Kurz vor der Zahl 49 und 30.
Eine etwas ungewöhnliche Zwischenüberschrift. Was
bedeutet was? Morgen ist der 49. Hochzeitstag, kirchlich gesehen. Doch am
Vorabend hieß es erst mal,
der hellige Zinter Määtes, dat wor ene goode Mann, dä
gov de Kinder Kääze un stoch se selver an.
Butz, butz, widder butz, dat wor ene gode Mann. Hier
wohnt ein reicher Mann, der uns was geben kann. Viel soll er geben, lang soll
erleben, selig soll er sterben, das Himmelreich erwerben. Lasst uns nicht so
lange stehn, denn wir müssen weitergehn, weitergehn.
Die Regenpause kam wohl gerade richtig und so wurde
eifrig gesungen. Bei im Schnee saß setze sich ein kleines Mädchen auf die
Treppe, einfach herrlich.
Die Markensüßigkeiten waren weniger gefragt als
Lutscher, ein neuer Trend.
St. Martin, St. Martin, St. Martin Ritt durch Schnee
und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. St. Martin ritt mit leichtem
Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut. Im Schnee saß, im Schnee saß, im
Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an. O helft mir
doch in meiner Not, sonst ist der bitt’re Frost mein Tod.
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