Donnerstag, 31. Juli 2014

Brühl-Berlin.

Zwei Stunden später als geplant, bedingt durch eine Vollsperrung wurde das Sommer Domizil erreicht. Ein gekühlter Märkischer Landmann und die Staugeschichten sind abgehackt, so können wir wenigstens auch mal mitreden, was das beliebte Stauthema betrifft. Zu Reden gab es einiges was wir dann bei Dell Arte um die Ecke, ein guter Italiener dann auch praktizieren. Alle auf Kosten des Hauses wie der Kellner meint. Das werden wir demnächst noch mal testen.
Bis weit in die Nacht auf Balkonien bei angenehmen Temperaturen verweilen. Die arbeitende Bevölkerung hat nun Urlaub und die Rentner haben einen Standortwechsel vollzogen.

Montag, 28. Juli 2014

Frohnrath.

Wandertour: 2014_24
Wanderleitung: Gerd.

Wanderkarte: Wanderkarte Nr.4/14
Region:. Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd.
Länge: 13,2 km
Gehzeit brutto: 3 Std.19 Minuten.
WDG: 4,0 km/h bis 5,8 km/h beim Endspurt.
Wegmarkierung querfeldein zum Eifelsteig, Nr.8, 9,2,4 ab Felser Abkürzung.

Wegbeschaffenheit: breite Wege, schmale Pfade, Asphalt, Wiesengrund
Anspruch: mittel.
Wetter: 22 bis 24 Grad C, bedeckt, schwülwarm, Nieselregen.
Steigung: von 490 auf 602 Meter
Sehenswertes: Höhenpanorama.
Start der Wanderung Nummer 24 war der beschauliche Ort Frohnrath bei Kall in der Eifel. Im Vorfeld der Wanderung ergaben Internet Recherchen das in dem Ort kein Unbekannter wohnt. Bekannt durch einen LKW Fahrer Namens M.K. der mutmaßliche Schütze des dringenden Tatverdachts, in über 700 Fällen Autotransporter und andere Fahrzeuge nebst Gebäuden von der Autobahn aus beschossen zu haben. Im Juni letzten Jahres verhaftet und geständig.
Blick auf Fronrath von Steinfelderheistert aus.
Den Ort schnell verlassen und so erreichten wir den Eifelsteig in Richtung Steinfelderheistert. Am Ortsende beginnt ein sogenannte Kul (h)turweg.
Über den Weg Nummer 8 wurden wir aus der Ferne belauert, Luchs oder Fuchs, es ist dann noch gelungen mit der Kamera für Aufklärung zu sorgen. Auf 600 Meter Höhe wurde die Krekeler Heide erreicht.
Von blühenden Orchideen war wenig oder nix zu sehen, wenn auch dieses Gebiet für Naturfreunde ein Geheimtipp ist. Am Rande der Sötenicher Kalkmulde findet unser Pilz Experte beim Abwettern eines leichten Regenschauers zwei Prachtexemplare von Steinpilzen.
Dass ungewöhnliche Artenreichtum der vielbeschriebenen Pflanzen hat wohl den Mittagsschlaf begonnen. Das Schutzgebiet der Sistiger Heide und Krekeler Heide zeigt sich heute von ihrer ganz anderen Seite. Nieselregen und dieser konnte im Ort Felser vergessen werden, die Pause hinter der Kapelle an einem Grillplatz nutzen für die Planung, die vorgesehene Wanderung um etliche Kilometer zu kürzen. Die Ortschaften Wollenberg und Eichen wurden nicht tangiert. Schade, die Wanderleitung hätte gerne eine Schippe draufgelegt. Der dunkle Horizont im Nacken, das Schritttempo erhöhen und so wurde querfeldein mit Punktlandung das Wanderauto erreicht.
Eissplittertorte in Kommern, das Regenradar war abgezogen, die Info auf dem Smartphone war wohl für Münster vorgesehen. Leichter Regen und schwülwarm, gut für den Pilze Sammler der nächste Woche nicht nur fleißig sammeln will sondern auch die verloren gegangenen Kilometer nachholen möchte.

Montag, 14. Juli 2014

Kreuzweingarten.

Wandertour: 2014_23
Wanderleitung: Herbert. 
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.7
Region:. Bad Münstereifel.
Länge: 12,3 km
Gehzeit brutto: 3 Std.04 Minuten.
WDG: 4,5 km/h
Wegmarkierung Römerkanalweg, querfeldein.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, Asphalt, Wiesengrund
Anspruch: leicht.
Wetter: 20 Grad C, bedeckt, Nieselregen.
Steigung: von 205 auf 288 Meter
Sehenswertes: Hardtburg, Burg Kastenholz, Burg Flamersheim.
Ganz in der Nähe von Kreuzweingarten liegt der Wanderparkplatz Weingartener Berg. Von hier geht es aufwärts Richtung Hardtburg. Die ersten Kilometer lassen den noch gegenwärtigen Alkoholpegel sinken, nach der langen Fan Nacht beim Kreisch.
Am Forsthaus Hardtburg gehen wir den Burgruine Rundweg, über den Wassergraben zur Ruine Hardtburg. Allerdings ist der Burgturm abgeschlossen, brütende Vögel. Die Burg ist vermutlich im 11. oder 12. Jahrhundert entstanden. Als Erbauer wird ein Herr von Hardt vermutet, der ab 1105 in Erscheinung tritt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1166.

Über den Römerkanalweg wird der Ort Niederkastenholz erreicht, mit einer Burg der Reichsabtei Kornelimünster. Unter dem Schutz des Herzogs von Jülich blieb die Burg bis zur Säkularisierung ein Relikt der Klosterpröpste, heute im privaten Besitz das ausdrücklich durch Dachdecker betont wurde. Von der früher zweiteiligen Wasseranlage sind nur die Weiher um das Herrenhaus erhalten.


Über Felder und Wiesenränder geht es weiter bis Flamersheim. In der Dorfmitte die Mittagspause verbringen und die dunklen Wolken am Himmel beobachten. Die Burg im Ort ist ebenfalls in Privatbesitz und nur von Ferne abzulichten.
In 1358 wurde die Burg bereits als zweiteiliger Adelssitz mit einer Vorburg erwähnt.
Die Herren von Quadt, welche von 1564 bis ins Mitte des 18. Jahrhunderts in Flamersheim verweilten, bauten die Hauptburg im Jahre 1776 zu einem zweitürmigen Barockschloss um.
1861 kam die Burg an die Fabrikantenwitwe Bemberg, deren Sohn wurde 1884 in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben und dessen Nachkommen bewohnen das Schloss noch heute.

Das Landlust Restaurant in unmittelbarer Nähe bietet zwar vielversprechende Menüs, aber erst ab 17:00 Uhr.
Das Kleine Menü 3 Gang Menü für 64 € Vorspeise oder Suppe, Hauptgang, Dessert oder Käse. Die Goldene Mitte 5 Gang Menü für 89 € Vorspeise oder Suppe, Zwischengang, bei 109 € ist Schluss. Unser Gang endet im Brauhaus an der Steinbachtalsperre bei Kaffee und Kuchen.

Montag, 7. Juli 2014

Gondenbrett.

Wandertour: 2014_22

Wanderleitung: Norbert. 
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.17
Region:. Prümer Land.
Länge: 21,6 km
Gehzeit brutto: 5 Std.47 Minuten.
WDG: 5,5 km/h
Wegmarkierung örtlich Nr.1,2,12,Schneifelweg.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, Asphalt im ersten Abschnitt.
Anspruch: schwierig.
Wetter: 22 Grad C, bedeckt, Sonne.
Steigung: gesamte Steigung 1147 Meter
Sehenswertes: Panorama, Schwarzer Mann.
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 22 in 2014 war direkt im Ort Gondenbrett, noch nie gehört. Die heutige Wanderleitung hatte sich wohl insgeheim einiges vorgenommen. Nach Wanderung Nr. 533 war Norbert es Leid zu hören da waren wir schon. Das konnte man bei folgendem Bild erahnen, Jacken aus und los, mal überlegen was ich mit den beiden heute anfange, wie man sieht.
Das merkten Herbert und Gerd schon nach den ersten Kilometern. Die gesamte Strecke ergab zu guter Letzt ein Resultat von satten 21,6 km und einer gesamten Steigung von 1147 Meter. Im Vorspann mal rot markiert.
Von Gondenbrett hoch über den örtlichen Weg Nr. 1 in Richtung Hontheim, an der Marienkapelle vorbei zum Schwarzen Mann. Der weithin sichtbare Sendeturm des Senders Schnee-Eifel ist von vielen Standorten der Eifel zu sehen. Der Name Schwarze Mann hat nichts mit einer Kinderschreckfigur zu tun, sondern mit den schwarzen Gesichtern der Bergleute beim Abbau von Bleierz im Bergwerk von Bleialf, ein Ort in unmittelbarer Nähe.
Im Winter ein bekanntes Skigebiet, vor allem für die Holländer. Heute für die drei Wanderer ein Grund die Pause in der Gastronomie zu verbringen. Humane Preise mit guten Portionen, z.B. Papas Liebling. 2 Schweinesteaks auf Brot mit einem Berg von Zwiebeln, Speck und zwei Spiegeleier, zu 8,50 Euro.
Die Waldnutzung ist überwiegend Fichte gut durchforstet. Die Wegbezeichnung Schneifel hat nichts mit Schnee oder Eifel zu tun: Er leitet sich aus dem früheren Sprachgebrauch dieser Region ab und bedeutet so viel wie Schneise. Diese Schneise wiederum verlief über den Höhenzug.
Klare Sicht auf die Umgebung, die Luft war wohl durch ein Gewitter am Abend vorher reingewaschen worden. Sonnenschein und Witze über die Aufnahmetechnik des Fotografen sind die Krönung eines wunderschönen Wandertages.

Sonntag, 6. Juli 2014

Strohner Bombe, Weinfelder Maar.

Die Strohner Bombe, ist eine geologische Besonderheit, 120 t schwer, 5-6 Meter Hoch, 4 Meter Breit und 3-4 Meter Tief. Ein eindrucksvolles und einmaliges Zeugnis früherer vulkanischer Tätigkeit.
Strohner Bombe
Die Lavabombe löste sich im Jahre 1969 bei Sprengarbeiten im Steinbruch Wartgesberg aus halber Höhe der Bruchwand, etwa aus 15 Meter Höhe und liegt nun am Eingang zur Strohner Schweiz.
Infos über die Größe
Die Basaltdecke ist wohl mehrmals erneut an geschmolzen worden und nach längerem Aufenthalt im Magma in ihre runde Gestalt gebracht worden.

Das Weinfeldermaar, auch Totenmaar genannt, liegt etwa zwei Kilometer von Daun entfernt und gehört ebenfalls zu den drei Dauner Maaren.
Weinfelder, oder auch Totenmaar genannt.
Es ist etwa 525 m lang und 375 m und hat eine Tiefe von 51 m. Damit ist es das tiefste Maar der drei Dauner Maare. Den See umgibt ebenfalls ein Wall auf Tuff, welcher an der westlichen und südlichen Seite höher ist als an der östlichen und westlichen. Schwimmen ist hier nicht erlaubt. Um das Totenmaar ranken sich mehrere Sagen. Seinen Namen hat es durch die nahegelegene Kapelle mit Friedhof, die früher einmal die Pfarrkirche von Weinfeld war. Der Ort wurde aber im 16. Jh. wegen der Pest aufgegeben.
Das Schalkenmehrenermaar, liegt in der Nähe in direkter Nachbarschaft. Hier ist an heißen Tagen Abkühlung erlaubt.
Blick auf das Gemünder Maar vom Adolf Dronke Turm
Unsere Abkühlung ist lediglich eine Portion Eis auf dem Parkplatz. Leider ist die Zeit um für zwei Brühler Mitreisende.
Die Hannoveraner werden noch einige Tage mit Dieter die Eifel erkunden, schön dass wir die Tage zusammen verbracht haben, es hat richtig Freude gemacht, besten Dank an Dieter für die ausführlichen Erklärungen, kann man nur weiter empfehlen.

Samstag, 5. Juli 2014

Immerath, Eckfeld, Manderscheid, Mosenberg, Germannenbrücke, Wolfsschlucht.

Ziemlich kühl über Nacht geworden. Starke Bewölkung, und letztendlich Regen ohne Ende. Man ist ja flexibel. Der Ort Eckfeld wurde angesteuert und wir erfahren einiges über ein Urpferdchen.
Hierdurch wurde der Ort berühmt. Das Skelett des Eckfelder Urpferdchens, ist ein etwa 50 cm großes Pferd, das wohl vor knapp 45 Mio. Jahren in unseren Breiten lebte, zu sehen im Maarmuseum, eine Option wenn das Wetter nicht besser wird.
Manderscheid Unterburg

Manderscheid Oberbur
Ein weiterer Stopp wurde in Manderscheid eingelegt. Unter-und Oberburg bildet den markanten Blickfang des Ortes. Für uns ein Grund am späten Nachmittag eine Kaffeepause einzulegen. Die zwei nahe beieinander liegenden Burgen, machen das Mittelalter für Besucher wieder lebendig. Hier trafen einst die Herrschaftsbereiche des Kurfürsten von Trier und der Manderscheider Grafen auf engstem Raum aufeinander. Konflikte waren natürlich hier vorprogrammiert, was sich in den mächtigen Befestigungen wiederspiegelt.
Startpunkt zur Regenwanderung
bizarre Gebilde am Kraterrand
Wie geplant wird ein Rundwanderweg um den Mosenberg eingeschlagen. So langsam gewöhnt an den Dauerregen wird auf verschlungenen Wegen der Vulkanismus an einer Infostelle erkundet.
Ein klassischer Lehrvulkan auf 517 Meter über Normal-Null. Eng beieinander befinden sich hier alle wichtigen Erscheinungsformen des quartären Vulkanismus: Schichtvulkane, Lavaströme, ein wassergefüllter sowie ein verlandeter Kratersee. Ein Unterstand mit ausreichend Lehrmaterial und auf einem Rundgang sind die Steinarten beschriftet.

Im weiteren Tagesverlauf wurde ein Weg in die kleine Schlucht im Tal der Kleinen Kyll, per Auto gesucht. Land und Forstwirtschaftlicher Verkehr Frei, wenn da mal kein Hindernis auftritt in Form einer massiven Schranke. Glück gehabt und punktgenau treffen wir den Einstieg in den Horngraben und die Wolfsschlucht.
Auf der Germannenbrücke Blick auf die Kyll
Wolfsschlucht
Die Kyll am Horngraben
Die Wolfsschlucht ist der untere Teil des sogenannten Horngrabens, der sich von der Mosenberg-Kette bis zur Kleinen Kyll erstreckt. Ein Schmaler Pfad windet sich über kleinere und größere Lava- und Basaltbrocken durch die Schlucht.


Freitag, 4. Juli 2014

Immerath.

Der abendliche Spaziergang durch den Ort bot eine Überraschung. Ein Einwohnerehepaar lud uns spontan ein die ansässige Schreinerei zu besichtigen.
Immerather Risch
Wir sahen den Immerather Risch in der Abendsonne, ein Blick der auch für einen Schreinermeister mit seiner Frau bei einem Glas Wein genossen wurde. Spontan standen wir in der Werkstatt und konnten einige Meisterstücke bewundern. Da wurde selbst das Wohnzimmer nicht verschont, Schrankwand und Tisch alles selbst hergestellt.
Marke Eigenbau

Einen Absacker der besonderen Art, Obstler mit Eifelsteig Logo, das waren die kleinen Feinheiten der gastlichen Stube, kann man nur weiterempfehlen.

Dauner Maare.

Ein Maar, ist eine schüssel- oder trichterförmige Mulde, überwiegend kreisförmig oder oval, vulkanischen Ursprungs, die in eine vorvulkanische Landfläche eingesenkt ist. Gebildet wurde es durch Wasserdampfexplosionen beim Zusammentreffen von Grundwasser mit heißem Magma, in den meisten Fällen in einer einzigen Explosionsperiode. In der Regel ist das Maar von einem Ringwall aus Auswurfmaterial umgeben.
Infos am Schalkenmehermaar
In der Vulkaneifel kommen etwa 75 Maare vor, sowohl als wassergefüllte Maar Seen, in den weitaus überwiegenden Zahl der Fälle jedoch als Trockenmaar. Die letzten Ausbrüche liegen mindestens 11.000 Jahre zurück, und viele Maare der Eifel sind deutlich älter. Aus diesem Grund sind viele bereits stark erodiert und ihre Formen und vulkanischen Merkmale nicht so deutlich, wie dies bei jüngeren oder gar aktiven Maaren anderswo auf der Erde der Fall ist. Da war Aufklärung gefragt und diesen Part hatte Dieter übernommen.


Landhaus Schend ein familiär geführtes, 3 Sterne Landhaus in ruhiger, naturbelassener Umgebung. Zur Entspannung ein Whirlpool, Sauna, Solarium und Trimmgeräte sowie reichhaltiges Frühstücksbuffet, und Produkte aus der Eifeler Landküche.
Landhaus Schend in Immerath
Gepflegtes Pils oder ein gutes Glas Wein so sind die Abende der Teilnehmer mit ausreichend Flüssigkeiten bei den hochsommerlichen Temperaturen gesichert.
Spaziergang nach dem Abendessen und dem Fußballspiel.
Bei der Gemeinde Immerath liegt mitten in einem Naturschutzgebiet das Immerather Maar. Es liegt nur wenige Gehminuten vom gleichnamigen entfernt. Es ist fast kreisrund. Mit einer maximalen Tiefe von nur 2,90 m ist es das flachste Eifelmaar.

Altenahr Langfig, Cloos Falte.

Bei Altenahr, am Ausgang des Langfig-Tals unmittelbar vor dem Straßentunnel lassen sich bemerkenswerte Hinweise auf die Geschichte der Eifel finden. Die steil aufgerichteten Schichtflächen sind von einem dichten Netz fossiler Wellenfurchen oder Rippelmarken überzogen. Zur Entstehungszeit der betreffenden Gesteinslagen war unser Gebiet von einem vergleichsweise flachen Meer bedeckt. Die Spuren, die sich in Gestalt der Furchenmuster über nahezu 400 Millionen Jahre hinweg erhalten haben, sind nichts anderes als ein fossiler Wattboden.

Am Langfig bei Altenahr

Detail des fossilen Wattboden
Hier beginnt eine Exkursionsreise die von Dieter in Leben gerufen wurde, begleitet von Herbert und Bärbel, Klaus und Christa, sowie Brunhilde und Gerd.
Da hieß es zuhören, horchen, schauen und Fragen stellen.
Exkursionsleiter Dieter 
Ein Stück weiter, an der Bushaltestelle in Altenburg bei Altenahr, befindet sich ebenfalls ein bemerkenswertes geologisches Naturdenkmäler, die Cloos-Falte. Es gibt wohl keinen Geologen, der nicht schon zu Studienzeiten mit dieser Gesteinsfalte, zumindest in einem Lehrbuch, konfrontiert worden wäre. Sicher, es gibt spektakulärere geologische Aufschlüsse, und fast würde man an dieser Stelle auf einer Tour entlang der Ahr, die mit so vielen reizvollen Landschaftsteilen beeindruckt, achtlos vorbeifahren.
Closs Falte bei Altenburg an der Ahr
Die Montagswanderer sind von Dieter schon mehrfach auf diese Stelle hingewiesen worden, bzw. haben von dort aus Wanderungen unternommen.

Die Falte ist benannt nach Hans Cloos, Professor für Geologie in Bonn. Dieser Faltensattel ist eine Spezialfalte im Bereich des riesigen Südwest/Nordost streichenden Ahrtalsattels. Dort vermaß er mit dem Geologenkompass die Raum Lage der Gefüge Flächen, das heißt das Einfallen und Streichen der Schicht-, Kluft- und Schieferungsflächen.