Voissel, den Ort wollte man Gerd immer
mal zeigen.
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.5. Kall, Kommern,
Mechernich, Nettersheim im Naturpark Eifel.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 17,4 Kilometer, 04:18 h, 346 hm.
Wegführung: Nationalpark Beschilderung,
Eifelvereinsweg, querfeldein.
Anspruch: leicht. Wetter: + 16,5 Grad C, Sonne, bedeckt.
Spätnachmittag nach Tourende Regen.
Die Eifel, das war für uns als Jungs der Inbegriff
von Zeltlagern und einfachem Landleben. Die kurz zeitigen Pfingstlager sind
noch genauso in Erinnerung wie die Sommerlager. Hinzu kommen noch Aufenthalte
in den Jugendherbergen am Wochenende.
In guter Erinnerung eine Wanderung nach Gemünd bei
knackiger Kälte um Weihnachten mit Norbert, oder die satten Dauerregen mit
Westwinden beim Zeltaufbau in Gönnersdorf mit anschließender Wanderung nach
Luxemburg, unter Leitung von Rolf, das waren schon Erlebnisse. Aber auch die
Touren, die wir fast jedes Wochenende unternommen wurden mit den Untermietern
Gertrud und Franz K. entweder mit Motorrad und Beiwagen oder im legendären Käfer.
Die Spaziergänge durch die Dörfer, Autofahrten kreuz und quer durch die
Landschaft, eine versteckte Burg, ein verfallener Römerwall oder ein vergessenes
Maar sollte die Phantasie anregen. Damals habe ich die Eifel kennengelernt,
damals hat sich ein Liebesverhältnis zu dieser Landschaft entwickelt, das bis
heute anhält. Liebe bis ins Detail, auch bei den Wegweisern des Nationalparks.
Das wurde heute von der Wanderleitung Norbert noch gefördert.
Er war der Meinung, Gerd kennt die Ortschaft Voissel nicht. So starten wir zu
zweit am Wanderparkplatz Kermeter in Wolfgarten. Zu nächst wird der Weg in
Richtung Maria Wald gewählt.
In weiteren Verlauf geht es in Richtung Parkplatz
Sandgrube an der B 265. Ein Glück das wir dort nicht geparkt haben, sonst wäre
die Überraschung am Tourende groß gewesen.
Entlang des Bergerbaches durch ein breites Tal über
ausgespülte Kieswege wird die Grenze des Naturparks Eifel erreicht. Von nun an
querfeldein bis zur Ortschaft Voissel. In der Dorfmitte machen wir bei lausigen
16 Grad C auf der Dorfgemeinschaftsbank die Mittagspause.
Wenn es da nicht die Doko gäbe, (Mowa 2013 mit
Bildserie 1316 Bleibuir) siehe den Routenverlauf am 13.05.2013 mit Start in
Bleibuir. Beim kurzen steilen Anstieg im Ort sind die Gedanken frei für diese Erinnerung,
da bist du schon mal gewesen.
Über die Höhenwege geht es dem Eifelvereinsweg folgend
zurück nach Wolfgarten. Eine Umleitung des Weges erlaubt Einblicke in den
Garten eines Künstlers oder Protestler der alten Generation. So kann man den Garten
auch gestalten. Offensichtlich ist auch in Kommern bei der Eissplittertorte
eine neue Variante der Gestaltung in der Präsentation auf dem Teller gelungen,
so klein, das die Torte nicht stehen konnte, dieses Kaffee sollte man in
Zukunft nicht mehr besuchen. Unverschämt.