Mittwoch, 24. Februar 2021

Mariawald.


Trappistenkloster Mariawald, bekannt für seine Erbsensuppe

Mitten im Nationalpark Eifel. Dort wo es zurzeit keine Erbensuppe gibt.

Treffpunkt für die Rancher, das ist heute mal wieder Vadder
Mariawald, Trappistenkloster, ein Startpunkt für eine Vorfrühlingswanderung, in Mitten des Nationalparks Eifel. Der große Parkplatz ist leer. Direkt gegenüber geht es mit dem Wildkatzensymbol los in Richtung Gut Weimert. Der plötzliche Auftritt von Hirschen und Rehen war so rasant das nur noch ein staunen blieb. Ein bisschen bergab und auf zur Aufmunterung, ansonsten war angesagt eine Runde auf dem Höhenniveau des Wilden Kermeter.

Urige Pfad gut für das Schuhwerk
Am Abzweig nach Hergarten geht es über Stufen bergauf und somit nach Erreichen der Höhe über urige Pfade in Richtung Parkplatz Sandgrube an der B 265. Die Kohlweghütte liegt im Schatten und so bevorzugen wir in Mitten des Ortes Wolfgarten den Dorfversammlungspunkt. Die Sonne im Rücken und die Pause so richtig genießen, wenn das kein Selfie wert ist.

Pause in Wolfgarten in der Dorfmitte, Jacke aus und sonnen
Der weitere Verlauf in Richtung L 15 ist noch bekannt, vor 2 Tagen tangiert. Der Rückweg nach Mariawald ist dann doch ziemlich nah an der Straße ab dem Parkplatz Lorbachsgarten. Fürs Wochenende wohl nicht zu empfehlen wegen der Biker. Da ist auch eine Gruppe am Kloster und wir bekommen dann die Segnung präsentiert. Erstaunlich Junge Mönche sind da, ansonsten Shop und Restauration geschlossen.

Montag, 22. Februar 2021

Gemünd.


Der Wilde Kermeter stirb, hier am Lorbach
Durch den Nationalpark Eifel.

Wo sich Olef und Urft treffen.

An den Schweizer Bergen am Urftseerandweg

Gemünd, in Mitten des Nationalparks Eifel wird als Ausgangspunkt für eine Wanderung bei frühlingshaften Temperaturen gewählt. 18 Grad C und Sonne pur sind angesagt. Der Sahara Sand verdunkelt die Sonne, so richtig milchiges Licht und es stellt sich erfrischendes Wanderwetter ein.

In Serpentinen aufwärts nach Wolfgarten

Wir starten direkt an der DJH und nehmen die Route nach Wolfgarten. Versprochen, einmal hoch so um die 200 Höhenmeter auf dem Niveau bleiben und dann abwärts an den Urftseerandweg. Für die Strecke dienen die Zeichen, Wildkatze, AE, Eifelverein und T 7. Der Feuerwachtturm sollte doch bald zu sehen sein, ein Holzbauwerk das seit 3 Jahren nicht mehr existiert. Naja lange nicht mehr hier gewesen. Er diente auch der Alarmierung der Feuerwehr und beherbergte eine GSM-Station. Somit war auch Handy Empfang im Wilden Kermeter möglich. An der Stelle ist ein moderner Funkmast montiert auf einem LKW vorhanden.

In Ortsmitte, Wegführung entlang der Gärten
An einem schrillen Garten vorbei erreicht man den Ort. Kurz vor Ortsende sollte man sich in Richtung Mariawald halten und sieht dabei einen ganz besonderen Eingang.

An der Victor Neels Brücke

Teilweise entlang der L 249 bis zum Abzweig führt die weitere Route bevor es bergab in das Tal des Lorbaches geht. Erschreckend die Bilder des Waldes entlang der Route. Im Tal rechts ist ein schöner Rastplatz direkt an der Victor Neels Brücke. Wer noch nicht genug gewandert ist kann hoch nach Vogelsang und über Morsbach zurück. Die Überlegung das Bauern Café in Morsbach ist geschlossen, also entlang der Urft zurück zum Ausgangspunkt.

Route ab der DJH Gemünd

Samstag, 20. Februar 2021

Heimbach.


ohne Worte
Durch den Nationalpark Eifel.

Burg Hengebach

Heimbach am Rande des Nationalparks Eifel wird als Ausgangspunkt für eine Wanderung bei frühlingshaften Temperaturen gewählt. 15 Grad C und Sonne pur. Hier, wie an vielen anderen markanten Orten der Eifel kann man tolle Wandererlebnisse starten. Gefühlte 20 Mal ist der Berichterstatter hier schon losgegangen. Der Parkautomat ist außer Betrieb und so beginnt er Tag schon mal positiv. Routenplanung zu Hause und die Begleitung überzeugen es geht einmal stetig bergan und zum Schluss der Tour wie gewohnt relativ eben zurück. Teilstrecken der Route sind hinlänglich bekannt und die Wegführung entspricht dem Kartenmaterial-

Auf der gesamten Strecke gute Markierungen

Zunächst entlang der Rur in Richtung Blens über den Weg Nummer 68 am Gut Habersauel vorbei in Richtung Blens bis außerhalb des Ortes. Hier wird noch ein Blick frei auf das Vogelschutz Gebiet in den Buntsandsteinen Felsen zwischen Blens und Heimbach, direkt an der L 249.

Vogelschutzgebiet zwischen Heimbach und Blens
Diese Felsformationen sind leider nicht zu erreichen und an der Bundestrasse ist die Geschwindigkeitsreduzierung zu beachten, Vogelschutz.

durch das Odenbachtal
Am Ortsrand von Blens beginnt der lange Anstieg durch das Odenbachtal bis fast auf die Höhe von Schmidt. Am Kreuzungspunkt kurz vor Schmidt von Weg Nummer T 1, 19 und 30 sind wir auf dem Höhenplateau und es geht mit Weg Nummer 30 bis zur Bundestrasse L 218. Unmittelbar an den Bauernhöfen Buschfelder Hof und Neuenhof vorbei geht es ins Tal zur Rurtalsperre, überwiegend Eichenbäume erlauben frühzeitig den Blick auf den See.

Geht es Leinen los zu Ostern?

Bikertreff am Staudamm, absitzen ein Zigarettchen, weiter
Entlang des Sees ist der Vielfalt der Beschilderung nichts mehr hinzuzufügen. E 8, AE, Eifelsteig, Rurtaler Höhenroute und WDE. An der Staumauer von Schwammenauel ist einiges unterwegs, die Schifffahrt noch im Winterschlaf, sonst wäre ein anderer Verlauf der Tour geplant gewesen. Pause in der Sonne, die Vielzahl der Ausflügler betrachten und dann entlang des Rursee Staubecken über den schönen urigen Seepfad mit der Nummer 49 bei Hasenfeld geht es zurück.

Rundtour im Nationalpark Eifel

Sonntag, 14. Februar 2021

Blankenheim.

Die Ahrquelle in Blankenheim

Dort wo der Ahrsteig beginnt. 

Deshalb die Bezeichnung des Themenweges wo die Ahr entspringt

Eine schöne Rundtour
Aus den Schülerreisen müsste dem Besucher noch der Name Finkenberg, bzw. Blankenheim mit Ahrquelle ein Begriff sein. So einige Erinnerungen wurden dann wachgerüttelt.

Fünf Bezeichnungen für eine überaus schöne Route
Eine ausgewiesene Strecke der Broschüre Eifelspuren bot sich für den Sonntag geradezu an. Schließlich waren gestern keine Steigerungen zu bewältigen. Der Berichterstatter war vor 8 Jahren auf diesem Weg mit zwei Weggefährten auch im Januar 2013. Ein Begleiter hatte mit der Garmin Aufzeichnung ein Problem, da war doch immer Burkina Vaso auf dem Bildschirm. Naja, die gute Auszeichnung der Route führt dann auch an den Startpunkt zurück.

Am Schwanensee in Blankenheim
Parken am Schwanensee in Blankenheim und dann von den vielen Bezeichnungen eine auswählen. Zunächst asphaltiert bis zur alten Bahntrasse. Dann jedoch über urige Pfade bis Oberahreck. Bergan zur Brotpfad Hütte, zuletzt besucht im Oktober, wie im Gipfelbuch erwähnt. Noch zwei gute Anstiege und ein schöner Blick frei auf den idyllischen Ort Blankenheim.

Blick auf Blankenheim wenn man kurz vor Ende der Wegweisung folgt
Danke für den Kurzbesuch schön dass du dagewesen bist, gut gelandet wie die BER App meldet, dann ab in die heimische Kälte die in Berlin noch anhalten soll und bei uns am Wochenende die 18 C Grad Plus sich einstellen sollen. Noch ein Blick zurück auf den Aremberg, vielleicht wird das mal eine Tour im April werden.

Der Aremberg eine markante Höhe der Eifel

Samstag, 13. Februar 2021

Sophienhöhe.

 Wanderwege auf der Sophienhöhe .Dem Berliner Besucher mal die nähere Heimat vermitteln.

Infotafel am Parkplatz Höller Mühle
Der Besuch aus Berlin kam Corona Konform alleine angereist, 1 Person aus einem anderen Hausstand. So konnte die Daheimgebliebene Dame fast sämtliche Wohnräume renovieren, und wir bei bestem Kaiserwetter, knackig kalt die Sophienhöhe erkunden.

Parkplatz Höller Mühle kein Hinweis auf der B 55
Startpunkt war der Wanderparkplatz Höller Mühle, unweit der B55. Über Serpentinen geht es bergan auf die Abraummassen des Tagebaus Hambacher Forst. Im Herbst 1978 auf die sprichwörtlich grüne Wiese verkappt, erreicht man ein Plateau auf 200 Höhenmetern. Kein Problem für die begleitende Dame mit dem Wissen hier ist die Höhe erreicht und zum Schluss geht es über Serpentinen bergab. Ein Lob für die Wanderleitung.

Tolle Weitblicke auf die umliegenden Kraftwerke

Kraftwerke und in weiter Ferne die Glesener Kippe

Ehrenmal am Jülicher Kopf
Vom Rettungspunkt 37 aus erreichen wir den See Bergmannsruh und weiter auf eine kleine Anhöhe den Jülicher Kopf, mit einem Ehrendenkmal für einen verdienten Bergwerksdirektor. Die Karte des Herausgeber RWE hat auf den Höhen keine ausgewiesenen Wegzeichen sondern nur an den Kreuzungspunkte die Rettungsnummern. So ist man angehalten immer mal wieder einen Blick auf die kostenfreie Karte zu werfen.

Der Römerturm Zwischenstopp und Pause
Ein nächster Punkt unserer Wanderung ist der Römerturm mit 302 Metern. In diesem Gebiet ist eine Wanderung im Sommer absolut zu empfehlen da die angelegten Landschaftsräume, Sprich Flora und Fauna so besser zu erkunden wären, weil nicht schneebedeckt.

In der Nähe der Wetterstation
Die nächsten Punkte werden noch angepeilt und im gleichen Moment kreuzt eine Rotte Wildscheine unseren Weg. In Reih und Glied geräuschlos durch den Schnee. Direkt bei der Hütte Steinkompass. Zum Schluss noch einen Blick in den noch tätigen Tagebau Hambach und am Lebensbaumkreis verlassen wir das Plateau und mit Sonne im Rücken geht es bergab zum Startpunkt. Übrigens bei den breiten Wegen den ganzen Tag Sonne.

Blick in das tiefste Loch Europas, Hambacher Forst
Per Auto noch einen Abstecher zum Forum Terra Nova mit einem Blick in den Tagebau Hambach, mit der Halde Sophienhöhe und im Hintergrund das Kraftwerk Weisweiler.

Mittwoch, 10. Februar 2021

Zülpich.

 Auf dem Themenwanderweg Ritter, Römer, Rüben.

Die Landesburg Zülpich

Ein kurzes Teilstück geht direkt am See entlang

Zülpicher Seepark
Bevor die Autobatterie schwächelt eine Spritztour nach Zülpich und bei knackigen gefühlten -9 Grad C eine Runde um den See drehen. Die angegebenen 9 Kilometer auf dem Themenweg sind o.k. aber den Wegverlauf sollte man ändern, bzw. das Thema. Hier fehlt zu den drei R ein viertes, Rollator, würde passen durchgehend asphaltiert.

Das Bachtor

Das Münstertor
Die Bewölkung verdichtet sich in der Mittagszeit und die Temperaturen sind zu Beginn der Tour noch erträglich. Das nur ein kurzes Teilstück direkt am See verläuft ist wirklich schade, denn die Vogelwelt auf einer kleinen Insel ist schon beachtlich. Das ehemalige Gelände der Landesgartenschau ist geschlossen und so schlendern wir noch ein wenig durch die Stadt. Alles wie man sprichwörtlich sagt, tote Hose.

Donnerstag, 4. Februar 2021

Weilerswist.


Links des Weges vor dem Swister Turm bei 13 Grad C und Sonne

der Swister Turm markant am Ortsrand in Richtung Brühl

Bei Sonne auf dem Themenwanderweg ZV.

Anstatt Heider Bergsee oder Bleibtreusee bei strahlendem Sonnenschein ein Streifzug in der näheren Umgebung. Sozusagen eine schöne Rundtour zwischen Frühstück Mittag, oder wie die Wegbezeichnung sagt, zwischen Ville und Eifel.

Streckendetail des ZV

Wir parken an der B 51 oberhalb von Weilerswist und gehen direkt zum Swister Turm. Die schöne Allee am Fuße des Bauwerkes nehmen wir nur in Augenschein und links des Turmes geht ein schmaler Pfad entlang einer alten Kiesgrube zur Zufahrt des Swisterhofes, so müssen wir nicht ein kurzes Stück entlang der B 51. Dem Wetter entsprechend nach dem Dauerregen sind die Wege gut durchnässt.

Am Wendepunkt in Richtung Dobschleiderhof

Mit Blicken über weite Felder und Wiesen erreicht man den Swisterhof nach Querung der Swist, die mit ihrem Quellgebiet bei Kalenborn beginnt. Im weiteren Verlauf sieht man in der Ferne den Ort Rösberg. Eine Kehrtwende geht in Richtung Dobschleiderhof. Entlang der Felder am Waldrand würden ein paar Bänke geradezu einladen für ein Sonnenbad in Anbetracht der Jahreszeit ist die Lage immer zur Sonne ausgerichtet.

Der hölzerne Mann
Weiter zum sogenannten hölzernen Mann. Ein älteres Ehepaar begegnet uns und der Herr scheint von alter Schule, er grüßt mit Abnahme des Hutes. Auf dem Wochenmarkt hieß es früher: Mann mit Hut dann geht es gut. Die breiten Forstwege und Pfade hier sind in einem guten Zustand, was das Schuhwerk betrifft.

Am Gut Londorf

Am Forsthaus Londorf ist eine schöne Parkanlage entstanden, von hier aus sind es gute 3 Kilometer zum Startpunkt. Der Gesamtanstieg und die Streckenlänge sind gerade richtig um zwischen Frühstück und Mittag dafür zu sorgen dass die Adduktoren mal wieder in Bewegung kommen.

Gut für Allergiker