Freitag, 30. Juni 2017

Brühl.

Andenken an das 1. Halbjahres.
Mit dem Präsidenten on Tour

Dienstag, 27. Juni 2017

Brühl.

Bilanz des 1. Halbjahres.
Die grünen Männchen waren unsere Startpunkte



Die Statistik unserer Wanderungen in 01. Bis 06. 2017 Tendenz leicht schwächelnd. Die Rentner haben zu viel Urlaubstage, oder Termine.

Montag, 26. Juni 2017

Rohren.

Örtliche Rundwege erkunden. Bei der Beschilderung einfach.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Nr. 3 Monschauer Land Rurseengebiet.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  11,0 km , 03:16 h Echtzeit, 312 hm
Wegführung: Weg Nr.57 bis hinter Widdau, Nr.37 bis Perdsley, Nr.57.
Anspruch: mittel.
Wetter: 17,7 Grad C, bedeckt, trocken.

Wir starten am Parkplatz direkt an der Kirche in Rohren. Der Ortsname weist auf die Entstehung hin, ursprünglich eine Rodung, deren Einwohner sich als Waldbauern ernährten. Sie stellten als Handelsware Holzschüsseln zum Rahmabsetzen her, während das nahe belgische Raeren Kannen brannte:
Rohren ist der bedeutendste Sommer- und Wintersportort Monschaus. Mehrere Lifte erschließen die Steilhänge zur Rur; im Sommer hat die längste deutsche Edelstahl-Bobbahn Saison. Rohren ist Ausgangspunkt zu herrlichen Waldwanderungen. Einmalig ist der Natur-Lehrpfad.
Wegeverlauf:  Ab ins Holderbachtal mit Beschilderung Nr.57 bis hinter Widdau. Abzweig Perdsley Nr 37, Eifelsteig und Nr.57 bis ins Kuckbachtal, Eifelsteig, Nr.57 Waldlehrpfad, Lourdes Grotte, Rohren.
Eine landschaftlich reizvolle Bergwanderung beginnt schon im Holderbachtal teils kräftige Steigerungen und felsige Pfade, da denkt man bei einer Talwanderung es geht immer abwärts, hier ist das nicht so.
Hinter Widdau kürzen wir den geplanten Tour Verlauf auf Wunsch eines Mitwanderers der wochenlang in Urlaub war, und nehmen den Weg Nummer 37 bis zur Perdsley, wo wir uns für die Mittagspause entscheiden. Über einen Alpinen steigartigen Weg am Abhang entlang geht es ins Tal bis zur Kluckbachbrücke. Bei Nässe nicht zu empfehlen.
Über den Waldlehrpfad zunächst leicht bergan bis zum Waldmuseum, dann steiler bis zur Lourdes Grotte und schon sind die gepflegten Fachwerkhäuser von Rohren in Sichtweite. Die typischen Hecken im Monschauer Land und gepflegte Rasenflächen mit stilvollen Ornamenten an den Fachwerkhäusern.
Die Grotte wurde 1903 erbaut und durch Abtragung und Anschüttung der Erde Platz am Hang geschaffen. 100 Fuhren Bruchsteine und 50 Fuhren Sand aus der Rur angefahren über beschwerliche Wege. Von der Decke hängen scheinbar formreiche Gebilde herab, die durch Sand und Zement mit einer besonderen Wurftechnik an die Decke, an Tropfsteine erinnern sollen. Im Jahre 1904 wurde die Todesangst Grotte zum Annafest eingeweiht. Hier ist die tiefe Frömmigkeit der Eifeler gebündelt zu bewundern.

In einem Pferdegast freundlichen Gasthof in Dreiborn wurde der Abschluss der Tour mit einer Belohnung, gesponserter Eisbecher, beendet. 

Donnerstag, 22. Juni 2017

Brühl.

Affenhitze. 38,0Grad C
Bei der Hitze ist der Rheinländer ist nicht einfach nur möd. Hungsmöd, möd wie e Päd, stervensmöd, oder sogar schon dutmöd. Ich bin e su möd, dat ich nit mih jappe kann. Dafür muss sich der Rheinländer nicht einmal anstrengen, denn vum Zosin Kammer och möd wäde.
Da haben es die Besucher im heimischen Garten doch einfach, ein Bad.
Wenn man den Dreh raushat einfach an den Knödel hängen, und nicht umständlich in das Häuschen.
Warten muss man auch nicht. Wenn auch teilweise alles besetzt ist.
Vorrat an Futter keine Frage.
Bei drei Futterstellen kann man wählen.

Montag, 19. Juni 2017

Heisterbach.

Auf den höchsten Berg im Bonner Stadtgebiet, Drumherum.
Wanderleitung: Dieter
Wanderkarte: Nr. NRW. Nr.22
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  12,1 km , 03:40 h Echtzeit, 312 hm
Wegführung: R Blau und R gelb.
Anspruch: mittel.
Wetter: morgens 23,0 Grad C, mittags 27,5 Grad C, nachmittags 34,0 Grad C
Am Weltbummeltag so das Datum 19.06. und in allen Medien präsent wird dazu aufgefordert keine Hektik, alles langsam angehen. Alles hatte angefangen vor 38 Jahren, es gibt schon verrückte Ideen. Die zwei die unterwegs sind kennen sich schon länger und lassen es deshalb bei den hochsommerlichen Temperaturen gemütlich angehen.
Wir starten an der Pforte von der Zisterzienserabtei in Heisterbach. Ziel, Umrundung der Dollendorfer Hardt mit vielen Aussichtspunkten.
Die Dollendorfer Hardt ist ein Berg des Siebengebirges. Sie liegt östlich von Oberdollendorf auf Königswinterer Stadtgebiet, direkt an der Grenze zu Bonn. Die bewaldete Kuppe liegt auf 246 m über NN. Den Nordrand des Siebengebirges bildet als letzte Erhebung vor dem Ennert die Dollendorfer Hardt. Die Hardt steht wie das ganze Siebengebirge unter Naturschutz und ist ein beliebtes Wandergebiet, sie liegt auch am Rheinsteig. Der Westhang umfasst die Weinbau-Einzellagen Rosenhügel, Laurentiusberg und Sülzenberg der Großlage Petersberg.
Über den Rheinhöhenweg R, Zeichen auf blauen Grund geht es leicht bergan bis über den Weg Nr. 4 zum Dornheckensee. Reste eines Basaltabbaus. Hier hat man eine gute Sicht auf die Bundesstadt und ist nun auf dem Rheinsteig, R mit gelbem Hintergrund.

Warnschilder stehen am stark gesicherten Abhang, ignorieren und den schmalen Pfad nehmen. Dieser führt hier mit vielen kleinen Aussichtspunkten am Abgrund entlang, leider stark zugewachsen, geht es weiter bis zur Rabenlay.
Die neue Plattform wurde vor Monaten eingeweiht. Leider kann man hier nicht an Bänken oder Tischen verweilen. Das ist sehr schön im Schatten mit Blick auf die Godesburg oberhalb von Römlinghoven und bei leichten Winden sehr angenehm.
Weiter zu den Weinbergen am Westhang. Oberdollendorf ist das nördlichste Weinanbaugebiet am Rhein. An den Hang der Dollendorfer Hardt schmiegen sich auf ca.7ha die Rebflächen mit den Lagen Laurentiusberg, Rosenhügel und Sülzenberg. Ein kleiner Weinwanderweg führt den interessierten Besucher als Lehrpfad durch die Wirtschaftswege der Oberdollendorfer Weinberge. Er ist im oberen Bereich bestens an den Rheinsteig angebunden.


Auf den Wanderwegen sind neue aufwendige Wanderzeichen installiert und viele Informationen auf die Landschaft auf großen Kalksteinen dokumentiert. Sei es Weinanbau, Niederwaldbetrieb oder die Vielzahl der Mühlen am Heisterbach. Im Klosterhof der ehemaligen Abtei lassen wir uns nieder und chillen ab. 

Donnerstag, 15. Juni 2017

Eicks.

Country Home.
Das barocke Wasserschloss Eicks bildet den stilechten Rahmen für das exklusive Gartenfestival 2017. Das Schloss errichtet 1680, gänzlich original und liegt in malerischer Landschaft. Ein optischer Höhepunkt des Schlosses ist der Festsaal, der 1779 im Stil des Louis-seize ausgestaltet wurde.
Wir sehen nur die unteren Räume mit Treppenhaus, der Rest ist abgesperrt, kein Wunder bei 3 Eintrittskarten Häuser und den dazugehörigen Menschenschlangen zu 11 Euro Eintritt.

Das imposante Schloss mitsamt Park und Remisen öffnet für diese Ausstellung erstmalig seine wunderschönen Räumlichkeiten einer breiten Öffentlichkeit und präsentiert mehr als 120 internationale Aussteller anspruchsvoller Wohnkultur, Kunst und Design, Antiquitäten, Schmuck, Landhausmoden, Gartenmöbel, Rankhilfen, Obeliske, Feuerschalen, Hängematten, Klangobjekte und die schönsten Gartendekorationen aus aller Welt.

Wir erwerben zweimal Weißer Felberich und Alauf für die Gestaltung der neuen Staudenbeet Anlage im Garten. Der Hunger wird bei Liebert und Ohm gestillt, nicht einfach 2Plätze zu finden. Nach 3 Stunden schlendern durch die schöne Anlage bei zu hochsommerlichen Temperaturen geht es ab nach Hause.

Montag, 12. Juni 2017

Mulartshütte.

Durch das Hochmoor bei Rott.
Wanderleitung: Gerd
Wanderkarte: Nr. 3 Monschauer Land Rurseengebiet.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  14,0 km , 03:38 h Echtzeit, 270 hm
Wegführung: Wege: WDE, Eifelverein E8, Nr.5, A3, Hasselbachhanggraben, Struffeld Heide, NW Nordwanderweg.
Anspruch: mittel.
Wetter: geschätzte +20,0 Grad C mittags, morgens 15,0 Grad C, bedeckt.
Unser Startpunkt sind ein paar Häuser in der Ortschaft Mulartshütte. Eine 1504 erwähnte Eisenhütte hat diesem Ort den Namen gegeben. Eisenverhüttung in der Gegend hatte es bereits in der Antike gegeben, wenn auch aus dieser Zeit keine Besiedlung dokumentiert ist. Voraussetzung für die mittelalterliche Eisenverhüttung waren die Erbrechte am Vichtbach, dessen Wasserkraft wurde für den Betrieb benötigt. Nach Beschäftigung im Tuchmachergewerbe während des 18. Jahrhunderts war im 19. Jahrhundert die Landwirtschaft Lebensbasis der meisten Mulartshütter Einwohner, Pferdezucht.
Nach einer Weile erreichten wir den Hasselbachhanggraben. Ein schmaler Pfad entlang dem Wasser mit leichten Gefälle wie die Levaden auf Madeira. Der Graben wurde 1920 errichtet um das Einzugsgebiet der Dreilägerbachtalsperre zu vergrößern. In der Nähe von Raffelsbrand in südöstlicher Richtung beginnt der Graben und hat eine Länge von 8 Kilometer. Geschätzte 4 davon wandern wir entlang des Grabens im Schatten bis zum Pegelstand des in der Nähe der Staumauer.
Der Struffelt ist ein Berg zwischen Roetgen und Rott in der Städteregion Aachen. Hier befindet sich das 56ha große Naturschutzgebiet Struffelt. Auf der Bergkuppe erhebt sich aus den umliegenden Wäldern eine offene Heidelandschaft, in der sich die 2 Wanderer wohlfühlen.

Die offene Heide- und Moorlandschaft rund um den Struffelt ist schon auf historischen Karten verzeichnet. Hinter dem Bergrücken des Struffelt sorgen Holzstege dafür, dass das Hochmoor des Naturschutzgebietes Struffelt trockenen Fußes durchquert werden kann, ohne dabei die seltenen Pflanzen- und Tierarten zu schädigen.

Typisch für den Struffelt ist auch das Pfeifengras. Die langen Halme mit den Ähren wurden früher zum Reinigen von Tabakpfeifen benutzt, da die knotenfreien Halme beim Durchziehen nicht im Pfeifenhals steckenbleiben.
An der Ortschaft Rott vorbei führt ein schmaler Pfad mit der Bezeichnung NW, Nordwanderweg zurück zum Ausgangspunkt. Ein idyllischer Pfad entlang des Vichtbaches. Im Café Hallman noch Brot besorgt für die nächste Wanderung am Donnerstag, der Rheinsteig von Lorch bis Rüdesheim. Mit der Rentnertruppe vom TÜV.

Dienstag, 6. Juni 2017

Berlin – Brühl.

Ein Pfingstwochenende in Berlin.
Die Stunden verrinnen wie im Fluge und es heißt wieder ab nach Tegel und zurück ins Rheinland.

Der Fisch ist perfekt gegart, dank einer App und dem dazugehörigen Equipment. Der Wein gekühlt die Abendtemperaturen angenehm.
Die letzten Sonnenstrahlen genießen und noch ein paar Eindrücke in sich aufnehmen.
Wir sagen Besten Dank an die Gastgeber es waren schöne Tage in Berlin.

Montag, 5. Juni 2017

Brandenburg.

Deutscher Mühlentag, das Wandern ist des Müllers Lust.

Am bundesweit stattfindenden Mühlentag am Pfingstmontag, dem 05. Juni 2017, beteiligen sich auch etwa 170 Mühlen in Berlin und Brandenburg. Im Vordergrund an diesem Tag der Offenen Tür steht die Mühle als technisches Kulturgut, dessen Geschichte über 2000 Jahre zurückreicht.

Die Nutzung von Wind- und Wasserkraft reicht bis weit in das Mittelalter zurück. Bereits in der Gründungsurkunde der Landeshauptstadt Potsdam aus dem Jahr 993 taucht der Begriff Mühle auf, ohne dass dafür ein bestimmtes Bauwerk bekannt ist. Es gab wohl kaum ein Dorf oder eine Stadt ohne Mühle. Zuweilen waren es auch zwei, drei oder mehr, die das Korn für das tägliche Brot mahlten, Holz sägten, Öl schlugen, Hirse stampften und vieles mehr verrichteten.
Kaum jemand wird heute glauben, dass Berlin eine Stadt der Mühlen war. Ein Zeugnis ist wohl der Mühlendamm am Nicolai Viertel, der über Jahrhunderte das Wasser der Spree staute, um allein Mitte des 18. Jahrhunderts 29 Mühlräder anzutreiben.
Die Britzer Mühle am Britzer Garten besuchten wir zum Abschluss unserer Rundreise. Zunächst ging es nach Saalow bei Zossen.
Nach dem Motto das Wandern ist des Müllers Lust wurde eine Rundtour auf dem dortigen Saalower Höllenbergweg gemacht, immerhin 50 Höhenmeter.
Die Landschaft genießen, stechende Mücken ertragen, und Sand in den Schuhen so konnten wir anschließend den Worten der Mühlen Besitzer lauschen.
Die Mühle in Saalow gilt als wahrscheinlich einzige in der Welt mit dieser Bauweise. Die Scheunenwindmühle von Landwirt Schubert erbaut bei Dresden um 1864 ist dort wieder renoviert in einem neuen Gebäude aufgebaut.

Die nächste Mühle war in unmittelbarer Nähe die Karthäuser Mühle. Sie ist heute ein hochmoderner Betrieb für den Futtermittel Vertrieb. Die Familiengeschichte und der Bestandsschutz in der Zeit vor des Mauerfalls wurden erläutert, das Anwesen war in einem Topzustand.
Die Britzer Mühle war unser letzter Besuch. Fast mitten in Berlin heute ein Museum und angrenzendem Restaurant. Der erhoffte Brotverkauf ging in die Leere, nüscht mehr alles weg. Hier wurden drei Führungen auf den Etagen veranstaltet. Die Gastgeber veranstalteten am Abend eine Grill Zeremonie und kurz vor einer einsetzenden Regenschauer konnte der Fisch und diverse Feinheiten verspeist werden.