Montag, 28. Dezember 2009

Arsch hu und wandern. Letzte Tour in 2009, oder Nummer 44.

Nach den Feiertagen ab durch die Siegauen. Eine stolze Bilanz, 44 Wanderungen, bei 52 Möglichkeiten. Dieter führt uns durch die heimischen Siegauen, d.h. Norbert und Gerd. Für den Rest der Wanderer gelten wohl die ersten zwei Wörter des heutigen Titel. Das Mündungsgebiet der Sieg ist eine der letzten naturbelassenen Rheinmündungen nördlich von Bonn auf der rechten Rheinseite. Diese Seite wird auch bezeichnet als falsche Rheinseite. Wie die Kölner bezeichnender Weise sagen Schälsick.

Pappeln, Weidenbüsche und Wiesen mit Holunderbüschen, und zwischendurch schlängelt sich die Sieg. Dieter erläutert uns die Entstehung der Nieder- und Mittelterrasse aus den vergangenen Jahrtausenden. Die Sieg ist 155,2 km lang und entspringt im Siegerland.
Uns reichen gerade mal 14 km um die weiten Flächen zu bewundern. Einen Fischreiher können wir dazu bewegen den Arsch hu zu heben.


In Richtung Eifel ist die Sonne zu erahnen, ein paar Tropfen vermiesen die Mittagspause, dafür wird die Einladung von Dieter zu Kaffee und Kuchen in dessen Bonner Stammkaffee gerne angenommen. Das wir uns natürlich über die Daheimgebliebenen unterhalten haben ist selbstverständlich, am 4. Januar geht’s wieder richtig los. Jürgen hat das Sagen.

Samstag, 26. Dezember 2009

Ein wenig die Kalorien reduzieren.

Nach dem vielen guten Essen die Kalorien ein wenig reduzieren. Strahlendes Sonnenwetter und einige Grade über Plus laden zu einem Rundkurs in der Nähe einer berühmten romanischen Kirche am zweiten Weihnachtsfeiertag ein. Viele sind unterwegs, den morgen soll das Wetter sich wieder ändern. Unkompliziert, ohne Wanderkarte am Ufer entlang eines 325 ha großen Sees mit 53 m Tiefe auf 273 m Höhe spazieren.
Nach gut zwei Stunden noch die Basilika besichtigen, hier war übrigens mal wieder Fotoverbot, und am späten Nachmittag zurück über die Hollandlinie, an den heimischen Herd. Der Tannenbaum hatte es schwer im Wintergarten bei 29 ° C Grad und wir stellen hier nun eine leichte Frage, in welcher Basilika waren wir und wie heißt der See. Vor 13 000 Jahren sah es hier anders aus, und im Wasser brodelt es.

Freitag, 25. Dezember 2009

Gib mir ein B......... Endlich.

Bescherung, gib mir ein B, gib mir ein E, gib mir ein S, gib mir ein C, gib mir ein H, gib mir ein E, gib mir ein R, gib mir ein U, gib mir ein N, gib mir ein G, Deutlicher könnte man nicht auf den großen Augenblick als Kind warten. Wenn dann das ganze noch rückwärts auf gesagt wird sollte endlich Bescherung sein. Nach einem guten leckeren Essen war es soweit, Pakete auspacken.
Die elektrische Kartenmischmaschine war schon cool, aber das Nitendo DSi wurde dann ohne Studium der Anleitung in Betrieb genommen und ausgetestet. Schön wenn man sieht wie die Kinderaugen dann strahlen. Die eingebauten Kameras an der neuen Spielkonsole lassen dann der Kreativität freien Lauf. Opa und Oma mit Bildern überraschen oder mit dem eingebauten Mikrofon spielen und Lieblingssongs, speichern. Ein schöner Heilig Abend fand dann sein Ende am 1. Feiertag, nachts.

Montag, 21. Dezember 2009

So schön kann der Winter sein.

Fast Jahresende, eine Tradition wurde gepflegt. Die Montagswanderungen mit einem Weihnachtsessen beenden. Großes Geheimnis, wie immer, wo gehts hin. Norbert hatte die Aufgabe für uns alle das passende Lokal zu finden, derweil montags viele Restaurationen geschlossen sind, kein leichte Aufgabe. Vorab schon mal die Bemerkung, super geiler Tag, rekordverdächtig.
Der Tag könnte so schön anfangen, wie hier in Brühl, auf dem Weg zum Treffpunkt, in der Nähe des Heider Bergsee, Sonne, Schnee und eisigkalt.
Aber zu erst waren mal eifrige Helfer bei der Reinigung des Volkswagen gefragt, Scheibenreinigung mit Schnee,
die Business Limousine musste zwangsläufig warten. Nach 43 Wanderungen im Jahre 2009 mit insgesamt 675 km hatten wir uns das verdient. Hier eine kleine Statistik, wer wie oft dabei war und welche Strecke zurückgelegt wurde: Wanderungen,Name, Kilometer
15 Franz 226

20 Peter 287

24 Jürgen 367

25 Wolfgang 373

25 Herbert 379

38 Dieter 584

38 Gerd 600

38 Norbert 609

Da Norbert zu diesem Zeitpunkt diese Statistik noch nicht kannte muss er schon etwas erahnt haben, denn seiner Kreativität war nichts mehr beizubringen. In einer Schutzhütte mit kurz vorher geschmücktem Tannenbaum wurde dann spontan,

O Tannenbaum angestimmt. Natürlich bei einem Champagne Monsigny mit der entsprechender Fingerfood. Wenn Franz auch meinte das kriegt man beim Norma, so hatte er sich hier getäuscht.
Bei – 5 ° C Grad viel gelacht und zu allerletzte noch ein bekanntes Weihnachtslied voller Inbrunst geschmettert.



Stelle Naach, hellije Naach
Alles schlief einsam waach
Dat jetraute hellije Paar
Dat em Stall vun Bethlehem wor,
bei däm Joddeskind
bei däm Joddeskind!

Weiter durch den Tiefschnee war dann im Landgasthaus Zum Wiesengrund in Eichenbach die Mittagspause eingeläutet.


An der reservierten Tafel mit der Aufschrift Wanderfreunde Rhein-Sieg-Kreis wurden lustige kritische Bemerkungen zu einem Mitwanderer mit Namen H.K. gemacht und die heitere Runde war damit eröffnet. De hellije Mann in Form des Organisators verteilte über eine Würfelmethode die Weihnachtsgeschenke, mit der Bemerkung ich habe den Keller aufgeräumt, und es war nicht nur beim vorzüglichen Essen still, sondern fast alle sprachlos. Eine Runde Kölsch auf den erkrankten Cheffahrer, in der Weihnachtszeit, Peter H. und in Gedanken gute Besserung. Peter K. überraschte uns noch mit Kalendern und einer Wanderkarte für Dieter. Dieser ist schon auserkoren im nächsten Jahr den Abschluss zu gestalten. Allen noch frohe Weihnachten und wer möchte kann nach den Tagen an der Siegaue mitwandern.

Samstag, 19. Dezember 2009

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Auf Shopping Tour in den Osten

AkiTatsu, in der Bergmannstrasse, Sushi und More, auf der Karte eine Reihenfolge wie beim Lottozettel. 23,27,32,35,42,45 usw. Oder man ließt folgendes: 6 Avocado Maki, 6 Shiitake Maki, 1 Tamago Nigiri, 1 Inarisushi Nigiri, so kann man bei gutem Willen 36 und mehr Sushi Spezialitäten bestellen. Etwas viel Reis und wenig Fisch nach meiner Meinung, dennoch preiswert. Die mit dem Krabben hatten sehr gut geschmeckt. Die Begleiterin bevorzugte Entenbrust.
Der abendliche Rückweg führte zwangsläufig am jüdischen Museum vorbei. Sehr schön ausgeleuchtet, und im Innenhof ein kleiner Weihnachtsmarkt, aber den kennen wir schon vom letzten Jahr.
Morgens hieß es Shopping am Alex, mit dem Ziel ein Elektronikteil für Enkel Marina zu besorgen.
Schnell fündig geworden, fast so schnell wie hier teilweise die Bratwurst für schlappe 1,20 Euro an den Mann gebracht wird.
Die Helden des Sozialismus sind schon warm angezogen und wir machten uns nachmittags auf den Heimweg ins Rheinland. Eine vielseitige und beeindruckende Besuchswoche ging leider zu Ende. Hier noch mal besten Dank an die Gastgeber, die in 9 Tagen das Rheinland besuchen.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Zum Weihnachts Shopping in den Goldenen Westen.

Und das im wahrsten Sinne des Wortes, wie das Foto im linken Bild zeigt.
Am Eingang des KADWE steht ein wunderschön geschmückter Weihnachtsbaum, und ein Nikolaus läßt sich zur Freude der Besucher fotografieren. Das trübe Wetter lockte zu einer Sightseeing Tour mit den Buslinien 248, 200 und 100 und der U-Bahn U6 auf den Kurfürstendamm. In einem Shop mit vier Buchstaben wurden wir fündig, ein kleines Geschenk für die Gastgeber sollte es sein. Mal sehen wo Kranzler und Kempinski ist. Noch eine Runde über den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche, leckere große und dicke Kartoffelpuffer, bei uns Rievkooche, zu einem erstaunlich günstigen Preis speisen. Mit Glück im 100er Bus in der obersten ersten Reihe sitzen, geht der Tag so dahin. Die Shopping Tour werden wir am letzten Tag am Alex für das Enkelkind Marina fortsetzen, mal sehen was noch in den Koffer geht.

Montag, 7. Dezember 2009

Bei 209 Auszubildenden hat’s gefunkt.

Auf zum Funkturm im Westen der Stadt. Eine Großveranstaltung der Besten Auszubildenden in Deutschland, veranstaltet von der DIHK. Im wahrsten Sinne des Wortes hatte es bei den Jungen Leuten gefunkt. Die Besten der Besten, insgesamt 209 Jugendliche wurden durch den Präsidenten Herr Driftmann seit März im Amt, geehrt. Die Moderation hatte Babara Schöneberger. Selbst der Terminkalender von Bundespräsident Horst Köhler hatte noch einen Termin frei.
Ein großes Kameraaufgebot und stehender Applaus erwartete den Präsidenten. Alles im festlichen Rahmen. Schöneberger brillierte mit ihren Statements und alle wurde mit Namen, Firma und was besonders wichtig war, dem Ausbildungsberuf benannt. Vom Drahtzieher über Floristin bis Kanalbauer waren alle Berufe vertreten. Das Kleid der Floristin hatte es Babara angetan, bestückt mit echten Orchideen. Aus NRW kamen die Meisten, insgesamt 41 und aus Bremen 1 Jugendlicher. Der feierliche Rahmen wurde dann mit einem Buffet für ca. 1000 Personen beendet. Ein beeindruckender Abend bei dem wir dabei sein konnten, Besten Dank an die mitwirkende Lobby.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Weihnachtsmärkte in Berlin.

Auf 13 Seiten im PDF Format der Berliner Wirtschaftsbehörde, kann man sich aussuchen auf welchen Weihnachtsmarkt man sich rumtummeln will. Am Roten Rathaus ist rund um den Neptunbrunnen eine Eisbahn installiert und ein Riesenrad, bereichert den Platz.
Wenn man als Rentner in den Morgenstunden so über die Märkte schlendert, sieht man die Budenbesitzer allerorts mit dem Handy telefonieren. Ob die ihre Order geben weiß ich nicht, wie überall ist nur Betrieb an den Fressbuden und Glühweinständen. Das internationale Stimmengewirr ist überwältigend. Opernpalais, Rotes Rathaus und Alex steht am späten Abend auf dem Programm, da nach einem opulenten Brunch ein Spaziergang nötig war.

Samstag, 5. Dezember 2009

Guy Restaurant am Gendarmenmarkt.

Der Schauspieler Hartmut Guy ist ein Genussmensch und passionierter Restaurantbesucher. In seinen unzähligen Besuchen in Gastronomischen Betrieben hat er für Sich herausgefunden was er nicht oder besser machen würde. Nun Tritt er seit 10 Jahren mit seinem “Guy” den Beweis an. Den Traum vieler sich selbst erfüllen, ein eigenes Restaurant.

Mit den Augen des Gastes schauen, nur so kann man den Restaurantbesucher glücklich machen. Michael hatte uns eingeladen den Geburtstag nachträglich zu feiern. Das wunderschöne Ambiente der Lokalität in Rot und Weiß, 4 Stunden speisen mit korrespondierenden Weinen eine schöne Einstimmung auf den 2. Advent. Das Dezember Menü war jedes Mal ein Augenschmaus.


Hier die Reihenfolge.




Gruß der Küche


Thunfisch auf Erbsen und Pfefferminze



Kaninchenkeule mit Schwarzwurzel,

Dörrpflaumen und Zimt





Kabeljau, Blutwurst und Grünkohl



Ochsenbacke, Kalbsbries, Steckrübe,

Boskoop und Morcheln



Piña Colada







Besten Dank für die Einladung wir haben es genossen, in vollen Zügen, mit leckeren Weinen.

Besuch im neuen Glashaus.

Warum nicht mal im Glashaus sitzen, oder spazieren gehen. Museen, Weihnachtsmärkte, und jede Menge neuer Eindrücke waren bis heute zusammengekommen. Also mit dem M48 quer durch die Stadt zum Botanischen Garten. Seit dem 17. September ist das große Tropenhaus nach umfangreicher Sanierung fertig.
Weithin sichtbar ragt eine große Kuppel aus Glas und Stahl im Botanischen Garten zwischen den vielen angelegten Motivgärten empor. Während der Baumaßnahme konnte die seit den 40 er Jahren in Berlin gezüchtete Welwitschia weiterwachsen. In zwei riesigen Baumstümpfen, mit täuschend echt aussehender Form, sind Teile der Klimaanlage eingebracht.
Fünf Kontinente präsentieren sich im, so wie es anders nicht sein kann, im größten Botanischen Garten Deutschlands, übrigens der drittgrößte auf der Welt. Schon 1903 wurden 2500 Menschen am Eröffnungstag gezählt. Von den 22 000 Pflanzen kamen einige Bekannte zum Vorschein. Eine Kakaopflanze, die, weil immer starker Blätterabwurf stattfand, in Brühl ihr Ende auf dem Kompost fand, und ein scheinbar im unserem Garten verbreitetes Unkraut konnten wir ausfindig machen. Nur das wir keine Bezeichnung aufstellen für diese Kleeblätter. Die hier bezeichnet waren mit Marsilea quadrifolia, in Brühl einfach Unkraut aus Kleinertz Garten.

Freitag, 4. Dezember 2009

Besuch in der Kultbrauerei Schultheiss.

Er gilt mit zu den schönsten Weihnachtsmärkten in Berlin, der Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg im Stadtbezirk Pankow, an der Schönhauser Straße mit U-Station Eberswalderstrasse.
Es ist nicht nur der Name "Lucia", der zunächst außergewöhnlich erscheint, sondern das gesamte Flair dieses Weihnachtsmarktes.Das wunderschöne Bauensemble der Kulturbrauerei mit seinen zwei großen Höfen ist prächtig für eine romantische weihnachtliche Welt - mitten in der Großstadt - geeignet. Die reich verzierten und ornamentierten Gebäude aus rotem und gelbem Backsteinklinker mit ihren Guss-Stützen, Kappengewölben und Steindecken stehen für die Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts. In diesem Ensemble wirken die 40 Weihnachtsmarktstände besonders stimmungsvoll. Der Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei lockt mit seiner besinnlichen Atmosphäre und einem warmen behaglichen Ambiente.
Jeden Abend kommt hoher Besuch,ein Hochstelzen-Walkact
mit extravagant-phantasievollem Kostüm wandelt über die Höfe und flirtet mit den Gästen. Die Besucher können sich am Schwedenfeuer wärmen, Bungee Trampoline springen, auf einem nostalgischen Kettenkarussell einige Runden drehen oder in einer Schiffschaukel aus den 50-er Jahren gondeln. Leise nordisch-skandinavische Musik rundet das Erlebnis ab.
Einzigartig ist das Kunstobjekt „Open-Air-Mantel-Heizung“.
Fünf Aufwärmplätze wurden eingerichtet, für die Wärmezufuhr sorgt ein nostalgisch anmutender Holzofen und frierende Besucher können sich die angewärmten Pelzmäntel überziehen.Als Licht bringende Figur wird Lucia verehrt, gefeiert, sie lässt Träume wachsen, weckt Sehnsüchte, schenkt Hoffnung und gibt den Sorgenden ein Stück Wärme und Geborgenheit. Gegen die Kälte nehmen wir Schweden Punsch und finnisches Glögli. Sollte Lucia Sehnsüchte wecken, dann habe ich auch nun schon eine Ahnung in welcher Lokalität die Geburtstagsfeier von Michael stattfindet. GUY am Gendarmenmarkt mit fünt Gängen und Weinbegleitung. Morgen früh wollen wir erstmal das neue Tropenhaus im Botanischen Garten besichtigen.

Einladung in das Schloss Charlottenburg.

Berlins größtes Schloss und sein Garten laden uns heute ein zur Besichtigung. Tagesticktet am Splittelmarkt mit der U2 bis Charlottenburg und in der 300 Jahre alten Sommerresidenz des Hauses Hohenzollern die Räumlichkeiten besichtigen.
Nach erheblichen Zerstörungen im zweiten Weltkrieg sind im 1695 bis 1713 erbauten Schloss wieder viele Räumlichkeiten zu bewundern. Chinesisches Porzellankabinett und Schlosskapelle ebenso wie die Wohnräume von Wilhelm dem vierten. Sehr schöne Möbelstücke aus dem Berliner Schloss sind hier ausgelagert. In der alten Schlosskapelle lauschen wir einem Orgelkonzert und nehmen in der Königslauge Platz. In den nicht zerstörten und renovierten Sälen kann man die Folgen der Jahrhunderte sehen. Deckenrisse und verbleichte Farben das ist der Originalzustand. Leider ist hier ein generelles Fotografien verboten. Die mit Tannenreisig abgedeckten Blumenbeete lassen einen leicht frösteln. Ein schöner Weihnachtsmarkt im Schlossgarten sorgt für eine Erfrischung von innen, bevor es vom S-Bahnhof Jungfernheide über Schönhauser Allee rasant in Richtung Splittelmarkt geht.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Einladung ins Hauptstadtstudio ARD Berlin.

Bereits um fünf Uhr früh beginnt für Werner Sonne, Hauptstadtkorrespondent für das ARD Morgenmagazin der Tag. Zwei Stunden später das erste Interview. Wir sind um 19:00 Uhr zum Essen eingeladen.
Fernsehkoch Karlheinz Hauser kocht gemeinsam mit Werner Sonne ein weihnachtliches Leibgericht, und alle Gäste dürfen probieren.
Es wird zubereitet, Chili-WasabiPrawns mit asiatischem Salat, Mangochutney und Pitahaya Sause, für ca. insgesamt 120 Personen. Das wird hinter den Kulissen von einem Küchenchef mit großem Team zubereitet. Nach dem Motto der ARD, Buffet, leben und genießen. Der Fernsehkoch Karlheinz Hauser gibt Tipps und beantwortet Zuschauerfragen, Werner Sonne erzählt von seinem bewegten Berufsbild, viele Jahre in Bonn, USA, und nun schon über 10 Jahre in Berlin. Er wandert zwischen Studio und Reichstag ist deshalb immer auf dem laufenden. Was ihn am meisten beeindruckt hatte war der Mauerfall, den er mit Helmut Kohl in Warschau erlebt hatte.
Nach einer Stunde heißt es für die Zuhörer, das Buffet ist eröffnet. Eine schöne Aktion, auf diese Weise bekommen wir ein wenig der Rundfunkgebühren ersetzt. Mit ARD Rucksack, Tasse, Kappe und Rezepten verlassen wir das Studio. Ob wir das Nachkochen steht in den Sternen, zu viele besondere Zutaten die kein langes Haltbarkeitsdatum aufweisen.

Schöner Abend nach einem Ereignis reichen Tag. Die weihnachtliche Beleuchtung der Hauptstadt, gesponsert von Vattenfall, präsentiert sich in vielen Facetten. Nicht nur der große Tannenbaum am Brandenburger Tor, sondern Unter den Linden sind alle Bäume mit Lichterketten bestückt, selbst eine vorbeifahrende Kutsche leuchtet.

Endlich, dem königlichen Blick in die Augen schauen.

Was im Oktober nicht möglich schien wurde nun wiederholt. Mit dem Ticket Nr. 457691 über Internet von Sohn Michael gebucht, wurde der anstehende Besuch im Neuen Museum möglich.

Die schönste Berlinerin schaut von ihrem Platz in der Nordkuppel knapp 100 Meter hinüber zu Helios. Der Sonnengott und die Königin waren von einer Touristenschar umlagert. Immer wieder hieß es bitte kein Blitz, sonst wird die Königin vom Thron gestoßen. Das wäre wohl nicht im Sinne des Architekten David Chiepperfield der das im Krieg zerstörte Museum in Neuem Alten Glanz seit Oktober der Öffentlichkeit präsentiert. Nach mehr als zehnjähriger Bauzeit ist hier Alt und Neu gelungen zusammengfügt. Bei 200 Millionen Baukosten sollte das auch nicht schwerfallen, so ist alles aus dem alten Äyptischen Museum hier wieder vereint.

Der erste Zauberhut, 3000 Jahre alt, enthält das gesamte astronomische Wissen aus der Bronzezeit. Ein Goldhut mit ungeheurem handwerkliche Geschick hergestellt. Er ist durchgehend 0,06 mm dünn, 74 cm hoch und hat einen Durchmesser von 12,5 cm. Und das aus purem Gold. Er hat die Größe 56 und stammt angeblich aus einer Privatsammlung, von den gefundenen bizarren ausgegrabenen Hüten in Frankreich, Spanien und Schwaben ist hier der Best verhaltene ausgestellt.
In der zweiten Etage werden wir dann fündig und sehen die berühmteste Berlinerin, die im Jahre 1912 vom Archäologen Ludwig Borchert in der Wüste von Amarna ausgebuddelt wurde.
Eine rätselhafte Diva mit großer Faszinationskraft, im Raum ist Stille und ein jeder sucht die beste Position zum Foto. Aus der Nähe mit Handy oder Spiegelreflex nähert man sich sichtlich mit Respekt dieser Statue. Nachdem wir uns eine Kaffeepause im Museum gönnen, gehen wir auch noch mal zurück, die geschossenen Fotos waren nicht so wie der Berichterstatter sich das vorgestellt hatte. Hoppla, versehentlich ein Foto mit Blitz, und nun zufrieden den Rest der Ausstellung anschauen. Da wird wohl demnächst ein Verbotsschild hängen. Noch schnell den Xantener Goldjungen ablichten, am Eingang an einer Studie teilnehmen, und eine Postkarte als Geschenk einheimsen. Nun konnte man sich dem weihnachtlichen Budenzauber am Roten Rathaus, am Opernpalais und am Gendarmenmarkt widmen.

Montag, 30. November 2009

Blindenwanderweg, Rentnerbank.

Von Drove aus, vor einigen Wochen bei einer Wanderung durch die Drover Heide tangiert, führte uns Dieter durch den Dürener Stadtwald. An der einigen von uns bekannten Marieneiche vorbei, über den Wanderweg Nr.5, wurde auch schnell eine schöne Schutzhütte erreicht. Der strahlende Sonnenschein erlaubte ein längeres Verweilen und einige generelle Fragen wurden diskutiert. Grundsätzlich wurde festgehalten, wer das Sagen hat, trägt halt auch die Verantwortung der Touren. Also nicht wie letzte Woche, Regen angesagt und verpissen, vorallem sich telefonisch beim Tourleiter melden, sei es der Rheinsiegkreis, der Erftkreis oder das Kölner Stadtgebiet.

Über einen Blindenwanderweg erreichten wir Schloss Burgau, dort war dann auch noch passend eine Rentnerbank im Park positioniert. Aus den Anfängen des 14. Jahrhundert erbaut und mit wechselvoller Geschichte stehen hier zweigeteilte Wasserburgen. Im Kriege völlig zerstört wurde bis 1998 alles wieder in neuem Glanz zu einem Schmuckstück wiederhergestellt. Die frühesten Aufbauten befanden sich auf einer Motte ( Burg ), noch heute steht das Herrenhaus auf einer Insel.
Unsere Wanderung führt weiter der Rur, ohne H, entlang zum Ausgangspunkt, es war nicht zu vermuten das hier in diesem Gebiet doch noch so eine interessante Wanderung möglich war, fernab von Industrie und Strassen. Die kurze Entfernung nach Nideggen führte dann auch direkt auf den Parkplatz vom Kaffee Hallmann. Ausgesprochen leckerer Kuchen wartete auf die Abnehmer. Die Kaffeetafel wurde prompt von Norbert aus Anlass seines Geburtstags gesponsert. Wir hatten wohl zu großes Lob für die Hausmannssuppe erteilt. Die nächste Tour wird der amtierende Präsident leiten, ich werde der Weil die Weihnachtsmärkte in Berlin besuchen.