Ob Ahrberge, Siebengebirge, Brohltal, Ville Wald, Schneeeifel oder Vor Eifel die Freude etwas gemeinsam zu erleben überwiegt die Anstrengungen welche manchmal vor uns liegen. Da fällt es schwer noch eine Route zu finden die noch nicht tangiert wurde Diesmal hatte der Chronist, seit 2004 in den Kreis aufgenommen, die Qual der Wahl, die Aufgabe eine Tour zu organisieren.
| 10% Abweichung zur Planung |
| Hütte am Bingener Wald |
Milde Temperaturen hatten sich mittlerweile eingestellt, schließlich war es schon 3 Wochen her dass sich mal wieder die Stamm Crew zum Wandern einfand.
Von Esch über den örtlichen Weg Nr.8 zur Grafschafterhütte. Diese erste Teilstrecke war noch jungfräulich in der Kartenmarkierung. Ein Aussichtspunkt auf das Siebengebirge, leider noch zu viel Feuchte in der Luft. Nach der Zeigefingermethode sollte die Strecke 15 Kilometer betragen. Wie viel es letztendlich war sollte der späte Nachmittag zeigen. 10% Ungenauigkeit eingerechnet kamen dann 16,3 Kilometer zusammen. Der Frühling war in der Luft und im Wald.
| Frühling am Boden |
| Frühling in der Luft |
Die Wegbezeichnungen waren entweder nicht vorhanden, oder tauchten ab und zu mal auf. Da war ein Abgleich mit dem Navi sehr hilfreich. Am Holzweiler Kreuz angekommen hatte sich die Sonne durchgeboxt und die Grillhütte St. Hubertus war in Reichweite.
| Holzweiler Kreuz |
Das Holzweiler Kreuz ist ein Grenzkreuz. Es liegt auf der Grenze der Ringener und Lantershofener Gemarkung. Hier wurden gemeinsame Fragen der Waldpflege und der Markgenossenschaft erörtert. Grenzstreitigkeiten wurden beigelegt. Wenn auch die Flurbegänge schon vor 1800 aufhörten, so steckt im Volke noch immer der Zug zum Holzweiler Kreuz. Familien wandern sinnvoll auf alten Wegen der Ahnen, sie schmücken das Kreuz mit Blumen; sie rasten dort auf der Holzbank, sie stärken sich und gehen mit dem Segen des Kreuzes wieder in ihr Dorf zurück.
| Blick auf Lantershofen |
Wir stärkten uns an der Grillhütte und die Sonnenplätze waren schnell vergriffen, jedoch keine Panik, für jeden ein Tisch und eine Bank. Die bis dato unterhaltsame Wanderung musste dann mit einem Gruppenbild belohnt werden.
| Gruppenbild ohne Damen |
Belohnt wurden wir im Café Lennartz, Slogan Der feine Unterschied, durch einen Sponsor der nun im Besitz einer neuen Limousine ist, mit Kaffee und Kuchen. Die Tourleitung hatte ebenfalls eine Belobigung im Rucksack, 2 Pflastersteine, wann und wo die eingeschleust wurden ist klar, in der Straße am Nonnenbach in Esch, ich werde mich revanchieren.
