Montag, 19. Juni 2017

Heisterbach.

Auf den höchsten Berg im Bonner Stadtgebiet, Drumherum.
Wanderleitung: Dieter
Wanderkarte: Nr. NRW. Nr.22
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  12,1 km , 03:40 h Echtzeit, 312 hm
Wegführung: R Blau und R gelb.
Anspruch: mittel.
Wetter: morgens 23,0 Grad C, mittags 27,5 Grad C, nachmittags 34,0 Grad C
Am Weltbummeltag so das Datum 19.06. und in allen Medien präsent wird dazu aufgefordert keine Hektik, alles langsam angehen. Alles hatte angefangen vor 38 Jahren, es gibt schon verrückte Ideen. Die zwei die unterwegs sind kennen sich schon länger und lassen es deshalb bei den hochsommerlichen Temperaturen gemütlich angehen.
Wir starten an der Pforte von der Zisterzienserabtei in Heisterbach. Ziel, Umrundung der Dollendorfer Hardt mit vielen Aussichtspunkten.
Die Dollendorfer Hardt ist ein Berg des Siebengebirges. Sie liegt östlich von Oberdollendorf auf Königswinterer Stadtgebiet, direkt an der Grenze zu Bonn. Die bewaldete Kuppe liegt auf 246 m über NN. Den Nordrand des Siebengebirges bildet als letzte Erhebung vor dem Ennert die Dollendorfer Hardt. Die Hardt steht wie das ganze Siebengebirge unter Naturschutz und ist ein beliebtes Wandergebiet, sie liegt auch am Rheinsteig. Der Westhang umfasst die Weinbau-Einzellagen Rosenhügel, Laurentiusberg und Sülzenberg der Großlage Petersberg.
Über den Rheinhöhenweg R, Zeichen auf blauen Grund geht es leicht bergan bis über den Weg Nr. 4 zum Dornheckensee. Reste eines Basaltabbaus. Hier hat man eine gute Sicht auf die Bundesstadt und ist nun auf dem Rheinsteig, R mit gelbem Hintergrund.

Warnschilder stehen am stark gesicherten Abhang, ignorieren und den schmalen Pfad nehmen. Dieser führt hier mit vielen kleinen Aussichtspunkten am Abgrund entlang, leider stark zugewachsen, geht es weiter bis zur Rabenlay.
Die neue Plattform wurde vor Monaten eingeweiht. Leider kann man hier nicht an Bänken oder Tischen verweilen. Das ist sehr schön im Schatten mit Blick auf die Godesburg oberhalb von Römlinghoven und bei leichten Winden sehr angenehm.
Weiter zu den Weinbergen am Westhang. Oberdollendorf ist das nördlichste Weinanbaugebiet am Rhein. An den Hang der Dollendorfer Hardt schmiegen sich auf ca.7ha die Rebflächen mit den Lagen Laurentiusberg, Rosenhügel und Sülzenberg. Ein kleiner Weinwanderweg führt den interessierten Besucher als Lehrpfad durch die Wirtschaftswege der Oberdollendorfer Weinberge. Er ist im oberen Bereich bestens an den Rheinsteig angebunden.


Auf den Wanderwegen sind neue aufwendige Wanderzeichen installiert und viele Informationen auf die Landschaft auf großen Kalksteinen dokumentiert. Sei es Weinanbau, Niederwaldbetrieb oder die Vielzahl der Mühlen am Heisterbach. Im Klosterhof der ehemaligen Abtei lassen wir uns nieder und chillen ab. 

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