Samstag, 31. Januar 2009

Über Nacht zum Superstar.

Da braucht Opa und Oma kein Fernsehprogramm, wenn Marina die Nacht in Brühl verbringt, ist entweder Kartenspielen angesagt,

UCI – Kino oder Opas Lab. Letzteres war der Favorit an diesem Tag. Skypen mit Peter im Kempen, der hatte aber sein Mikrofon immer noch nicht repariert, dafür war dann die PC – Musik umso lauter. Für den HSV – Fan Gerd noch ein Übersichtbild in Paint malen und schon ist auch die Nacht wieder vorbei.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Man müsste noch mal Zwanzig sein.

War das ein schöner Wochenmittelpunkt, als Mitglieder im Tanzsportclub wurde uns eine super Show geboten, von Hipp hopp über Standard,Tango Argentino bis schließlich zum Höhepunkt des neuen Programms der vor zwei Jahren gegründeten Lateinformation.

Da hatte Patrick Klinkhammer hervorragende Arbeit geleistet und wurde mit tosendem Applaus belohnt. Zugabe, Zugabe ist bei der Begeisterung ein Muss und man spürt es spornt das Team an. Schon der Einmarsch der Truppe verbreitet ein Knistern im Tanzsportzentrum. Ein Neues Outfit der Kostüme war schon ein Hingucker für sich. Wundervoll harmonische Farbabstimmung. So dürfte das Ziel, in diesem Jahr in die Regionalliga aufzusteigen in Erfüllung gehen. Es wird noch ein großer Sponsor für die Truppe gesucht.
Wenn man schon ungeschlagen innerhalb eines Jahres von der Landesliga in die Oberliga aufsteigt zeigt das schon alleine den Erfolg. Schon beim Auftritt sieht man


die Begeisterung und den Teamgeist der hier ausgestrahlt wird. Nach Trainingslager und harter Vorbereitung wurde die neue Choreographie
Salsa Caliente reloaded vorgestellt.
Das attraktive Rahmenprogramm wurde durch weitere Tanzgruppen bereichert. Jean-Tobias Linke

und Caterina Schaefer die sich im Standard Tanzen in der Hauptgruppe S tummeln begeisterten das Publikum ebenso wie die Gruppe Tango Argentino, die nach Nachschub sucht. Na ja wir bleiben bei Gesellschafts Tanz. Man müsste noch mal zwanzig sein. Dafür hatten wir aber mal wieder den Richtigen Riecher, A wie Assenmacher steht im Alphabet oben, B früh genug da sein, wegen Parkplatz, C in der ersten Reihe sitzen zur Verwunderung vom Hausmeister Günther K., es war noch kein Einlass. So könnte ich das weiter aufzählen, es bleibt nur noch zu vermerken, Bruni wurde vom Moderator der Veranstaltung, unserem Trainer Carsten Fenner, die Frage gestellt: " Wie hat es Ihnen gefallen. " Super, Klasse, war nach kurzer Überlegung die Antwort . Im Terminkalender haben wir dann einige Tunierdaten der Formation vermerkt und wollen den Fanblock erweitern. Neuss, Velbert und Langenfeld ist da schon ins Auge gefasst.



Dienstag, 27. Januar 2009

Breitenbenden, wandern auf dem Römerkanalweg.

Historische Spuren auf hartgefrorenem Boden folgend machten wir uns in Breitenbenden auf, dem Römerkanalweg zu folgen. Das Markierungszeichen zeigt das Profil eines Kanals und ist in den Wanderkarten so als Symbol im Profil gekennzeichnet. Die schnelle Fahrt dorthin in der Premium Klasse machte es möglich schon um 09:30 Uhr die gesunde Eifelluft einzuatmen.
Auf der Rückfahrt konnte der ein oder andere Mitfahrer nicht seinen Erholungsschlaf antreten, den ruckzuck war Weilerswist erreicht, und im Display des Armaturenbretts leider kein Film zu sehen, nur Strassen. Der 110 km lange Wanderweg folgt von Nettersheim aus der Trasse der römischen Wasserleitung die bis Colonia ging und über 200 Jahre die Römer mit kalkhaltigem Wasser versorgte.
Selbstversorgt haben wir uns auf 497 Meter Höhe am Sportplatz Unterurholz in der offenen Umkleidekabine des örtlichen Sportvereins. Den erkrankten Präses der Montagswanderung zur Mittagszeit informieren und gleich ein wenig weiter lockte der Aussichtspunkt Galgennück zu einer Verweildauer,
mit einem sagenhaften Fernblick bis zur Hohen Acht. Die Hinweistafel war mit 33 Kilometer beschriftet, das musste man schon glauben, die heimatlichen Kraftwerke wurden da mal wieder erraten. Welches ist wo und wie heißt es. Woher das Wort Nück kommt, wurde dann auch geklärt. Vermutlich hier ein Galgen auf dem Hügel mit der damaligen Gerichtsbarkeit.
Bedingt durch das Toppwetter eine wunderschöne Wanderung die Jürgen da ausgesucht hatte. In Meschernich finden wir dann auch noch eine Zweigstelle vom Kaffee Hallmann das uns aus Nideggen bekannt ist. Genießen wir nun fabrikhergestellten Kuchen oder Marke Eigenkreation, Norbert hat da so seine Ansichten, wird Zeit das er uns mal in seinen früheren Dunstkreis einweist.
Die Meinungen der zurückgelegten Kilometer hatte uns dann Wolfgang mit seinem PC errechnet, da Dieter vergessen hatte seinen Schrittzähler zu starten, wurde er prompt bestraft, auf einer Eisfläche ausrutschten und der Hose somit ein Loch verpassen.
Kurz vor dem Ziel entdecken wir an einem Ast hängend eine Thermoskanne mit Kurznotiz, ein sogenanntes Geocaching. Eine moderne Art von Schatzsuche und Schnitzeljagd. Es gibt da Leute die irgendwo in verschiedenen Behältnissen ein Logbuch verstecken, die Koordinaten im Internet veröffentlichen, der Besucher loggt sich ein und die Schatzsuche geht weiter. Nächste Woche hat in unserem Kreis Wolfgang die Aufgabe des Geocaching.

Sonntag, 25. Januar 2009

Wie lange sind die Weihnachtstage???

Da wurde doch glatt am 24.01.2009 eine zweite Bescherung an der Kippe im Wintergarten gestartet. Die Neuberliner sind da und seit dem 1. Adventssonntag ist der persönliche Kontakt nicht mehr zum tragen gekommen. Das muss sich ändern, schnell mal den Planer aktivieren. Den Zweithausschlüssel haben wir dann schon in Empfang genommen, und Jörg hatte seinen Rucksack auch wiederbekommen. Einmal Handgepäck mit Geschenken war nicht so einfach durch die Kontrollen zu bringen. Der Flachmann wurde ebenso im Scanner erkannt, wie einiges elektronische Equiment. Da waren viele Erklärungen zur Überzeugung der Security notwendig. Eine gelungene Überraschung war ein selbstbemalter Seidenschal von Melanie und die Zusammenfassung in Buchform von einem Jahr Blogger. Gemütlich klönen, Karin kam auch noch auf einen Sprung vorbei, und schon verging die Zeit regelrecht wie im Fluge. Nach einigen Zockerrunden Biberbande, faule Eier, Hornochsen und Phase Zehn war der Abend auch schon gelaufen. Schön das ihr da wart, und wir werden dann für die Fete in der Landesvertretung der NRW am Altweiber das entsprechende Outfit mitbringen, mal sehen ob wir bei 1000 Besuchern auffallen.

Freitag, 23. Januar 2009

5. Kochabend. Das große Finale kann kommen.

Ob Mälzer, Lichter, Lafer, oder Biolek , die in den Medien zur Zeit zahlreich vertretenen Kochmoderatoren mit ihren Shows, können sich bei unserer Chefin Christine noch einige Ratschläge holen.

Das fängt schon beim Preis an, den das Budget von 10 Euro Lebensmittel unterschreiten wir allemal, das Zubereitungsgetränk gibt’s auch nur bei uns, diesmal von Wolfgang 3, und 12 Männer in die Feinheiten der Kochkunst einzuweisen ist nicht von Butter, letztere wurde für das Couscous gebraucht, und nicht zu knapp. Wie lange Christine das noch arrangiert steht in den Sternen.
Unter Zeitdruck stehen wir zwar nicht, aber wir bemühen uns immer gegen 21:00 Uhr das Tischlein deck dich zu zelebrieren. Kreativität und Teamgeist tragen ebenso zum gelingen bei, wie die Überraschung was die vier Küchenzeilen hergeben. Der vorletzte Abend vor dem großen Finale stand an, was wir dann den Damen präsentieren bleibt unser Geheimtipp.

Heute gab’s folgendes:

Vorspeise: Falafel mit Römersalat
Hauptspeise: Couscous mit sieben Gemüsen
Dessert: arabisches Mangodessert

Die Vorspeise mit Römersalat wurde da auch von dem eingeschworenen Team vom Römerkanal, Kurt, Wolfgang 1 und Alois vorbereitet. Kurt hatte viele Kichererbsenbällchen zu rollen.


Der Hauptgang mit dem Fleisch und dem Gemüse hatte eine zweier Gruppe sich auf die Fahne geschrieben. Da musste eine Menge geschnippelt werden, nicht nur beim Gemüse. Jürgen und Paul hatten das Fleisch fachgerecht in Würfeln geschnitten und das Fett entfernt. Heinz, Wolfgang 3, Rolf und Ich hatten sich das Gemüse vorgenommen. Tomaten, Auberginen, Weißkohl, Möhren, weiße Rüben, Kürbis, Zwiebel, Knoblauch, und Chilischoten wurden geschnitten. Das Rezept für 8 bis 10 Personen ergab folgende Mengen:
1 kg Couscous
1kg Fleisch, Lamm gewürfelt und Huhn
1kg Zwiebel in grobe Stücke geschnitten
1 Mittlergroßer Weißkohl, in Stücke geschnitten
300 g Butter
1TL Safranpulver
6L Wasser
Salz und Pfeffer
4-5 Tomaten, abgezogen und in Viertel schneiden
250g Auberginen, in Stücke schneiden
500g Möhren, in Scheiben schneiden
250g weiße Rüben, geschnitten
2 kleine rote Chilischoten, entkernt und gehackt
6EL frische gehackte Korianderblätter
500g Kürbis, geschnitten


Nach getaner Arbeit gönnte sich der Berichterstatter erstmal ein Bierchen, mit neuem Schürzenoutfit.


Diese große Menge Fleisch, Zwiebel und Weißkohl hatten wir auf zwei Töpfe verteilt und alles gute 60 Minuten simmern lassen. Die Gemüsesorten sind dann zum Schluss dazugegeben worden um nochmals 30 Minuten zu simmern. Zum Anrichten hatten wir dann 2 große Schmortöpfe genommen.


Der Couscous bedeckte den Boden und Fleisch mit Gemüse wurde oben drauf angerichtet. Die Dessertgruppe um Willi, Hermann-Josef und Wolfgang2 hatte diesmal auch ohne Rezept ein Mangodessert zubereitet, das es auch in die Finalrunde schaffte. Weitere Einzelheiten zum Abschlussabend werden dann am 31.01.2009 bekannt werden. Wir wollen uns alle um 16:00 Uhr treffen, um dann um 20:00 Uhr die Damen überraschen.

Samstag, 17. Januar 2009

Kalt erwischt. Heimrecht und gewinnen, das war die Frage.

Doppelkopfrunde war angesagt. Da ergibt sich immer die Frage für den Veranstalter, Heimrecht, und gut gewinnen. Der Grundgedanke alle 4 Wochen eine Runde Doppelkopf zu spielen ist fast so alt wie die Mitspieler. Für die Kondition sorgen dann immer leckeres Kölsch und Schnittchen. Die Räumlichkeiten des Spielortes bei uns zu Hause will ich hier mal Revue passieren lassen. Zuerst wurde in der Dachwohnung, Küche, über dem Schlafzimmer der Eltern gespielt. Danach im 30 m² Pavillon im Garten, da musste im Winter schon morgens heftig vorgeheizt werden. Nach dem Ausbau des Speichers ging es sprichwörtlich in den Himmel. Über eine Sambatreppe und in umgebauten Bussitzen wurde noch von 20:00 Uhr bis teilweise 06:00 Uhr morgens gespielt. Heutzutage fangen wir um 6 Uhr abends an. Aus der damaligen Zeit könnte man einige Episoden zum Besten geben, die ich hier nicht näher erläutern werde. Wenn man die Treppe von oben nehmen wollte, war steht’s zu beachten, das die Füße abwechselnd zusetzen waren. Na ja nach diesen Marathonspielen schon ein Problem. Nachdem der Öltank im Keller ausgebaut war, entstand dort ein Partyraum. Der wird nun zur Werkstatt umgebaut, und die kommenden Veranstaltungen finden ausschließlich im Wintergarten statt. Da uns eine Person aus dem Kreis verlassen hat, sind bei der Planung des Mobiliars für den Wintergarten auch nur fünf Rattansessel angeschafft worden, was tut man nicht alles für gute Freunde. Die Dokumentation vom Blatt Papier mit Bleistift, Radiergummi und Marker für die Solis ist nun durch den PC versetzt worden. Also gute Voraussetzungen für einen Gewinn nach Hause zu bringen. Am Ende zählt die Last. Sagt King Helmut immer. Nun das Ergebnis:
Helmut hat immer Kartenglück und ein gutes Händchen. Seine Tipps zum gewinnen sollte man annehmen. Nach 3 gewonnenen Soli war das Heimrecht zurückgekehrt.

Freitag, 16. Januar 2009

4. Kochabend. Die kulinarische Zeitreise geht weiter.

Neuer Start ins neue Jahr, endlich ging’s wieder los und wir konnten es kaum erwarten unsere Fähigkeiten mal wieder unter Beweis stellen. Zuerst wurde Paul mal zum Geburtstag gratuliert und das Freibier angeschlagen.
Willi verteilte noch Neujahrspräsente, und nachdem auch der letzte nach der Biathlonübertragung eingetroffen ist geht’s auch schon los. Eine Phobie, eine krankhafte unbegründete anhaltende Angst vor den Künsten der feinen Küche haben wir nicht, der ein oder andere gegen Fisch oder Wild, oder gegen den Begriff eine Prise Salz, aber bei uns wird Rücksicht genommen, dafür kennt man sich schon zu lange. Nun sind wir alle im Rentenalter gestrandet. Wolfgang 1 geht jetzt in die Passive Phase des Arbeitsprozesses, na ja er ist ja auch der Jüngste.
Christine hatte mal wieder alle Register gezogen uns zu überraschen, denn da war ja etwas gut zu machen. Sie konnte letzte Woche nicht. Zuerst hörten wir den Begriff Tajine, ganz einfach, ein runder Schmortopf mit kegelförmigem Deckel. In dem dickwandigem Gefäß wird schonend gegart mit wenig Flüssigkeit, und es hält großer Hitze stand. Der gleiche Name steht auch für ein Gericht.
Bei uns gab’s aber folgendes.

Vorspeise Kirchererbsensalat mit Minze
Hauptspeise Bambu bebek mit Beilage, Fladenbrot aus der Pfanne
Dessert Gewürzter Milchreis mit Orangensirup

Ein eingeschworenes Team um den Präsidenten Alois hatte sich gebildet, und die kicherten um die Wette. Mit einem Probierlöffel mal zulangen war für den Berichterstatter nicht möglich. Extra einen Topf mit einer Tomate und Petersilie zu präparieren und dann ein Foto zu schießen misslang.
Die Hauptspeise erforderte viel Teamgeist und wurde von Rolf, Jürgen, Paul und Gerd hervorragend gemeistert. Anstatt Ente hatten wir Hähnchen Brust und Schenkel verwendet. Das Fleisch wurde zuerst in einem großen Topf mit kaltem Wasser bedeckt. Salz, Pfeffer, Koriander und Zimt zugegeben und ¾ Stunde kochen. Alles aus der Brühe nehmen und anbraten. In der Zwischenzeit Zwiebel Paprika und Chilischoten fein würfeln und andünsten. Galganpulver mit Knoblauch, Zitronengras und Jngwer zu einer Paste verrühren. Alles in die Pfanne geben und zwei Minuten mit braten. Die Brühe mit Tamarindensaft aufgießen Lorbeer, Zitronenblatt sowie Plamzucker dazugeben und 30 Minuten garen lassen.
Da kam der ein oder andere nicht drumrum einen Nachschlag zu nehmen. Dass die übrige Brühe noch eine schmackhafte Suppe mit leichtem Zimt Geschmack ergab war so nicht vorgesehen. Das Highlight war aber wie immer, das Orangen Dessert gezaubert von Willi und Wolfgang 2. Sahne steif geschlagen, Orangenparfait die richtige Konsistenz. Super lecker.
Wie in der Fotodokumentation zu erkennen, Christine, unsere Chefin ist allgegenwärtig, ob beim Teich, Salat, Dessert oder Hauptgericht, man hört immer wieder Christine kannste mal kommen.

Dienstag, 13. Januar 2009

Zum letzten mal ab in den Schnee, oder Winter ade??? Die Wolken am Nachmittag kündigen einen Wetterumschwung an.

Eiskalter Wind, strahlend blauer Himmel, Schnee und so kapp an die Nullgrad, einfach herrlich, wie eine Wintermärchen Illusion
so starten wir am, Parkplatz , Auf der Schlad ,dem Weg Nr.10 folgend ins Tal der Urft.
Nach alter Tradition hatte ja Herbert zum Beginn des neuen Jahr, in der letzten Woche das Sagen, nun war der Autor dran. Die Mitwanderer Peter, Jürgen, Herbert, Dieter und Norbert erinnerten sich dann an den Weg Nr.10 vom Weihnachtsessen, also beste Vorraussetzungen für einen schönen Tag.

Die bizarren Eisformen der Urft sehen aus wie Korallen auf den Malediven, nach Norberts Meinung, der muss es ja wissen, weil er sich das im Februar mal wieder ansieht.

Im Rosental geht’s bergan, nach eindeutigem Kommando links hoch, auf dem A10 bis Galgenberg. Die Rundwanderwege sind hier nicht mehr eindeutig gekennzeichnet. An 12 Windgeneratoren vorbei machen wir eine Pause in einer kleinen Kapelle bei Keldenich. Wir sitzen auf Polsterbänken und der Tee dampft in der Thermoskanne. Ein Foto zeigt den Wanderführer mit seinem gefalteten Gebetbuch. Die passenden Becher für die Flüssigkeit werden hoffentlich vom Christkind aus Berlin Mitte Januar nachgeliefert.
Der Bleierz-Bergbau am Tanzberg in Keldenich war schon im Jahre 1394 tätig und die Gewinnung von Bleierzen stand dem Schloss Heimbach zu. Nachdem über 100 Jahre der Herzog von Jülich das Gelände seiner Mutter als Altersversorgung überließ. Für unsere Alterversorgung haben wir schließlich selber vorgesorgt, da wir ja fast alle 45 Jahre gearbeitet haben, so dass wir montags on Tour sind. Im weiteren Verlauf des Römerkanalwegs ist dann doch eine Schutzhütte in Höhe von Sötenich aus dem Jahre 1991. Habe ich da eine alte Wanderkarte, oder hat der Eifelverein seine Dokumentation nicht auf dem neusten Stand, schließlich ist die Karte Nr. 5 von 1999 und von einem Mitwanderer zum Vorzugspreis erworben. Was lernt uns das, preiswert ist nicht immer gut. Aber das geht auch anders, nach 16 km sind wir wieder am Auto und fahren zu Möbel Brucker in die Cafeteria. Ein Pott Kaffee und Kuchen für insgesamt 3 Euro das ist doch ein guter Preis.
Zu Hause die Mails lesen, schnell noch einen Flug nach Berlin buchen, weil Angebote im Newsletter so verlockend sind. Ein heißes Bad zur Lockerung der Muskulatur, denn gleich ist noch Tanzen angesagt, und bei einem neuen Trainer will man ja eine gute Performance hinlegen. Hier in Kall hatten wir dann plus 7 Grad und je näher die Heimat kam wurde es kälter. Nächste Woche hat Jürgen das Sagen und mal sehen ob er alle Anregungen der Mitwanderer verstanden hat.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Bei – 11° C Grad um 11:00 Uhr, die Zahl 11 hat nicht nur einen symbolischen Charakter.

Wie im Profil der Bloggerseite ersichtlich ist die 11 schon für uns von historischer Bedeutung.
Das wir uns aber bei diesen Temperaturen sprichwörtlich aus Eis wagen lag wohl daran, die gute trockene kalte Luft zu genießen. Von zu Hause um den Heider Bergsee, und im Anschluss in der Kantine der Bundesakademie einen Hawaii - Spieß essen. Somit bleibt auch der Herd kalt. Enten und Schwäne hatten nur noch im Bereich des Schwimmbads einen Pool. Ein Bild der Roddersiedlung, und danach versagte meine Kamera. Mit den Handschuhen wärmen, tief in den Taschen verstauen, alles brachte kein Erfolg.
Die Vorhersage zeigte dann zu Hause an: - 19 ° C Grad für die kommende Nacht.

Montag, 5. Januar 2009

Endlich die Gelegenheit durch den Schnee zu wandern.

Zahlreiche Wahlen stehen im Jahr des 60. Bestehens der BRD an, wir haben die Wahl, Auto oder direkt von der Haustüre in den Schnee.

Wie auf Abruf bestellt fängt der erste Wandertag in 2009 mit Pulverschnee an, das ist richtig trockener Schnee, der unter Druck nicht zusammenklebt, aber unter den Füßen so richtig knirschte.


Herrlich durch den verschneiten rekultivierten Villewald zu wandern, anstatt irgendwo im Stau zu stehen, denn 200km sind in NRW angesagt. Warum ist der Schnee so weiß, klar die einzelnen Kristalle sind transparent, Die Wellenlängen des sichtbaren Lichts werden an den Grenzflächen zwischen den Kristallen reflektiert und gestreut. So weit die Theorie, aber die feinsten Tröpfchen bilden sich erst bei minus – 12° C Grad, und die sollen in den nächsten Tagen das Rheinland erreichen.

Die 37 Seen im Revier scheinen zugefroren, aber auf dem Villenhofer Maar treffen wir nur die Schwäne die sich aufs Eis wagen. Am Silbersee wagen wir uns auch ein wenig auf Eis, da konnte man dann mal ein Bild vom Wasser aus schießen. Klar dass hier an dem Sagen umwogenden See die Erinnerungen an alte Pfadfinderzeiten die Runde machten. Manches Lager hatten wir hier aufgeschlagen, nun schlagen wir uns durch den Schnee.
Ein Thema des Skiunfalls eines gewissen Althaus machte nun die Diskussionsrunde. Das wir noch Zeit hatten einen Schneemann zu bauen war so nicht vorgesehen, den das Kind im Manne war geweckt, und ein Gruppenfoto
wert. Nach 3 Stunden in strammen Schritt geht’s in die Bundesakademie zum Mittagstisch. Gut gestärkt sind die letzten Meter zu Kaffee und Kuchen bei Herbert zu bewältigen, mit einer Präsentation der Bilder des Jahres 2008, in Neuster Technik mit vielen Erinnerungen und Lachen ein guter Jahresanfang. Den kranken und daheimgebliebenen gute Besserung, oder den Jahresanfang verschlafen. Schade. Nächste Woche hat der Berichterstatter das Sagen.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Gala-Buffet und musikalisches Programm für den Übergang 2008_2009.

Im Brauhaus Brühler Hof hatten wir uns mit vier Paaren aus dem montags Tanzkreis verabredet um das alte Jahr zu verabschieden und das Neue zu begrüßen. Josef, Irene, Roswitha, Ulrich, Ruth, Johannes, Bruni und Ich konnten sich an einem großartigen Buffet um 20:00 Uhr mit über 100 Personen den kulinarischen Gelüsten widmen.


Gut das ich vorher noch schnell ein Foto gemacht hatte, aber es wurde immer wieder nachgelegt, so das auch die Fisch und Wildesser nicht zu kurz kamen. D.J.Arno der gleichzeitig auch als Koch fungierte stellte seine Mannschaft vor und der hatte dann auch noch um Mitternacht Geburtstag.


Ab 22:00 Uhr hieß es dann, ohne Ausmahne, Dirty Dancing. Keine Ausrede, “ und heut Abend hab ich Kopfweh“ den die Kalorien mussten ja wieder verbrannt werden. Alte bekannte Lieder aus den 60er bis heute wechseln sich ab. Wenn man dann noch feststellt, das man mit einem bekannten Turnierpaar auf der Tanzfläche bei der Rumba, dem Tanz der Liebe, im Takt und Phase tanzt, ist die nächste Flasche des lieblichen süffigen und milden Rotwein aus Griechenland schon geordert.


Einige Freunde an unserem Tisch wundern sich, das Bruni so zulangen kann.





Die Stimmung ist super und es wurde viel gelacht, geschunkelt, gesungen und getanzt.
Um Mitternacht mal kurz auf die Straße und den Raketenzauber der Innenstadt ansehen. Dichte Rauchschwaden zogen durch die Uhlstrasse. Ein frischer Neujahrskranz sollte dann drinnen alle ans neue Jahr erinnern. Ohne Glatteis sind wir dann schließlich um 03:00 Uhr ins Bett gerutscht. Wir hatten sehr viel Spaß und brauchen auch nicht zu überlegen, wo geht’s in 365 Tagen hin.


Allen Lesern des Blogger ein Gutes Neues Jahr 2009.