Montag, 28. November 2016

Steinfeld.

Im Schatten des Eifeldoms
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Karte Nr.5 Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  15,0 km, 04:13 h Echtzeit 282 hm.
Wegführung: örtliche Wege, Nr. 8,6,9
Anspruch: leicht  Wetter: morgens -2,0 Grad C, Mittag +0,8 Grad C, Sonne.
Start und Ziel ist der Wanderparkplatz am Eifeldom. Der Versuch diese Tour in der letzten Woche zu unternehmen endete auf dem Eifelplatz in Marmagen. Anstatt zu wandern wurde der Dauerregen mit einem opulenten Frühstück in Café Milz begonnen und beendet.

Kirchen mit markanten Doppeltürmen werden im Rheinland gerne Dom genannt. Auch die Basilika in Steinfeld trägt den Titel Eifeldom. Die beiden Rundtürme bilden weit hin sichtbar ein Wahrzeichen. Das heutige Salvatorianer Kloster war ursprünglich eine romanische Basilika. Am Kirchenbau sind die Epochen Romanik und Rokoko ablesbar. Ein vermutlich bedeutender Schatz ist die Orgel von 1727 mit 35 Registern und 2000 Pfeifen.
Ein Weg durch die saften Täler des Kuttenbachs, Fischbach und Gillesbach steht heute auf dem Programm. Immer wieder gibt es Fernblicke auf die Basilika. Die sanften Hügel der Kalkeifel sind leicht zu bewältigen. Am Ende des Kuttenbaches erreicht man das Naturschutzgebiet Krekeler Heide. Wir nahmen die Richtung direkt zum Eifel Trödel. In der Ahrstraße 2 in Krekel kann man den TV Trödler Waldi Lehnertz, aus der Sendung Bares für Rares, besuchen.


Das Café hat aber nur an den Wochenenden auf. Eine Nachfrage nach Kaffee wurde negativ beschieden und so schauen wir uns einen kleinen Teil der Ausstellung an, wobei einiges in der letzten Woche im 2. Programm zu sehen war, fragt man sich ob alles mit rechten Dingen gesendet wird.
In der Ortschaft Roder ist es Zeit für Mittag, in einer Bushaltestelle, der anmutende Dorfplatz mit geschmückten Tannenbaum in der Sonne wurde leider mit kalten Winden durchgepustet. Am Forsthaus Rüth vorbei führt die Route entlang des Fischbachs bis in Höhe der Ortschaft Wahlen. Weiter entlang des Gilles Bachs, ein romantisches Tal, ist in der Nähe der Hallenthaler Mühle ein letzter Anstieg durch hohe Buchenwälder. Der schmale Pfad bringt uns zurück nach Steinfeld.
Eine neue Lokation zum Kaffee ist der Krewelshof bei Obergartzem, mit selbstgebackenen Kuchen und warmen Speisen. Der Hofladen ist gut sortiert, aber nicht preiswert.

Montag, 21. November 2016

Steinfeld Marmagen.

Fahrt in den Dauerregen.
Die geplante Wanderung an diesem Montag fiel buchstäblich ins Wasser. Die per Rundfahrt im Auto geplante Tour erleben und dann in Marmagen landen. Da blieb noch Zeit auf Wetterbesserung beim zweiten Frühstück.
 

Samstag, 19. November 2016

Der Rheinsteig.

Von Kaub nach Lorch.
Wanderleitung: Heinz. Gut vorbereitet und nicht beeinflussbar trotz der umfangreichen elektronischen Hilfen, Führungsqualitäten.
Wanderkarte: Karte Kompass.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 14,3 km, 05:22 h Echtzeit 475 hm.
Wegführung: blaue Markierung Rheinsteig.
Anspruch: mittel  Wetter: + 9,6 Grad C, starke Bewölkung, trocken, ab und an Sonne in den Mittagsstunden.
Von Kaub nach Lorch, flexibel sein, wegen Umbauten an der Loreley.
Die Zollburg Kaub, vom Wasser aus sehen, oder von den Rheinhöhen, schöne Wanderstrecke mit viel Rheinnähe, was in manchen Abschnitten des Rheinsteigs nicht der Fall ist.
Die Ansicht vom Wasser aus hat uns das Navi vorgegeben als kürzeste Anreise. Die Änderung des Streckenverlaufs die Baumaßnahmen an der Loreley, hat Heinz dokumentiert, das wird nachgeholt.
Die Flößer- und Schifferstadt Kaub ist vor allem wegen der Festung Pfalzgrafenstein bekannt. Sie ragt vor der Uferfront des Weinortes aus dem Strom empor. Fast könnte man meinen, ein steinernes Schiff sei hier vor Anker gegangen. Die Zollburg ist neben der Marksburg die einzige am Mittelrhein, die nie zerstört wurde. Das kleine Eiland, auf dem sie aus den Fluten lugt, nutzte General Blücher bei der Verfolgung der napoleonischen Truppen in der Silvesternacht 1813 / 1814 für seinen legendären Übergang über den Rhein.
Vom Bahnhof aus schlendert man kurz zur Hauptstraße, die ins Volkenbachtal hinaufführt. Eine Schönheitsklinik mit imposantem Toreingang hilft uns zur ersten Verschnaufpause. So viel Prunk in geballter Form. Nach dem ersten Steilstück schert der Rheinsteig nach links aus und hält auf Burg Gutenfels zu, ohne sie jedoch zu erreichen.
Über den Höhenweg wird als nächstes Ziel an einem Tennisplatzgelände vorbei das Volkenbachtal verlassen und im Wald das leicht ansteigende Schenkelbachtal gequert. Über kurze Serpentinen geht es hinunter ins Niederthal, hier sind wir im Grenzverlauf zu Hessen.
Der Grenzvogt vom Niederthal hat hier eine Infotafel erstellt und ein Grenzbuch ausgelegt, in dem Wanderer ihre Eindrücke in Worte fassen können. Das lassen sich die TÜV Rheinsteigwanderer nicht zweimal sagen.
Kurz darauf folgt eine Überraschung, die man hier mitten im Wald sicher nicht erwartet. Ein Weinstand mit Lorcher und Kauber Weinen, Wispertalforelle oder Wildbratwurst lädt hier zur Rast ein, um diese Jahreszeit geschlossen und unsere Selbstverpflegung hinterlässt auch bleibende Eindrücke. Süßigkeiten und junger Genever machen die Runde. Der aufkommende Sonnenschein ermuntert zum Weitergehen, und einer ehemaligen Sekretärin wird per Handy ein Geburtstagsständchen vermittelt.
Aus dem engen Tal heraus, das die Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen markiert, führt der Rheinsteig unterhalb des Scheibigkopfes wieder an die Steilwände des Rheintales zurück. Am dem Aussichtsfelsen hat man einen herrlichen Blick auf Bacharach.
Nächstes Ziel ist die Clemenskapelle in den Weinbergen oberhalb von Lorchhausen. Entlang des Tals sind die alten Trockenmauern und zeugen von harter Arbeit in den Weinbergen.
Direkt an der Ruine Nollig folgt eine alpine Kletterpassage die bei schlechten Wetterbedingungen umgangen werden sollte. Große Hinweistafel, Strecke ist nicht zu unterschätzen. Durch das Wispertal wird Lorch erreicht, im Weingut Bahles direkt am Bahnhof lohnt es sich von der Strapazen zu erholen.

Montag, 14. November 2016

Hannebach.

Exkursion in die Vulkaneifel bei winterlichem Kleid.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Karte Nr.10 das Brohltal mit Vulkanpark und Laacher See.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 11,2 km, 03:31 h Echtzeit 173 hm.
Wegführung: örtliche Wege, OB 2 und querfeldein.
Anspruch: leicht  Wetter: morgens -2 Grad C, mittags +2 Grad C Sonne.
Start und Ziel ist an der Quelle des Brohltalbaches in Hannebach. Der Brohlbach, ist mit knapp 20 Kilometer ein linker Nebenfluss des Rheins in der Eifel, er entspringt bei Hannebach und durchfließt das Brohltal. In Brohl mündet der Brohlbach in den Rhein.
Zuerst geht es mal querfeldein durch eine mit Pulverschnee bedeckte Landschaft bei strahlendem Sonnenschein. Einfach herrlich, und das Mitte November. Begeisternd Bilder schießen und dabei einen Handschuh verlieren, getreu nach dem Motto man hat schon mal ein Händchen für schöne Fotos.

Die Hannebacher Ley ist das erste Ziel der Wanderleitung. Etwa 1.000 Meter östlich des Örtchens Hannebach mit dichtem Buchen- und Eichenniederwald bedeckt. Dieter teilt uns seine Fachkenntnisse mit, studiert ist studiert, und am Einstieg zum Abbau brauchen wir die Infotafel nicht mehr zu lesen.

Ein aufgelassener Steinbruch an ihrer Südflanke diente bereits im 17. Jahrhundert zur Gewinnung eines besonders feinkörnigen Basaltgesteins, das sich hervorragend zu Mühlsteinen, Wegekreuzen oder Werksteinen verarbeiten ließ. Es wird berichtet, dass 1928 Basaltlava aus Hannebach für die Steinerneuerung im Sockel des Kölner Doms bestellt und geliefert wurde. Entstanden ist dieser wertvolle Naturstein vor etwa 470.000 Jahren. Das Brohltal bestand damals noch nicht, denn sonst wäre die Lava hinein geflossen.
Die Burg Olbrück, ragt einsam in die Landschaft. Lange Zeit des Weges ein markanter Punkt, der auch von der Autobahn 61 ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Brohltals ist. Eine in der Osteifel bei Hain im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler gelegene Burgruine.
Mehr als 15 Familien waren seit der Burggründung um 1100 Eigentümer der Anlage. Mehrmals wurde sie zerstört und immer wieder zumindest teilweise aufgebaut. Die Höhenburg ist eine der ältesten sowie größten ihrer Art in der Eifel, steht seit dem 24. Juni 1980 unter Denkmalschutz.
Die zahlreichen Basaltkreuze in der Osteifel sind überwiegend Ausdruck einer tief verwurzelten Volksfrömmigkeit ganzer Generationen. Viele datiert auf die Jahre um 1600. Sie sind steinerne Zeugnisse des Glaubens und häufig auch des Aberglaubens. Sie verraten uns manches über den Wohlstand oder das Ansehen der Errichter, geben Auskunft über deren Berufe und Gnadenbitten. Sie berichten aber auch von Unglücken, Mord oder der Pest. Sie stehen so einfach in der Landschaft, im Wald an der Straße, an den Wiesenrändern, und weil sie aus einem extrem witterungsbeständigen vulkanischen Gestein geschaffen wurden, haben sich ihre Botschaften vom Mittelalter bis heute erhalten.
Der Wetterumschwung für die nächsten Tage kündigt sich am Himmel an, schon morgen sollen Plusgrade das Rheinland erreichen. In der Ortschaft Schelbom machen wir die Pause in der beheizten kleinen Kapelle. Am Aussichtpunkt Fuchskopf und weiter über die alte Kohlenstraße haben wir immer wieder phantastische Blicke in die Landschaft bis zu den Höhenzügen des Westerwaldes. Tolle Wegführung mit bestem Wetter, da haben wir eine Belohnung im Café Lennartz in Heimerzheim verdient.

Sonntag, 13. November 2016

Köln Weiden.

Gelernt ist gelernt.
Wie ein Profi geht ein Wanderfreund ans Werk wenn er Gäste hat, da gratuliert man doch gerne zum Geburtstag.

Wie man sieht steht alles bereit für das große Finale, ein Tipp, lieber Norbert, geh es langsam an dann klappt es auch mit dem Rücken. Alles erdenklich Gute und besten Dank für die Einladung.

Samstag, 12. November 2016

Brühl Tanznacht.

Standartturnier, Büfett, und Eigeninitiative.
Der TSC Brühl im BTV 1879 e.V. präsentierte wie jedes Jahr, die Brühler Tanznacht am 12.11.2016. Als langjährige Mitglieder ist dieses Event bei uns schon im Kalender, nächstes Jahr am 28.10.2017.
Für Leser des Bloggs ist hier noch mal eine Auflistung der Tänze die zu Standard zählen.
Langsamer Walser, Tango Slow Fox, Quickstepp, und Wiener Walser, und alles wurde musikalisch begleitet von der Feedback Dancing Band.
Angetreten zu diesem Turnier waren insgesamt 36 Paare von München bis Bremen und von Aachen bis Frankfurt Oder. Nach dem Semi Finale qualifizierten sich von den 14 Paaren noch die Nummern 1,8,9,17,19,30.



An unserem Tisch hatte ein jeder einen Favoriten ausgesucht und so kamen 6 verschiedene Meinungen zusammen. Die Nummer 9 als Erste, Lukas Gandor und Natalie Pusch vom TC Seidenstadt Krefeld waren die Gewinner. Die hatte keiner auf dem Schirm. Schwer enttäuscht war die begleitende Dame, dass keine offenen Wertungen mehr stattfinden.
Highlight des Abends, war der Auftritt der deutschen Meister im Boogie Woogie, Tobias Grimm und Lara Vogt.

In einer Verschnaufpause für Beide wurde die Frage nach dem Beruf gestellt und das Publikum konnte durch Beifall entscheiden ob falsch oder richtig.
Fitness Trainer
Polizist
Tanzlehrer
Zahnarzt
Wenn auch Zahnarzt den meisten Beifall erhielt, so war doch Polizist richtig. Richtig toll Spaß bei zusehen.

Bis 01:30 Uhr selbst auch das Tanzbein schwingen, ist ja schließlich Wochenende, Fazit wir haben festgestellt doch schon einiges verlernt zu haben, da werden die Termine für Tanzpartys mal notiert.

Freitag, 11. November 2016

Brühl.

Eine Magische Zahl für uns, 49 und 30.
Eine etwas ungewöhnliche Zwischenüberschrift. Was bedeutet was? An diesem 11.11.2016 ist für viele der Karnevalsanfang und für uns war es der Eheanfang vor 49 Jahren. Somit ist schon mal eine Zahl entschlüsselt. Der häusliche Blumenlieferant war pünktlich und unbemerkt eingetroffen, und freut sich auf die Lieferung im nächsten Jahr, dann sollen die weißen Rosen nicht mehr die Zehnerschritte ersetzen.
Abends wurde dann die Zahl 30 enthüllt. Herr Rohde begrüßte uns sehr freundlich, erstaunt, da war doch eine Stornierung morgens im PC. Hm, volles Haus jedoch für uns noch ein Platz.
Zuerst mal einen Aperitif, herbstlich, Apfel trifft Ingwer. Wir treffen Herr Schirner und werden von ihm bestens beraten. Übrigens Gesichter kann er sich besser merken als Namen, für uns traf beides zu. Bevor die große Gesellschaft komplett ist hatten wir schon die feine Küche genossen.
Ein Gruß aus der Küche mit Büffel Mozzarella und Tomaten, zum Aufwärmen eine Maronensuppe und eine Rheinische Kartoffelsuppe. Zur Neutralisierung der Geschmacksnerven gab es einen Mango Schaum im gewohnten Reagenzglas. Die Barbarie Entenbrust auf Portweinschaum, dazu Balsamico Linsen und Sesam Schupfnudeln wurden mit Weinen des Weingutes Schneider aus der Pfalz mit Rose und Riesling begleitet.

Die süße Überraschung zu zweit wurde liebevoll geteilt, und somit ging ein schöner Abend in trauter Zweisamkeit zu Ende. Da werden wir morgen bei der Brühler Tanznacht die Kalorien wieder reduzieren, und am Sonntag bei Küchenchef Norbert auffüllen.

Donnerstag, 10. November 2016

Brühl.

Kurz vor der Zahl 49 und 30.

Eine etwas ungewöhnliche Zwischenüberschrift. Was bedeutet was? Morgen ist der 49. Hochzeitstag, kirchlich gesehen. Doch am Vorabend hieß es erst mal,
der hellige Zinter Määtes, dat wor ene goode Mann, dä gov de Kinder Kääze un stoch se selver an.

Butz, butz, widder butz, dat wor ene gode Mann. Hier wohnt ein reicher Mann, der uns was geben kann. Viel soll er geben, lang soll erleben, selig soll er sterben, das Himmelreich erwerben. Lasst uns nicht so lange stehn, denn wir müssen weitergehn, weitergehn.
Die Regenpause kam wohl gerade richtig und so wurde eifrig gesungen. Bei im Schnee saß setze sich ein kleines Mädchen auf die Treppe, einfach herrlich.
Die Markensüßigkeiten waren weniger gefragt als Lutscher, ein neuer Trend.

St. Martin, St. Martin, St. Martin Ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. St. Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an. O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bitt’re Frost mein Tod.