Wandertour:
2012_42
Wanderführer:
Gerd
Wanderkarte:
Wanderkarte
Eifelverein Nr.5
Region:
Billiger Wald
Länge: ca.12,38 km
Gehzeit
brutto
3 Std. 30
min.
WDG: 3,6 km/h
Wegmarkierung: Römerkanalweg örtliche
Markierung, bzw. keine Markierung
Wegbeschaffenheit: feste Wege, querfeldein,
Matchwege.
Anspruch: leicht
Wetter: Regen, bedeckt
Steigung: ca. laut Karte 220,0 – 313,8 m.
Sehenswertes: Wasserburgen.
Notiz: Kaffeepause Burg Zievel
Der Ausgangspunkt war der Parkplatz an der
B266/K38. Das erste Highlight war die Burg Veynau, die immer von der A1 zu
sehen ist. Der Berliner Minihomer versagte die Funktion, und so war bei
lausigem Wetter Kartenlesen angesagt. Am PC zu Hause kam dann eine Meldung,
Probezeit abgelaufen. So wurde Bild 1 in mühevoller Kleinarbeit über Google
erstellt.
Die Burg
Veynau ist eine mittelalterliche Wasserburg nahe dem Euskirchener
Stadtteil Wißkirchen und die größte Burganlage im Kreis Euskirchen in
Nordrhein-Westfalen. Sie zählt zu den eindrucksvollsten und bedeutendsten
Burgen im Rheinland.
Erbaut
um 1340 mitten im Veybachtal, um den Burgenring um Euskirchen zu schließen
diente Sie als Sperrriegel und stärkste Burganlage der Euskirchener Niederung.
Von
dieser Anlage sind noch die äußere Vorburg, heute als Wohnungen für Erntehelfer
ausgebaut und daher nicht begehbar, die innere Vorburg und die Hochburg
erhalten. Von der inneren Vorburg sind noch gut erhaltene Reste der Bastionen
und Mauern erhalten.
Die
Burg wird heute privat genutzt, ist daher lediglich von außen zu betrachten.
Trotzdem ist sie für jeden Burgenfan ein Abstecher wert. Sehr schön ist der
Kontrast aus verfallenen und bewohnten Elementen. Schön, dass Herr von
Elmendorff dem Bauwerk ein Stück seines alten Glanzes wiedergegeben hat.
Die
Autobahn unterqueren, am Bahnübergang per Lautsprecher den Übergang freigeben
lassen und schon erreicht man den Billiger Wald.
Das
war keine Wanderung für Schönwetterwanderer und somit machte der Präsident und
Chronist in Burg Zievel eine Kaffeepause.
1107 wurde
diese Burg erstmals urkundlich erwähnt, und befindet
sich ebenfalls in Privatbesitz. Die Außenanlagen sind nur teilweise frei
zugänglich; in der Parklandschaft rund um Herrenhaus, Bergfried und
Nebengebäude wurde durch den in den Jahren 1994/95 gegründeten Club ein
18-Loch-Golfplatz angelegt. Die Damen und Herren lochten bestückt mit
Regenschirm ein, und wir unterqueren nochmals die A1 und erreichten den Ort
Satzvey. Ein wenig wärmer als morgens und trocken wurde der Ausgangspunkt
angesteuert, derweil noch eine 1000 jährige Eiche im Wege stand.