im Doppelort Sürst-Hardt

Wer die Idylle sucht, wird im Doppelort Hardt-Sürst etwa sieben Kilometer südwestlich von Rheinbach fündig. Hardt mit 93 Einwohnern schmiegt sich an einen bewaldeten Berg. Wer aus Rheinbach kommt und der L 210 folgt, sieht es links von der Straße liegen, rechts von der Straße liegt Sürst, das 103 Einwohner hat. Fährt man die L 210 noch einen Kilometer weiter, taucht rechter Hand die pittoreske Winterburg auf.

Hinweis auf alte Wegstrecken von der Mühle zum Verbraucher

Der ausgewiesene Parkplatz Hochkopf am Café Waldeck ist nicht mehr existent, so wird der Startpunkt nach Sürst verlegt. Sürst-Hardt, ist der Ausgangsort für eine Wanderung in großem Bogen um Merzbach. Zuerst geht es leicht bergan über einen ausgewiesenen Brotpfad und Weg Nummer A 13 in Richtung Rheinbach. Man tangiert das Café Waldeck. Von 1957 bis 2000 konnten hier Ausflügler und Einheimische rasten oder ihre Mittagspause machen. Die Besitzer Maria und Josef Mahlberg waren hier bis 2013 noch im Alter von 86 und 87 Jahre tätig und nutzten die Gaststätte nur noch für Feiern im Familien- und Freundeskreis. Der Umbau ist nicht zu übersehen.

In Richtung Neukirchen geht es bergan, den Ort verfehlen wir um einige Meter und sind am Rand von Berscheid. Die 70 ist nicht das Alter, aber im folgenden Filmchen sieht man wie schnell die Truppe unterwegs war.

Entlang des Schelleskesbach wird am Schwarzen Kreuz eine Trinkpause eingelegt. Im weiteren Verlauf der Tour sind wir am Waldrand vom Rheinbacher Stadtwald und nehmen dann die Stutzhütte am Krahforst ins Visier für die Mittagspause. Auf dieser Anhöhe hat man Weitblicke bis Knapsack, Köln und Bonn.

Blick von der Anhöhe in der Nähe von Forsthaus Krahforst

Während der Betreiber der Wander - App noch Probleme mit Apple hat, und durch Hinweise, sprich Mail, ist man wieder eine Gutschrift erreicht worden. Die dargestellte Karte allerdings ist auf dem neusten Stand wie zu sehen schon mit  neuem Logo Eifelverein, leider auf dem Bildschirm immer noch nicht das füllende Format.

Kartendetail

Montag, 2. März 2020

Bölingen.


Querfeldein durch den Ringener Wald. 
Wanderleitung: Dieter. Wanderkarte: Nummer 9 das Ahrtal.
Wetter: 7,5 Grad C, bedeckt, trocken ab und an Sonne. Kreis Ahrweiler.
Region: RP. Wegprofil: schlammige Wirtschaftswege, schmale Pfade, Asphalt vermeiden, so die Wanderleitung. Strecke: 12,30 km. Zeit: 03:06 h. Höhenmeter: 172 hm.

Am Waldrand Ringen und querfeldein

Der Ort wird erstmals im 13. Jahrhundert als Bullingshovin überliefert. Römische Siedlungsfunde Mauersteine und Dachziegel, wurde 1962 am Südwestrand des Dorfes gefunden wurden, wir finden den Weg querfeldein nachdem Rodungsarbeiten den Weg versperrten.
So sehen die Wanderwege im Moment aus

Am Ortsrand von Bölingen beginnt die Tour durch den Ringener Wald. Zunächst am Waldrand entlang mit einem Blick auf die neue Zentrale von Haribo.

In Richtung Vettelhoven sind die Wanderwege noch einigermaßen in Ordnung. Die weitere Richtung nach Holzweiler wird durch Verbotsschilder verweigert.
So wird halt mal entschieden gehen wir mal hier oder da. Gute Besserung für einen Daheimgebliebenen, und zur Überraschung hatte unser Globetrotter, nach 2 Monaten wieder dabei, seine Handschuhe im Kofferraum gefunden. Die konnte man morgens noch vertragen.

Am Holzweiler Kreuz

Etwas abseits der Wege machen wir am Holzweiher Kreuz die Mittagspause. Hier nun ein bekannter Ort mit schöner Fernsicht auf das Siebengebirge und die Landskrone. Am Waldrand entlang geht es in Richtung Lantershofen, wo wir am Ortsende auf eine moderne Schutzhütte stoßen.

Schutzhütte am Ortsrand Lanterhofen

Erstaunlich die Schutzhütte in modernem Design am Ortsrand und große Insektenhotels, das am Birnenweg. Kurz hinter der Hütte wurde das Maria Cohners Kreuz auf einer Hinweistafel beschrieben. In und um Lantershofen findet sich eine Reihe von historischen Steinkreuzen aus dem 18. Jahrhundert. Das älteste sicher datierbare dieser Kreuze befindet sich am sogenannten Galgenweg am Lantershofener Bahndamm und stammt aus dem Jahr 1724. Ein weiteres Kreuz am Bahndammtunnel, den wir einschlagen wo sich eine imposante Lössschicht präsenteiert.

Unterhalb des Asbacher Hofes mit weiten Fernsichten

Weiter geht es bis zum Asbacher Hof in der Gemeinde Grafschaft-Bölingen wo wir das abgelegene schwedische Fertighaus Haus erbaut 1905 tangieren. Seit nunmehr über 100 Jahre seine Gebrauchstüchtigkeit unter Beweis stellt.
Vielleicht ist deshalb in der Nähe eine Bank mit Dach und Gucklöchern aufgestellt. Noch schnell ein Panorama Bild und in den Pfützen am Wegesrand die Schuhe vorab säubern so erreichen wir nach 1,5 Kilometern den Startpunkt.