Mittwoch, 28. April 2021

Freisheim.

 Durch die Orte der Gemeinde Berg.

Freisheim ein Ort der Gemeinde Berg

Mit seinen sechs Eichenblättern in Blau und Gold, dem schwarzen kurkölnischen Balkenkreuz so angeordnet ist das Wappen der Gemeinde Berg. Also sechs Ortsteile, Berg, Freisheim, Krälingen, Häselingen, Vellen und Vischel.

Zu Hause Planen, ausdrucken, losgehen

Nur um die 1.300 Menschen leben in Berg und dessen Ortsteilen, deshalb kann man hier wenig abseits vom Ahrtaltourismus noch verschlungene natürliche Wege erkunden. Bei den fast hochsommerlichen Temperaturen kein Problem, Planung ist alles.

Ortsteil Krälingen, links der Hasenberg, ab hier ins Vischelbachtal

Eine der Sperrung für urige Pfade

Etwas südwestlich von Berg liegt der Ortsteil Freisheim den wir als Startpunkt wählen. Nach dem Motto, auf der Höhe bleiben und bis Krälingen den Hochtürmer im Rücken haben. Immer der Sonne entgegen und das frische Grün genießen. Außerhalb von Krälingen nehmen wir eine Route die abseits des Hautweges in das Tal des Vischelbaches führt.

Im Vischelbachtal

Das Schloss Vischel ist uns bekannt aus dem letzten Jahr, das lassen wir links liegen und weiter entlang des Baches wird ein schmaler Pfad erwandert wo man das Eifelvereinszeichen durchgestrichen hat und auch noch Bäume und Sträucher quergelegt sind. Man soll halt am Schloss vorbeigehen derweil man her im Tal die Naturlandschaft bewundern kann.

Nach Querung der Stichstraße in die Auenlandschaft des Gierenbach

An einer Stichstraße von Berg nach Vischel, die wir queren geht es weiter durch die Auenlandschaft des Gierenbachs leicht aufwärts zum Startpunkt. Auf der Strecke ab und an ein Hinweis von den Naturfreunden Berg, Weg N. oder auch die Bezeichnung A 4, schade, vielleicht sollte man doch mal Wegpate werden.

Montag, 26. April 2021

Blankenheim.

Durch das Quellgebiet des Genfbaches.

Treffpunkt Forstwalder Hof

Corona konform treffen wir uns an der B 51 am Forstwalder Hof. Es geht rechte Hand in Richtung A 1. Wir umrunden den Berghügel Koepchen der 561 Hoch ist und auf Grund unserer Höhe 550 Meter wie ein Hügel erscheint.

ohne Kommentar

Es geht bis zu den Teichen am Genfbach in Nettersheimer Wald mit einem Hinweis das Betreten des Geländes ist Videoüberwacht.

Der Genfbach entspringt etwa ein Kilometer nordwestlich von Mülheim auf dem Gebiet der Gemeinde Blankenheim. Die Quelle liegt auf einer Höhe von 551 m über Normal Null nahe der Bundesstraße 51. Nach einigen Kilometern nimmt der Bach mehrere, teilweise unbenannte Zuflüsse auf, um in Nettersheim in die Urft zu münden.

an der Alten Römerstraße

Ein Stück über die Alte Römerstraße und dann leicht abwärts bis auf die Höhe der Ahekapelle. Entlang des Heinzenberges ist die Wegführung rechts des Genfbaches noch da weiter unterhalb allerdings nicht mehr. Kein Problem Seite wechseln, dann aber auf Asphalt weiter. Dabei hatte sich die Wanderleitung über Google Earth davon überzeugt hier an der Bank muss es weiter gehen.

Im Genfbachtal kurz vor der Ahekapelle

Die besagte Kapelle lassen wir rechts von uns und leicht bergan entlang des Waldes wird eine neue Ansiedlung mit Fachwerkhaus und zwei neuen Wohnhäusern alles im Bau passiert und die linker Hand liegende Auenlandschaft trägt den Namen Horrido.

im Quellgebiet Genfbach

Im Engelgauer-Frohngauer Wald geht es nach Querung des Jammerbaches retour in das Quellgebiet des Genfbaches zum Forstwalder Hof.

Wandergebiet Quelle Genfbach

Samstag, 24. April 2021

Cassel.

Cassel, Watzel,Fronrath, Schöneberg.

Der Sender Schöneberg im Brohltal
Wir unternehmen eine Wanderung in Cassel. Nicht in Hessen sondern in der Eifel. Lange wurde der Ort mit K geschrieben und erstmals 1379 erwähnt.

Im Jahr 1938 wurde Cassel zusammen mit elf weiteren Dörfern bei der Anlegung des Luftwaffenübungsplatzes Ahrbrück zwangsgeräumt und in der Folge zerstört. Die leerstehenden Häuser wurden durch Bombenabwurfsübungen zerstört. Ab 1950 wurden die Orte wieder besiedelt.

Früher mit K geschrieben
Gleich zu Beginn der Rundwanderung bietet sich ein eindrucksvoller Fernblick über das bergige Eifelpanorama und bis jenseits des Rheins ins Siebengebirge; leider heute dunstig und nur den großen Golfball, Das Frauenhofer Institut bei Bonn gut zu sehen, mit bloßem Auge.

Die geplante Route offensichtlich soll der Staatsforst Adenau nicht durchwandert werden.
Auf schattigen Pfaden durch einen Fichten- und Tannenwald geht es in Richtung der kleinen Siedlung Watzel Die Wegkennung ist mit der Nummer 3 bezeichnet, und so eindeutig auch in der Eifelvereinskarte, Das Brohltal. Bei weiten gefehlt nur die Sendeanlage Schöneberg ist ein markanter Punkt auf dieser Tour und der ist von diversen Wanderungen in der Eifel weit sichtbar.

Nix an Wegzeichen dafür breite aufgeräumte Forstwege die wohl von den Rodungsmaßnahmen zu Schlammlawinen wurden.

2 Pferde 2 Häuser in Watzel
Nachdem Watzel, 2 Häuser, passiert ist erfolgte ein Aufstieg durch den Wald über eine befestigte Straße. Links wie rechts keine Ausweichmöglichkeit, naja gerade mal 2 Traktoren mit Güllefässern kommen uns entgegen. Bald darauf wurde der Weiler Fronrath erreicht, Ein Ort der aus mehreren stattlichen Bauernhöfen besteht.

Die Sendeanlage Schöneberg
Am Waldrand vorbei sollte eine Schutzhütte mit Tischen und Bänken stehen. Ein Satz mit X. Nach 2/3 der Strecke wurde am Fuße der Sendeanlage auf Baumstämmen eine Mittagsrast gehalten. Aus den Rucksäcken werden leckere Brötchen, Zwiebelmett, Obst und Getränke gezaubert.

Über saftige Wiesen führt der Pfad unterhalb des Fernsehturms Schöneberg vorbei, der hier auf dem mehr als 668 Meter hohen Schöneberg steht und von dort noch einmal 154 Meter hoch aufragt. Retour geht es über die Kohlenstraße zum Startpunkt. Sehr schade dass keine eindeutigen Wegmarkierungen an der Rundstrecke sind.

Montag, 19. April 2021

Sophienhöhe.

Durch das rekultivierte Gelände.

Die Sophienhöhe
Das haben wir ja direkt bei Brühl, aber so eine große Abraumfläche bis auf 289 Normal Null ist dann doch für die Begleiter eine neue Dimension.

Ein künstlicher Berg umrandet von der Autobahn A4 der Landstraße 477 und der Bundestraße B55, mit den Randorten Elsdorf, Jülich, Niederzier, und Kerpen, am höchsten Punkt der Jülicher Berg, bzw. ein Römerturm.

Gedenkstein an den Standort Höller Mühle
Beim Ort Höllen auf den Parkplatz Höller Mühle ist der Treffpunkt vereinbart. Nach 5 Steigungen hat man das Höhenplateau erreicht und Quasi keine Steigungen mehr. Wir gehen rechte Hand über den Obstweg bis zum Jülicher Kopf. Dort ist eine Landschaft mit Wachholderbepflanzung angelegt.

Der Jülicher Berg

Schutzhütte am Steinkompass
Die Wegführung wird der Kondition der Mitwanderer angepasst und am Römerturm vorbei wird am Steinkompass eine Pause eingelegt. Gerade noch erzählt dass im Februar hier Wildschweine den Weg kreuzten und schon sind dann auch Bachen unterwegs auf dem Weg zum Lebenskreisbaum.

Am Findling Rondell

Die Bewölkung reißt auf, Blick in Richtung Erkelenz
An einem Findling Rondell und weiter entlang des Schluchtsee geht es retour zum Parkplatz, die Bewölkung lockert auf und in Richtung Erkelenz kommen die Windräder in Sicht. Heute war das gefühlt ein Drittel der Wandermöglichkeiten auf der Sophienhöhe, nicht verwechseln mit der Glessener Höhe. 

Sonntag, 18. April 2021

Nettersheim.

 Ahekapelle, und Fossilen Acker.

Der Fossilien Acker bei Nettersheim
Eine weitere Wanderung nach einem schönen Wandertag am Samstag steht an. Diesmal geht es los in Nettersheim am Parkplatz oberhalb des Römer Café.

Die Eifelschleife AK steht für Ahekapelle und entlang der Zufahrt von Zingsheim nach Nettersheim geht es leicht an über einen urigen Pfad in Richtung Ahekapelle.

Am Genfbach

Forsthaus Mürel
Am einer guten halben Stunde trifft man auf den Genfbach der bis zum Forstbereich Nettersheim, Engelgau geht. Im weiteren Verlauf wird das Waldgebiet Mürel bis fast nach Blankenheim durchquert. Oberhalb von Blankenheim hat man die Wahl die Tour erheblich zu verlängern oder auf breitem Weg entlang einer unterirdischen Gasleitung die Rücktour nach Nettersheim zu unternehmen. Das letztere wird in Augenschein genommen um dann noch den Fossilien Acker zu frequentieren. Die Entscheidung war richtig am Startplatz angekommen gibt es Regenschauern und wir sind im Auto.

Kurz vor Tourende
Danke für den Besuch und wir noch genügend Zeit hatten in heimischen Wintergarten das lange Wochenende zu genießen.

Samstag, 17. April 2021

Erkensruhr.

 Narzissen Püngelbach und Fledermäuse am Wüstebach. 

Die wilden Narzissen am Püngelbach

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, durch des Frühlings holden, belebenden Blick, Im Tale grünet Hoffnungsglück.

Die Rentner bei PC und Zeitung
Durch die Täler des Püngel-,und Wüstebaches auf der Suche nach den wildwachesenden Narzissen. Im Nationalpark Eifel fallen einem die Verse ganz schnell wieder ein. Das Wetter spielt mit und den beiden Besuchern mal dieses Naturereignis zeigen. Beide sind mit dem Auto angereist, so das für die Durchführung der Wanderung die Corona Konformität gewährleistet ist, Also 2 Autos ein Weg.

Am verlassenen Ort Leykaul
Zwei für die Eifel typische Täler mit ihren Magerwiesen heißen Wüstebach und Püngelbach und befinden sich im Nationalpark Eifel. Das Hollerather Knie und der Perlebach und Fuhrtsbach bei Monschau sind gesperrt, somit ist die Möglichkeit mit Insiderwissen das Naturerlebnis trotzdem zu erleben. Das relativ milde Meerklima mit reichlichen Niederschlägen und Nebeltagen in den lichten, aber feuchten Talgründen, eine perfekte Lebensgrundlage der Blümchen. Der lange Winter, dem die Höhen der Eifel oft ausgesetzt sind, ist endlich vorbei, die Montagswanderer haben bei den vielen Wanderungen aber auch die Blumen schon im Schnee gesehen.

Beim Anstieg am Püngelbach
Die letzten Forsttage bzw. Nächte klingen ab und die historischen Narzissen Gebiete sind auf Grund der Pandemie gesperrt, gut das es noch Ausweichmöglichkeiten gibt. Wir starten in Erkensruhr am Parkplatz Finkenauel. Die Wegrichtung ist erstmal in Richtung Waldkapelle und dann bis zum Beginn des Schöpfungspfad bei Hirschrott.

Infos zur Tour
Weiter geht es bergan entlang des Püngelbaches bis fast auf Höhe des Rothe Kreuz. Im oberen Bereich sind dann die kurzstieligen Blumen zu sehen. Den nächsten Bergrücken meistern dann die Rückkehr der Tour entlang des Wüstebach angehen. Zur Mittagszeit wird die Tour doch noch von vielen Wandersleuten begleitet.

Die Fledermaushöhlen am Schöpfungspfad
Der Zugang zu den Fledermaushöhlen auf der Wüstebachseite sind gesperrt und wird letztendlich der verlassene Ort Leykaul angesteuert und dort auf dem Schöpfungspfad ist als Highlight ebenfalls ein Höhenlabyrinth für die Tierchen reserviert. Der Parkplatz hat sich gut gefüllt am Nachmittag und wir machen Platz für Parkplatzsuchende.

Montag, 12. April 2021

Hillesheim.

EK 1 Krimiweg, wenn das mal gut geht?.

Oberhalb des Krimiweg 1 in der Nähe von Kerpen

Gemeint sind hier nicht der Krimiweg Nummer 1 sondern die sich aufbäumenden Wolkenformationen. Die komplette Krimiwandertour ist rund vierzig Kilometer lang, aufgeteilt in zwei Routen zu 18 und 20 Kilometern. Denn Jacques Berndorf, der Vater der Eifelkrimis, ein Eifel Fan und Eifelkenner der seine Abenteuer an den malerischsten Plätzen der Vulkaneifel in Büchern veröffentlichte. Ein uralter Steinbruch, und immer wieder spektakuläre Fernblicke über die Eifelvulkane, an manchen Orten findet man Hinweise für die Fans der Krimigeschichten.

Infomaterial zum Streckenverlauf
Am Fuße des Ebersbergs geht es für uns los. Der Weg sollte auf linker Seite am Waldrand vorbei führen. Das dem nicht so ist sieht man nach einer Weile entlang der asphaltierten Feldwege.

Ehrenmal mit Schrotteilen
Wir kommen vorbei am Eifel Golfplatz auf die Straße von Berndorf nach Wiesbaum, hinter einem Forsthaus geht es in den Mischwald wo dann der besagte Krimiweg gut ausgeschildert ist. Viele Rettungspunkte und Bänke sind entlang der Route. Ebenso ein Gedenkstein für einen abgestürzten B 17 US Bomber vom 2. Weltkrieg.

Am Rande des Steinbruch Weinberg
In der Ferne sieht man die Kerpener Burg. Wir kürzen die Strecke ab bis das wir am Steinbruch Weinberg wieder auf den EK 1 stoßen. Die Pause verbringen wir trotz Bank und Tisch in Form eines Stehimbisses, windig stark bewölkt und dunkel wird es.

Links im Bild ist das Ziel zu erkennen
Vom Wasserbehälter am Weigert auf 546 NN ist der Startpunkt zu sehen und so wird das Tempo forciert um dem leichten Hagel auszuweichen und so werden wir belohnt mit einer Wolkenlücke bei strahlendem Sonnenschein und erreichen unser Ziel. Die Straßenwacht hat entweder immer noch Pause oder macht nun Mittag, den für belegte Snacks ist es nicht weit. Aber einen Kaffee vor der Türe, da fahren wir lieber Heim.