Dienstag, 27. Januar 2009

Breitenbenden, wandern auf dem Römerkanalweg.

Historische Spuren auf hartgefrorenem Boden folgend machten wir uns in Breitenbenden auf, dem Römerkanalweg zu folgen. Das Markierungszeichen zeigt das Profil eines Kanals und ist in den Wanderkarten so als Symbol im Profil gekennzeichnet. Die schnelle Fahrt dorthin in der Premium Klasse machte es möglich schon um 09:30 Uhr die gesunde Eifelluft einzuatmen.
Auf der Rückfahrt konnte der ein oder andere Mitfahrer nicht seinen Erholungsschlaf antreten, den ruckzuck war Weilerswist erreicht, und im Display des Armaturenbretts leider kein Film zu sehen, nur Strassen. Der 110 km lange Wanderweg folgt von Nettersheim aus der Trasse der römischen Wasserleitung die bis Colonia ging und über 200 Jahre die Römer mit kalkhaltigem Wasser versorgte.
Selbstversorgt haben wir uns auf 497 Meter Höhe am Sportplatz Unterurholz in der offenen Umkleidekabine des örtlichen Sportvereins. Den erkrankten Präses der Montagswanderung zur Mittagszeit informieren und gleich ein wenig weiter lockte der Aussichtspunkt Galgennück zu einer Verweildauer,
mit einem sagenhaften Fernblick bis zur Hohen Acht. Die Hinweistafel war mit 33 Kilometer beschriftet, das musste man schon glauben, die heimatlichen Kraftwerke wurden da mal wieder erraten. Welches ist wo und wie heißt es. Woher das Wort Nück kommt, wurde dann auch geklärt. Vermutlich hier ein Galgen auf dem Hügel mit der damaligen Gerichtsbarkeit.
Bedingt durch das Toppwetter eine wunderschöne Wanderung die Jürgen da ausgesucht hatte. In Meschernich finden wir dann auch noch eine Zweigstelle vom Kaffee Hallmann das uns aus Nideggen bekannt ist. Genießen wir nun fabrikhergestellten Kuchen oder Marke Eigenkreation, Norbert hat da so seine Ansichten, wird Zeit das er uns mal in seinen früheren Dunstkreis einweist.
Die Meinungen der zurückgelegten Kilometer hatte uns dann Wolfgang mit seinem PC errechnet, da Dieter vergessen hatte seinen Schrittzähler zu starten, wurde er prompt bestraft, auf einer Eisfläche ausrutschten und der Hose somit ein Loch verpassen.
Kurz vor dem Ziel entdecken wir an einem Ast hängend eine Thermoskanne mit Kurznotiz, ein sogenanntes Geocaching. Eine moderne Art von Schatzsuche und Schnitzeljagd. Es gibt da Leute die irgendwo in verschiedenen Behältnissen ein Logbuch verstecken, die Koordinaten im Internet veröffentlichen, der Besucher loggt sich ein und die Schatzsuche geht weiter. Nächste Woche hat in unserem Kreis Wolfgang die Aufgabe des Geocaching.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Na da fragt man sich doch, warum ihr als fortschrittliche Wanderer nicht das Geocoaching aufnehmt! :-)