Montag, 27. März 2017

Marmagen.

Eine Woche nach dem kalendarischen Frühlingsanfang.
Wanderleitung: Wolfgang.
Wanderkarte: Nr. 5 Kall Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  14,23 km , 03:39 h Echtzeit, 220 hm.
Wegführung: Start, Eiffelplatz Marmagen. Wegführung Nr. 1 und 2 und 7

Anspruch: mittel.
Wetter: +14,8 Grad C  Sonne.
Ein Enkel von Gustave Eiffels, Jacque Paul aus Bordeaux, der wie sein Großvater Ingenieur war, hatte Ahnenforschung in Frankreich betrieben. Er teilte dem Bürgermeister der damaligen Gemeinde Marmagen mit, das Felix Bretz, am 28. Juni 1968 mit Gustave Eiffel, der Erbauer des Eiffelturms in Paris, entstammt direkt der Familie Leo Heinrich Bönickhausen, der als Lehrer und Sakristan in Marmagen tätig war. Die Marmagener Gemeindeväter waren sehr erstaunt, als sie von dieser Nachricht hörten. Es fiel ihnen nicht schwer, den im Jahr 1969 neu zu bauenden Dorfplatz Eiffelplatz  zu nennen. Wenn auch der im Bauplan des Platzes gedachte Eiffelturm in Miniatur aus verschiedenen Gründen nicht errichtet wurde, so erinnert doch heute eine Gedenkplatte aus Bronze mit halbseitiger Eiffelturm Andeutung und Erläuterungen an Gustave Eiffel und sein Werk. Ein Denkmal an einer dunklen Ecke platziert mit kleinen Schriftzügen schwer abzulichten. So nennt sich auch der Parkplatz und ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Nach Bekanntgabe des World Happiness Report letzte Woche lassen wir es langsam angehen und nehmen im Kaffee Milz ein ausgiebiges Frühstück zu uns. Die Menge Rührei ist ein absolutes Muss, und Kaffee bis zu Abwinken. So gestärkt geht es über den Wanderweg Nr. 1 zuerst in Richtung Nettersheim und dann links nach Querung der L 204 ins Gillesbach Tal in Richtung Urft. Aus diesem Tal gibt es ein tolles Schneefoto aus diesem Jahr.

Wir lassen die Ortschaft Bahrhaus linke Hand liegen und an der Hallenthaler Mühle geht es über den Wanderweg Nr. 7. bis auf eine Anhöhe wo sich ein imposanter Blick auf das Kloster Steinfeld mit den berühmten zwei Rundtürmen bietet.
Durch die Ortschaft Wahlen führt uns ein Weg in eine brenzlige Situation siehe folgendes Schild mit Hinweis. Der zugehörige Herr verweilte im Stall und bestätigte uns seinen Namen, einer von uns hatte sich ebenfalls geoutet. Schmitz, dito.

Am Ortsende geht es durch das Fischbach Tal in Richtung Eifelhöhen-Klinik, ein Rehabilitationszentrums für Orthopädie-, Neurologie- und Herzpatienten. Das Klinikum linke Hand, ein kleiner Anstieg und wir erreichen wieder unseren Ausgangsort. Abschluss war, wie vermutet wiederum bei Milz, da geht doch noch was, Kuchen und Kaffee.

Donnerstag, 23. März 2017

Brühl.

Volles Haus zur DOKO Runde.
Alles vorbereitet, kühles Blondes, PC als Schreibersatz und Summenzähler für die Punkte, die Ehefrau zum Schmieren der Brötchen beschäftigt, und Withings Home am Netz.
Diese Sprüche kennt man als zu gut. Trumpf ist die Seele vom Spiel. Es hat sich schon mal jemand tot gemischt. Neue Mischmaschine. Pikus der Waldspecht
Die neuen Karten hatten es in sich, Kunststoff beschichtet, die glitten nur so über den Tisch, und das Pik Ass passte vom Aussehen einigen nicht.
Den Seinen gibt's der Herr im Schlafe, bzw. der schmeckt auch kalt gut, hatte an diesem Abend Dieter auf seiner Seite. Ein richtiges Heimrecht für den Gastgeber setzte sich nicht durch, mal so ein satter Gewinn für den Punktestand der Jahresbilanz wäre nicht schlecht. Der Bewegungsmelder im Wintergarten hatte eine Menge zu tun um die Abläufe zu registrieren, Testlauf bestanden. Daten werden nach 2 Tagen gelöscht. 

Montag, 20. März 2017

Dahlem.

Die Strecke war weitgehend unbekannt.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Nr. 15 Oberes Kylltal.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  14,4 km, 03:53 h Echtzeit, 219 hm.
Wegführung: Start an der Kirche von Dahlem. Ausschilderung Moorpfad, J1, J2, J3, J4 und Eifelverein.
Anspruch: barrierefrei auf dem Moorpfad, mittel.
Wetter: +9,8 Grad C, bedeckt, trocken, ab und an Sonne.
Am heutigen Tag nach der Bekanntgabe des World Happiness Report ist Deutschland auf Platz 16.Damit geben wir uns nicht zufrieden und sind montags immer auf dem 1. Platz.
Die Eifel hat ihresgleichen nicht in der Welt, so schrieb Leopold von Buch im Jahr 1820. Der Geologe war weitgereist, musste es also wissen. Die Einzigartigkeit: Spektakuläre Vulkanlandschaften, romantische Burgen, Bauten der alten Römer, ausgedehnte Moorflächen, man kann kaum in einem Satz zusammenfassen, was die Eifel ihren Besuchern bietet. Darin sind ohne Ausnahme die jeweiligen Tourleiter an den Montagen verantwortlich.
Östlich der Ortslage von Dahlem liegt die Wasserdell, eine Moorlandschaft, die man auf dem Moorpfad erkunden kann und dabei teilweise über einen Bohlendamm wandert. Startpunkt für den Moorpfad ist an der katholischen Pfarrkirche St. Hieronymus, die 1844-51 im klassizistischen Stil erbaut wurde. Von der Hieronymus Kirche geht es hinauf zum Wanderparkplatz Wasserdell.
Über den Bohlensteg durchs Heidemoor trockenen Fußes, seltene Pflanzen wie die Glockenheide, die Moorlilie, der rundblättrige Sonnentau, der Dreizahn und das Sumpfveilchen kann man begutachten, Mittelpunkt des überschaubaren Gebietes ist der durch Anstauung des Moorbaches entstandene kleine Teich.
Der Bohlenweg führt wieder zurück zum Ausgangspunkt des Moorpfads, der in der größeren Distanz mit 9 Kilometern angegeben ist. Leicht ansteigender Waldweg hinauf bis zur Querung der Römerstraße. Dieses kurze Stück mit einem Wegkreuz wurde am 25.07.11 zur Trinkpause genutzt und war Jürgens letzte Wanderung, in Waldorf sollte er verweilen und in Nonnenbach hatten wir in dann aufgegabelt.
Rechte Hand weiter etwas versteckt erreicht man den Vierherrenstein. Eine geschichtliche Besonderheit und Trinkpause zugleich, bzw. die Entscheidung die Tour durch das romantische Birbachtal zu verlängern. Zahlreiche Infotafel erklären dem Besucher die Geschichten.

Das trockene Wetter erlaubt eine Verlängerung der Tour über die Wege J2, J3; J4 in Richtung Glaadt. Das romantische Tal an deren Endpunkt eine Top Grillhütte steht, für jeden Wanderer ein Tisch und Berliner Schnäpse, ein kleiner Stausee lädt im Sommer wohl zum Baden ein.

Ein leichter Anstieg über den J3 in Richtung Dahlem mit der Ausnahme doch mal eine Abkürzung zu nehmen die steil ab direkt zur Bahnlinie führt. Sehr zum Unmut der Mitstreiter, aber zur Freude von Dieter. Am Kreuzungspunkt vor der Bahnlinie erreicht man die ursprüngliche Wegführung des Moorpfads hier biegt man rechts in den Mühlenpfad und kommt zurück in den Ort. Letzte Woche wurde eine Zahl genannt von 250 Wanderungen vor 6 Jahren, heute ist es die 650 zigste und dennoch ist wohl die Route der heutigen Tour neu, der Größte Teil der Strecke, das mal vorweg genommen. Es sei denn die schönsten Pläne werden in ihrer Umsetzung gestört. Es sind damit Quertreiber, Trotzköpfe und Zänker gemeint. Oder anders gesagt, Zowäschdriever, die sind auch unter Freunden zu finden. Manch einer hat sich auch angewöhnt zu sagen hier war ich schon, wenn auch nur zum Pilze sammeln.
Fazit, eine Tour ohne in die Schnappatmung zu verfallen, und in Marmagen bei Milz ausklingen lassen.

Samstag, 18. März 2017

Rieden.

Passionsspiele 2017. Nur alle 6 Jahre.
Die rund 1300 Einwohner zählende Ortschaft Rieden liegt in der vulkanischen Osteifel. Von Wald und teilweise Ackerland umgeben, erstreckt sich Rieden entlang der Talsohle des sogenannten Riedener Kessels einer der ältesten Bimsvulkane dieser Region. Der höchste Punkt des aufgewölbten Kesselrandes ist der Gänsehals mit 576m ü.NN. Ein Punkt den wir im Programm haben und tagsüber erwandern. Der 1981 angelegte Waldsee Rieden, als Aufstauung des Rehbaches, bietet viele Anreize zur Freizeitgestaltung, E Biks, Rudern, Tretboote und Schwimmen, die Restauration Seehütte dient uns als Übernachtung. Die Montagswanderer haben hier schon gut gespeist und Eisbecher auf der idyllischen Terrasse verzerrt.


Der sandgelbe Tuffstein in der umliegenden Gegend, ist in ganz Deutschland als gutes Baumaterial bekannt. Der Beruf des Steinmetzes war somit prägend für die Riedener Bevölkerung. Viele Steinmetze haben an Kölner Kirchen gearbeitet. Und auch heute noch verbindet man gute Steinmetzarbeit mit dem Eifelort Rieden.

Die Tradition der Passionsspiele in Rieden führt auf das Jahr 1923 zurück. Wer die Aufführung noch sehen möchte muss sich beeilen, nur noch bis 17. April, ansonsten wieder in 6 Jahren, dann ist Jubiläum, 100 Jahre. Der Männergesangsverein initiierte das Theater, weil er den Erweiterungsbau der Pfarrkirche in Rieden mitfinanzieren wollte. Gespielt wird in der Pfarrkirche selbst, alles umgebaut und wie im Theater die Bestuhlung platziert. Die Aufführungen sind ein großer Erfolg, bis heute.
Die Passionsspiele werden zum 11. mal aufgeführt und nach den Erfolgen der zurückliegenden Spiele mit bis zu 12.000 Zuschauern während einer Spielzeit ist die Passion Christi allerdings mehr als nur eine Geschichte, die es gilt, in einem Theaterspiel aufzuführen.
Alle Akteure und Akteurinnen des Riedener Passionsspiels sind Laienschauspieler, Menschen aus der Pfarrgemeinde die in ihrer Freizeit christlichen Glauben und persönliche Leidenschaft vereinen. Eine tolle Leistung mit der Beteiligung von Jung und Alt. So nah, da lohnt ein Besuch immer.

Freitag, 17. März 2017

Rieden.

Traumpfade in der Eifel.
Wanderleitung: Vadder.
Wanderkarte: Nr. 10 Das Brohltal mit Vulkanpark und Laacher See.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  13,8 km, 03:41 h Echtzeit, 316 hm. Aufzeichnung Daten mit I Pad.
Wegführung: Start und Ende Seehütte, am Waldsee.
Anspruch: mittel.
Wetter: +9,3 Grad C Bedeckt, trocken
Nach der entspannter Anreise wurde die Übernachtungslokation angesteuert, Koffer aufs Zimmer und Rucksack geschnürt geht’s direkt entlang des idyllischen Ufer am Riedener Waldsee zur Tour Traumpfade.

Vorbei am Sauerbrunnen wird, nach der Querung des Ortes, leicht bergan auf einem urigen Pfad wird das Schützenheim erreicht. Durch überwiegend hohe Buchenwald der gut ausgelichtet ist führt ein angenehmer Waldweg bei fast unmerklicher Steigung zu einer Weidefläche die den Blick auf den Sendeturm des Gänsehalses freigibt.

Damit die Berliner mal die flachen Ebenen von Brandenburg vergessen führt nun ein steiler Pfad mit Stufen ausgestattet zu einem Rastpunkt den die Jugend direkt in Beschlag genommen hat. Kurze Trinkpause, denn noch ist nicht die Hälfte der Strecke überwunden.
Über kurze Feldrandpassagen und einem zauberhaften Waldweg im Tannenwäldchen erreicht man den Sendeturm, der immer offen steht und den Aufstieg mit einer grandiosen 360° Panoramasicht auf die Vulkaneifel und das Neuwieder Becken belohnt.
Zuvor sind jedoch 108 Stufen zu meistern. Leider keine gute Sicht, aber man kann nicht alles haben, schließlich war es trocken, es wurde windiger und blauer Flecken am Himmel zu sehen. Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht schließt der Betreiber des Gänsehalsturms von Einsetzen der Frostperiode bis Ostern. Man befürchtet dass durch Kondensation sich Eis bilden kann und die Besucher auf den glatten Stufen ausrutschen und sich verletzen. Da die letzte Woche mit frühlingshaften Temperaturen punktete war die Türe offen.
Nach der Turmbesteigung geht es abwärts kurzweilig erst durch Mischwald, dann durch offene Felder zur Gänsehalshütte mit phänomenalem Ausblick. Am nahen Wanderparkplatz verläuft der Traumpfad parallel zur Vier-Berge-Tour.
Bei der Panoramaaussicht Maifeldblick trennen sich die beiden Wege wieder. Dann geht es weiter in munterem Wechsel mal durch Wald, mal über freie Wiesen, vorbei an dem Aussichtspunkt Udelsheck, mit immer neuen Blicken Richtung Nettetal und Kirchwald und schließlich hinunter zum Riedener Waldsee. Geschafft ein Kaffee, warme Dusche und dann abends zu den Passionsspielen.

Montag, 13. März 2017

Schmidtheim.

Frühlingsbeginn?
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Nr. 15 Oberes Kylltal.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  14,8 km, 04:24 h Echtzeit, 164 hm.
Wegführung: Start an der Kirche in Schmidtheim. Dieses Bild empfing uns dann direkt beim Aussteigen aus unserem Auto.
Anspruch: leicht.
Wetter: +13,3 Grad C, Sonne, blauer Himmel.

Die Rundwanderwege SM1 bis SM4 vom hiesigen Eifelverein sind auch auf der Startseite der Gemeinde Schmidtheim benannt. Zu den weiteren touristischen Angeboten zählt in der näheren Umgebung, der historische Ort Kronenburg und der Kronenburger See, der Moorpfad in Dahlem, der Flugplatz Dahlemer Binz oder der Generationenpark in Schmidtheim. Der 5qkm große Park bietet Kneipp- und Barfußfelder und Spielgerätschaften für die Kinder, eine Boule Bahn für die größeren Verspielten sowie einen Irrgarten, Garten- und Baumlandschaften, ein Pavillon und eine Kleinkunstbühne. Heute stehen wir hinter Dieter auf der Bühne, nach der alten Weisheit nie vor der Karte.
Die Schlossanlage des Ortes wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert erbaut. Zuerst wurde der besonders markante Wohnturm erbaut. Die Anlage wurde dann um eine Vorburg mit Wirtschaftshof, zwei Seitenflügel und ein vierteiliges Brunnenbecken im Hof erweitert. Die Gräben des ehemals zweiteiligen Wasserschloss sind heute zugeschüttet. Das Schloss befindet sich noch immer im Privatbesitz der Familie Graf Beissel von Gymnich.
Über den Quellenpfad geht’s zum Urft Weiher. mit der Kennzeichnung SM 3 bzw. D 1. Den Weiher in Sichtweite, irgendwie kam der Platz dreien von vier heute bekannt vor. Naja immerhin war das vor 6 Jahren bei der 250 ten Wanderung von Dieter, dieser Hinweis kam von Wolfgang. Bemerkenswert. Dass wir im Quellgebiet der Urft waren hatte sich schnell bemerkbar gemacht.
Über Grasbüschel mit sumpfigem Untergrund ging es in Richtung Mooskreuz und dabei parallel zum Flugplatz Dahlemer Binz. Vorbei an einer alten Grenzlinie des Westwalls mit Einer Person Bunker konnten wir bei herrlichem Sonnenschein und 13,3 Grad, 17,0 Grad in der Sonne, eine gemütliche Pause am Mooskreuz einlegen. Einfach herrlich, wenn auch die Natur sich noch zurück hält in der Eifel, in einer Woche ist der Kalendarische Frühlingsanfang. Das Mooskreuz ist nach Überlieferung, und unbestätigten Informationen entstanden. Hier soll ein Kuhhirt von einem Stier tödlich verletzt worden sein. Im weiteren Verlauf wurden noch weitere Quellgebiete durchkreuzt und Bachläufe überwunden. Man hilft sich wo man kann, oder macht Umwege um spektakuläre Fotos zu vermeiden.
Am Kreuzungspunkt von SM 1 und SM 4 kurz vor Ende der Tour gelingt es uns mit dem Aufbau von Rucksäcken ein Gruppen Selfie zu schießen, alle glücklich beim Runterzählen von 10. Somit ist dann in einigen Jahren leichter eine Zuordnung zu finden wer wo wann dabei war. Da heute der Untergrund so schön sanft zu den Füßen war, hat sich der Berichterstatter vorgenommen nächsten Montag den Dahlemer Moorpfad zu erkunden. Barrierefrei.

Montag, 6. März 2017

Nettersheim.

Bei Wind und Wetter unterwegs?
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Nr. 5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  10,8 km, 02:54 h Echtzeit, 122 hm.
Wegführung: Start am Römer Café Nettersheim, Weg Nr. 13,14 Richtung Ahekapelle entlang des Genfbaches, am Kreuzungspunkt Alte Römerstraße Wanderweg querfeldein durch den Engelgauer Wald bis auf Höhe 560 Meter, Nr. 13,14 retour, Erlebnispfad, Fossilienacker.
Anspruch: leicht
Wetter: +6,2 Grad C, starke Bewölkung.
Bei Norbert Hess im gemütlichen Café Römerquelle in Nettersheim lassen wir den Tag beginnen. Eigentlich sollte die Tour in Schmidtheim stattfinden, aber wir sind ja flexibel, die Leitung geht von Dieter auf Herbert über. Komisch, Dieter hat nicht so richtig Bock zu wandern, bzw. die ihm zu geordnete Montagstour zu leiten, alles etwas unklar. Klarer wurde die Bewölkung nach diversen Getränken, und in der Tat, Herbert brauchte kein einziges Mal seinen Regenschirm. Über den Wanderweg Nr. 13 wurde die Ahekapelle erreicht. Die Daten auf der Infotafel sind aus dem folgenden Bild zu entnehmen.
Da es trocken blieb und jederzeit eine Abkürzung möglich war wurde die auch in Anspruch genommen. Dort wo der Jammerbach in den Genfbach mündet geht es querfeldein weiter. Schön wenn ein Bachbett die Orientierung vermittelt. Sumpfig jedoch begehbar auf weichem Untergrund Gräser und Moos unter hohen Fichten mit wechselnden Baumbestand und der Erkenntnis die einer immer wieder erwähnt, hier war er schon Pilze sammeln.


Entlang eine Gastrasse auf 560 Meter N.N. über den Erlebnispfad, am Fossilienacker vorbei wurde die oben benannte Lokalität zum Abschluss angesteuert. In der Fachwerk Winkelhofanlage aus der ersten Hälfte des 19 Jahrhunderts direkt am Eifelsteig hat der Wanderer die Möglichkeit sein Schuhwerk reinigen zu lassen. Das nennt man Bewahrung des kulturellen Erbes, wie übrigens das ganze Anwesen. Denkmalschutz.