Donnerstag, 27. Februar 2014

Bonn.

Ein Dreigestirn sieht Mann oder Frau, wenn drei Himmelskörper nahe beieinander sichtbar sind. Der Begriff wurde auf andere Besonderheiten übertragen. Man spricht von Dreigestirn, etwa wenn drei Menschen zusammenarbeiten oder drei Berggipfel erstürmt wurden. Das folgende Dreigestirn hat die Ewige Lampe in Bonn, eine urgemütliche Kneipe, erstürmt.



Ein Stern der deinen Namen trägt wurde für das Dreigestirn durch die charmanten Damen, Angelika, Marion und Sigrid vom Himmel geholt. Ein toller Weiberfastnacht wurde so schon zur Tradition, und so spontan getroffen da schaun wir mal ob das noch mal funktioniert.

Montag, 24. Februar 2014

Rheinbach.

Wandertour: 2014_08
Wanderführer: Dieter
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.6
Region:. Rheinbach, Alfter.
Länge: 11,1 km
Gehzeit brutto: 2 Std. 37 Minuten.
WDG: 4,2 km/h
Wegmarkierung: Eifelverein, örtlich Nr. 1, 5, Brot-Seufzer Pfad.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, schmale Pfade, wenig Asphalt.
Anspruch: mittel
Wetter: 7 bis 15° Grad C, strahlend blauer Himmel.
Steigung: 191 auf 227
Sehenswertes: Baumbestand, Tomburg.
Waldkapelle Rheinbach
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 8 in 2014 war die Waldkapelle bei Rheinbach an der Landstraße L 492 zwischen Rheinbach und dem Ortsteil Merzbach, etwa 1 km südöstlich der Ortsgrenze von Rheinbach in einem Waldstück. Die Kapelle ist seit Jahrhunderten eine Wallfahrtsstätte. Beim Spalten einer Buche im 30 jährigen Krieg wurden in deren Stamm die Buchstaben des Christusmonogramms IHS entdeckt. Fortan war hier eine Pilgerstätte. Das Holzscheit blieb erhalten bis er 1984 entwendet wurde. Eine Kopie ersetzte ihn und das Original ist bis heute verschwunden.
Am Wanderweg Nr.1
Originell ging es los. Ein schmaler Bachlauf hatte sich verbreitet und das Weg Bett des schmalen Wanderweges mit der örtlichen Bezeichnung Nr. 1 musste mehrmals übersprungen werden. Im Laufe der Wanderung an mehreren Teichen vorbei bot sich ein wunderbares Bild des Waldes mit seinen Spiegelungen im Wasser. Der Winter steht Kopf.
Nicht im Bilde war die heutige Wanderleitung, die hatte doch die Neue Karte glatt auf dem Schreibtisch liegen lassen. So wurde per Navi improvisiert was das Zeug hielt und der Staatsforst mit seiner Vielfalt von Baumkulturen durchstreift. So ist das Halt wenn der Winter irgendwie einen auf Frühling macht.
Pause am Ortsrand von Rheinbach
Das Wetter hatte viele aus dem Haus gelockt. Der Nahbereich der Stadt Rheinbach trug wohl dazu bei. Endlich mal wieder in der Sonne verweilen und die Mittagspause genießen ohne das es einem ein wenig kühl wurde.
Kegelbrüder kennen ja den Spruch: Unser lieber xxxxx hat es sich nicht nehmen lassen uns eine Runde zu kredenzen, wir danken ihm mit einem 3 fachen xxxxxxx.

Im Kaffee Schlich in Rheinbach wurde dieser Spruch in die Tat umgesetzt der älteste Wanderfreund Peter hatte den Geburtstag verlängert. Sehr leckeren Kuchen und Kaffee gesponsert, da kann man nicht meckern. Gemeckert wurde zu Hause, wie du bist schon da.

Sonntag, 23. Februar 2014

Haus Schönberg an der B 257.


Sonntagswanderung mit Blick auf das Siebengebirge
Der Frühling ist da. Da bietet sich der Sonntag für eine Wanderung geradezu an. Bis zum Nachmittag bei angenehmen Temperaturen raus in die Voreifel.
Ruhepause für zwei Wanderer
Eine spontane vielleicht Vortour zu einer Wanderung mit den Montagswandern kann die Dame des Hauses nicht wiederstehen.

Schließlich muss das Teasi mal in Ruhe ausgetestet werden. Eine gute Hilfe wenn dieses System in der Pause nicht eine Pause einlegt. Nach strammen 17 Kilometer ist die Testphase bestanden und wir beide hatten einige schöne Wegführungen hinter uns. Die vorgesehene Kaffeepause im Scheunenkaffee in Hilberath wurde nach Heimerzheim verlegt, denn anstehen für eventuell einen Sitzplatz zu bekommen wird dann später in der Woche mal nachgeholt.

Samstag, 22. Februar 2014

Brühl.



Der Frühling ist da. Die Kamelien entfalten sich in ihrer Vollen Blüte, die Schneeglöckchen trotzen stolz den angenehmen Temperaturen, die Christrosen erinnern noch an die Weihnachtszeit, und zwei Knollen von der Grünen Woche in Berlin verbreiten einen ganz besonderen Duft im Wintergarten.

Schnell raus an die frische Luft, nach Internet Recherchen trifft innerhalb einer Nacht das zu was dort beschrieben wurde. Duftmäßig schwer zu beschreiben, es sei den man ist Hundeliebhaber. Die Arum Conutum ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Wunderblume. Nicht nach 5 Wochen sondern schon nach 2 Wochen kann dieses Exemplar die versprochenen Blätter draußen bekommen, und ob wir im Herbst eine Auslagerung machen schaun wir mal.

Montag, 17. Februar 2014

Oberbettingen.

Wandertour: 2014_07
Wanderführer: Norbert
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.16
Region:. Urlaubsregion Hillesheim.
Länge: 13,6 km
Gehzeit brutto: 3 Std. 58 Minuten.
WDG: 4,4 km/h
Wegmarkierung: Eifelsteig, örtlich Nr. 6 Geopfad.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, schmale Pfade, wenig Asphalt.
Anspruch: mittel
Wetter: 2 bis 5° Grad C, stark bewölkt, nasskalt, windig
Steigung: 387 auf 526
Sehenswertes: Vulkanausbrüche, z.B. Beilstein.
Laut Wanderleitung rustikaler Einstieg
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 7 in 2014 war am Ortsrand von Oberbettingen. Mit der Bemerkung, das ist eine rustikale Strecke scheut uns die heutige Wanderleitung an einem Steinbruch vorbei. Zur rechten Zäune und zur Linken Abgrund. Prompt kommt die Ernüchterung wie im folgenden Bild zu sehen.
Einblicke wenn Wege verschwunden sind
Mit dicken Handschuhen sind halt die Wege anders, und die 2006 er Wanderkarte hat auch schon einige Jahre hinter sich so wird fortan überwiegend die Örtliche Auszeichnung zur Orientierung benutzt. Geopfad und Wanderweg Nr. 6. Wer das nicht versteht, versteht nur Bahnhof.
ohne Kommentar
Ein herrliches Waldgebiet kurz vor Gerolstein, was durch den Vulkanismus geprägt ist. Die herumliegenden Steine sind üppig mit Moosen und Farnen bedeckt.
Der Beilstein, erhebt sich in Mitten des Waldgebiets. Hier kam es in der Umgebung vor Jahrtausenden von Jahren an einigen Stellen zu kleinen Lavaaustritten. Hier am Beilstein hat die Basaltlava die rötlichen Buntsandstein-Schichten durchdrungen. Bald erreichten wir dann den Aussichtspunkt Heimatblick auf dem Vulkan Wolfsbeuel, von dem wir einen weiten Blick ins Tal und der Mittagspause. Auf der Hochfläche gibt es eine Schutzhütte, einen Grillplatz und viele Sitzmöglichkeiten, so dass für jeden eine Bank nebst Tisch zur Verfügung steht. Da kann Mann auch noch das Navi bedienen.
Am Ende des Platzes ist ein kleiner Steinbruch zu erkunden. Dort lassen sich die verschiedenen Sedimentschichten des Vulkans erkennen. Gut das heute unser Spezi dabei war und wir so neue Erkenntnisse erlangten.

Kurz vor Ende unserer Tour wird uns angekündigt der Klimawandel ist im Vollen Gange. In L-oder V-Formation fliegen die ersten Kraniche in Richtung Niederrhein. Ein Anzeichen für den nahenden Frühling, der war wohl in der Kölner Bucht am heutigen Tage zu erleben, auf der Hochebene bei Gerolstein herrschte eher noch Spätwinter.

Montag, 10. Februar 2014

Kall.

Wandertour: 2014_06
Alle Daten auf einen Blick
Wanderführer: Gerd
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.4/14
Region:. Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd.
Länge: 13,3 km
Gehzeit brutto: 3 Std. 53 Minuten.
WDG: 4,3 km/h
Wegmarkierung: Eifelvereinsweg (11), Pingenwanderpfad, örtliche Nr. 3,4.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, schmale urige Pfade, wenig Asphalt.
Anspruch: mittelschwer
Wetter: 3 bis 5° Grad C, trocken, stark bewölkt.
Steigung: 226 auf 527
Sehenswertes: Weitsicht am Pferd Kopf auf Sötenich und Kall.
Blick auf Kall vom Pingenwanderweg aus
Spuren der römischen Steinmetze
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 6 in 2014 war der Parkplatz KD Steinbruch L 204 zwischen Kall und Gemünd. Spuren römischer Abbau- und Steinmetztechnik lassen sich in einer getreppten Felswand im Wald entdecken. Zur Einstimmung erstmal bergan in Richtung Anstois, direkt an einer Infotafel.
Stärkung für die Wanderer
Gut durchgewärmt kann es dann gleich weiter gehen bis zur Wackerberghütte. Eine kleine Verschnaufpause mit Kuchen und Heißgetränken war da gerade richtig.
Infos zum Bergbau
Eine ganz besondere Tour erschließt der Pingenwanderweg der hier oben kreuzt. Neben der faszinierenden Natur der Nordeifel bekommt man auf dem Teilstück des knapp 11 km langen Rundweges hautnahe Einblicke in die Welt der Bergmänner. Schon die Namensgebung des Wanderwegs zeigt die Verbundenheit mit der Montangeschichte, denn Pinge ist das alte Wort für Erzabbaustätte. Verlassene Erzgruben oder Schürfstellen, in denen Eisenerze, Bleierze oder andere Mineralien der Erde abgerungen wurden. Der unbedarfte Wanderer wird diese Pingen als Bombentrichterfeld ansprechen, da sind die technischen Infotafeln mit von Nutzen. Der hauseigene Geologe hatte sich krank gemeldet, leider.
Eine Mulde von vielen
Teilweise von niederem Gestrüpp überwuchert oder von hohem Baumbestand durchsetzt, durch die Natur notdürftig bedeckt präsentieren sich die bergbaulichen Hinterlassenschaften als Naturschätze der vergangenen Jahre. Bei den Sechzigern der heutigen Tour sind das andere Schätze:
Am örtlichen Wanderweg Nr. 3 unterhalb des Pferdkopf bei 527,4 N:N:
Silber in den Haaren, Gold in den Zähnen, Steine in Galle und Nieren, Zucker im Blut, Blei in den Füssen, und Eisen in den Gelenken, eine unerschöpfliche Quelle von Naturschätzen.

Die Hütte am Pferd Kopf war verschwunden und so wurde hinter einem Holzstapel im Windschutz die Mittagspause eingelegt. An der Urft entlang in unmittelbarer Nähe der Bahnstrecke Köln-Trier wurde der Ausgangspunkt erreicht.

Montag, 3. Februar 2014

Billig.

Wandertour: 2014_05
Wanderführer: Wolfgang
Wanderkarte: Wanderkarte Nr7.
Region:. Bad Münstereifel.
Länge: 12,3 km
Gehzeit brutto: 3 Std. 40 Minuten.
WDG: 3,3 km/h
Wegmarkierung: Römerkanalweg, querfeldein, örtliche Nr. 3.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, wetterbedingt, Matschwege, Asphalt.
Anspruch: mittel
Wetter: 6 bis 7° Grad C, trocken, bewölkt, windig, morgens -2° Grad.
Steigung: 220 auf 322
Sehenswertes: Weitsicht auf die Landschaft von Euskirchen.
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 5 in 2014 war der Parkplatz Antweiler Heide an der K 24 oberhalb von Billig. Zunächst ging es in Richtung Lauerzberg.
Hier oben hat man eine gute Aussicht auf die Landschaft rund um Euskirchen. Am Zaun der militärischen Anlage sind die Antennen auf dem Lauerzberg weitgehend abgebaut, jedoch wird weiterhin vor Herzschrittmachern gewarnt. Ansonsten scheint die Anlage in einem Dornrösen Schlaf zu versinken. Über den örtlichen Bezeichnung Nummer 3 wird das nächste Ziel anvisiert.
Die Burg Zievel.
Sie befindet sich in Privatbesitz und wird als Wohn- und Geschäftssitz genutzt. Nur die Außenanlagen sind teilweise frei zugänglich.
Die Burg ein baulicher Mix aus wechselnden Epochen ist zurückzuführen auf eine Villa Rustica der Römer.
Die rechteckige Anlage war ursprünglich eine Wasserburg, aber ihre Gräben sind nicht mehr erhalten. Der runde Bergfried an der Westseite, hat eine barocke Haube und weißen Anstrich, somit stark verändert gegenüber einem älteren Vorläufer.
Ein zweigeschossiges Gebäude mit Staffelgiebel neben dem Bergfried ist auf 1661 datiert, stammt also aus der Metternich Ausbauphase. Aus den Jahren 1825 bis 1828 stammt das neue Herrenhaus mit rosa Anstrich.
Die angestrebte Kaffeepause in der renommierten Golfanlage musste auf den Nachmittag verschoben werden, hier ist erst ab 11:00 Uhr offen.
Durch Feld und Flur wurde die Burg Antweiler angepeilt. Der Garmin hatte verschiedene Möglichkeiten angezeigt dorthin zu kommen. Hier in der sogenannten Antweiler Senke sind viele Tongruben in Betrieb mit reichhaltigen Ton- und Kaolinvorkommen. Die Planung der Erschließung der Vorkommen begann 1988, der Abbau 1992. Humose Kaolintone, die stark mit Braunkohlen versetzt sind werden hier gefördert. Die Tone sind Rohstoff für die baukeramische Industrie und werden im nahe gelegenen Tonwerk aufbereitet. Sie sind hochplastisch, besitzen eine hohe Feinkörnigkeit, hohe Trockenbiegefestigkeit und wenig Flussmittel. Die Scherben des gebrannten Tones sind schneeweiß.
Kleine Mondlandschaften sind an den Grubenrändern angehäuft, diese verursachen im Sommer bei kräftigen Winden unangenehme Nebenerscheinungen, sprich Staub, bei Regen Schlamm.

Im Park von Maria Rast sind auch die drei Wanderer bereit zu rasten und auf zwei Bänken ist reichlich Platz. Das auf der letzten Etappe die Schuhe und Beinkleidung reichlich verschmutzt wurde liegt wohl an den Rodungsarbeiten die in den Wäldern von NRW, die zurzeit in vollen Gange sind. Das sind aber politische Entscheidungen die wir ab und an während der Wanderungen kommentieren.