Der Vulkangarten bei Steffeln.
Die geplante Runde in Franz Heimat
Der Herbstanfang steht vor der Tür. Vor fast zwei Jahren bei einer Geburtstagsfeier bei der auch Ursel M. dabei war wurde mal angesprochen Sie mitzunehmen bei einer Wanderung in ihrer Heimat. Was lange währt wird gut und so wurde das Ganze in die Tat umgesetzt. Alle geimpft und zu dritt im Auto. Ursel wird in Olzheim zu ihren Bruder gebracht und wir gehen in Franz M. Heimat wandern.
| Infos der Umgebung |
Wir parken am Vulkangarten in Steffeln und entlang der K 52 wird nach einigen Metern ein Rundwanderweg Nummer 2 bis zum Prümer Kopf leicht ansteigend erwandert. Auf halber Strecke hört man das Brunften eines Hirsches der im Staatsforst Merscheid sein Revier hat. Ein männlicher Rudelführer zeigt von Anfang September bis Ende Oktober, vor allem so einem Wetter, Sonne und leichte Kühle am Morgen, wer Herr in Revier ist. Die dichte Bepflanzung erlaubt leider kein anpirschen.
| Die Eifellandschaft auf dem Heilert |
| Ein Platz für Alle in Duppach |
Nach dem
Prümer Kopf geht es auf schmalem Pfad entlang des Dreisbachs bis zu
Naturschutzgebiet Duppacher Maar. Ein Abstecher auf die Höhe Heilert hier präsentiert
sich die hier typische Hügellandschaft. Dem Hinweis ein Platz für alle in
Duppach nutzen wir für die Mittagspause.
| Blick auf Steffeln vom Hausberg aus |
Auf einer Anhöhe hinter Duppach erkennt man schon den Vulkankegel des Steffelbergs. Der hatte ursprüngliche Gipfelhöhe von 609 m ü. NN Der Abbau der Schlacken im letzten Jahrhundert hat zur Erniedrigung der Bergspitze um 60 Meter geführt und ein tiefes Loch in der Landschaft entstehen lassen. Somit wurden die ehemaligen Ausbruchsschichten freigelegt und der heutige Besucher kann in den Krater hineinschauen. Am Waldrand des Steffelnkopf ist ein toller Panoramablick auf Steffeln und die Hintergrund stehende die Kapelle Wahlhausen sichtbar.
Im Zweiten Weltkrieg hatten die Steffeler auf Anregung ihres Pfarrers das Gelübde abgelegt der Muttergottes eine Kapelle zu errichten, wenn der Krieg die Heimat verschone. Wie wir aus Erzählungen nachhinein bei Kaffee und Kuchen erfuhren war Olzheim in unmittelbarer Nähe des Westwalls stärker vom Krieg betroffen als Steffeln.
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