Montag, 3. Februar 2014

Billig.

Wandertour: 2014_05
Wanderführer: Wolfgang
Wanderkarte: Wanderkarte Nr7.
Region:. Bad Münstereifel.
Länge: 12,3 km
Gehzeit brutto: 3 Std. 40 Minuten.
WDG: 3,3 km/h
Wegmarkierung: Römerkanalweg, querfeldein, örtliche Nr. 3.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, wetterbedingt, Matschwege, Asphalt.
Anspruch: mittel
Wetter: 6 bis 7° Grad C, trocken, bewölkt, windig, morgens -2° Grad.
Steigung: 220 auf 322
Sehenswertes: Weitsicht auf die Landschaft von Euskirchen.
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 5 in 2014 war der Parkplatz Antweiler Heide an der K 24 oberhalb von Billig. Zunächst ging es in Richtung Lauerzberg.
Hier oben hat man eine gute Aussicht auf die Landschaft rund um Euskirchen. Am Zaun der militärischen Anlage sind die Antennen auf dem Lauerzberg weitgehend abgebaut, jedoch wird weiterhin vor Herzschrittmachern gewarnt. Ansonsten scheint die Anlage in einem Dornrösen Schlaf zu versinken. Über den örtlichen Bezeichnung Nummer 3 wird das nächste Ziel anvisiert.
Die Burg Zievel.
Sie befindet sich in Privatbesitz und wird als Wohn- und Geschäftssitz genutzt. Nur die Außenanlagen sind teilweise frei zugänglich.
Die Burg ein baulicher Mix aus wechselnden Epochen ist zurückzuführen auf eine Villa Rustica der Römer.
Die rechteckige Anlage war ursprünglich eine Wasserburg, aber ihre Gräben sind nicht mehr erhalten. Der runde Bergfried an der Westseite, hat eine barocke Haube und weißen Anstrich, somit stark verändert gegenüber einem älteren Vorläufer.
Ein zweigeschossiges Gebäude mit Staffelgiebel neben dem Bergfried ist auf 1661 datiert, stammt also aus der Metternich Ausbauphase. Aus den Jahren 1825 bis 1828 stammt das neue Herrenhaus mit rosa Anstrich.
Die angestrebte Kaffeepause in der renommierten Golfanlage musste auf den Nachmittag verschoben werden, hier ist erst ab 11:00 Uhr offen.
Durch Feld und Flur wurde die Burg Antweiler angepeilt. Der Garmin hatte verschiedene Möglichkeiten angezeigt dorthin zu kommen. Hier in der sogenannten Antweiler Senke sind viele Tongruben in Betrieb mit reichhaltigen Ton- und Kaolinvorkommen. Die Planung der Erschließung der Vorkommen begann 1988, der Abbau 1992. Humose Kaolintone, die stark mit Braunkohlen versetzt sind werden hier gefördert. Die Tone sind Rohstoff für die baukeramische Industrie und werden im nahe gelegenen Tonwerk aufbereitet. Sie sind hochplastisch, besitzen eine hohe Feinkörnigkeit, hohe Trockenbiegefestigkeit und wenig Flussmittel. Die Scherben des gebrannten Tones sind schneeweiß.
Kleine Mondlandschaften sind an den Grubenrändern angehäuft, diese verursachen im Sommer bei kräftigen Winden unangenehme Nebenerscheinungen, sprich Staub, bei Regen Schlamm.

Im Park von Maria Rast sind auch die drei Wanderer bereit zu rasten und auf zwei Bänken ist reichlich Platz. Das auf der letzten Etappe die Schuhe und Beinkleidung reichlich verschmutzt wurde liegt wohl an den Rodungsarbeiten die in den Wäldern von NRW, die zurzeit in vollen Gange sind. Das sind aber politische Entscheidungen die wir ab und an während der Wanderungen kommentieren.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Nüscht vom Besuuch im Blogga- dit is ja wat! Da klinjelt et späät, damit dit weeße Jold bejutachtet wid. Joot dat et Schwigavättaschen geschaltet ha und 'n zweitet Essen jesichert hat - da müssen wa ja noch ma nach Flüjen schaun!