Auf der Sonnenseite von Bonn, in Beuel, hatte sich seit Jahrhunderten der Gewerbezweig der Beueler Wäschereien etabliert. Hier wurde ein Großteil der Wäsche aus den umliegenden Städten, auch die aus Köln, gewaschen.
Im Jahr 1824 entschlossen sich einige Wäscherinnen, die Männerherrschaft im Karneval aufzubrechen. Am Donnerstag vor den tollen Tagen, als ein Großteil der Beueler Männer die frisch gewaschene Wäsche per Schiff nach Köln auslieferte, schlossen sich die Frauen zu einem Damenkomitee zusammen und schlugen die erste Schlacht gegen Griesgram und Muckertum.
Die Beueler Damen trieben es recht heftig seit diesem Tag.
| Wärmt die Kehle für kühles Bier |
Da wurde Unterstützung aus Brühl notwendig. Unter dem Motto: Jedem Jeck sing Pappnass, zogen drei Freunde los und wurden nicht enttäuscht. Ein langer Tag bis spät in die Nacht wurde mit der Ausbeute in den einschlägigen Kneipen gefeiert. Dem Gastgeber Dieter, ein danke schön für die tollen Stunden und das ausgiebige Katerfrühstück. Das könnte im nächsten Jahr zur Tradition werden, schließlich fängt ein Liedtext von De Höhner aus 2005 mit folgendem Text an. Dicke Mädchen haben schöne Namen, heißen Tosca, Rosa oder Carmen, oder doch Maritha, Christa oder Marion???
1 Kommentar:
da fragt man sich nur, warum der Clown so ein grißgrämiges Gesicht macht...
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