Dienstag, 28. September 2021

Berkum.

Teil Zwei Drachenfelserländchen. 

Zwischen Adendorf und Arzdorf, leider Überreif

Der Parkplatz in Berkum ist bekannt, bei letzter Wanderung am 11. September, mit reichlicher Apfelernte versorgt. Das Ehrendenkmal mit tollem Blick auf das, wie Freund D. immer betont, sag dem Gerd mal da ist das Siebengebirge. Richtungsmäßig wird erstmal die Burg Gudenau angepeilt.

Burg Gudenau

Leicht abwärts bis Villip, breiter Weg gut zu gehen, leider was abseits der Obstplantagen. Nach Querung des Arzdorfer Baches geht es durch Mischwald bis zu Ortsrand Adendorf, auch das Töpferdorf genannt.

Burg Adendorf 

Die Burg Adendorf soweit zulässig durch den Haupteingang besichtigen und dann ab in die Felder. Von Adendorf bis nach Arzdorf ist links und rechts des Weges die Birnenerntete in vollem Gange. Eine Schande dass man die Johannesbeeren hat hängen lassen. Die Frage bei den Arbeiterinnen ist negativ, mit der Antwort ich Polen weiß nix können wir nix anfangen. Die Zeit der Ernte war wohl noch durch die Pandemie Vorgaben geprägt.

Birnenernte zwischen Adendorf und Arzdorf

Diesen Teilabschnitt werden wir im nächsten Jahr wohl noch mal gehen. Obstsorten Anbau, was das Herz begehrt. Am Gut Haus Holzem vorbei geht es zum Ausgangspunkt zurück.

Unsere Route Teil 2 Drachenfelserländchen

Samstag, 25. September 2021

Steffeln.

 Der Vulkangarten bei Steffeln.

Die geplante Runde in Franz Heimat

Der Herbstanfang steht vor der Tür. Vor fast zwei Jahren bei einer Geburtstagsfeier bei der auch Ursel M. dabei war wurde mal angesprochen Sie mitzunehmen bei einer Wanderung in ihrer Heimat. Was lange währt wird gut und so wurde das Ganze in die Tat umgesetzt. Alle geimpft und zu dritt im Auto. Ursel wird in Olzheim zu ihren Bruder gebracht und wir gehen in Franz M. Heimat wandern.

Infos der Umgebung

Wir parken am Vulkangarten in Steffeln und entlang der K 52 wird nach einigen Metern ein Rundwanderweg Nummer 2 bis zum Prümer Kopf leicht ansteigend erwandert. Auf halber Strecke hört man das Brunften eines Hirsches der im Staatsforst Merscheid sein Revier hat. Ein männlicher Rudelführer zeigt von Anfang September bis Ende Oktober, vor allem so einem Wetter, Sonne und leichte Kühle am Morgen, wer Herr in Revier ist. Die dichte Bepflanzung erlaubt leider kein anpirschen.

Die Eifellandschaft auf dem Heilert

Ein Platz für Alle in Duppach

Nach dem Prümer Kopf geht es auf schmalem Pfad entlang des Dreisbachs bis zu Naturschutzgebiet Duppacher Maar. Ein Abstecher auf die Höhe Heilert hier präsentiert sich die hier typische Hügellandschaft. Dem Hinweis ein Platz für alle in Duppach nutzen wir für die Mittagspause.

Blick auf Steffeln vom Hausberg aus

Auf einer Anhöhe hinter Duppach erkennt man schon den Vulkankegel des Steffelbergs. Der hatte ursprüngliche Gipfelhöhe von 609 m ü. NN Der Abbau der Schlacken im letzten Jahrhundert hat zur Erniedrigung der Bergspitze um 60 Meter geführt und ein tiefes Loch in der Landschaft entstehen lassen. Somit wurden die ehemaligen Ausbruchsschichten freigelegt und der heutige Besucher kann in den Krater hineinschauen. Am Waldrand des Steffelnkopf ist ein toller Panoramablick auf Steffeln und die Hintergrund stehende die Kapelle Wahlhausen sichtbar.

Im Zweiten Weltkrieg hatten die Steffeler auf Anregung ihres Pfarrers das Gelübde abgelegt der Muttergottes eine Kapelle zu errichten, wenn der Krieg die Heimat verschone. Wie wir aus Erzählungen nachhinein bei Kaffee und Kuchen erfuhren war Olzheim in unmittelbarer Nähe des Westwalls stärker vom Krieg betroffen als Steffeln.

Montag, 20. September 2021

Pirna- Die Affensteine.

 Von Panoramaweg durch die wilde Hölle.

mit Phantasie kann man den Dackel von Peter und Christel aus Kanada sehen, nimm Platz

Der Morgen beginnt mit Überraschungen für die begleitende Dame aus dem Rheinland, geboren in Böhmen und Mähren. Geburtstag steht an. Ein Video aus Canada ist trotz zögerlicher Netzverbindung zu öffnen.

Heute heißt es gut Frühstücken den es ist man für uns Flachländer eine tolle Herausforderung geplant. Der Name klinkt schon mal gut. Affensteine im Felsmassiv der Schrammsteine.

Das Felsmassiv der Affensteine

Gestartet wird an der Kirnitzschtalbahn Haltestelle Beuthenfall. Die Wegmarkierung gibt vor weiß-grüner Punkt-weiß. Dieser führt über die Affensteinpromenade an der Häntzschelstiege vorbei zum Aufstieg in die wilde Hölle bis zum Carolafelsen.

Lass der Dame mal den Vortritt

Die Alten sind schon weg, wo müssen wir hin

Große Schritte sind nötig um die Steinbrocken zu überwinden, ebenso lange Arme für diverse Steighilfen. Wir überholen eine Gruppe von Azubis die in der Altenpflege arbeiten wollen. Im Team war angesagt nach einer Weile gegenseitig den Puls zu messen.

Infos an der Idahöhle

sehr schmaler Steg, 3 Eisenbügel so kommt man hier hin

Auf dem Carola Felsen trifft man sich und Angesichts der beiden Alten heißt es nimmt euch mal ein Beispiel. Über das Höhenplateau geht auch der Europaweg E3. Für das nächste Felsmassiv ist der Frienstein mit der nahe um der Ecke liegenden Idagrotte angepeilt.

der Alte schwitz, die Jungen essen

so schöne Bilder macht Mutter mit dem I Pad

Die Pause fällt kurz aus, kühl, bedeckt und windig und der Ausblick in die Wälder im Talgrund erschreckend. Totes Holz überall. Auch hier, der Borkenkäfer lässt grüßen.

Über den kleinen Winterberg wird der Wettinplatz anvisiert. Retour geht es über die Zeughausstraße, ein breiter Forstweg zum Startpunkt. Die Berliner fahren Heim und wir bleiben noch den Nachmittag und über Nacht in Pirna. Eine Vollsperrung bei Dresden für 2 Stunden ist dann nicht so angenehm. Kein Regen und siehe da immer näher zur Heimat lässt sich die Sonne sehen. Schön dass wir uns getroffen haben und so ein gemeinsames Wandererlebnis Genossen haben.

Sonntag, 19. September 2021

Pirna- Das Prebischtor.

Wandern und Kahnfahren

Direkt am Parkplatz als Info erhalten

Das größte natürliche Felsentor in Europa und gilt als Wahrzeichen für den Nationalpark Böhmische Schweiz.

Der Ortshinweis

Der Ausgangspunkt zu einer Wanderung ist hinter dem Ort Hrensko. In der Frühe das 3. Auto welches hier parkt und von der Wächterin einen Prospeckt für eine Wanderroute erhält. Die Frage, ist die wilde Klamm offen wird hier bejagt.

Die Strecke in Tschechien

Das Prebischtor

Richtung Mezni Louka, nach dem Ortsende links geht es auf dem Wanderweg zum Prebischtor. Die Spannung Weite des Bogens ist 26,5 m an der Grundfläche, die Höhe der Mündung 16 m, die Breite ca. 7 m, die Mindestdicke 3 m, die Scheitelebene des Tores ist 21 m über der Grundfläche.

Am Fels Schloss Falkenhorst

Direkt am Prebischtor befindet sich das Schlösschen Falkenhorst. Neben einem Restaurant beherbergt es auch eine Ausstellung zur Geologie und der Tier- und Pflanzenwelt der Böhmischen Schweiz.

Auf dem Gabrielensteig, Sand, Wurzelwerk, Steine, wie überall

Über den Gabrielensteig geht es in Richtung Menzi Louka. Der Steig geht ohne vielen Höhenmeter an den Felsen vorbei zum Ort Menzi Louka. Von dort noch mal auf breiten Frostwegen durch einen hohen Fichtenwald. Der war vor 2 Jahren noch da. Im Tal konnte wo dann nach zwei Kahnfahrten über die Wilde Klamm und die Edmundsklamm den Ort Hrensko erreichen.

hier die Info gesperrt

So war alles angedacht, doch in Menzi Louka ist die Wilde Klamm gesperrt und man soll dem Hinweis der Umleitung folgen. Also auf weiß-grün-weiß bis Menza. Dort geht es dann sehr steil ab in die Edmundsklamm. Entlang des Flusses Kamencice geht es durch Tunnel, natürlich ohne Beleuchtung zum Kassenhäschen der Bootsfahrt.

Entlang des Kamencice

Das Kassenhaus für die Kahnfahrt

Danach waren noch einmal 2 Kilometer am Fluss entlang zum Ausgangsort nötig, und Zeit für etwas Warmes auf der tschechischen Seite.

Samstag, 18. September 2021

Pirna- Der Lilienstein.

 2 Aufstiege an einem Tag.

Der markante Tafelberg vom Carolafelsen aus gesehen

Der eindrucksvollste Tafelberg der Sächsischen Schweiz ist der Lilienstein mit seinem 412 m hohen bewaldeten Plateau. Mehrere Wanderwege führen auf den Tafelberg. Wir wählen den Stufenweg auf der Südwestseite der ist etwas beschwerlich und circa 2 km lang mit ca. 700 Stufen.

Ein Rundweg wo man sich nicht verirren kann

Durch einen lichten Mischwald, vorbei an Felsblöcken und Gesteinsschutt. Der Schlussspurt an der Steilwand verlangt einige Anstrengungen. Zum Teil auf Eisenleitern klettert man die letzten Meter auf das Plateau hinauf.

Der Obelisk am Nordplateau

Im Dunst verhüllt die Festung Königsstein

Hier fahren keine Busse an selbst in der Bewirtung wird alles über Seilzug herangebracht und trotzdem ist an diesen bedeckten Tag einiges los. Selbst Kinder ab getragen oder mit Spaß bei der Sache den Eltern vorwegrennen. Als wir beim Obelisken ankommen zieht ein Regengebiet und somit so schnell wie möglich ab über den Nordanstieg zum Auto.

Fragen der Gäste


Pirna- Die Bastei.

 Pirna- Die Bastei.

Die Bastei

Die Bastei ist das Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz schlechthin und zählt zu den meistbesuchten Hotspots der Region. Die 305 Meter hohe Felsformation liegt rechts der Elbe oberhalb des Kurort Rathen. Die Brücke ist erst 1851 gebaut worden, als Ersatz für eine Holzbrücke für die zunehmende touristische Erschließung. Caspar David Friedrich malte 1823 sein berühmtes Werk „Felsenlandschaft“ nach einem Besuch der Bastei. Er hätte sich wahrscheinlich auch nicht träumen lassen, das 150 Jahre später Touristenmassen bewaffnet mit iPads und ganze Busladungen von Sandalentouristen abgeladen werden.

Ein Rundweg für die Berliner

Wir gehen das Ganze von Rathen aus an, setzten mit der Fähre über die Elbe, und die Markierung für uns ist weiß-grün-weiß. Im weiteren Verlauf geht es durch die Schwedenlöcher und am Amselgrund zurück.

Die Fähre nach Rathen und zum Aufstieg auf die Bastei

Der am weitesten zur Elbe vorspringende schmale Felsrücken ist die eigentliche Bastei. Auf dem Basteiaussichtsfelsen stehend blickt man hinunter auf die Elbe zwischen Lilienstein und Königstein und erkennt den Kontrast zwischen dem steilen Hängen und den sanft ansteigenden Hügeln in der Ferne.

an diesem Aussichtspunkt soll eine gläserne Plattform gebaut werden

Die Felsenburg an der Bastei. Hier sind noch einige Daten zur Burg:

Exponate auf der Felsenburg

Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert auf dem Felsmassiv der Bastei.

Spätere Raubritterburg.

Eine der größten und eindrucksvollsten Anlagen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz mit einer Länge von 220 Metern wo ca. 20 bis 50 Menschen wohnten.

1469 wurde die Burg in Brand gesetzt.

Während des 30 jährigen Krieges Flucht der Bewohner auf die Burgruine.

Bau der Bastei Brücke als Holzbrücke im Jahre 1826.

Ab 1906 Beginn der archäologischen Ausgrabungen und Erforschung der Anlage.

Umfassende Rekonstruktion des Wehrgangs durch Sebnitzer Bergsteiger ab 1982

Heute Bewirtung durch die Gemeinde Lohmen.

der vordere Gipfel des Felsmassiv

Die sogenannte Lokomotive

Bei klarem Wetter genießt man eine herrliche Fernsicht. Im Süden ist links vom Königstein der Pfaffenstein zu erkennen, dahinter die bewaldeten Kammlinien des Erzgebirges; im Südosten sieht man den Großen Winterberg; im Osten ragt das Felslabyrinth der Schrammsteine auf; im Nordosten erhebt sich der Valtenberg aus dem Lausitzer Bergland.

In den Schwedenlöchern

Die Ausblicke genießen, denn gegen 11:00 Uhr werden die Touristenströme größer und selbst beim Abstieg in die Schwedenlöcher herrscht Gedränge. Da wird in der Mittagszeit der Gedanke an einen weiteren Aufstieg in der Nähe befürwortet. Auf zum Lilienstein.

Freitag, 17. September 2021

Pirna- Bielatal

 Auf geht’s zu den Herkulessäulen.

Die Herkulessteine

Da man sich mit den Berliner erst Freitagnachmittag trifft geht es vorab zu den Herkulessäulen. Eine Tour abseits der Touristenströme bei Rosenthal-Bielatal.

Die Wanderroute

Die Große Herkulessäule und die Kleine Herkulessäule sind zwei bizarre, schlanke Felsentürme im Bielatal zwischen der Schweizer Mühle und der Ottomühle. Wir parken an der Schweizer Mühle und ziehen los. Die Wegmarkierung für eine kleine Wanderung zum Einstieg in die Urlaubstage ist gelber Kreis auf weißem Grund.

Auf dem Bielablick

Der Bielablick vom Talgrund

Die Zufahrt zur Schweizer Mühle war wegen Brückenneubau gesperrt und wird halt die Strecke ein wenig länger, macht nix wir haben ja Urlaub. Den beschriebenen Einstieg finden ist so ohne weiteres nicht möglich. Zunächst erreichten wir den Bielablick. Ein Wanderer kam uns entgegen und suchte die Herkulessteine, komisch die lagen doch auf dem Weg vor uns.

Könnte ein Apache sein

Der Kanzelstein

Bei den mystischen Gebilden kann man schon den Blick verlieren. Ein älteres Ehepaar mit Handzettel suchte ebenfalls die Felsen. Man musste vom Hauptweg ein wenig absteigen. Die Herkulessäulen mit ihren überhängenden Gipfelköpfen sind neben Bielatürmen und Großvaterstuhl das Wahrzeichen des Oberen Bieleatals. Der Namensgeber der Herkulessäulen war der Privatgelehrte Carl Merkel. Im weiteren Verlauf erreichen wir die Bennohöhle.

Ein Wegweiser an der Alpenhütte

Immer dem gelben Symbol folgen, sonst wird es noch schwieriger

typisch für das Wandern im Elbsandsteingebirge

Im Tal vor dem Aufstieg war dann Trekking angesagt. Eine Route die von April bis Oktober frei gegeben ist. Für uns Beide ein Anfangstraining für die nächsten Tage. Eine Regenschauer abwarten unter hohen Fichten die noch keinen Befall vom Borkenkäfer hatten, und im Tal fragte dann eine Gruppe, kommt ihr vom schwierigen Aufstieg, der bayrische Dialekt wollte den dann auch gehen. Zum guten Schluss wärmten ein paar Sonnenstrahlen den Talgrund.

Donnerstag, 16. September 2021

Brühl-Pirna.

 Wandern im Elbsandsteingebirge.

Wanderungen im Elbsandsteingebirge, Bielatal, Bastei, Lilienstein, Prebischtor, Affensteine

Im August 2019 hatten wir die schöne Stadt Pina zu Letzt besucht und nun ist mal wieder wandern für einige Tage im Elbsandsteingebirge angesagt. Am Wochenende treffen wir dann die Berliner und wollen Ihnen mal die Sächsische Schweiz zeigen.

alte Raddampfer in Pirna 

Nach dem Motto wo ist es am schönsten, im flachen Brandenburg, oder ab und an in der Eifel, oder aber am Bodden im Meck Pom. Das ist auch eine Frage des Wetters, bedeckt Nieselregen, ja zweistellige Plusgrade, und da war auch schon mal die Sonne.

eine der typischen Hausfassaden von Meistre Canaletto 

Das Elbsandsteingebirge entstand aus einer gewaltigen steinernen Platte, die durch Witterungseinflüsse zerfurcht, zerfressen und teilweise abgetragen wurde. Streng geographisch gesehen handelt es sich eigentlich nicht um ein Gebirge sondern um eine Erosionslandschaft der Kreidezeit.

Der Markplatz in Pirna

Das Elbsandsteingebirge erstreckt sich beiderseits der Elbe zwischen der tschechischen Stadt Děčín und dem sächsischen Pirna. Die nördliche Grenze befindet sich etwa entlang einer Linie zwischen Pirna, und Hohnstein. Zunächst ist ein Stadtbummel durch das historische Stadtzentrum angesagt. Sehen was hat sich in zwei Jahren verändert.