Sonntag, 31. Dezember 2017
Berlin – Treptow.
Warten auf Knall Zwölf.
Die touristischen
Anlaufstellen für den letzten Tag im Jahr lassen wir sprichwörtlich links
liegen. Alle schon mehrmals besucht. Der Sylvester Karpfen wird in den Nachmittagsstunden geschlachtet und
das Raclette mit vielerlei liebevoll zubereitetem Köstlichkeiten verkürzt die Wartezeit
für die Aussicht vom Balkon.
Tolle,
atemberaubende Aussichten mit 180 Grad Ausblick auf den erleuchteten Himmel der
Hauptstadt. Ca. 12 Plusgrade und trocken, von 23:45 Uhr bis 01:00 Uhr wurde
geballert was die Pyrotechnik heut zu Tage zu bieten hat.
Samstag, 30. Dezember 2017
Berlin - Neucölln.
Auf in die Kantine
Die Räume des
Restaurants eins 44 in Neukölln sind auf dem Platz der Otto Reichel Höfe zu
finden, im 3. Hinterhof der Elbestraße. Eine Halle aus der Jahrhundertwende,
die 70 Jahre für die Destillation von Essenzen zur Herstellung von Likören und
einer Vielzahl unterschiedlichster Nutzung hatte.
Seit 2014 ist
in der ehemaligen Industriehalle ist eine Restauration in der vor allem aus saisonalen
und regionalen Zutaten wahre Wunderwerke gezaubert werden. Die Bilder sollen
für sich sprechen, alles dokumentiert, selbst in den Menüs können die Gäste hin
und her überlegen,wählen, überlegen, und dann entscheiden.
Die Gastgeber
hatten im Sommer einen Besuch geplant, der dann aber nicht mehr in den Terminplan
passte.
Wir sagen
Dankeschön für die Einladung am vorletzten Tag von 2017. Zu guter Letzt was für
den Heimweg Rote-Beete-Lollis, und weiße Schokolade mit Dill.
Freitag, 29. Dezember 2017
Brühl - Berlin.
Just in Time
12:54 Uhr
Brühl-Kierberg
RB 11426
13:12 Uhr
Köln Hbf
13:21 Uhr
Flughafen Köln-Bonn
S 19
10 Minuten
Verspätung
13:35 Uhr
Köln/Bonn Flughafen
14:10 Check
In Schalter
14:30 Uhr Boarding
EW 18 Berlin-Tegel
17:00 Uhr Ferienwohnung
18:00 Uhr Essen
im Hindi, wir lassen uns überraschen. Eins ist klar, die neue Lokalität in
Brühl kann da nicht mithalten, im Preis, Ambiente und vor allem nicht im
Geschmack.
Der Besitzer
brauchte nun endlich nicht mehr zu fragen: Was machen die Eltern.
Freudestrahlend wurden wir begrüßt. Ein Lob vom Berichterstatter zu den Neuerungen,
ein Absacker, Mango Schnaps, und schnell in die Wohnung zur Bescherung.
Sonntag, 24. Dezember 2017
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Frechen.
Nachtwanderung.
Gutschein einlösen
und einen Erlebnisspaziergang in Frechen mit Falkner Ari bei Skyhunters unternehmen.
Falkner
Handschuh aus Rauhleder mit Sattel und Anlegering an die linke Hand und los
geht die Tour. Fragen über Fragen werden beantwortet und zum Abschluss gibt es
für die Vögel ein Leckerli. Ein spannendes Interessantes Erlebnis, Danke für
den Gutschein.
Dienstag, 19. Dezember 2017
Brühl.
Weihnachtsessen der Montagswanderer.
Schon zur
Tradition geworden ist der Abschluss der Wandersaison eines Jahres mit einem
Essen. Nach dem Motto, man gönnt sich ja sonst nix, z.B. bei den Wanderungen
eine Brotzeit und Heißgetränke, die Nachmittagskaffeerunde lassen wir mal außen
vor.
In der
Willkommens Atmosphäre der Brühler „In Kneipe“, Rodder Eck bei Tasso und
Harry ist nicht nur das Essen hervorragend, sondern alles Drum und Dran. Der
harte Kern der Truppe macht sich bei Dunkelheit auf den Weg nach Hause. Da passte
die Anmerkung, kommst du auch noch mal. Viel zu erzählen und jede Menge
Anekdoten strapazierten die Lachmuskeln. Trotz der Schlechtwetterlage der
letzten Wochen kann sich die Statistik sehen lassen.
39
Wanderungen in 2017 mit insgesamt 556 Kilometer leicht steigende Tendenz.
Wer wie daran
beteiligt war ist aus der folgenden Jahres Statistik zu ersehen.
Eine Zahl die
ans Herz geht ist noch zu erwähnen, von 2001 bis 2017 ist bei 697 Wanderungen
die Marke 10.677 Kilometer erreicht worden. Allen eine besinnliche Adventszeit,
frohe Weihnachtstage und alles erdenklich Gute in 2018.
Donnerstag, 14. Dezember 2017
Köln Messe.
Et Kreßkingche is em Circus.
Der 3. Kölner
Weihnachtscircus ist auch in diesem Jahr ein Erlebnis, das Groß und Klein
gleichermaßen verzaubert. Die Show dauert zwei Stunden. Alles gut beheizt und
für essen und trinken ist gesorgt.
Gefühlte 50
Jahr ist es her dass wir in einem Circus waren. Vorhang auf hieß es damals und
die Musikkapelle platziert über dem Vorhang spielte den ein oder anderen Tuch,
bzw. Trommelwirbel.
Exklusiv aus
Frankreich die Hot Dogs mit witziger Hundenummer, Viktor & Viktoria aus der
Ukraine stellen fantastische Jonglage-Künste unter Beweis und erneut wird sich
das Wheel of Death im Circus-Zelt drehen.
Fahrrad-Show und
unglaublichen Hochseiltanz begeistert das Publikum. Sechs Olympiasieger aus
Weißrussland vollführen am doppelten Trampolin akrobatische Höchstleistungen und
für Gänsehaut sorgt eine Vertikalseildarbietung. Eine Truppe aus Kenia hat
speziell für Köln eine temporeiche akrobatische Nummer einstudiert und
märchenhafte Ballettszenen, wurden getanzt. Toll wir waren begeistert, danke
für die Premium Loge Tickets.
Samstag, 9. Dezember 2017
Krekel.
Et Kreßkingche is ungerwähs.
Morgens in
aller Frühe den Tannenbaum bei der Jugendfeuerwehr in Hürth besorgen, der Erlös
ist für eine Ferienmaßnahme der Jugend. Zu Hause wässern und dann ab in die Eifel.
Bei Waldi ist
Weit Wurf mit Tannenbaum und viele andere Aktionen. Die aus der Sendung Bares
für Rares bekannten Experten sind mit von der Partie.
Viele lassen
ihre mitgebrachten Schätze taxieren nebenbei wird Trödel gekauft. Man muss
staunen. 80 zig Euro Waldi hat alles im Griff, Autogramme, T Shirt Verkauf, Tassen
Verkauf etc. insgesamt haben wir den Eindruck es ist aufgeräumter als im
letzten Jahr. Ein Abstecher zum Weihnachtsmarkt in Bad Münstereifel ist wieder lohnenswert
die Buden sind nicht mehr in großen Abständen aufgebaut, und das Outlet lockt
mit 50 %, da kann man nicht meckern.
Freitag, 1. Dezember 2017
Brühl.
Wir wünschen
allen Besuchern dieser Seite eine gesegnete und besinnliche Adventszeit sowie
ein frohes Weihnachtsfest im Kreise der Liebsten.
Montag, 13. November 2017
Rheinbach.
Durch den Stadtwald.
Nicht in
Köln, sondern in Rheinbach. Schließlich ist das Stadtgebiet von Rheinbach mit ca.
30 % Waldfläche bepflanzt. Er wirkt doch recht aufgeräumt, fast parkähnlich.
Den Eindruck verstärken die angelegten Teiche auf dem ersten Abschnitt unserer
Wanderung.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.6 Rheinbach,
Alfter.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 13,2 km 03:42 h, 235 hm.
Streckenführung: Weg Nr. überwiegend 1 oder 6.
Anspruch: leicht.
Wetter: 7,0 Grad
C mittags, Sonne bedeckt, trocken.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, schmale Pfade.
Der
Rheinbacher Stadtwald bildet den Übergang von der Bördelandschaft zu den
bewaldeten Randhöhen der Nordeifel. Die nahezu geschlossene Waldlandschaft ist
durchzogen von vielen kleinen Bachläufen, die wiederum zahlreiche idyllische
Weiher mit Wasser speisen.
Der Wald zu
mehr als die Hälfte aus Eichen und Buchen mit einem Durchschnittsalter von über
100 Jahren. Rund ein Drittel des Mischwaldes bilden Nadelgehölze. Seltene
Baumarten wie Ahorn, Kirsche, Lärche oder Douglasie erweitern das
Erscheinungsbild des Waldes.
Die Hügellandschaft ist
leicht zu durchqueren und die Wanderleitung hatte für heute die Erkrankung von
den Mitwanderern berücksichtig, geringe Steigungen, und viele Bänke. Vom
Parkplatz Waldfriedhof geht es zuerst in Richtung Merzbach.
Das Frische Brünnchen,
auch Nonnenpütz genannt ist eine natürliche Quelle, die mit Natursteinen
überbaut wurde. Wir tangieren Merzbach und im weiteren Verlauf in Richtung
Todenfeld immer leicht an ist an der dortigen Kapelle eine Pause geplant. Ungünstige
Wetterbedingungen so in Mitten des Dorfes, da können wir noch ein wenig
weiterziehen und eine Schutzhütte in Nähe der Tomburg an der Kreuzung Wanderweg
A1/4 in Augenschein nehmen. Aus dem Flachmann eine leckere Marille aus dem Bestand
von Gregor´s und die restlichen Kilometer sind immer bergab schnell bewältigt.
Nach dem Motto immer
hinter der Karte, das haben auch die Römer schon praktiziert, wird der
Startpunkt fast knapp verfehlt. In Heimerzheim bei Linnartz nach einen
Geburtstagskuchen von Peter und schon hat wieder ein Tag zur Mobilität und Gesunderhaltung
der Rentner beigetragen.
Montag, 30. Oktober 2017
Heimbach.
Uhrumstellung, Sonderwünsche.
An die
Tourleitung der Montagswanderer werden wird neben den bekannten Fakten,
Wetterverantwortlich, Ruhebänke, saubere Wege auch die Uhrumstellung erwähnt, und
als Forderung, bitte eine halbe Stunde später losgehen. Nicht nur das, am
heutigen Tag war auch noch eine Batterie Flex notwendig um den Wanderern einen
Durchgang am Weg Nr. 58 hinter Hausen zu ermöglichen.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr. 2
Erholungsgebiet Rureifel.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 13,6 km 03:45 h, 412 hm.
Streckenführung: Weg Wildkatze Naturpark, örtliche
Nr. 3,58,68.
Anspruch: mittel.
Wetter: 8,4 Grad
C mittags, Sonne bedeckt, trocken.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, schmale Pfade, Panorama Sicht.
Wandervorschlag
der Kölnischen Rundschau vom 05.11.2011.
Heimbach ist
gemessen an der Bevölkerungszahl die kleinste Stadt in Nordrhein-Westfalen. Der
Ort selbst hatte in 2017 insgesamt 1083 Einwohner. Touristisch interessant und vielfach
besucht, überwiegend aus dem Raum Aachen, und aus den Niederlanden. Seit 1974
staatlich anerkannter Luftkurort. Das Oranje Konsulat ist ein Erlebnislokal und
keine behördliche Zweigstelle.
Startpunkt der Tour ist im
Luftkurort Stadt Heimbach. Die
mittelalterliche Burg, deren Anfänge bis in das 11. Jahrhundert zurückreichen,
ist Heimbachs Wahrzeichen und prägt das Stadtbild. Das idyllische Städtchen im wildromantischen
Rurtal ist schon seit langem Anziehungspunkt für Reisende und
Erholungssuchende. Burg Hengebach, inmitten der schützenden Heimbacher Talmulde
erhebt sich die Burg auf einem etwa 180 Meter langen und bis zu 40 Meter
breiten Grauwacke Felsen majestätisch über den Häusern des Städtchens.
Die Wegführungen sind gut
beschildert und so geht es erstmal über den Naturpark Wildkatzen Hinweis und
der Weg Nummer 3 in Richtung Hausen. Der Laubwald erlaubte in dieser Jahreszeit
ab und an ein Blick auf die Rur.
Vor der Ortschaft Hausen
kommt man den Fluss dann wieder näher, und in der Ferne ist die Höhe des
Fichelsberg erkennbar.
Hinter den Sportplatz in
Hausen wird kurzerhand mit der Batterie Flex der Zaun durchgetrennt und dann
geht es steil an bis zum Fichelsberg. Hier ist dann auch die Höhe des gesamten Tour
Verlaufs erreicht und weite Panoramaansichten erlauben ein tiefes Durchatmen.
Ein kurzes Stück über die
K38 ein unmerklich leichter Anstieg und eine Schutzhütte auf dem Höhenzug
Hausener Sonnenberg laden zur Mittagspause ein. Von nun an hieß es den Rückweg
genießen, es geht nur noch bergab.
Montag, 23. Oktober 2017
Brück.
Rund um Schmidt, Kirche St.Mokka.
Es gibt doch gar keinen
heiligen Mokka. So soll sich jemand beim Erzbischof in Köln beschwert haben.
Nach aufwendiger Suche nach dem Heiligen Schutzpatron der Schmidter Kirche, die
verständlicher Weise nicht erfolgreich war, musste sich der gute Mann an
höchster Stelle melden. So wird es erzählt, die Geschichte ist äußerst amüsant.
Natürlich gibt es nicht wirklich einen heiligen Mokka, aber dafür einen
heiligen Hubertus, denn so heißt die Kirche in Schmidt im Nationalpark Eifel in
Wirklichkeit.
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.2 Rureifel
im Deutsch - Belgischen Naturpark Hohes Venn.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 19,5 km 05:28 h, 444 hm.
Streckenführung: Weg Nr.25, 90, kreuz und quer in
Schmidt, 19, 40.
Anspruch: schwierig.
Wetter: 10,1 Grad
C mittags, Sonne bedeckt.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, schmale Pfade, Panorama Sicht.
Startpunkt der Tour ist der
Bahnhof der Rurtalbahn in Brück. Bei den Wanderungen in diesem Gebiet ist der
Hupton eines Schienenfahrzeugs mit einem Wagen ein markanter Klang in den Bergen
und Tälern, halbstündlich, zwischen Düren und Heimbach. Unser Weg geht es mal
entlang der Rur und dann im Bachtal der Kall weiter bis Schmidt. Reichlich
nummeriert ist der Weg, unter anderem auch als Heinrich Böll Weg passend zum
100. Geburtstag, die Bezeichnung Eifelverein ist dagegen nicht zu finden.
Hier auf der Höhe sind
wir froh für einen Platz im Windschatten an der hiesigen Sportanlage, dafür
machen wir einen kleinen Schwenker. Wir unterqueren die L 246 und die
Kirchturmspitze ist im Visier. Im Jahr 1945, der Krieg war zu Ende und die
Menschen hier standen vor dem Nichts. Zwischen 1946 und 1953 entstand so aus
der Not heraus die sogenannte Kaffeefront. Kaffeefront bedeutete der wohl
größte Kaffeeschmuggel zwischen Belgien, den Niederlanden und Deutschland nach
dem Krieg und man spricht von über 1.000 Tonnen geschmuggeltem Kaffee in dieser
Zeit. In der Eifelregion florierte der Schmuggel besonders und man muss wissen,
dass der Ort Schmidt nur ca. 17 Km von Belgien entfernt lag. Der Kaffeeschmuggel endete, nachdem am 24.
August 1953 die Kaffeesteuer von zuletzt 10 DM/kg drastisch auf 4 DM/kg gesenkt
wurde.
Die L 218 ebenfalls als
gelbe Straßenmarkierung in der Karte sorgte für etwas Verwirrung, Ziel war es
immer diese Straße links zu lassen. Auf diese Art und Weise kommen wir zu einem
phantastischen Panorama Blick auf die Rurtalsperre.
Aber auch ebenso wieder
an den Ortsrand von Schmidt, und eine gewollte Abkürzung wurde durch einen
doppelt eingezäunten Wildpark wiederum zur Umleitung. So konnten wir die
auflockernde Bewölkung genießen in der Gewissheit gleich geht es nur noch
bergab.
In Höhe Zerkall in der
Nähe einer Infotafel wird die Wandergruppe mit eine La Ola Welle von einer
Pilgergruppe begrüßt. Nach dem Halbmarathon eine Wohltat für die Seele und bei
Hallmann eine gesponserte Kaffeetafel, danke Herbert das war mal wieder eine
Tour die im Gedächtnis bleibt.




