Eine Woche nach dem kalendarischen
Frühlingsanfang.
Wanderleitung: Wolfgang.
Wanderkarte: Nr. 5 Kall Kommern, Mechernich,
Nettersheim.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 14,23 km , 03:39 h Echtzeit, 220 hm.
Wegführung: Start, Eiffelplatz Marmagen.
Wegführung Nr. 1 und 2 und 7
Anspruch: mittel.
Wetter: +14,8
Grad C Sonne.
Ein Enkel von Gustave
Eiffels, Jacque Paul aus Bordeaux, der wie sein Großvater Ingenieur war, hatte
Ahnenforschung in Frankreich betrieben. Er teilte dem Bürgermeister der
damaligen Gemeinde Marmagen mit, das Felix Bretz, am 28. Juni 1968 mit Gustave
Eiffel, der Erbauer des Eiffelturms in Paris, entstammt direkt der Familie Leo
Heinrich Bönickhausen, der als Lehrer und Sakristan in Marmagen tätig war. Die
Marmagener Gemeindeväter waren sehr erstaunt, als sie von dieser Nachricht
hörten. Es fiel ihnen nicht schwer, den im Jahr 1969 neu zu bauenden Dorfplatz
Eiffelplatz zu nennen. Wenn auch der
im Bauplan des Platzes gedachte Eiffelturm in Miniatur aus verschiedenen
Gründen nicht errichtet wurde, so erinnert doch heute eine Gedenkplatte aus
Bronze mit halbseitiger Eiffelturm Andeutung und Erläuterungen an Gustave
Eiffel und sein Werk. Ein Denkmal an einer dunklen Ecke platziert mit kleinen
Schriftzügen schwer abzulichten. So nennt sich auch der Parkplatz und ist der Ausgangspunkt
unserer Wanderung.
Nach Bekanntgabe des
World Happiness Report letzte Woche lassen wir es langsam angehen und nehmen im
Kaffee Milz ein ausgiebiges Frühstück zu uns. Die Menge Rührei ist ein
absolutes Muss, und Kaffee bis zu Abwinken. So gestärkt geht es über den
Wanderweg Nr. 1 zuerst in Richtung Nettersheim und dann links nach Querung der
L 204 ins Gillesbach Tal in Richtung Urft. Aus diesem Tal gibt es ein tolles
Schneefoto aus diesem Jahr.
Wir lassen die Ortschaft Bahrhaus
linke Hand liegen und an der Hallenthaler Mühle geht es über den Wanderweg Nr.
7. bis auf eine Anhöhe wo sich ein imposanter Blick auf das Kloster Steinfeld
mit den berühmten zwei Rundtürmen bietet.
Durch die Ortschaft
Wahlen führt uns ein Weg in eine brenzlige Situation siehe folgendes Schild mit
Hinweis. Der zugehörige Herr verweilte im Stall und bestätigte uns seinen
Namen, einer von uns hatte sich ebenfalls geoutet. Schmitz, dito.
Am Ortsende geht es durch
das Fischbach Tal in Richtung Eifelhöhen-Klinik, ein Rehabilitationszentrums
für Orthopädie-, Neurologie- und Herzpatienten. Das Klinikum linke Hand, ein
kleiner Anstieg und wir erreichen wieder unseren Ausgangsort. Abschluss war,
wie vermutet wiederum bei Milz, da geht doch noch was, Kuchen und Kaffee.
