Donnerstag, 10. November 2016

Brühl.

Kurz vor der Zahl 49 und 30.

Eine etwas ungewöhnliche Zwischenüberschrift. Was bedeutet was? Morgen ist der 49. Hochzeitstag, kirchlich gesehen. Doch am Vorabend hieß es erst mal,
der hellige Zinter Määtes, dat wor ene goode Mann, dä gov de Kinder Kääze un stoch se selver an.

Butz, butz, widder butz, dat wor ene gode Mann. Hier wohnt ein reicher Mann, der uns was geben kann. Viel soll er geben, lang soll erleben, selig soll er sterben, das Himmelreich erwerben. Lasst uns nicht so lange stehn, denn wir müssen weitergehn, weitergehn.
Die Regenpause kam wohl gerade richtig und so wurde eifrig gesungen. Bei im Schnee saß setze sich ein kleines Mädchen auf die Treppe, einfach herrlich.
Die Markensüßigkeiten waren weniger gefragt als Lutscher, ein neuer Trend.

St. Martin, St. Martin, St. Martin Ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. St. Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an. O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bitt’re Frost mein Tod.

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