![]() |
| Im Naturpark Hürtgenwald |
Wandern im Hürtgenwald, auf dem Biberweg.
| Parken am Brandenburger Tor in Hürtgen |
Hier ist nicht das Tor in Berlin gemeint, sondern ein schlichtes Holztor, das seinen Namen seiner ungewöhnlichen Größe verdankt. Es steht in der Eifel, genauer gesagt in der Gemeinde Hürtgenwald. In dieser Region fanden im Winter 1944 erbitterte Kämpfe zwischen amerikanischen und deutschen Truppen statt. Heute ist dieser Flecken Natur Teil des Nationalparks Eifel und ein ideales Naherholungsgebiet. Somit findet man auf der Internet Reserche zahlreiche Vorschläge für Wanderungen. Hier der sogenannte Biberweg.
| frische Spuren der Biber |
In den 1980er Jahren wurden in der Rur-Eifel das Erste Dutzend Biber ausgesetzt. Heute leben über 400 Biber in der Region, die größte Biber-Population in NRW. Wer Europas größte Nagetiere in freier Wildbahn beobachten will, kann den Biberweg im Hürtgenwald ansteuern. Hier ist die Wahrscheinlichkeit hoch, die nagenden Dammbaumeister bei der Arbeit zu beobachten.
Der beste Einstieg in den Biberweg ist der Wanderparkplatz
am Brandenburger Tor westlich von Hürtgen. Wir entscheiden uns im Uhrzeigersinn
zu gehen. Nehmen also die Strecke linksrum ins Visier. Der Weg ist bestens
markiert mit der Nummer 5. Zunächst erreichen wir ein Pilgerdenkmal und im
folgenden Verlauf den Kartoffelbaum.
| klein und frisch ist wohl erlaubt zu ernten |
Die leicht ansteigenden Wege machen es möglich nach
Pilzen Ausschau zu halten und wir werden fündig. Die breiten Forstwege mit
kleinen Wasserrinnen an jeder Seite ist reichlich bestückt mit Pfifferlingen die
im Laufe der Tour auch der Berichterstatter zu unterscheiden lernt.
| eine Kastanie mit Kartoffeln |
Der Kartoffelbaum hat seinen besonderen Reiz und auch eine Infotafel mit seiner Geschichte. Viele bunte Motive sind dort dargestellt.
vorgebebene Wegstrecke immer eingehalten
Nun geht es ins Tal, roter Wehebach, teils frisch angenagte Bäume und viele Deichbauten sind rechts des Weges zusehen. Zurück geht es an der Gabelung weißer Wehebach und Hürtgenbach zurück zum Startpunkt. Aus den letzten 2 Kilometer fallen noch einige Regentropfen und am Startpunkt sind zwei weitere Pilssucher unterwegs, die hatten Ausschau nach Steinpilzen gemacht und sind nicht fündig geworden, dafür finden wir dann in Kreuzau ein neues Café das selbst dem Experten für Pilze unbekannt war.


