Freitag, 31. Juli 2015

Treptow-Köpenick-Neucölln-Kreuzberg.

Da wir den schönen Morgen nutzen wollen zieht es uns in die Maybachstrasse in Kreuzberg. Verdammt lang her, ein neues Schild mit Hinweis auf den Markt.
Türkenmarkt, alles 1 Euro, vorsichtshalber wird der Rucksack mitgenommen. Eine Honigmelone wird nicht gewogen, Kilo ein 1 Euro, probiert und gekauft, aber Frau zuerst essen lassen, wird der Begleiter ermahnt. Der Markt hat fast die gleiche Entfernung wie vom alten Wohnort der Gastgeber in der Lindenstrasse. Einfach hin ca. 2,5 Kilometer. Das macht hungrig und frisch gebacktes Özleme hm lecker mit Spinat und Käse.
Der Bezirk Treptow-Köpenick ist der neunte Verwaltungsbezirk von Berlin und hat ungefähr 250.000 Einwohner. Die zwei Neuberliner nicht mitgezählt. Vielleicht wird ja 70 Plus nicht mehr registriert. Der großflächigste Bezirk Berlins, einige Meter zu Neucölln, oder Alttreptow. Seit 1990 Partnerschaft mit Köln, vielleicht fühlen wir uns deshalb hier so wohl.

Direkt am Mauer Weg, ein Steinwurf vom Balkon entfernt, beginnt an der Heidelberger Straße der Bezirk Neucölln. In der Wildenbruchstraße kommt Mann und Frau an El Salam vorbei. Für das zweite Frühstück ein Mandel und Schokotörtchen, wie gewohnt leicht lecker, freundlich bedient, man kennt sich.
Die Tour geht weiter in den Stadtteil Neucölln.
Fast wie in Griechenland sieht es aus am Sparkassen Terminal.
Eine gute halbe Stunde zu Fuß von Alttreptow und es scheint fast eine andere Welt um einen herum. Multikulti, vor dem Rathaus können nun Liegestühle benutzt werden, eine neue Geschäftsidee.
Die Verweildauer der Sonne ist nicht gerade üppig, wir hoffen auf morgen, ein Höhepunkt ist in unserem Programm vorgesehen, hat viele Mails beansprucht.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Treptow-Köpenick.

Rentnerleben in Berlin, mit Blick auf die Wolkenbildung gegen Westen, verbringt ein Rentner den Abend im Bezirk Treptow-Köpenick.
Die letzte Flasche Lübzer Pils gebraut aus klaren Wasser von MeckPom, feinsten Rohstoffen, mit mild herbem Geschmack. Ein Glück das heute eine Weinlieferung ankam, für die Gastgeber. Fast Monatsende, normaler weise ist im heimischen Rheinland das Leergut zuständig den Einkauf bei Aldi zu finanzieren.

Fläming-Luckenwalde.

Durch den Naturpark Teltow-Fläming zum Bort kaufen in die Luckenwalder Mühle Steinmeyer. Die Brotmischung aus dem May Besuch, Tag der offenen Höfe, war so lecker dass unbedingt Nachschub her musste. Die Dinkel-Orange Plätzchen wurden ebenso geordert, und direkt probiert.
Die Brotmischung aus Roggen, Dinkel, Shiitake und Kräutern zieht weite Kreise, bis ins Rheinland.
Auf der Grünen Woche in Berlin wurde dem Brot der Marketingpreis 2015 verliehen. In der Kategorie Ernährungswirtschaft ist die Mühle mit dem zweiten Platz ausgezeichnet worden. In der Begründung der Jury hieß es: „Die Verbindung des heimischen Getreides Roggen mit dem gesunden Urkorn Dinkel bietet vielfältige Möglichkeiten für eine genussvolle und gesunde Ernährung.“

So gesund ernährt wurde der Nachmittags Spaziergang durch Luckenwalde, mit kleinem Marktplatz zum bäuerlichen Erlebnis. Kreisstadt mit großer Fußgängerzone und hübsch restaurierten Häusern.

Krausnick.

66 Kilometer südlich von Berlin ist ein Freizeitvergnügen der Superlative. Der Eifelturm längs positioniert füllt die Halle, die Freiheitsstatue hoch geht bis an die Decke, und das Brandenburger Tor passt 5 mal rein.
Tropical Islands ist die Tropen Welt in der grünen Pampa. In der ehemaligen Cargolifter Werfthalle ist ein Freizeitpark entstanden.
Gedacht als wettergeschützte Unterbringung großer Luftschiffe, die größte freitragende Halle der Welt. Keine Luftschiffe, was sollte nun daraus werden. Die Halle ist 360 Meter lang, 210 Meter breit, 107 Meter hoch und umfasst einen Rauminhalt von 5,5 Millionen Kubikmetern. Ihre ursprünglichen Baukosten als Luftschiffhalle lagen bei rund 78 Millionen Euro.
In 26 ° Grad  warmer Luft mit tropischer Umgebung bei etwa 64 % Luftfeuchtigkeit und einem Indoor-Regenwald mit Strand und zahlreichen tropischen Pflanzen stehen mehrere Pools, Bars sowie Restaurants. Übernachtung in Zelten am Strand, alles denkbar. Die gesamte Anlage ist in Sauna-Landschaft und tropische Erlebnis-Landschaft unterteilt. Tropical Islands ist ganzjährig 24 Stunden am Tag geöffnet. Für den Eintritt kann man sich beliebig lange in Tropical Island aufhalten. Für das Übernachten in Tropical Island wird um 3 Uhr morgens ein Aufpreis fällig, sofern man kein Zimmer oder Zelt gebucht hat. Gebucht per Mail hatten wir eine Führung durch den Tropenwald angemeldet, da sich keine 6 Personen gefunden hatten und mal gerade so 72 Euro für einen Spaziergang fällig wären, das passt nicht in den Internetauftritt des Betreibers.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Berlin. Lichtenberg.

Mitten im Lichtenberger Industriegebiet, zwischen Autohändlern, Tankstellen und Gewerbeflächen befindet sich das Gelände des Dong Xuan Centers.
Es ist wohl der größte, vietnamesische Markt in ganz Berlin. In einfachen, eingeschossigen Hallen mit mehreren Räumen, gibt es eine Unzahl von einzelnen Geschäften. Sie bilden zusammen das Dong Xuan Center in Berlin Lichtenberg.


In manchen Ecken riecht es etwas streng, andere sind kunterbunt mit schreienden Farben. Was das Herz begehrt oder der Normalbürger nicht gebrauchen kann wird hier angeboten.
Es gibt nicht nur Waren-, sondern auch Lebensmittelgeschäfte. Diese beherbergen die vietnamesischen Spezialitäten, seien es Früchte oder Fisch.
Diese asiatischen Spezialitäten sind auch in Berlin sehr beliebt. Und gekocht bekommt man die Spezialitäten auch gleich, denn es gibt in den Hallen ein Restaurant, also ein vietnamesisches Restaurant.

Über Meinungen zur Sauberkeit geben Kommentare auf manchen Web-Seiten Auskunft. Selbst ein Freund, aus dem Rheinland, Dieter S. bevorzugt hier die Pekingente zu essen. Günstiger wie in manchen Restaurants in Kreuzberg oder Friedrichshain ist es allemal, außerdem sehr lecker.

Dienstag, 28. Juli 2015

Slubice- Polen.

Wer als Deutscher auf den Polenmarkt fährt, weiß oft gar nicht wo er wirklich ist. Fragt man später im Gespräch wo sie waren, kriegt man meist die Antwort: "Tja, tut mir leid, so genau weiß ich das nicht mehr. Das war direkt bei Frankfurt (Oder). Aber den Namen weiß ich nicht mehr.
Das ist traurig, denn Slubice hat dem Deutschen eine ganze Menge zu bieten. Zum einen natürlich die anliegenden Polenmärkte, die heißen in Polen Basar, die ein sehr umfangreiches Sortiment besitzen.
Den ältesten der Märkte möchte Frau besuchen, da sind immer so nette Mütterchen die stets sagen, bitterschön. Natürlich sind die Polen für ihre gute Küche bekannt. Dass sie auch sehr gastfreundlich sind, braucht man nicht weiter diskutieren. Des Weiteren können die Besuche beim Friseur locken, denn natürlich ist der Friseur in Slubice auch um einiges billiger. So kostet der Herrenschnitt nur 5 Euro. Die Friseusen sind sehr kompetent und können auch die Kundenwünsche auf Deutsch verstehen was den Besuch nicht unnötig erschwert.

Bis 1945 gehörte das heutige Słubice als Dammvorstadt zur Stadt Frankfurt (Oder). Die Trennung begann mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der damit verbundenen Besetzung der Stadt durch die Rote Armee. Am 19. April 1945 um 05:29 Uhr wurde die Stadtbrücke von den abziehenden deutschen Truppen gesprengt. Damit waren auch die Telefon-, Gas- und Wasserleitungen in die Dammvorstadt durchtrennt. Einige Häuser sind nett renoviert, einige haben allerdings noch einigen Nachholbedarf. Unser Bedarf an Einkauf ist gedeckt und so geht es entspannt Berlin, diesmal über die B5 und B1, wobei in Booßen noch ein Andenkenfotos der örtlichen Behörde geschossen wurde. Da war selbst der Woi,huhi Warner im Auto zu langsam. Was soll‘ am Abend gibt es dafür in einer Lokalität nette kleine Porzellan Eisbecher. Hauptspeise dampfend heiß auf indische Art serviert, mit kühlem indischem Weißwein.

Montag, 27. Juli 2015

Berlin. Treptow.

Auf zur Suche nach den Haupternährungsmitteln des täglichen Bedarfs. Wenige Minuten braucht man zur Einkaufscenter Treptower Park, umso größer kann der Einkauf werden, so, das Mann schon mal eine Tasche abstellt und Frau die Änderungskleidung abholt.
Das Park Center Treptow hat sich seit der Eröffnung im Juli 1999 zu einem beliebten Treffpunkt zum Shoppen, Bummeln und Schlemmen entwickelt. Der bunte Branchenmix sorgt für viel Abwechslung.
Auch auswärtige Besucher des touristisch sehr attraktiven Bezirks Treptow-Köpenick machen gern einen Abstecher in das Einkaufszentrum. In der außergewöhnlichen Architektur des Park Centers können sich Kunden und Besucher unter einem 16 Meter hohen Glasdach ganzjährig fast wie unter freiem Himmel fühlen, der ist heute stark bewölkt, jedoch fällt kein Regen.

Sonntag, 26. Juli 2015

Berlin. Treptow.

Na, det war ja villeicht ne stürmische Nacht. Nee, nich`wat Sie schon wieda denken, det mein ick janz wörtlich. Ständich bin ick uffn Balkon jeloofen um wat festzubinden. Heute ganz anders ein Bild mit Stillleben.
So kann Homesitting sein, die Vorräte sind ausreichend, die milde Säure und der Abgang mit leichten Buntsandstein belebt die Abendstimmung.

Berlin. Mitte.

Nach einem Spruch, geht es heute, ab durch die Mitte, oder besser gesagt in den alten Osten. Touristisch hat dieser Teil der Stadt den Westen überholt. Das neue Schloss im Rohbau vollendet, die Fensterrahmen werden schon montiert. Jahre her dass hier nach Ulrichs Lampenladen zuletzt Richtfest gefeiert wurde.
Die Kuppel und die nach unter den Linden vorgesehen Fassadenelemente werden wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Wir nehmen zwei Liegestühle in Anspruch und genießen einen entspannten Sonntagnachmittag. Insider können sich denken wo. Nach einer Weile ertönt leise Tanzmusik, Tango Argentino.
Es füllt sich auf den Tanzfläche und den Meistro erkennt man, wir haben schließlich hier schon viele Stunden die Menschen und Schiffe beobachtet, und das seit Jahren in der Sommerzeit.
Einige machen Selfies, wir lauschen den Nachbarn in den Liegestühlen nebenan und somit erfahren wir das um 16:00 Uhr eine Übungsstunde stattfindet. Tango Argentino. Dann mal schnell einen Positionswechsel machen und in der ersten Reihe Platz nehmen. Somit lohnt es sich die Sache per Video zu betrachten.


Nächste Woche werden wir den Tag wohl auf der Biermeile verbringen. Mit Bier wollten wir es heute sein lassen und trinken in der, Welt Des Essen, einen Rezina. 
Ein unerwartet schöner Sonntag neigt sich dem Ende.

Samstag, 25. Juli 2015

Berlin. - Friedrichshain oder Kreuzberg.

Zug der Liebe.
Aber wo gehen die her??? Ein Sturm Zwang zur Änderung der Streckenführung, eine polizeiliche kurzfristig angesetzte Maßnahme.
Der Veranstalter des Zugs der Liebe, ist ein Zusammenschluss von Veranstaltern, Musikern, Medienschaffenden und sonstigen Musik begeisterten. Die Macher möchten den Zug der Liebe klar von Großveranstaltungen wie die Loveparade oder dem Karneval der Kulturen abgegrenzt wissen und sehen das Event als politische Demonstration, die ein Zeichen für Gemeinschaft, Liebe und Mitgefühl setzen soll. Das Gegenteil war der Fall, Partystimmung.
Der Demonstrationszug setzte sich gegen 15 Uhr von der Petersburger Straße aus gen Norden in Bewegung. Entlang der Danziger Straße geht es bis zur Ecke Prenzlauer Allee, in die nach links abgebogen wird. Von der Karl-Liebknecht-Straße biegen die Demonstranten dann links in die Alexanderstraße/Karl-Marx-Allee ein.
Bis dorthin hatten wir und per S Bahn durchgeschlagen. Die alte City ist voll mit Menschen, gleichzeitig ist am Alex die Veranstaltung, Berlin lacht.
Vom Zug nix zu sehen, oder zu hören. Da lässt Mann und Frau sich nieder und im Schatten der Weltzeituhr einen Drink zu genießen, davon kann aber keine Rede sein, zu viele unterwegs.

Die Schillingbrücke, hatten wir schon passiert, den Engeldamm, Köpenicker Straße, Schlesische Straße, und Puschkinallee, in Augenschein genommen. Schließlich lassen wir uns am Schleswiger Tor nieder und hoffen das Event dort zu erleben. Polizei genug dort präsent. Nach gut einer Stunde sagt ein Waschechter Berliner, die haben den Zug umgeleitet.

Schnell ab zur Stralauer Allee. An der Oberbaumbrücke ist die Partiemeile erreicht. Jeder Jeck eine Flasche in der Hand, Selfie Handy, Geil, durch geknallt zieht überwiegend Jugend an uns vorbei. Die Bässe wabbern das die Brücke bebt. Den Rückweg zum Treptower Park und Bulgarische Straße ersparen wir uns. Nochmal das Spektakel nein, werden wir uns bestimmt nicht ansehen. Die Gesamtlänge der Strecke soll ca. 10 Km. betragen. Durch das hin und her hatten wir auch gefühlte Kilometer genug. Viel Aufräumarbeit für die BSR, selbst Müllcontainer hätten nicht ausgereicht, einmal wieder mehr Unrat, da waren in der letzten Woche andere Metropolen blitzsauber.

Freitag, 24. Juli 2015

Berlin-Wrangelkiez.

Der Wrangelkiez, ein dicht bebautes Altbauquartier im Südosten des Bezirks Kreuzberg. Sehr viele Lokalitäten. Eines davon wurde besucht und lecker gespeist, die Gastgeber hatten eingeladen, Das Budapest. Besten Dank.
Der Kiez liegt zwischen Schlesischen Tor, der Spree und dem Görlitzer Park. In einem alten Toilettenhaus ist der,Burgermeister, tätig. Die besten Burger was auch schon im WDR mit Börn Freitag getestet wurde. Der wartet allerdings noch auf unseren Besuch.
Etwa 12.500 Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und aus allen Regionen der Bundesrepublik leben im Wrangelkiez. Fast 40% der Bevölkerung ist nichtdeutscher Herkunft. 
Das Mit- und Nebeneinander in vertrauten Nachbarschaften und in Andersartigkeit prägen den Stadtteil. Heute erschwert die hohe Arbeitslosigkeit, soziale und ökonomische Probleme zunehmend die Lebenssituation der Kiezbewohner.

In dunklen Nächten nicht unbedingt zu besuchen.

Donnerstag, 23. Juli 2015

Berlin Treptow-Lichtenberg.

Das Dong Xuan Center, kurz DXC, ist ein interessanter Markt in Berlin Lichtenberg, auf dem es eigentlich alles gibt, was man sich vorstellen, bzw. nicht vorstellen kann. Ein Besuchermagnet für Mutter.
Mitten im Lichtenberger Industriegebiet, zwischen Autohändlern, Tankstellen und Gewerbefläche befindet sich das Gelände des Dong Xuan Centers. Es ist wohl der größte, vietnamesische Markt in ganz Berlin. In acht einfachen, eingeschossigen Hallen mit mehreren Räumen, gibt es eine Unzahl von einzelnen Geschäften. Sie bilden zusammen das Dong Xuan Center in Berlin Lichtenberg. Da konnte man am Abend ein Gläschen Wein genießen, da für die Neuberliner der Urlaub anfängt.

Vater besorgt derweil die nötigen Infos für die nächsten Tage. Schiffsfahrtspläne, und Fluginfos. Von der Anlegestelle Hafen Treptow fahren die Boote und Ausflugsschiffe der Stern und Kreis Richtung Stadtzentrum und Richtung Müggelsee. Zu Fuß am Wasser entlang, vorbei am Restaurant Zenner und der Insel der Jugend, wenige Meter dahinter befinden sich das Restaurantschiff Klipper und die Wasserflugstation. Alles mal in Augenschein nehmen.

Russlandreise. Berlin-Moskau-St.Petersburg-Berlin.

Alltag ist eingekehrt, aber wir sehen der Urlaub geht weiter in Berlin. Mit einem kleinen Rückblick denken wir an eine ausgesprochen schöne Flussreise die nach 12 Tagen zu Ende ging.Viele Eindrücke und Erlebnisse. Freundliche Menschen, toller Service an Bord, liebe Tischnachbarn, saubere Städte und Dörfer. Wir freuen uns dass wir die Strapazen der Reise noch bewältigen konnten. Viele der Mitfahrer waren zwar einige Jahre älter, konnten sich wohl auch deshalb nicht so flott von der Stelle bewegen.
Moskau
Uglitsch
Jaroslawl
An Bord
Goritsy
Kishi
Mandrogi
St. Petersburg