Sonntag, 31. Juli 2011

Berlin-Görlitzer Park.

So sehen Sieger aus.
2. Platz, 1. Platz, 3. Platz

Schwarzlicht Minigolf in Berlin. Im Görlitzer Park kann man in den Kellerräumen des Café Mitz spielerisch bei schlechtem Wetter abwettern, mit Minigolf. Künstlerisch und individuell  gestaltete Räume laden ein auf 18 Bahnen den Sport der kleinen Leute zu frönen. Berliner Motive sind ebenso großflächig bemalt wie auch der Wilde Westen der Weltraum oder die Pflanzen und Tierwelt. 
Siegessäule   





Geheimfavorit
Das Disco Feeling der frühen Jahre kam auf und die strahlenden Sieger des Turniers präsentierten sich wie die Rennfahrer auf dem Podium.

Beeindruckende Bilder durch die Neonbeleuchtung intensive Farben, viel Publikum an diesen Sonntagnachmittag im Görlitzer Park, 10997 Berlin.

Berlin-Karlshorst.

Ein Gebäude zwischen 1936 und 38 als Offizierskasino erbaut, für die Wehrmacht, beherbergt heute ein Museum das sich mit dem Deutsch russischen Verhältnissen der Vergangenheit auseinander setzt.
Kapitulationstisch
Proletarier aller Länder.......

Hier in Karlshorst wurde schon 1990 vereinbart eine Stätte der Erinnerung zu schaffen und durch private Personen wurden Materialien zusammen getragen und an diesem historischen Ort zu einer Dokumentation von Sieg und Krieg, Aufbau der DDR und die Gegenwart aufbereitet. 

Stalin
General Shukow hatte hier sein Arbeitszimmer und in einem Saal wurde in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai die Kapitulation der Wehrmacht unterschrieben. Die Unterzeichnung durch Keitel, Friedeburg, Stumpff, auf deutscher Seite in Beisein der Alliierten Kräfte, Shukow, sowjetischer Oberkommandierer,Tedder, britischer General,Spaatz als amerikanischer Zeuge und Tassigny, französicher General,beendete den Krieg in Europa und ist eine Schnittstelle der europäischen Geschichte. Nach 45 war hier der Sitz der sowjetischen Militäradministration und die weitläufigen Anlagen werden heute immer noch zu Wohnungen umgebaut. 
Lobeshymnen auf die Diktatoren der damaligen Zeit finden auf großen Plakaten ihren Platz. Schicksale berühmter Generäle inklusiver der Uniformen sind in Vitrinen dargestellt. Ruhm und Ehre ohne Ende.Text und Bildinformationen mit historischen Originalstücken wurden durch den deutsch russischen Verein als Träger des Museums in mühevoller Kleinarbeit zusammengestellt, das alles zu sehen in 10318 Berlin Zwieseler Strasse 4. Der Eintritt ist frei, geöffnet Dienstag-Sonntag von 10 - 18 Uhr.

Samstag, 30. Juli 2011

Berlin-La Piccola

Wir sind schon wieder da,  die Schlüsselbezeichnung lautet diesmal: Sommerwohnung.
Im La Piccola
Pepe, Gamberetti, Pollo und Zingara. Die Renner des Abends. Mit guter Durchschnittsgeschwindigkeit erreichten wir das Hauptstadtziel für die kommenden Wochen. Das trübe Regenwetter machte die Entscheidung leicht, wann, wo, gehen wir essen. Die freundliche Bedienung und das reichhaltige Angebot waren wie gewohnt heimatlich. Da blieb noch genug Zeit die Planungen der nächsten Tage mal zu erörtern, wobei wir feststellen mussten, wie sollen wir das alles schaffen. Rentner haben ja bekanntlich keine Zeit. Schnell verging der Abend und der Grappa für Pappa brauchte schon nicht mehr geordert werden. Das fängt ja gut an.

Montag, 25. Juli 2011

Neue Wege. Dritter Teil.

I'm afraid I wasn't able to deliver your message to the following addresses. Diese Nachricht erscheint immer wieder auf meinem PC nach versenden der Bilder an eine bestimmte Adresse in der Bundesstadt. Dabei war die heutige Tour für Ihn extra ausgesucht. Da seine geologischen Fachkenntnisse uns immer begeistern.
Die Routenführung
Links der B51 hinter Blankenheim in Richtung Jünkerath, da waren wir noch nicht, obwohl dort geologische Highlights verborgen liegen. Wir starten am Parkplatz an der Kreuzung K 70 - B 51 und direkt unter Benutzung des Naivsytem wurden die gestrichelten Wege zu Wanderwegen deklariert. Gut dass Wolfgang dabei war. Blumenwiesen und markante Bäume kreuzen die Wege, und wie auf Bestellung, Sonnenschein und Wildwechsel.
kurioses Gebilde
Flugbegleiter

Das am Abend feststand: Temperatur gleich Kilometer war so nicht vorgesehen. Aber das kann halt passieren wenn man den Schmidtheimer Wald so erkundet, wie das nun mal halt geplant war. Schließlich war das Motto links der B51 sind wir noch nicht gewesen. Der erste markante Punkt, eine riesige Kiesgrube wurde umrundet und durch geologische Erläuterungen ergänzt. Buntsandstein. Eine Horde Reiher hatte sich an dem kristallklaren Wasser niedergelassen. Die ersten Mitteldevon Steine wurden gesammelt.
Den Geo Hammer im Blick
Schatzsucher

Fachinfos aus erster Hand
 Weiter zu einem Steinbruch der direkt in unmittelbarer Nähe der Straße liegt. Die Mittagspause wurde genutzt und der Geohammer kam zum Einsatz. Fossilien sammeln und besorgte Blicke gegen Himmel machte die weitere Routenführung zu einem Problem. Der never go Back Point war erreicht. Über den Ortsrand von Dahlem wurde die Richtung Waldorf eingeschlagen. Hier die Wegkennung D 3. An einen Kreuzungspunkt von Eifelvereinsweg und Jakobsweg wurde nochmal eine Trinkpause eingelegt. Immer noch kein Regen.
Kurz vor dem Berg Hochfuß hatte Jürgen Fußprobleme und unser Vorschlag war, in zwei Kilometern bis du in Waldorf und kannst dich ausruhen wir holen dich in drei Stunden ab.
Trinkpause Kreuzung  JH, J4
Zeckengefahr

Wir wandern in Richtung Leuteratherhof, Privat, Betreten verboten, und in den Spuren von einem Traktor, in hohen Weidegrasflächen ging der Blick in Richtung auf das Café Maus und der Weitblick auf den Aremberg. Den Eichholzbach übersprungen, eine Waldschneise hoch, dann sollte allmählich der Startpunkt in greifbare Nähe kommen. Kurz hinter Nonnenbach nahmen wir den Wachholderweg W und nach einem kleinen Anstieg wurden wir von TINA überrascht. Die freute sich schon, vier auf einen Streich. 
Überraschung am Startpunkt

Ihr Wohnmobil bekam dann spontan Besuch mit Frankfurter Kennzeichen, und es war ersichtlich dass hier Aktion stattfand. Jürgen fanden wir dann in Nonnenbach. Wenn man sich die Karte verinnerlicht, hat der die gleiche Strecke zurückgelegt wie wir. Nach 6 Stunden ist der Eisbecher bei Safarin in Blankenheim leider mit viel Wasser durchsetzt und wir sind immer noch nass geschwitzt. Die Kilometerschätzungen erreichten die Halbmarathonstrecke. Gutes Wanderwetter, oder anders gesagt:
24 Grad C entsprechen 24 Kilometer. Die Fossilien zu Hause aufbereiten und hoffen dass sich das Enkelkind dafür interessiert, schließlich war das gerade ein Thema in der Schule. Trilobiten, Seelilie, Schnecke, Korallen, Heliolites, man lernt nie aus.

Freitag, 22. Juli 2011

Bierbörse in Bonn.

Deutschlands liebstes Getränk Bier. Aus ungefähr 700 verschiedenen Sorten, die es auf der ganzen Welt gibt, kann man auswählen. So viele sind an der Bonner Börse nicht, aber das Angebot ist verlockend. Wir beginnen mit Früh Kölsch und steigern uns dann auf Biere aus, Holland Polen, Tschechien, und selbstverständlich Deutschland.
Bierkarussel
Fünf auf einen Steich

Bereits zum 16. Mal findet die Bonner Bierbörse im Rheinauenpark in Bonn-Bad Godesberg statt. Der schöne Rheinauenpark eignet sich mit seinen Wäldern, Blumenbeeten sowie der großen Seelandschaft bestens für die Bierbörse und gibt dieser ihre typische, gemütliche Biergartenatmosphäre. Das Wetter hatte eher herbstliche Züge, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch Ein Bierkarussel wurde auf Wunsch einer Dame in Rotation gesetzt. 


Mit Fisch Leberkäse und Bratwurst, die nötigen Grundlagen schaffen für einen unbekümmerten Genuss der Bierspezialitäten und ein Streifzug durch den Rheinauenpark ist ein guter Startpunkt für das Wochenende. Ein Feuerwerk der Freude brannte ab, das von Dieter angekündigte Feuerwerk der Pyrotechniker war wohl der Verschuldungslage der Stadt Bonn zum Opfer gefallen.



Montag, 18. Juli 2011

Neue Wege. Zweiter Teil.


rosige Aussichten

Inspiriert von der letzten Wanderung wollte Dieter mit uns diesmal ebenfalls Wege im Ahrtal gegenüber der Bunten Kuh erkunden, die bis dahin noch nicht von uns durchwandert waren. Das war auch der Fall bis zur Schutzhütte Häuschen. Die ersten Zweifel kamen auf und die Feststellung wurde gemacht, hier waren wir schon mal, und zwar von rechts kommend und von links kommend. In diesem Fall, zu anderen Jahreszeiten und nun hieß es Point of no Return. Das war auch nicht nötig, heute waren nur Wanderwege im Programm, keinen Meter Asphalt. Trinkpause. Ein Wehmutstropfen bereitet das Wetter, ist jetzt Sommer oder Herbst.

Bunte Kuh

Startpunkt war erst mal im Tal der Wanderparkplatz auf der Gebirgsseite von Walporzheim, rechts der Ahr. Wie im unteren Teil des Hinweises zu sehen:

Sie haben den Steilaufstieg zur Katzley noch zu bewältigen. Ein schmaler Steg in Serpentinen angelegt erlaubte nach einer Weile den Blick auf die Bunte Kuh.
  

An der Alfred Dahm Hütte

Den Weg Nr. 17 weiter folgend wurde die Schutzhütte das Häuschen erreicht. Am 09.01.2006 um 12:17 wurde hier schon mal eine Pause eingelegt. Dies ist zu erwähnen, damit der Urlaubsvertretung des Berichterstatters die Arbeit zur Fälschung schwer fällt. Über den Dernauer Platz wurde ein Aussichtspunkt mit Schutzhütte, hier Alfred Dahm benannt erreicht.
Dahm Hütte, winddicht

Ein Weitblick zum Siebengebirge und die dahinter liegende Gebirgskette wurde gesichtet und unter 42° Grad Nord sollte das Bergische Land liegen. Das ist doch eine Aufgabe für zu Hause. Bergisches Land oder Westerwald???


Talabwärts durch eine wilde Schlucht an stillgelegten Weinbergen vorbei wurde über den Weg Nr. 9 der Startpunkt erreicht.
Was ist da hinter dem Siebengebirge???
Früh genug den kleinen Regentropfen auszuweichen ohne jedoch noch einen gewaltigen Steinbruch zu besteigen.
Steinbruch am Wanderparkplatz hinter Walporzheim
Unterdevon und auf dem Schiefer abgebildete Wellen, das war’s, schöner Wandertag, in diesem Jahr der 25.te. Wo den ein Kaffee getrunken wurde, wer den bezahlte, das können die 2 welche das Auto zuerst verlassen hatten erraten. Neue Wege Teil 3 hat sich der Archivar für die nächste Woche vorgenommen. Links der B51 hinter Blankenheim.

Montag, 11. Juli 2011

Neue Wege.

In diesem Fall, waren die nicht neu erfunden worden, sondern dieses Wandergebiet südlich von Langerwehe hatten wir bisher noch nicht erkundet. Diesmal konnten keine Kommentare abgegeben werden, hier waren wir schon mal. Dafür hatte Norbert alle Register gezogen und auf kleinen Spickzettel wurden wir direkt informiert über das Schloß Merode.
Schloß Merode, was zu sehen war.

Die Einblicke auf das Gebäude blieben verborgen, trotz der Mühe das Areal zu umrunden. Die Beschreibung ist im Bild eingeblendet, rechts war eh alles von Bäumen bedeckt. Die Wanderleitung gibt als Tipp bekannt, hier ist ein schöner Weihnachtsmarkt. Über die Wege A5 und A2 erreichten wir oberhalb von Jüngersdorf einen Aussichtspunkt mit Blick auf das Kraftwerk Weisweiler. Über schattige breite Wege mit alten Baumbeständen erreichten wir die Burg Laufenburg. Alles verschlossen, aber eine gemütliche Bank und Tische laden ein zur Mittagspause.

Laufenburg
Kraftwerk Weisweiler
Deutliche Hinweise dass hier kein öffentlicher Rastplatz ist, konnte die Verweildauer nicht beeinflussen. Die Telefonauskunft nach dem Befinden des Präses fiel negativ aus. Umso mehr verzehrten wir feinste Schokotäfelchen und genießen die Ruhe der Umgebung. Dem A9 folgend erreichten wir eine markante Stelle, das Franzosenkreuz. Entweder Konditionsbedingt oder zu wenig getrunken, hier hatte die Wanderleitung den Weg ein wenig aus dem Auge verloren. Ziel war eine Ruine des Kloster Schwarzenbroich, eindeutiger können die Wegweiser doch nicht sein???
Den Blick schärfen fürs Wesentliche.
Nach Norden oder Westen???

Außer einigen Fragmenten der Klostermauer war hier nicht mehr viel zu sehen, jedoch die Wegzeichen der Pferde, die hier links und rechts der breiten Wege hinterlassen waren gaben Anlass zu Spekulationen wohin der Weg führte. Es wurde eine Philosophie entwickelt die sich im nach hinein für richtig herausstellte. Richtig war die Entscheidung in einem Eiscafé in Lechenich einen großen Becher Eis mit allen Zutaten zu genießen. Herbert war stinkesauer, das er nicht dabei sein konnte, Dieter wird die nächste Wanderung organisieren.

Donnerstag, 7. Juli 2011

He deit et wih un do deit et wih.


So hätte auch der Titel dieser Comedy Veranstaltung heißen können. In diesem Fall: Der Nächste bitte: Andreas Etienne, Susanne Galonska, Michael Müller und Christoph Scheeben - oder kurz @rheinkabarett –haben sich in der weiten Welt der Medizin kundig gemacht. Ärzten und Patienten über die Schulter schauen und daraus satte zwei Stunden Gesundheits-Comedy machen. Von Anfang bis Ende wir haben uns fast krankgelacht. Ob Schönheitschirurg, römische Antike, Vorsorgeuntersuchung oder den Alltag der Rheinklinik stimmgewaltig, lustig nach dem Motto, Lachen stärkt das Immunsystem. Christoph Scheeben sorgte mit Witzen und herzhaftem Lachen den Spuren von Heinz Erhardt, besonders zu erwähnen die gesanglichen Qualitäten. 


Eine Diagnose bekam Bruni ab, das erste Reihe Syndrom. Eine Not OP brachte es an den Tag, alle waren verwandt. Nach so einem Abend wurden noch leckeres Kölsch und eine Bulette im Winkel zur Brust genommen.