Durch den Buntsandstein bei Nideggen.
Letzter Wandertag in 2021 Hindenburgtor im Buntsandstein bei Nideggen
Die markante Felsformation soll die Besucher aus Berlin ein wenig an die Wanderungen im Elbsandsteingebirge erinnern. Wie zum Beispiel das Hindenburgtor, klar winzig kleiner als das Prebischtor.
| Das Hindenburgtor |
Was vor Millionen Jahren entstanden ist durch die Ablagerungen von Flüssen, die dann nach und nach verfestigt wurden um sich zusammen mit Sanddünen zum Buntsandstein zu entwickeln. Viel später begann dann die Rur sich beharrlich und mit viel Geduld tief in den Gebirgsrumpf einzuschneiden. Es entstanden die beeindruckenden Felsen, die heute auf der Buntsandsteinroute erwandert werden können.
| Die Wanderroute |
Wir
parken am Friedhof von Nideggen, in der Straße unweit vom Café Hallmann. Auf
der gegenüberliegenden Straßenseite geht es zu den Felsformationen rund um
Nideggen. Über breite Forstwege geht es an einer Gabelung auf Hanghöhe zum
besagten Tor. Rechter Hand die Bebauung ignorieren und linker Hand den
Abstiegsweg ebenfalls ignorieren. So sollte man die Felsformation erreichen.
Tor
gesehen und dann weiter abwärts am Gut Laach vorbei zur Rur. Im unteren
Hangbereich ist Kallerbend zu sehen. Für die nächsten Besuche mal als
Frühstückpunkt angedacht.
Entlang
der Rur mit Blick auf den Eugenienstein geht es bis zum Gut Mausauel. Die
Rurtalbahn meldet sich mit sonoren Heultönen so ist sichergestellt man befindet
sich im Rurtal. Dort queren wir die Rur gleich zweimal, weil die eine Seite bis
zur Staumauer komplett geteert ist nehmen wir diesmal die linke Seite, zwar
gestrichelt in der Karte und engzusammenliegende Höhenlinien. Das hat was und
wir merken das nach einiger Zeit deutlich an einer Umleitung.
| Dieser Hinweis war am Ende des Weges |
| Kleines Bächlein mit schmalem Pfad |
| Ab hier wurde es einfacher |
| Ja weiter dann Schuhe aus |
Nach
einigen Mühen gelangen wir so bis zur Staumauer Obermaubach, teils trockenen
Fußes oder man geht barfuß durch den Bach. Der landschaftlich idyllisch
gelegene Stausee Obermaubach mit höchster Fischtreppe in NRW wird mal aus der
Nähe betrachtet. Untersuchungen in der Umgehungsgerinne zeigten dass der
künstliche Wasserlauf nicht nur für die Auf- und Abwanderung der Fische,
sondern auch als Lebensraum gut angenommen wurde.
| Blick auf den Stausee und Obermaubach von der Gerda Rössler Hütte aus |
Ein Serpentinenaufstieg bringt uns bis zum Engelsblick. Breiter Forstweg und gut in einem Rutsch zu bewältigen, weil in Serpentinen angelegt. Niedriger Eichenbaumbestand ist hier auf der Höhe präsent und viel Heidekraut. Auf dem Höhenweg passieren wir die Gerda Rössler Hütte und lassen uns die Pause genießen. Die Sonne kommt raus und im Windschatten lässt es sich aushalten.
An der Waldkappelle bittet sich ein Blick auf Obermaubach und Untermaubach, eine imposante Hinweistafel über die Gebaren des Burgherren von Nideggen mit sehr informativen Einblicken aus der Vergangenheit wird in Augenschein genommen. Und schon geht es weiter über den breiten Forstweg. Der schlängelt sich auf der Höhe entlang und so sind wir schnell an einem Punkt, wo die Entscheidung ansteht Eugenienstein erklimmen oder auf halber Höhe weiter.
| Blick auf Burg Nideggen am frühen Morgen |
| Der Krawutschke Turm mit dem Ort Bergstein |
Die
Besucher möchten doch noch ein wenig klettern und so sieht man auf dem Felsen
dann noch den Krawutschke Turm mit dem Ort Bergstein. Krawutschke ein Berliner
der die Eifel beschrieben hat.
Im
weiteren Verlauf schmale Pfade abseits von der Ortschaft Rath, auf
gleichbleibenden Niveau. Die Mühen haben sich gelohnt somit ist die schöne
Runde dann leider zu Ende. Reizvoll ist die Tour auch durch den Wechsel von
dichten und lichten Waldpassagen, von hochgelegenen Aussichtspunkten und
ufernahen Talwegen.
Ein Hochgenuss ist dann abends das Japan Haus für den Abschluss des Jahres beziehungsweise für den zweiten Wandertag im Rheinland. Absacker zu Hause bis die letzten Stunden des alten Jahres vorbei sind. Noch ein Chat mit Kanada, einige Böllerschüsse und ein Anruf von Gerd, der muss noch 5 Stunden arbeiten.
Na denn
Prosit Neujahr.







