Montag, 27. Februar 2012

Esch.


Ob Ahrberge, Siebengebirge, Brohltal, Ville Wald, Schneeeifel oder Vor Eifel die Freude etwas gemeinsam zu erleben überwiegt die Anstrengungen welche manchmal vor uns liegen. Da fällt es schwer noch eine Route zu finden die noch nicht tangiert wurde Diesmal hatte der Chronist, seit 2004 in den Kreis aufgenommen, die Qual der Wahl, die Aufgabe eine Tour zu organisieren.
10% Abweichung zur Planung
Hütte am  Bingener Wald
Milde Temperaturen hatten sich mittlerweile eingestellt, schließlich war es schon 3 Wochen her dass sich mal wieder die Stamm Crew zum Wandern einfand.
Von Esch über den örtlichen Weg Nr.8 zur Grafschafterhütte. Diese erste Teilstrecke war noch jungfräulich in der Kartenmarkierung. Ein Aussichtspunkt auf das Siebengebirge, leider noch zu viel Feuchte in der Luft. Nach der Zeigefingermethode sollte die Strecke 15 Kilometer betragen. Wie viel es letztendlich war sollte der späte Nachmittag zeigen. 10% Ungenauigkeit eingerechnet kamen dann 16,3 Kilometer zusammen. Der Frühling war in der Luft und im Wald.
Frühling am Boden

Frühling in der Luft

Die Wegbezeichnungen waren entweder nicht vorhanden, oder tauchten ab und zu mal auf. Da war ein Abgleich mit dem Navi sehr hilfreich. Am Holzweiler Kreuz angekommen hatte sich die Sonne durchgeboxt und die Grillhütte St. Hubertus war in Reichweite.
Holzweiler Kreuz

Das Holzweiler Kreuz ist ein Grenzkreuz. Es liegt auf der Grenze der Ringener und Lantershofener Gemarkung. Hier wurden gemeinsame Fragen der Waldpflege und der Markgenossenschaft erörtert. Grenzstreitigkeiten wurden beigelegt. Wenn auch die Flurbegänge schon vor 1800 aufhörten, so steckt im Volke noch immer der Zug zum Holzweiler Kreuz. Familien wandern sinnvoll auf alten Wegen der Ahnen, sie schmücken das Kreuz mit Blumen; sie rasten dort auf der Holzbank, sie stärken sich und gehen mit dem Segen des Kreuzes wieder in ihr Dorf zurück.

Blick auf Lantershofen


Wir stärkten uns an der Grillhütte und die Sonnenplätze waren schnell vergriffen, jedoch keine Panik, für jeden ein Tisch und eine Bank. Die bis dato unterhaltsame Wanderung musste dann mit einem Gruppenbild belohnt werden.
Gruppenbild ohne Damen
 
Belohnt wurden wir im Café Lennartz, Slogan Der feine Unterschied, durch einen Sponsor der nun im Besitz einer neuen Limousine ist, mit Kaffee und Kuchen. Die Tourleitung hatte ebenfalls eine Belobigung im Rucksack, 2 Pflastersteine, wann und wo die eingeschleust wurden ist klar, in der Straße am Nonnenbach in Esch, ich werde mich revanchieren.

Samstag, 25. Februar 2012

Brühl. Videoabend.

 

Eine Lehrstunde für Opa: So werden Videos erstellt, Programme aus dem Netz laden, mit Musik untermalen, zuschneiden, einiges Video hochladen, Feinheiten der Präsentation austüfteln, und dann in den gängigen sozialen Netzwerken veröffentlichen. Oft anclicken und die Freude des Enkelkinds ist dann groß. Wir haben uns sehr gefreut das die Termine der Eltern es erforderlich machten mal wieder eine Übernachtung bei Opa und Oma zu tätigen.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Bonn-Beuel.

Auf der Sonnenseite von Bonn, in Beuel, hatte sich seit Jahrhunderten der Gewerbezweig der Beueler Wäschereien etabliert. Hier wurde ein Großteil der Wäsche aus den umliegenden Städten, auch die aus Köln, gewaschen.
Im Jahr 1824 entschlossen sich einige Wäscherinnen, die Männerherrschaft im Karneval aufzubrechen. Am Donnerstag vor den tollen Tagen, als ein Großteil der Beueler Männer die frisch gewaschene Wäsche per Schiff nach Köln auslieferte, schlossen sich die Frauen zu einem Damenkomitee zusammen und schlugen die erste Schlacht gegen Griesgram und Muckertum
Die Beueler Damen trieben es recht heftig seit diesem Tag. 
Wärmt die Kehle für kühles Bier
Da wurde Unterstützung aus Brühl notwendig. Unter dem Motto: Jedem Jeck sing Pappnass, zogen drei Freunde los und wurden nicht enttäuscht. Ein langer Tag bis spät in die Nacht wurde mit der Ausbeute in den einschlägigen Kneipen gefeiert. Dem Gastgeber Dieter, ein danke schön für die tollen Stunden und das ausgiebige Katerfrühstück. Das könnte im nächsten Jahr zur Tradition werden, schließlich fängt ein Liedtext von De Höhner  aus 2005  mit folgendem Text an. Dicke Mädchen haben schöne Namen, heißen Tosca, Rosa oder Carmen, oder doch Maritha, Christa oder Marion???

Montag, 13. Februar 2012

Esch.


Echt Pesch die 434ste Wanderung sollte an diesen Montag starten. Der Morgen startet mit Schneefall auf den hart gefrorenen Boden. Eine neue Limousine stand bereit. Echt Pesch dann ein andermal, die Vorbereitungen waren jedenfalls abgeschlossen.


Montag, 6. Februar 2012

Wachendorf.

Immer wieder heißt es montags, Treffpunkt 08:55, nicht früher aber auch nicht später. Heute war das anders, klirrende Kälte, der Präsident informiert, wir treffen uns 1 Stunde später. Da war ein bis dato ein nicht bekannter Spruch.
Wer zu spät kommt den bestraft das Leben. 

Eine fälschlicher Weise Übersetzung. Richtig wäre gewesen.

Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren. Wir reagieren, und vertrauen uns jeden Montag einer Person an, welche die Gestaltung des Tages bestimmt. Diesmal war Herbert damit beauftragt.
Tourleiter

Nach dem Zwiebelschalenprinzip musste man sich an diesem Tag schon einkleiden. Die vielbesagte sibirische Kälte hatte nun auch das Rheinland erreicht. Das Hoch Dieter sorgte für Gesprächsstoff Nummer eins, und bei jedem zu Hause war es kälter.
am Römerkanalweg

An der K44 hinter Wachendorf ist ein Parkplatz angelegt worden, damit die Besucher einer gewissen Bruder Klaus Kapelle mitten in der Pampa die Gelegenheit haben das Denkmal zu besichtigen. 
am örtlichen Wanderweg Nr. 3

Wir ließen uns noch Zeit damit und wanderten erst mal in Richtung Antweiler. Über den Römerkanalweg und der örtlichen Bezeichnung
Nr. 3 wird bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen der Anstieg nach Weiler am Berg zum Kinderspiel. Im Schnellschritt marsch, um die Körpertemperaturen anzukurbeln. Einen Top Sonnenplatz zur Mittgaspause veranlasst uns die Leitung der Tour mit Komplimenten zu überschütten.
Sonnenbad bei -6°C Grad

Baklava, ( Die süßeste Verführung aller Zeiten ) vom Maybachufer aus Berlin frisch eingeflogen, und diverse Schnäpse stärkten uns für den nächsten Anstieg zum Herkelstein. Fantastische Aussichten und viele Besserwisser der Landschaft versuchten die in der Ferne liegenden Ortschaften zu definieren. Definitiv war falsch, dass am Wanderweg Nr.5 vor uns Nöthen lag.
Wenn das mal keine Aufgabe für den Berichterstatter wäre. Mangels Kommunikationsmöglichkeiten wurde das zu Hause geklärt. Bei diesem Ort handelte es sich um Holzheim. Man vergleiche das Bild mit der Homepage des Ortes. Eine Vergrößerung bringt dann den Beweis. 
Die Ortschaft Holzheim von der Bergkuppe Herkelstein
Bruder Klaus Kapelle
Dem Wanderweg Nr. 5 folgend und das Teleskop am Stockert im Blickfeld wurde das Highlight des Tages erreicht. Die Bruder Klaus Kapelle.
Infotafel am Parkplatz

Ein Pilgerort für Kunststudenten, aber was machen die bei ihrer Ankunft am Montag??? Da half auch ein Öffnen der Tür mit vier vereinten Kräften nichts. Montags geschlossen und ansonsten von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Ganz neue Töne. Wir singen ein Loblied auf den super klirrend kalten Wintertag, es kam Wind auf, und die landschaftlich schöne Strecke. 
Gut gewappnet wenn es noch kälter wird
Da muss sich der Chronist für nächste Woche was einfallen lassen, vielleicht ein Halbmarathon an der Ahr.