Sonntag, 30. September 2007

Übernachtung mit Vollpension

Unser Enkelkind Marina war wieder über Nacht bei uns zu Hause. Am Samstagabend wurde der gewünschte Film im UCI in Hürth leider nicht gezeigt. Da war erstmal Kuchenbacken angesagt. Da die Kleine ( Große ) die Nacht vorher bei einer Freundin geschlafen hatte, war sie doch recht müde, aber das zugeben ist nicht ihr Stil. So haben halt Oma und Opa denn Kinderkanal bis ca. 22:00 Uhr angesehen. Die obligatorische Gutenachtgeschichte hat Opa dann vorgelesen, die Oma schlief schon und Marina war nach einigen Seiten auch am schlummern. Wer zuerst im Bett war steht auch als erster auf. Mein Schatz hat den Kaffee fertig und Marina schlummert noch vor sich hin. Um 09:00 Uhr ist auch für sie die Nacht vorbei und nun wird bis zur Mittagszeit ein Tischwindlicht gebastelt. Gerd und Ria kamen dann Marina um 12:30 Uhr abholen und haben bei uns noch zu Mittag gegessen. Hier das besondere Marina bekommt: Gurkensalat mit Fischstäbchen und Kartoffel, Gerd senior und Gerd junior essen Reibekuchen, Ria und Bruni essen Hähnchenfilet mit Wirsing und Kartoffel. Wie zu lesen, waren die Kartoffeln die einzige Einheit bei diesem Sonntagsmenü. Wir haben es genossen das die Kleine da war und hoffen das die letzten Ferientage noch schön werden. Zum Nachmittag kam Herbert und Marlis noch auf einen Kaffee von ihrer Venedigreise vorbei, und wir haben auch noch viel über Neuruppin erzählt.

Donnerstag, 27. September 2007

Unsere neue Rentnerdomäne ????

Die Anreise nach Neuruppin war mit kleinen Staus verbunden, vor allem die Baustellen um Wuppertal, sagte zu meiner Frau typisch, was wollen die Rentner hier alle auf der Autobahn. Nach zwei kurzen Stopps war die A2 vor Berlin frei und ich konnte mal sehen was der A4 mit 4000 Umdrehungen so macht, die Spitze war dann 220 km h bei trockenen Wetter mit strahlendem Sonnenschein. Die dritte Frau an Bord „ Sandra“ hat dann nach 6.5 h Fahrtzeit das Ziel erkannt. Wir besorgten die Schlüssel zur Ferienwohnung, und waren völlig überrascht wie wohnlich das Haus sich für die nächsten 8 Tage darstellte. Großer Wohnraum mit Küche, Dusche für zwei, Wendeltreppe ins Obergeschoß mit 2 getrennten Zimmern, ca.100 qm Ausladen und am Ruppiner See entlang die Stadt erkunden, der halbstündige Fußmarsch war eine Abwechseln nach der langen Fahrt. Wir fragen in einem Büro der Schifffahrt nach einem Törn bis Boltenmühle, alles unter Deck schon ausgebucht. Wollen uns Samstag noch mal melden, denn wir brauchten wenn schon denn schon 4 Plätze, weil Michael und Melanie am Freitagabend aus Berlin zu Besuch kommen. Wir gingen zurück zur Wohnung und haben dann das nötigste noch eingekauft für eine deftige Brotzeit.

Donnerstag 20.09.2009

Nach einem erholsamen Schlaf bei Mückenfreier Nacht, raffte ich mich morgens auf und mache den Kaffee, denn, mein Schatz hatte Geburtstag den 64 zigsten, nächstes Jahr gibt es ein Almosen von der BFA. Da klingelte doch am frühen morgen das Telefon und die WWs waren an der Strippe, waren völlig überrascht, als erste, Jürgen und Lilo gratulieren zu Geburtstag. Im laufe des Tages meldeten sich dann die Pänz und gute Freunde aus Elba H&M. Nach der Studie des ADAC Reiseführer hatte ich eine Idee den Tag zu gestalten. Wir fuhren in Richtung Templin und anschließend wollte ich noch nach Rheinsberg.
Nach Besichtigung der Altstadt von Templin mit Turmbesteigung der Maria Magdalena Kirche erkundigte ich mich nach einer Draisinen Station der DB. Draisinen gibt es schon seit den Anfängen der Eisenbahn, benannt wurden sie nach seinem Erfinder Karl Freiherr Drais von Sauerbronn (1785 – 1851). Sie dienten den Eisenbahnern als Transportmittel bei Streckenkontrollen. Über Beinkraft und Pedale wird angetrieben, die Schiene hält die Spur, soweit so gut. Auto parken und 46€ für eine Fahrt. Die Ansage von 28 Kilometer Fahrtstrecke hatte uns nicht erschreckt. Aber es sollte anders kommen. Nach einigen Kilometern mit Bundesstraßenüberquerung, wobei wir Schranken schließen mussten, hatten wir schon Probleme mit dem Hinterteil, der Sattel war wohl von geringerem Komfort. Eine schöne Fahrt durch die Brandenburgischen Wälder und an Seen vorbei machte die Schmerzen erträglicher, nach 2.5 h waren wir von Templin in Fürstenberg-Havel angekommen. Nun ging es per Bus zurück nach Templin nach einer Wartezeit von einer Stunde und einer Stunde Fahrzeit sind wir wieder in Templin Es war mittlerweile 17:00 Uhr, und damit Rheinsberg vorerst auf einen anderen Tag verschoben, wie der Abend sich gestaltete das werde ich hier nicht beschreiben. Eins vorweg die Flasche Sekt des Vermieters hatten wir schnell leer.

Freitag 21.09.2007

Morgens um 07:00 Uhr hörte ich den Müllwagen, das war es leider zu spät, um den vollen Container zur Straße zu bringen, also bleibt er voll, was soll’s. Gegen neun fuhren wir nach Rheinsberg, die Sonne hatte sich versteckt und es waren gerade mal 12° C Grad. Wir besichtigen Schloss Rheinsberg, wo Friedrich der 2. seine Jugendjahre verbrachte. Umgebaut durch Georg Wenezlaus von Knobelsdorff 1734/40, zählt das Schloss zu den schönsten Bauten der Zeit. Besichtigung ist montags keine, was wir schon in Sanssouci im Juli erlebt hatten. Nachdem ich mich auf eine Fensterbank gesetzt hatte brachte mir ein Aufseher einen Stuhl. Nach 2 Stunden audiovisuellem Rundgang nahmen wir uns noch die Zeit die Stadt zu erkunden. Auf der Rückfahrt entdeckten wir einen Hinweis nach Boltenmühle, was uns neugierig machte. Herbert und Marlis sind dort bei der 5 Seenfahrt gelandet, was wir noch vorhatten. Bei strahlendem Sonnenschein tranken wir einen Kaffee und gingen zum Bootsanleger. Da außer der schönen Restauration keinerlei andere Sehenswürdigkeit vorhanden war, werden wir die Bootsfahrt mit den Kindern am Samstag in Rheinsberg starten. Wir tankten das Auto für sage und schreibe 1.23,9 € für den Liter Diesel, waren um 17:00 Uhr in der Ferienwohnung und ich schrieb an diesem Blogger bis die Pänz eintreffen. Um 18:30 Uhr treffen die Neuberliner ein, nach einem Spaziergang am See sind wir alle im Hotel Waldfrieden zum Abendessen beisammen. Kohlroulade und frische Pfifferlinge sind empfehlenswert. Der Lachs im Gemüsebett auf grünen Bandnudeln, oder das Käseschnitzel mit Bratkartoffeln sind ebenfalls zu empfehlen mit einigen Köstrizer Bieren eine runde Sache. Es war Friede Freude Eierkuchen so wie das Stimmungsbild es zeigt, aufgenommen vom eigenem Badestrand mit Blick auf Neuruppin.

Samstag 22.09.2007

Um 10:00 Uhr starteten wir in Richtung Rheinsberg, nach einem ausgiebigen Sektfrühstück mit frischen Schrippen erreichten wir den Bootsableger für eine 5 Seenfahrt von Rheinsberg nach Pelowsee mit 2 Stunden Fahrtzeit. Beim unterqueren von Brücken hieß es Kopf einziehen und Kajüte absenken. Die Sonne zeigte sich von der schönsten Seite aber dem Fahrtwind musste mit einer Jacke getrotzt werden.
Ein Spaziergang im Park von Schloß Rheinsberg folgte. Das nächste Ziel hieß dann Gransee. Die alte Stadtmauer und Befestigungstürme aus dem 14. - 15.Jh. konnten durch Ausleihe von Schlüsseln im hiesigen Tourismusbüro erstiegen werden. In der Stadtmitte ist ein Schinkeldenkmal und erinnert an die Überführung der 1810 verstorbenen beliebten Königin Luise vom mecklenburgischen Hohenzieritz nach Berlin.
Die Inschrift lautet „ O Jammer, sie ist hin „ Schinkel und Fontane haben halt ihr Spuren in Brandenburg hinterlassen. Durch die bereits bekannten Ossi Alleen fuhren wir zu Ferienhaus zurück. Melanie hatte dann ein zwei große Bleche mit Pizza zubereitet und dazu tranken wir Märkischen Landmann und Mutter Branik, ein Lagerbier aus Tschechien. Die anschließende Spielerrunde mit Biberbande, kleine Fische Kakerlaken Poker und Wizard wurde für mich zur einzigen Katastrophe, da sticht die Frau einen sicher geglaubten Stich ab, der eigene Sohn ebenso und letztendlich traut sich die Schwiegertochter das Geschehen so weiter zutreiben, kein Wunder, das der Kasten Landmann fast leer und verloren in der Küche steht.

Sonntag 23.09.2007

Heute hieß es denn Tag in Neuruppin verbringen, damit die Berliner wenigstens am Montag im Büro etwas über Kultur zu erzählen hatten, unternahmen wir ein Sightseeing in Neuruppin. Das Fontanedenkmal, der Tempelgarten und noch jede Menge renovierungsbedürftige Häuser, aber auch schöne alte Bürgerhäuser waren auf dem Stadtbummel zu sehen. Nach einem 3 Stunden Spaziergang versperrte ein Schwan auf der Bundesstrasse den Fahrweg, sollte man vorbeigehen oder nicht? In Richtung Ferienwohnung haben wir den Schwan dann passiert, aber die Autofahrer hatten noch eine Weile damit zu kämpfen. Während des Mittagsessen im Hotel Waldfrieden hörte ich einen Gast über Handy, die Polizei hatte ihn auf den See gesetzt. Nachdem wir noch einen Kaffee in der Ferienwohnung getrunken hatten, machten die Kinder sich auf den Weg nach Berlin. Eine SMS um 15:15 Uhr signalisierte, Michael ist in der 30 er Zone geblitzt worden. Der Geldbetrag von 35€ war fällig. Wer zuletzt lacht….Wir setzten uns auf die Terrasse und genossen die Herbstsonnenstrahlen. Wenn das Wetter so bleibt wird morgen eine Wanderung gestartet. Ohne weitere Knöllchen waren die beiden um 16:30 Uhr in Berlin angekommen.

Montag 24.09.2007

Nach dem Frühstück waren wir in Richtung Bantikow aufgebrochen, die Sonne und 23 °C Grad bei wolkenlosem Himmel, haben einfach dazu Eingeladen eine Rundwanderung um den Kiempowsee des unteren Teils in einem Landschaftsschutzgebiet zu unternehmen. Die Gesamtstrecke war mit 21 km angegeben und ging durch angelegte Waldwege entlang des Sees unter schattenspendenden Eichenbäumen, alter 70 Jahre und mehr, auf der Hälfte des Wegs entdecken wir einen Hinweis auf Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der 30 er Jahre. Nach einigen Kilometern ist dasselbe zur heutigen Zeit in Arbeit. Junge Leute, ABM- Maßnahme beseitigen Blätter vom sandigen Waldboden. An der Waldkolonie in Kyritz trafen wir auf eine besondere Fähre die auf eine kleine Insel übersetzte zu einem Lokal. Der Fährmann wurde durch Hammerschläge auf eine Pfanne herbeigerufen. Wir verpflegten uns wie üblich bei unseren Wanderungen mit dem was der Rucksack so hergab. Am Ausgangspunkt angelangt machten wir eine Stippvisite in Kyritz bei Kaffee und Eiskaffee. Der Besuch der Kampehler Kirche die 1794 renoviert wurde und die Mumie des Ritters Kahlbutz beherbergt, 1702 gestorben, zu besichtigen war leider geschlossen, Montag.Der Tag ging zu Ende mit einer deftigen Brotzeit in der Ferienwohnung, die Wetteraussichten für den Dienstag sahen nicht gut aus.

Dienstag 25.09.2007

Das Wetter hatte sich total verändert, gestern noch 26°C Grad Sonne pur strahlendblauer Himmel und heute Regen und schlappe 13°C Grad, was nun, wir fuhren durch das Land Brandenburg in Richtung polnische Grenze, wir besuchten das Schiffshebewerk Niederfinow , hier hebt ein 85 m langer Wassertrog Schiffe 36 m hoch. Wir hatten Glück und ein Frachter mit Steinkohle aus Polen ist auf dem Weg nach Berlin. Der lange Schubverband wurde in der riesigen Wanne abgekoppelt und in die Höhe gehoben. Damit noch größere Schiffe die Passsage nutzen können wird bis 2010 eine neue Anlage entstehen. Wir genehmigten uns Kaffee und Apfelkuchen und schlugen Richtung Angermünde ein. Eine Totalsperrung zwang zu einer Umleitung die im Plan nicht vorgesehen war. Das Navi wird auf Heimreise durch die Schorfheide programmiert und wir passieren Neuruppin um 16:30 Uhr. Leider stand am anderen Tag die Heimreise an. Die Cantuccini sind beide leer und das Branik wird auch weniger.

Mittwoch 26.09.2007

Nach einer wiederholt ruhigen Nacht, wo in der Ferne nur der Hahn krähte, einige Vögel sich meldeten, war heute der Tag der Heimreise. Das gute Frühstück machte den Abschied umso schwerer, weil dazu noch strahlender Sonnenschein den Himmel erfreute. Wir gaben den Schlüssel beim Vermieter ab, und die dritte Frau an Bord „ Sandra“ war auf Erfurt eingestellt. Übrigens die Sandra hatte uns einige male auf den malerischen Alleen Mark Brandenburg vor den Steuereintreibern des Herrn Tiefensee gewarnt. Wir hatten mal wieder einen guten Riecher, auf unserer Straßenseite waren nur kleinerer Tagesbaustellen und keine Staus. In der Mittagszeit erreichten wir Erfurt. Nach Besichtigung des Doms, Elisabeth von Thüringen, waren wir durch die Gassen gebummelt. Meinen Schatz überkommt auf den Märkten immer eine Art Nostalgie, also wurden Walnüsse gekauft, eine Original Thüringer Bratwurst genossen, und einige Motive in der Kamera erfasst. Der Abstecher war eine Abwechselung die sich gelohnt hatte. Wir waren dann um 15: 00 Uhr wieder auf der Piste und haben dann die Strecke über Gießen, Limburg, Koblenz gewählt.Zwei kleinere Baustellen auf der A4 waren die einzigen Höhepunkte der Fahrt. Der Thüringer Wald zeigte sich im vorherbstlichen Gewand, in der Ferne war auch der Brocken auszumachen. Ein wenig Unruhe kaum ins Spiel als bei Koblenz ein leichter Ölmangel sich meldete. Wir waren um 18:30 Uhr in Brühl und hatten zuerst einmal 13 Abs abzuhören, darunter auch zwei von Marion aus den Staaten. Der PC wurde ans Netz gebracht und 70 Mails inklusive Spams wurden gesichtet. Es war eine wunderschöne Woche in Brandenburg. Am Donnerstag hieß es erst mal Beine hoch und den Blogger schreiben, was nicht schwer fiel, weil es im Rheinland regnete und das Rasenmähen für den Rest der Woche eingeplant ist.

Montag, 17. September 2007

330 Jahre wandern im Allgäu

Sonntag 09.09.07
„Wandern lieb ich für mein Leben , Leben lieb so lang ich Leben kann.…“ Anreise nach Oberjoch,562 km von Brühl, nach einer erholsamen , stressfreien Fahrt, kleiner Stau bei Stuttgart, Dieter erklärte uns bei der Langsamfahrt die Erdschichten mittlerer Trias, Muschelkalk bis Unterer Jura Lias, alter ca.200 Millionen Jahre, mit einem super Driver ,Herbert, haben wir in Oberjoch die beiden ältesten der Tour, Franz und Peter getroffen, war klar an der Rezeption des Hotel zum Löwen , welches in den kommenden 8 Tagen unser Domizil war. Schnell, Koffer aufs Zimmer und dann ein Begrüßungsbier in der alten Braustube unser Bergführer Peter machte einen Vorschlag zu einer gemeinsamen Kasse für die Getränke o. k. einstimmig . Da stellte Herbert fest das sein Portomanie nicht da war wo es sein sollte, großes Schweigen in der Runde. Herbert geht zum Auto und siehe da es war unter den Sitz gerutscht, aufatmen, noch einen zur Brust nehmen und auf zum Schlemmen, Super Menü, Peter einfach Klasse vorbereitet, so kann es weiter gehen. Wie vertreten uns nach dem Schlemmermahl etwas die Füße und gehen rauf zum Mattlihaus trinken ein Bier und nehmen einen Absacker im Hotel .Dieter trink den leckeren Marillenschnaps nicht. Habe genug. Gute Nacht.
Montag 10.09.07
„Heute hier morgen dort, bin kaum da muss ich fort hab mich niemals deswegen beklagt…“im Eilschritt war die erste Wanderung angesagt. Franz war als erster beim Frühstück und fast fertig, hat keine Ruhe im A…..Wir ordern für die Wanderung heißen Tee, obwohl die Sonne vom Himmel lacht. Im Schuhraum wurden die Wanderschuhe geschnürt und der erste Anstieg ging zum Ifenblick mit einer schönen Aussicht auf Hindelang. Danach weiter zur Hirschalpe wo wir uns Radler, Bier und frische Milch gönnten. Die Sonne verwöhnte uns und Herbert hängte sein Hemd zum Trocknen auf die Leine, dabei bewunderten alle seinen Astralkörper. Die Pause ist zu Ende, nachdem Peter noch seine Brille vom Gipfelkreuz holte. Um 13:00 Uhr erreichten wir den Spieser auf 1649 Höhenmeter und trugen uns ins Gipfelbuch ein. Die Mittagsrast mit Blick auf die Zugspitze und bei strahlendem Sonnenschein wird durch einen leckeren Früchtekuchen von Dieters Schwägerin zum Genus. Die Biere und Schnäpse sind nun abgearbeitet. Über Jochshropfen und Ornach ging es zurück zum Hotel. Nach 11 km und 5.5 h wurde noch der obligatorische Kaffee und Kuchen der Montagswanderer vereinnahmt. Zum Abendessen war noch Zeit für ein wenig Erholung, Peter haste gut gemacht ein schöner Anfang. Der Ausklang des schönen Tages wurde abends mit einem Spiel der Phase 10 beendet. Herbert hatte Heimrecht und gewonnen. Einen dreier mit fünfen, was ist dass ?
Dienstag 11.09.07
„ Die Lumpenbauern wollen uns nichts mehr in Kloster reinbringen tätä da haben wir uns …“Hatte wohl gestern Abend die falsche Uhrzeit fürs Frühstück verstanden, war diesmal der erste beim Frühstück. Um 09:45 geht’s los,6°C Grad bewölkt aber kein Regen, nachdem es die ganze Nacht geschüttet hat wie Hund, es ging vom Hotel über den Wildbachtobelweg, mit dem Hinweis alpine Gefahr, der für Herbert ein kleines Problem war nicht von der Kondition her, seine Fußverletzung ist noch nicht ausgeheilt, sondern wegen der großen Abstiege. Unterwegs meint Peter, der Tag fing ja gut an zuerst seinen Anorak vergessen und dann dieser schwierige Weg, ist nicht so tragisch, aber den Flachmann vergessen schon. Nach einer Stunde waren wir in Richtung Hindelang-Oberdorf zum Viehscheid angekommen, wobei wir einen kleinen Schwenk zum Schleierfall gemacht haben. In Hindelang war Stoiber angesagt, eine Stimmung wie auf Pützschen s Markt oder am Rosenmontag in Köln. Wir sind durchs Zelt gegangen keine Plätze mehr frei, Dieter wollte zu diesem Zeitpunkt nur Kaffee und Kuchen, was uns nicht umstimmte ein Bier zu genießen. Wir sind dann zur Ober Mühle wo Franz spontan eine Schnapsrunde sponserte. Wir saßen draußen an Biertischen und die Kapelle war super, die Stimmung stieg. Die nächste Wanderung wurde angedacht, und Herbert meinte er braucht eine Betreuung vom Kindergarten an aufwärts beim wandern. Mir persönlich sind beim Vorbeimarsch der Gruppen in Trachten mit allem drum und dran leichte Tränen in den Augen gestanden, ich habe mich erinnert an die Urlaubszeiten mit der Familie vor 30 Jahren bei Mayr Karl im Allgäu. Auf der Herrentoilette war mittlerweile eine Schlange, ungewöhnlich. Peter sponserte eine Käseplatte, zum richtigen Zeitpunkt, supergeil. Nächste runde Bier stand an, Dieter wollte nicht mehr Bier trinken, aber wie in der Bibel steht: Wo einer satt wird haben auch mehr was davon, aus 4 Bier werden 5 Bier. Nach der Musik „ Du hast mich tausendmal belogen „wobei wir überlegen wer ???, die Frauen daheim, oder???
geht der Abmarsch über die alte Passstraße nach Oberjoch zum Hotel. Peter hatte das sagen wir nehmen nicht den Bus und gehen die 400 Höhenmeter bergauf, was zur Folge hat, das wir im Hotel erst den Durst löschen mussten, waren um 17:00 Uhr da. 13 km zu Fuß unterwegs aber viele Stunden mit Spaß und Humor. Das Schlemmermahl mit Tomatensuppe, Salatbuffet, Schweineschnitzel in Käse überbacken dann noch Vanilleeis mit Brombeeren und dazu einen Obstler, ohne Ausnahme alle fünf essen das Selbe, haben wir genossen. Der Höhepunkt des Abends war dann 2 Runden UNO, was Franz noch nicht kannte, und Dieter mit UNO GELB, um 2 Runden Birne plus Marille ärmer gemacht hat, ob das Sozialamt das übernimmt war die Frage?
Mittwoch 12.09.07 „Wir sind durch Deutschland gefahren, vom Meer bis zum Alpenschnee wir haben noch Wind in den Haaren…“Vorab, das Sozialamt hat Kaffee und Kuchen auf der Terrasse des Hotel Löwen gesponsert, bei 23°C Grad und Sonne am späten Nachmittag, wir hatten den Hotelgutschein eingelöst, die Rente ist ja so bescheiden. Um 09:00 Uhr ging es mit dem Auto zur Talstation der Hornbahn in Hindelang, die Aufräumarbeiten vom Viehscheid waren auf vollen Touren. Die Bahn brachte uns zum Berggasthaus Hornalpe auf 1235 Höhenmeter. Nun geht’s steil auf mit alpinen Schwierigkeiten auf das Irmberger Horn mit 1654 Höhenmeter. Alle nass bis auf die Haut von innen, aber wir genossen die Aussicht. Wir wandern durch die Arosa Zone roter Kalkstein der alpinen Decke. Es geht abwärts über den Strauss-Bergsattel zur Alpe Strausberg, war uns allen schwer gefallen. Wir machen Mittagspause um 13:00 Uhr auf der Alm.
Bei 3 mal Käseplatte und 1 mal Wurstplatte mit diversen Getränken Brotzeit bei Kaiserwetter auf 1227 Höhenmeter und strahlendem Sonnenschein, bei 12° C Grad. Ich setzte einige SMS ab. Gleich sollte es wieder bergauf gehen, Wanderweg 30a-46 zum Berggasthaus Hornalpe. Gut das wir die Hin- Rückfahrt gebucht hatten, denn ich glaube wir waren alle platt. Wir reinigten uns alle noch die Wanderschuhe, damit der Herbert ein sauberes Auto behält, der fährt nächste Woche nach Venedig, ich nach Neuruppin, das sind schon Welten. Die 90 Kurven nach Oberjoch wurden von Peter durchgezählt, weil eine Behauptung von der Hinfahrt in Frage stand. Am Abend gab es All you cann eat, Bayrisch-schwäbisches Buffet mit Schrammelmusik, wir sagen dazu Parkinsonmusik. Da waren wir am Stammtisch und Peter hatte uns alle ausgebootet, bayrischer Abend, wir in normaler Kleidung, Peter in Tracht. Das fing ja gut an.
Hier die Bufettfolge :
Oberjocher Käserahmsüpple

Variation von Räucherfischen

Gebratener Saubuckel mit pikantem Essiggemüse
und Meerrettichsenf
Luftgetrockneter Schinken mit schwäbischem Speck
dazu Melonenfilet`s und blauen Trauben
Bunte Salate mit verschiedenen Dressings

Glasierte Haxen vom Schwein und Milchkalb
Ofenfrischer Leberkäse
Knuspriger Spanferkelrücken
Brez`nknödelZwiebelmaltaschenSauerkrautKässpatzenSpeckbratkartoffeln

Bayrisch Creme mit frischen Früchten
Schokoladeneis mit eingelegten Rumzwetschgen
Gebackene Apfelküchle mit Vanillesauce

Dann war Tanzen angesagt. Uns siehe da Peter war in Topform und hat mit dem Geburtstagskind des Nachbartisches getanzt. Ich werde ab morgen keinen Gürtel mehr an den Hosen anziehen können. Rut Rut sinn de Roose, kannte der Musiker nicht, trotzdem ein schöner Tag mit einem gelungenen Abschluß, wie jeder Abend in dieser Woche bisher.
Donnerstag 13.09.07
„ Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen steigen dem Gipfelkreuz zu, mit Seil und Hacken ….“Um 09:00 Uhr war Abmarsch vom Hotel Löwen, der Schlemmerabend hatte auch einen Rekord in Schnapskreisen aufgestellt. Bei Kaiserwetter, Sonne pur direkt steil an von Wurzelstock zu Wurzelstock, Meter um Meter bis zur Wiedhaghütte. Die Alkoholverdunstungsstunde war damit eingeläutet und warmer Tee zur Brust genommen. Die Aufstiege wurden immer steiler und man musste sich einige Male an den vorhandenen Seilen hochziehen, oder über Leitern klettern. Der erste Anstieg bis zum Kühgrundspietz war Gott sei dank überwiegend im Schatten. Wir hatten es geschafft ca 700 Höhenmeter lagen unter uns. Herbert hatte eine Superkondition bergauf, aber es sollte sich bald ändern, denn es ging rauf und runter über den Kühgrundkopf. Seine Fußverletzung aus dem Silbertalurlaub machte Probleme. Auch ich hatte Schwierigkeiten mit den steilen Anstiegen und kämpfe mich von Stein zu Stein wollte es so schnell wie möglich hinter mir haben und am Gipfel sein ,die plötzlich auftauchenden Gratabschnitte, Links und Rechts so wie Backbord und Steuerbord war kein Land zu sehen. Auf halbem Weg zum Iseler haben wir Mittag in der Sonne zelebriert. Aussichten auf die Zugspitze, Tannheimer Tal ,Hochvogel, Nebelhorn, und die nächste Tour war angesagt. Eine Gruppe aus München kommt uns entgegen und sagte, da kommt einer mit Seppelhut, Peter, der weiß bestimmt Bescheid und erklärt uns das Panorama, war doch klar. Der Früchtekuchen von Dieter und der Tee von gestern ist schnell weg. Schon wieder bergauf, wo ist denn das Gipfelkreuz vom Iseler? Endlich da, eine Menge los, sind wohl alle mit der Gondelbahn hoch, obwohl die Station auf 1560 Meter ist, das hieß also für uns schon wieder einen Abstieg von 400 Höhenmeter. Wir sind uns aber alle im Klaren, das war bis jetzt der schwerste Tag. Wenn Franz den Heimweg kennt, ist er nicht mehr zu bremsen und rennt los. Die Iselerplatzhütte hat Ruhetag und so sind wir mit der Gondelbahn ins Tal. Alle sitzen nebeneinander und scherzen von Herzen, endlich geschafft.12 km Toller Tag, schöne Wege, super Wetter, alle bester Laune. Das wurde Dank der modernen Technik noch verfeinert, bei einigen Bieren schauen wir uns in der Bar die gemachten Bilder auf Herberts Labtop an, zum erstaunen der anderen Pensionsgäste, wir sind halt noch eine Generation jünger, Schade das Franz nicht dabei war, er hatte das Bett bevorzugt, ist in seinem dem Alter auch zu verstehen. Peter traf an der Bar noch einen Bekannten aus Bremen. Morgen soll ein Erholungstag werden, mal sehen was uns Peter da vorenthält.
Freitag 14.09.07
„ Lange Samstag in de City wenn de Papa mit dem Titti …“Heute war alles etwas langsamer an zu gehen, die Tour gestern war doch sehr anstrengend. Der Tag begann in Hindelang mit einem Einkaufsbummel für den ein oder anderen. Franz hat sich einen neuen Rucksack im Abverkauf erstanden und Dieter suchte eine Raiffeisenkasse mit seinen Konditionen, hatte aber Pech, weiß nicht wie er das bei seinen Reisen sonst macht. Zuletzt traf unser Bergführer Peter noch ein Ehepaar aus Vochem. Wolfgang unser Mitstreiter, und Naviexperte bei den Montagswanderungen, war aus Sylt zurück, und schickte eine SMS mit Grüße an alle, war übrigens der Einzige der geantwortet hat. Wir düsten dann nach Hinterstein und nahmen einen Bus bis zum Giebelhaus. Hier hatte der LBV eine Überwachungsstation für Steinadler errichtet und wer Glück hatte konnte mit einem Riesenfernrohr das Nest im Berg beobachten, man sagte uns das im Moment wieder 10 Steinadler in den Alpen heimisch sind. Bis um diese Uhrzeit war noch alles im Lot, aber was hatte Peter vor? Wir sind dann vom Giebelhaus auf 1087 Höhenmeter zur Alpe Plättle auf 1340 Höhenmeter wo wir eine Käsebrotzeit zu 6.00 € zu uns nahmen. Das Preis Leistungsverhältnis stimmte nicht. Wenn Franz den Heimweg kennt ist er nicht mehr aufzuhalten Die schwarzen Wolken verzogen sich so langsam und später erfuhren wir, das es in Oberjoch eine Stunde geschüttet hat, ja so ist das in den Bergen. Die Prognose sollte aber noch 2 trockene Tage beinhalten. Nach 3.0 h und 8 km waren wir wieder am Giebelhaus und haben auf den Bus gewartet. In der Obermühle hatte Dieter sich noch Käse gekauft, und wir haben im Auto wetten abgeschlossen, wann kommt er zurück, weil einige in die Sauna wollten. Waren in allen Punkten einig, das war eine moderate Wanderung morgen legen wir wieder einen Zahn zu. Ohne Spielabend fielen wir ins Bett nach einer Obstlerrunde von Dieter.
Samstag 15.09.07„ Mich brennst in meinem Reiseschuh fort mit der Zeit zu schreiten…“diese Lied kennen wir. War das eine Aufregung am frühen morgen, da hatte doch ein Feriengast Peters Schuhe vom Hacken aus den Schuhraum entnommen, er war auf dem Weg zur Heimreise. Peter hat sich seine Ersatzschuhe angezogen, wir hatten draußen gewartet. Ein Ehepaar aus Heilbronn brachte das Gepäck zum Auto, eine schnell durchgeführte Schuhkontrolle brachte ein aufatmen in der Runde es waren Peters Schuhe fast auf dem Weg nach Heilbronn. Der Mann ging kurz entschlossen zurück in den Schuhraum und kam mit anderen Schuhen zurück. Wir sind dann von Oberjoch zur Gundalpe und weiter zur vorderen Wiedhag auf 1204 Höhenmeter gewandert. Dort haben wir Obstler Milch und Radler zum Durstlöschen zu uns genommen. Es wurden dann auch einige „Familienfotos „gemacht, weil sonst immer nur Einzelbilder möglich waren. Weiter gingst zur hinteren Wiedhag bis zum Zollhaus an der Grenze zu Österreich. Hier hatte sich Herbert und Franz von uns getrennt, und wir sind weiter nach Unterjoch. Hier traf Peter Bekannte aus der Nachbarschaft, nach einem Begrüßungsobstler und einer Brotzeit mit saurem Presssack für 3.90€ und einen Radler für 2.30€ haben wir den letzten Tag der Wanderung mit dem Heimweg nach Oberjoch beendet. Das Wetter spielte mit, trocken bedeckt ab und zu Sonne und nach 14 km und 6.0h wurde ein Kännchen Kaffe mit Käsesahne, diesmal ohne Gutschein in Augenschein genommen. Morgen steht die Heimreise an. Nach einem leckeren Schweinebraten an unserem Stammtisch ziehen wir ein Resümee der Wanderung, der Bergführer hat auf jeden Fall ,bleiben wir bei Schulnoten, ein sehr gut verdient, das Ambiente der Unterkunft ebenfalls, die Chefin des Hauses spendierte uns einen Obstler und wir bedankten uns für die zuerwartenden Kilos auf der Waage zu Hause, die Meinungen differierten zwischen 2 und 5 Kilo, für alle bleibt die Tour in Guter Erinnerung.??? Wagen wir fünf es noch mal.
Sonntag 16.09.07
Nach einem ausgiebigen Frühstück, wie immer in den letzten Tagen, waren wir um 09:00 Uhr startklar. Das Duo Peter und Franz gingen als erste auf die Reise, und hatten sich mit genügend Proviant versorgt, das Trio Herbert, Gerd und Dieter planen über Würzburg und die A3 zu fahren. Wir stellten fest, das viele Hessen unterwegs waren, und entschlossen uns bei Ulm doch über Stuttgart zu fahren. Herbert hatte nicht auf die „Sandra“ gehört,die einzige Frau bei der Wanderung, und wollte die A65 über Landau fahren, folge wir stehen kurz vor Landau im Stau einer Baustelle. In der Pinkelpause am Rastplatz traf Dieter auf einen Bekannten aus Bochumer Zeiten. Wir sind alle gesund zu Hause angekommen. Die Lieben konnten uns um 15:30 Uhr in die Arme nehmen. Um 18:30 wurde mit den Frauen zusammen wurde im Lokal Wetterstein, Altenheim, ein Kölsch getrunken.

Sonntag, 9. September 2007

Halven Hahn Rievvkoche Kölsch Vreunde

Für alle Immys muß man das übersetzen, das ist ein Brötchen mit altem Hollender, Kartoffelrösti, ein leckeres Bier, und gute Freunde.Ich bin der Meinung ein Mann muß einen guten Freund haben, und das kann ich behaupten, den dieser hat nach langwieriger Pause spontan einen Rundgang um den Heider Bergsee gemacht und dann das leckere Kölsch mit vielen Verzellcher im Roddereck genossen. Herbert hat auch manchmal die gleiche Redewendung wie ich
"Dat kann nit sinn" .Im Vorfeld der großen Wanderung im Allgäu die von Peter geleitet wird, und super vorbereitet ist, haben wir einige Runden um den Heider Bergsee gemacht. Am Samstag den 08.09. war dann eine Singerunde vom Freundeskreis im Bergischen bei Bille und Fips, einfach toll da wurde nicht nur der hausgemachte Spießbraten kreiert,es gab auch leckere Reibekuchen. Die Runde ums Feuer wurde durch 3 Gitarrenspieler komplettiert,was unseren Gesang die besondere Note gibt. Nach " Heute hier morgen dort, war spätestens bei Zelte sah ich Waffen Fahnen fern der Rauch "jeder so weit eingeräuchert,das man sagen konnte geräuchert hält länger,was ja für Rentner nicht zu verachten ist.Die Kinder konnten über eine Spezialanfertigung von einer langen Gabel ( Konstuktion Fips )ihre Würstchen selber grillen. Diese Werkzeuge dienten dann als Wachpersonalkontrolle beim Gang zum WC, denn die beiden hatten immer ein neues Passwort erfunden. Die mitgebrachten Salate und Kuchen haben den Abend beim schlappen 17°C Grad aber trocken,Gottseidank,den genussvollen Abend abgerundet. Einige Damen haben das ein oder andere Lied zum erstenmal gehört,dank der eigenen Liederbücher, die in mühevoller Kleinarbeit entstanden sind,und waren überrascht was die Freunde so alles drauf haben. Ja die Alten sind immer für eine Überraschung gut.
Morgen gehts zu 5 in den Allgäu,Franz,Peter,Herbert,Dieter und ich,wir lassen uns überraschen was Peter so alles organisiert hat.

Samstag, 1. September 2007

Sonnenseiten des Rentnerleben Termine,Termine,Termine

Dienstag,die Woche fängt gerade mal an und schon trifft man sich mal wieder mit Freunden zum Geburtstagfeiern. Die Marion hat am Dienstag dazu eingeladen. Aber wir haben in unserem Freundeskreis das Motto
" Wer kütt de Kütt". Leckerein und frisches Kölsch vom Faß haben ihrerseits für eine lange Feier gesorgt. Den ein oder anderen hat man schon länger nicht mehr gesehen und da gab es einiges zu berichten, die Zeit verging wie im Fluge und so um Mitternacht hatte Marion festgestellt das Maria und Heinz praktisch ihren Goldhochzeitstag haben. Der harte Kern der Truppe, oder die, die nie ein Ende finden haben dann daraufhin mit Sekt angestoßen. Es wurde auch debattiert, was denn nun richtig ist, mit dem 1.Hochzeitstag. Tag hin,Tag her ,Hauptsache gesund sein und Spaß haben. Am Freitag war dann Doppelkopf angesagt und wir waren zu viert, weil Reiner noch schnell aus Belgien angedüst war. Das Ergebnis gab Helmut mal wieder die Bestätigung ein sehr guter Spieler zu sein und dazu auch noch Kartenglück zu haben,bei einem Lustsolo hat er uns schwarz gemacht und mein Konto tief rot. Das Ergenis hat sich dann durch eine Fehlbedienung von Dieter bei einem Damensolo, Dieter hatte noch Karodame, nach dem dritten Stich, zu meinen Gunsten verbessert. Hier die Tabelle zum Schluß: Dieter - 4,10€ Gerd + 0,70€ Reiner - 0,90€ und Helmut wie bereits vermutet ein sattes + 4,30€ Nach dem letzten Bier war der Tag gelaufen. Am Samstag gehts zu Kindergeburtstag bei Giddy, Anna wird 6 und hat eingeladen. Damit die Woche auch einen Ausklang findet ist am Sonntag Brunch bei Dieter und der ein oder andere feiert dann mit ihm den 62.sten entweder ab 11:00 oder den ganzen Tag über. So schön können die Sonnenseiten des Rentnerlebens sein, am Montag wird wieder gewandert.